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Wie Daniel H. zum Mörder wurde

Ein junger Aargauer tötete das Au-pair Lucie. Ab Dienstag rollt ein Gericht seine Lebensgeschichte auf. Mehr...

Von Thomas Knellwolf.

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59 Kommentare

regina möckli

12.07.2012, 21:57 Uhr
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Wie soll Sucht mit Sucht behandelt werden? Junge Menschen ohne gesunde Familie und Gesellschaft werden beurteilt von gedanken- und fantasiesüchtigen Therapeuten und beurteilt von selbstsüchtigen Forensikern. Wirkliche Erfahrung nährt und lässt gesunden. Die Weggesperrten sind aber depriviert, normaler Reize entzogen und weltfremden Ideologen ausgeliefert, was ihre Wut vergrössert ins unermessliche Antworten


i.A. Beat Meier

29.02.2012, 18:56 Uhr
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Das Gericht könne eine Verwahrung nur beschliessen,wenn zwei unabhängige Experten den Beschuldigten für dauerhaft nicht therapierbar halten,wird hier behauptet. Dies mag für die lebenslange Verwahrung zutreffen. Für die ‚gewöhnliche’ Verwahrung (Art. 64),bei welcher nach heutiger Praxis auch kaum je einer wieder frei kommen soll, genügt grossmehrheitlich ein einziges, oft zweifelhaftes Gutachten. Antworten


Markus Hasler

26.02.2012, 22:14 Uhr
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@Gerda Schuurman, Toleranz und Realitätssinn ist etwas das Ihnen scheinbar selber fehlt, was sie aber bei anderen beanstanden. Sozialhilfeempfänger sind für sie wohl alle diejenigen, welche eine andere Meinung als Sie selbst vertreten. Antworten


Remo Blum

27.02.2012, 12:26 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die eigene Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit der anderen beeinträchtigt wird. Toleranz gegenüber rückfallgefährdeten Gewalttätern ist nicht angebracht, bei bewiesenem Rückfall absolut verantwortungslos. Es ist nur vernünftig vor unberechenbaren Menschen Angst zu haben. Nur für "Profiteure" (selbst Kranker, Therapeut, Gutachter etc.) leuchtet es ein, anderer Meinung zu sein. Wer sind Sie?


Adrian Meier

26.02.2012, 19:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Es wird noch genug Menschenrechtler geben, die diesem jungen Mann ein Leben in Freiheit ermöglichen werden. Hier sollte man sich keiner Illusion hergeben. Antworten


Vreni Oberholzer

26.02.2012, 15:27 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Genau Herr Hasler, soll mann Raser die jemanden durch rasen töten, auch verwahren? Es ist da ja auch keine Garantie vorhanden, dass ein Raser nicht nochmals tötet, oder ein normaler Autofahrer sich durch etwas ablenken lässt und eventuell ein zweites Mal jemanden zutode fährt. Was soll generell mit Tätern geschehen? Es sind ja leider meist Männer welche töten! Antworten


Alexander Graf

26.02.2012, 16:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Es klingt altbacken, aber der beste Opferschutz ist die Prävention. Viele der Täter waren schon früher auffällig, waren bei der Jugend und Familienberatung bekannt. Doch wirklich etwas zu machen braucht viel Einsatz und Mut der betreuenden Personen und nicht zuletzt viel Geld. Daran scheitert es leider viel zu häufig.


Nepomuk Talmann

26.02.2012, 14:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Traurig, dass Gerda Schuurman so ein wütend bösartiges Herz zeigt, welches nur nach Rache dürstet. Was für devianten Gefühle sie uns zum Besten gibt, lässt viel vermuten. Gerda Schuurman, ich hoffe sie suchen sich Hilfe bevor sie eventuell auch zu einer Täterin werden. Antworten


Gerda Schuurman

26.02.2012, 15:57 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

markus Hasler und nepomuk Thalmann: vermutlich verdienen Sie Ihr Geld in der
Sozialhilfe Industrie? Ich selber habe genug Realitätssinn um einzuschätzen was wohl und was nicht geht. Im Gegensatz zu den Bôsartigen. Ziemlich überhebliche Kommentare übrigens. Toleranz gegenüber eine andere Meinung: NULL!


