Airbus entdeckt weitere Risse an A380-Flügeln
Aktualisiert am 26.01.2012 3 Kommentare
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Der Flugzeugbauer Airbus hat weitere Haarrisse an Tragflächen des Superjumbos A380 entdeckt. Einzelheiten zum Ausmass des Problems würden nach Abschluss der ersten Inspektionsrunde morgen mitgeteilt, sagte der ranghohe Airbus- Manager Tom Williams.
Als Ursache für die bisher festgestellten Haarrisse sei eine Kombination aus Mängeln bei Design und Fertigung der Tragflächen identifiziert worden. Williams wiederholte aber noch einmal die Einschätzung des Konzerns, wonach die Haarrisse kein unmittelbares Risiko für die Flugsicherheit darstellten: «Der A380 fliegt sicher.»
Ein drittel der Flieger wird untersucht
Als Reaktion auf die aufgetretenen Haarrisse an den Tragflächen des Riesen-Jumbos lässt die EU Branchenkreisen zufolge rund ein Drittel der Flotte überprüfen. Die Untersuchung von 20 Flugzeugen dürfte die Fluggesellschaften Singapore Airlines, Emirates und Air France KLM betreffen.
Sie solle innerhalb von sechs Wochen abgeschlossen sein. Eine Handvoll an Flugzeugen, die besonders stark eingesetzt würden, sollten innerhalb weniger Tage untersucht werden.
Der Flugzeughersteller Airbus hatte am vergangenen Donnerstag mitgeteilt, erneut Haarrisse an den Tragflächen von zwei seiner Riesen-Jumbos entdeckt zu haben. Es bestehe aber keine Gefahr für die Flugsicherheit, so die EADS-Tochter. (kpn/sda)
Erstellt: 26.01.2012, 10:40 Uhr
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3 Kommentare
@schoch. Der A380 ist das Flugzeug, das am meissten Aufmerksamkeit auf sich zieht weltweit. Sie glauben doch nicht, dass Airbus es sich erlauben würde, ein Flugzeug starten zu lassen, das eventuell abstürzen könnte. Wie naiv muss sein, das zu glauben. Antworten
"Der A380 fliegt sicher" !!! Ob eine solche Aussage seitens der Airbus-Direktion reicht, um die Reisenden zu beruhigen, ist mehr als fraglich. Mit dieser Aussage ist wahrscheinlich eine Menge Zweckoptimismus verbunden. Vielleicht könnten Untersuchungen durch völlig unabhängige Gremien da Klarheit schaffen. Antworten
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