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Wo die Aussicht aufs Feuerwerk am besten ist

Aktualisiert am 26.07.2011

Seit Jahren war der Juli nicht mehr so kalt und nass wie in diesem Jahr. Pünktlich auf den 1. August bessert sich das Wetter. Einzelne Regionen sollten jedoch gemieden werden.

Für gewisse Leute das höchste aller Gefühle: Eine klare Sicht aufs Feuerwerk. (Archivbild)

Für gewisse Leute das höchste aller Gefühle: Eine klare Sicht aufs Feuerwerk. (Archivbild)
Bild: Keystone

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Grau, kühl und nass: Der Juli 2011 begann zwar hochsommerlich mit bis zu 35 Grad, doch dann setzte sich unfreundliches und nasskaltes Wetter durch. Wir erleben den kältesten Juli seit dem Jahr 2000. Ein Rekord, auf den die meisten wohl gerne verzichten würden.

Auch in den kommenden Tagen durchzieht das Land eine kühle Schlechtwetterfront. «Am Mittwoch und Donnerstag kommt es landesweit noch zu einzelnen Regenschauern», sagt Adrina Müller, Meteorologin bei Meteonews, gegenüber DerBund.ch/Newsnet. Die Temperaturen verharren bei 19 - 22 Grad. Eine Flucht in den Süden wäre vergebens – im Tessin herrscht gerade Regenzeit und wer dies schon mal erlebt hat, weiss was das bedeutet.

Mehrheitlich trocken und wärmer

Doch dann, wenn die Schweiz feiert, kommt die Wende: Am 1. August zeigt sich das Wetter gemäss der aktuellen Prognose von seiner freundlichen Seite. Bereits am Freitag bessert sich das Wetter, ehe die Schweiz am Samstag von einem letzten Zwischentief heimgesucht wird. «Am Montag können die Raketen dann bedenkenlos gezündet werden», sagt Müller.

Ein ungestörter Feuerwerksgenuss scheint also realistisch. Das gute Wetter sollte eine klare Sicht garantieren, Sturmböen werden nicht erwartet und ein Feuerverbot scheint zurzeit so realistisch, wie eine Wiedergeburt von Willhelm Tell am Schweizer Nationalfeiertag. Das Thermometer dürfte vor allem im Mittelland um ein paar Grad ansteigen.

Schlechtwetterrisiko in den Alpen und im Jura

Doch nicht in allen Landesteilen kann für gutes Wetter garantiert werden. Im Jura, den Alpen und im Süden ist die Wetterlage sehr unsicher, sagt Müller. Für einmal sind jene besser bedient, die ihre freien Tage nicht im Tessin oder in den Bergen verbringen, sondern im Flachland.

Was jetzt schon sicher scheint: Der Juli 2011 fiel im ganzen Land zu kalt aus: im Tessin um wenige Zehntelgrad, im Norden um teilweise mehr als 1 Grad. Nach dem sehr trockenen Jahresbeginn brachte ausgerechnet der Sommermonat dem ganzen Land meist zu viel Regen, im Tessin fielen teilweise 400 bis 600 Liter pro Quadratmeter.

(mrs)

Erstellt: 26.07.2011, 19:28 Uhr

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