Markus Hasler

26.02.2012, 14:35 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Gerda Schuurman ihre Argumentation, ob Nauer eine eigene Tochter hat ist haarebüchend. Ich kann meine Liebsten genauso gut im Verkehr verlieren, Da bleibt auch die Frage, war es ein Raser, hat der Autofahrer mit dem Natel telefoniert oder war sonst irgend wie abgelenkt. Oder war es ein tragischer Unfall, brutaler Mord, vorsätzliche Tötung. Niemand ausser einem Kranken will den unnatürlichen Tod! Antworten


Martin Joos

26.02.2012, 17:32 Uhr
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Wieder ein "Fall", der nach noch mehr Härte und konsequentes Wegsperren ruft!
Sicher einer, der genau untersucht und möglichst gerecht für alle beurteilt und alles Menschenmögliche getan werden muss, dass es keine Wiederholung gibt.
Ich befürchte und bedaure aber die Auswirkung auf alle schon Verwahrten. Keiner kommt je wieder frei, wenn die Bevölkerung 100%ige (Schein!!!)-Sicherheit fordert.
Antworten


Martin Joos

29.02.2012, 13:05 Uhr
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Herr Blum, ich verstehe Sie und dächte auch so, wenn ich nicht wüsste, wie viele Verwahrte und Sicherheitsinternerte nicht dorthin gehörten, wo sis sind... Ich weiss auch, dass dies (noch) kaum jemand interessiert. Wer sich hier : www.verwahrung.ch und hier www.ig-ffp einmal unvoreingenommen und mit etwas Einfühlungsvermögen orientiert, wird sich wundern, was in unserer Schweiz auch möglich ist...


Remo Blum

28.02.2012, 13:03 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Joos: jeder bekommt eine Chance sich in die Gesellschaft zu integrieren. Wenn er das nicht kann, muss die Gesellschaft vor ihm geschützt werden. Das Recht der Gesellschaft ist stärker zu schützen als das Recht des Verbrechers sich wieder neue Opfer zu suchen


Martin Joos

27.02.2012, 10:50 Uhr
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@Marcel Zürcher, ich habe schon gesagt, was ich sagen wollte: Dass es nie 100%ige Sicherheit geben kann. Tatsache ist, dass kaum mehr ein Verwahrter eine zweite Chance zu bekommt, (wie ich von Ihnen!),auch wenn er sie gemäss Gutachten verdient hätte. Mit jedem neuen Fall verschärft sich die Situation für alle andern.Ist das Recht?


Marcel Zürcher

26.02.2012, 22:53 Uhr
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Und was wollten Sie uns jetzt wirklich sagen? Jeder kriegt ne 2. Chance, auch Sie, sich nochmals zu äussern.


Richard Hennig

26.02.2012, 14:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

So traurig es ist, keine demokratische Gesellschaft, kann garantieren, dass alle ihre Kinder gut erzogen werden. Sonst müsste der Staat die Kindererziehung in die Hand nehmen und die Geschichte lehrt uns, dass dies katastrophale Folgen hat. Wir müssen leider damit leben, dass solche Tragödien passieren. Mit härteren Strafen allein, ist es sicherlich nicht möglich. Antworten


Stefano Csaszar

26.02.2012, 13:46 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Es ist nicht so schwierig aufgrund des Verhaltens von H. daraus zu schliessen, dass er die ganze Gesellschaft bestrafen möchte. Sich ins Mittelpunkt setzen und einmal wichtig sein sind seine Leitmotive. Er hat eine Stinkwut auf alle und alles, die ihn auf keinen Fall 'liebent'. Er muss höllische Qualen der Enttäuschung in senem Leben erlitten haben. Umso wehrlos das Opfen umso gefährdet ist sie. Antworten


franz brunner

26.02.2012, 13:02 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

solche geschichten werden ja aufgerollt um aufzuklären etc etc lerneffekt? bin zu faul um nach statistiken zu suchen---bin überzeugt schon 1920, 1947, 1978 und 2002 hätten wir solche fälle---lerneffekt? null---also mit so psychoanalysen etc aufhören, nützt eh nicht---energie besser für die opfer verwenden Antworten


