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«Breezy Point ist eine rauchende Ruine»
Nach Überschwemmungen durch Sturm Sandy tobte im New Yorker Stadtteil Queens ein Grossbrand. (Video: Reuters)
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Mehr als zwölf Stunden nach Ausbruch des Grossbrands im New Yorker Stadtteil Queens waren die Löscharbeiten immer noch im Gang: Mehr als 190 Feuerwehrleute sind in Breezy Point im Einsatz, wie die Behörden mitteilten. Sie hätten teils waghalsige Rettungsmanöver durchführen müssen, um die Bewohner aus den brennenden Häusern zu retten, berichtet die Nachrichtenplattform Usatoday.com. Drei Menschen seien dabei verletzt worden.
Feuerwehrleute berichteten gegenüber dem New Yorker TV-Sender WABC-TV, das Wasser stehe im Quartier teilweise immer noch auf Brusthöhe. Sie müssten deshalb für die Löscharbeiten Boote benützen. Auf Videos von der Nacht auf heute sei zu sehen, wie Menschen aus ihren brennenden Häusern geholt und in die Boote gebracht werden, während die Flammen um sie herum sich immer weiter ausbreiten. Am Morgen war der Brand noch immer nicht ganz gelöscht. Die Feuerwehr arbeitete daran, die Glutnester in den Griff zu bekommen.
«Absolute Verwüstung»
«Was in Breezy Point nicht überschwemmt wurde, ist abgebrannt», sagte der New Yorker Parlamentsabgeordnete Phillip Goldfeder gegenüber dem US-Nachrichtensender «NBC News». ganze Häuserreihen seien zerstört worden, das Worst-Case-Szenario sei eingetreten.
«Mein Gott, Breezy Point in den Rockaways ist eine rauchende Ruine», schrieb die US-Journalistin Jodi Kantor am Morgen auf Twitter. «Das Ausmass der Zerstörung ist unfassbar», fügte Chris Heller hinzu. «Breezy Point ist absolut verwüstet», twitterte der New Yorker Lokaljournalist Mark Joyella.
Brandursache weiterhin unklar
Ein Feuerwehrmann wurde bei den Rettungsarbeiten leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Auch zwei Anwohner hätten sich leicht verletzt, seien aber vor Ort behandelt worden, berichtet Usatoday.com weiter. Dass es nicht mehr Verletzte gegeben habe, grenze an ein Wunder, sagte ein Feuerwehrmann gegenüber WABC-TV.
Der Brand wurde nach Angaben der Feuerwehr am späten Montagabend (Ortszeit) aus einem überschwemmten Gebiet auf der Halbinsel Rockaway gemeldet. Es griff wegen der starken Winde schnell auf immer mehr Häuser über. Zwischen 80 und 100 Gebäude wurden vollständig zerstört. Der Auslöser des verheerenden Brands ist immer noch unbekannt. (fko)
Erstellt: 30.10.2012, 20:38 Uhr
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