Panorama

Australischer Ort komplett evakuiert

Aktualisiert am 20.01.2011

Die Hochwasserlage in Australien ist in gewissen Teilen nach wie vor prekär. In der Ortschaft Kerang wird ein Dammbruch befürchtet. 2500 Menschen wurden evakuiert.

1/28 Australier mit einem Jahreseinkommen von über 50'000 Dollar sollen eine Sondersteuer bezahlen: Ministerpräsidentin Julia Gillard.

Massenflucht vor der grossen Flut

   

Die grösste Sorge sei, dass der Damm irgendwann nachgeben könnte, erklärte eine Sprecherin des Katastrophenschutzes. Dann könnten bis zu 1500 Häuser überflutet werden.

Die Bewohner des 2500-Einwohner-Ortes wurden bereits aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und nur das Notwendigste für drei Tage mitzunehmen. Es wurde nicht erwartet, dass der Pegel in den nächsten Tagen zurückgeht.

3500 Menschen evakuiert

In einigen Gebieten steigt das Wasser weiter. So wurden am Donnerstag auch die Bewohner des Ortes Dimboola aufgefordert zu evakuieren. Die Überschwemmungen in der Region sind laut den Behörden die schlimmsten seit mehr als 100 Jahren.

Mehr als 3500 Menschen mussten ihre Häuser bereits verlassen, 62 Städte in Victoria sind bislang von den Überschwemmungen betroffen. Seit Beginn der Hochwasserkatastrophe vor mehr als drei Wochen im nordöstlichen Staat Queensland sind bereits 30 Menschen in den Fluten ums Leben gekommen.

Dreijähriger Junge tot geborgen

Bis zu einer Erholung sei es noch lange hin, sagte die Ministerpräsidentin von Queensland, Anna Bligh, am Donnerstag der australischen Rundfunkgesellschaft Seven Network. Es werde sich Zentimeter für Zentimeter, Strasse für Strasse vorgearbeitet. Die Menschen hätten nichts mehr. «Wir müssen die Häuser der Menschen wieder aufbauen und ihnen dabei helfen, ihr Leben wieder aufzubauen», sagte sie.

Bei den verheerenden Überschwemmungen in Australien ist erstmals auch im südlichen Bundesstaat New South Wales ein Mensch ums Leben gekommen. Die Polizei fand am Donnerstag nach eigenen Angaben die Leiche eines seit etwa zwölf Stunden vermissten dreijährigen Jungen, die rund 500 Meter von dem abgeschieden gelegenen Haus der Familie entfernt im Wasser getrieben habe. Mit dieser Entdeckung stieg die Zahl der landesweiten Todesopfer der Überflutungen auf 33, darunter mehrere Kinder. (pbe/dapd, AFP)

Erstellt: 20.01.2011, 08:25 Uhr

Panorama

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis- & Serviceportal

Marktplatz

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Nicht von dieser Welt!

Entdecken Sie die arabische Märchenwelt aus 1001 Nacht!

Online-Wettbewerb

Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.

Alles für Abonnenten und Abonnentinnen

Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".

Fernstudentin an der FFHS

Award für beeindruckende Weiterbildungsbiografie

DIE AGENDA

Informieren Sie sich über aktuelle Kulturveranstaltungen in der Stadt und Umgebung.