Heiner Hug

26.02.2012, 14:17 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ist H. auch ein Opfer? JA Ist er ein bemitleidenswerter Mensch? JA
Aber deswegen dürfen wir ihm nicht die Möglichkeit geben unschuldige Menschen zu ermorden.
Ich glaube hier liegt die Krux. Natürlich sollen wir Verständnis für H. haben, aber dieses Verständnis soll nicht zu einer falschen Milde führen. Der Schutz der Bevölkerung und der Schutz gestörter Seelen vor sich selbst hat Priorität.
Antworten


Cerny Kern

26.02.2012, 14:19 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Daniel H. wurde zum Mörder, weil er nach seinem ersten Tötungsversuch nicht für immer und ewig weggesperrt wurde und man ihr wieder auf die Menscheit loslgelassen hat! Antworten


maurena salzmann

26.02.2012, 11:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Es soll keinesfalls eine Entschuldigung sein, aber wer hat den Täter damals vor dem Teufel geschützt, der ihn als Kind vergewaltigt hat? Opfer können Täter werden wenn man ihnen nicht dabei hilft, ihre seelischen Verletzungen zu heilen, sollten sie dabei Unterstützung brauchen. Antworten


Klaus Nauer

26.02.2012, 10:50 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Warum haben so viele Menschen Lust andere Menschen zu verurteilen, abzuwerten und für immer wegzusperren oder wünschen Ihnen den Tod? Sind das etwa alles auch verkappte Psychopathen oder Gemeingefährliche, Gestörte, Kranke oder? Oder verstehen sie ihre Gefühle nicht, haben kein Herz, ist die Empathie auf dem Lebensweg verloren gegeangen? Antworten


Peter Danusser

26.02.2012, 16:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Nauer
Wenn ich Ihren Kommentar lese, habe ich den Eindruck, dass der Einzige, der keine Empathie hat, Sie selbst sind. Und wie Schuurman sagt, Sie haben definitiv keine eigenen Kinder, können Sie gar nicht.


Gerda Schuurman

26.02.2012, 13:05 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

an Klaus Nauer: Entweder Sie haben Ihre 16 jährige Tochter noch, oder Sie haben überhaupt keine 16-jährige Tochter.


hans scholl

26.02.2012, 10:24 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Es mag polemisch sein oder der Realität entsprechen => "Ein junger Aargauer tötete das Au-pair Lucie. Ab Dienstag rollt ein Gericht seine Lebensgeschichte auf." Und schon wird wieder ein ganzer Artikel über den "armen" Täter geschrieben + das Gericht "rollt SEINE lebensgeschichte auf". ich find es langsam aber sicher zum ... die Opfer werden immer mehr zu Statisten ... und er posiert noch stolz! Antworten


Marco Hanhart

26.02.2012, 11:03 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Herr Scholl, ich finde es richtig, dass man auch die Lebensgesichte eines solchen Täters aufrollt. Dies ist ein Teil um Klarheit zu schaffen, was alles hinter einer solchen Tat steckt und auch wichtig für die Hinterbliebenen die nach einer "Erklärung" suchen. Zudem geht es hier auch um eine lebenslange Verwahrung, also eine Strafe für die es keine Tat gibt. Da muss alles berücksichtigt werden.


Marianne Reifers

26.02.2012, 10:11 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Mich stört immer, wenn Menschen mit sehr grossen psychischen Defekten als Lügner dargestellt werden. Sie werden vorschnell moralisiert. Wissen wir denn, mit welchen Vorstellungen und innerem Druck diese Menschen leben müssen? Wie sie diesen Druck zu bewältigen versuchen? Was kann ein Mensch gegen perverse Ideen tun? Vielleicht Normalität vortäuschen? Lügen, um auch ein Mensch zu sein? Antworten


Remo Blum

27.02.2012, 14:00 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Spielt es für den Angelogenen eine Rolle, ob der Lügende grosse psychische Probleme hat oder nicht?
Genausowenig spielt es für ein Gewaltopfer eine Rolle.
Was wollen Sie uns mitteilen? Dass ein Kranker lügen darf, ein Gesunder hingegen nicht? Kann Ihrer Logik leider nicht folgen


Peter Meier

26.02.2012, 08:31 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Daniel H. gehört nicht in ein betreutes Ferienlager mit Sportmöglichkeiten wie den Arxhof, er ist ein Schwerverbrecher und brutaler Mörder und gehört in die Zelle. Sicherlich werden ihm Therapeuten und Psychologen beiseite stehen um strafmildernde Umstände zu suchen. Ich sehe manchmal die Vorteile anderer Rechtssysteme wie z.Bsp. in USA Antworten


Marco Hanhart

26.02.2012, 10:14 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Herr Meier, ihnen scheint nicht klar zu sein, dass mind. einer der zwei benötigten Psychiater der Anklage folgt und eine lebenslange Verwahrung empfiehlt. Soviel zu Ihrer These, die auf reinen populistischen Informationen beruht.


