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Australischer Ort komplett evakuiert
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Die grösste Sorge sei, dass der Damm irgendwann nachgeben könnte, erklärte eine Sprecherin des Katastrophenschutzes. Dann könnten bis zu 1500 Häuser überflutet werden.
Die Bewohner des 2500-Einwohner-Ortes wurden bereits aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und nur das Notwendigste für drei Tage mitzunehmen. Es wurde nicht erwartet, dass der Pegel in den nächsten Tagen zurückgeht.
3500 Menschen evakuiert
In einigen Gebieten steigt das Wasser weiter. So wurden am Donnerstag auch die Bewohner des Ortes Dimboola aufgefordert zu evakuieren. Die Überschwemmungen in der Region sind laut den Behörden die schlimmsten seit mehr als 100 Jahren.
Mehr als 3500 Menschen mussten ihre Häuser bereits verlassen, 62 Städte in Victoria sind bislang von den Überschwemmungen betroffen. Seit Beginn der Hochwasserkatastrophe vor mehr als drei Wochen im nordöstlichen Staat Queensland sind bereits 30 Menschen in den Fluten ums Leben gekommen.
Dreijähriger Junge tot geborgen
Bis zu einer Erholung sei es noch lange hin, sagte die Ministerpräsidentin von Queensland, Anna Bligh, am Donnerstag der australischen Rundfunkgesellschaft Seven Network. Es werde sich Zentimeter für Zentimeter, Strasse für Strasse vorgearbeitet. Die Menschen hätten nichts mehr. «Wir müssen die Häuser der Menschen wieder aufbauen und ihnen dabei helfen, ihr Leben wieder aufzubauen», sagte sie.
Bei den verheerenden Überschwemmungen in Australien ist erstmals auch im südlichen Bundesstaat New South Wales ein Mensch ums Leben gekommen. Die Polizei fand am Donnerstag nach eigenen Angaben die Leiche eines seit etwa zwölf Stunden vermissten dreijährigen Jungen, die rund 500 Meter von dem abgeschieden gelegenen Haus der Familie entfernt im Wasser getrieben habe. Mit dieser Entdeckung stieg die Zahl der landesweiten Todesopfer der Überflutungen auf 33, darunter mehrere Kinder. (pbe/dapd, AFP)
Erstellt: 20.01.2011, 08:25 Uhr
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