Daniel Hubacher

26.02.2012, 09:49 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Die Kriminalitätsrate in den USA spricht eher für unseres System. Was nützt es, wenn wir einen Verbrecher behandeln wie Vieh und dieser dann bei seiner Entlassung sich in keiner Weise in das soziale Gefüge eingliedern kann, sondern nur wieder rückfällig wird, weitere Opfer findet und den Staat Geld und Leben kostet? H. wirkt auf mich schwer krank und gehört verwahrt und lebenslänglich therapiert.


ueli imboden

26.02.2012, 10:09 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

in der USA ist die verbrecherrate wesentlich höher,leute laufen wahllos amok, jede 4, frau wurde schon sexuell genötigt, dutzende unschuldige zum tode verurteilt.man könnte seitenweise aufzählen. also bitte, überall auf der welt sollte man nach besseren rechtssystemen ausschau halten,bloss nicht in den USA!!! die USA sind wohl das land welches auf diesem gebiet am meisten versagt hat.


Xavier Inderbitzin

26.02.2012, 01:10 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Selbst Vergewaltigt worden, keine Wärme als Kind erfahren, zuviel Drogen genommen, viele Enttäuschungen und Kränkungen erlebt. Das sind genau die Zutaten, die einen Menschen zu so einer Tat führen. Die Taten lassen sich durch nichts entschuldigen, trotzdem tragen seine "Eltern" und der damalige Vergewaltiger des jungen Daniel H. eine Mitschuld. Antworten


Sarah keller

26.02.2012, 11:36 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Tausende anderer Menschen wuchsen in ähnlich desolaten Zuständen auf. Die Beantwortung der Frage, warum die Mehrheit davon NICHT zu Mördern wird, wäre wahrscheinlich für künftige Präventionsmassnahmen sehr relevant.


Marco Lardi

25.02.2012, 23:36 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Spielt die BaZ jetzt schon Richter? Antworten


George Hürlimann

25.02.2012, 23:03 Uhr
Melden 51 Empfehlung 0

" Ab Dienstag rollt ein Gericht seine Lebensgeschichte auf." Warum? Um nach strafmildernde Umstände zu stöbern? Mir wäre es lieber wenn ein Gericht den Lebensabschnitt der Daniel H. vor sich hat ausrollen würde: nämlich lebenslänglich in der Isolationszelle. Antworten


Werner Hug

25.02.2012, 22:42 Uhr
Melden 72 Empfehlung 0

Der Initiantin der (erfolgreichen) Verwahrungsinitiative möchte ich an dieser Stelle nachträglich noch herzlich danken. Antworten


Alexander Graf

25.02.2012, 22:26 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Das System funktioniert nicht. Einer wird rückfällig und andere Klienten werden dann dank ängstlichen Therapeuten, die um ihre Reputation fürchten, und Beamten der Jugendanwaltschaften, die gerne mehr als 10'000 Franken pro Monat kassieren aber sich auch nicht die Finger verbrennen möchten, in der Massnahme behalten. Die sogenannten Experten Lügen strafen sich selbst. Sie reagieren nur. Antworten


Assunta Caruso

25.02.2012, 22:25 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Vergangenheit, die Familie, die Kindheit ohne Zuneigung und Geborgenheit... Alice Miller schreibt und gibt Antworten "über langfristige Folgen von Kindesmisshandlungen und deren Verdrängung" und führt "die Tendenz des Erwachsenen zur Gewalttätigkeit und Selbstzerstörung auf die totale Verleugnung der einst erlittenen Misshandlung" zurück. Antworten


Hanspeter Niederer

26.02.2012, 00:14 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Caruso 2225: ich gehe grundsätzlich einig mit Ihnen betreffend der Ursachen dieses Tötungsdelikts. Erstaunlicherweise haben Sie das verheerendste Ereignis nicht erwähnt : seine Vergewaltigung im Alter von 10 Jahren. Die begangene Tat ist katastrophal, trotzdem ist augenfällig, dass dieser Mörder nur zum Mörder wurde, weil seine eigene Seele schwerstens misshandelt wurde. Unangenehm einzusehen !


Thomas Berger

25.02.2012, 22:13 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Wie es aussieht haben Scheidungen schlechten Einfluss auf Kinder. Aus labilen Familien kommen leider belastete Kinder raus. Ich will nicht Kritisieren, denn auch ich komme nicht aus einem vorbildhaften Milieu, aber das erstere ist eben Tatsache. Die Menschen in der Schweiz setzen immer weniger wert auf Familien, aber mehr auf Materialismus, dementsprechend sind immer mehr Individuen belastet. Antworten


Mike Panner

25.02.2012, 21:05 Uhr
Melden 86 Empfehlung 0

Was ich nie begreife ist, warum wird mit "schwierigen, gewaltbereiten" Jugendlichen immer Kraft- und Kampfsport in den Massnahmezentren geübt/gelehrnt ? Wäre es nicht sinnvoller Bücher zu lesen oder Schach zu spielen ? Oder ist der Sinn un Zweck dieser Zentren die Jugendlichen zu Tötungsmaschienen auszubilden ?
Bitte um Aufklärung, Danke
Antworten


Mike Panner

26.02.2012, 10:33 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Maz, ja das hört man immer, blos dass die den Kampfsport in Massnahmezentren oder Gefängnis lernen, meistens nur die Muskel trainieren und nicht das Hirn. Ein Freund von mir ist auch 2. Dan in irgendsoein Frystyle, aber der war schon immer ein lieber Kerl. Aber ich denke wenn jemand nicht von der Grundeinstellung lieb ist, wäre es besser den Kampfsport nicht zu lehren.


Mike Panner

26.02.2012, 08:06 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@Tanner; dann sollen sie die "Insassen" joggen oder schwimmen lassen. Von gewaltätigen Läufern und Schwimmern hört man selten. Ich halte es jedoch für völlig daneben die Jungs in den Kraftraum zu schicken und Kampfsportuntericht zu lehren. Von mir aus können die sich zwar in den Zentren/Gefängnis gegenseitig die Köpfe einschlagen, aber bitte nicht ausserhalb. Also Verwahrung.


Peter Maz

26.02.2012, 00:11 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Kampfsport ist Kopfsache. Man wird nicht gewalttätig, wenn man dies lernt. Im Gegenteil. Kraftsport und Fitness gehören wohl auch zum gesunden Leben. Doch daran wird es wohl kaum liegen. Die Probleme bestanden bereits. Sie wachsen nicht und entstehen auch nicht wegen Kampfsport.


Werner Tanner

25.02.2012, 22:14 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Ja, eigentlich sollte man diese Leute schwächen, nicht stärken. Aber es ist nun mal so dass viele Verbrecher eben leicht gewalttätig werden und körperliche Betätigung hält das bei vielen etwas unter Kontrolle.


René Lüthi

25.02.2012, 21:40 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Die armen Täter!? Unsere Gesellschaft züchtet leider immer mehr solche Produkte, von Mensch möchte man hier nicht mehr sprechen. Wer spricht noch vom Opfer, jung und das ganze Leben noch vor sich? Jeder hat eine zweite oder dritte Chance verdient, aber irgendwann ist das ENDE da. Niemand kann und darf diese Verantwortung übernehmen solche Individuen am Leben zu lassen. Traurig, wirklich traurig. Antworten


Gerhard Keller

25.02.2012, 20:43 Uhr
Melden 82 Empfehlung 0

Leider kann nur die Verwahrung vor den weiteren Folgen dieses tragisch gescheiterten Lebens schützen.Dass kein Entzug stattfand bloss weil er zu spät in der Klinik erschien, ist skandalös und gemahnt an Prinzipienreiterei. Inwiefern diese Wegweisung erst eine furchtbare Eigendynamik in Gang gesetzt hat, müssen die Verantwortlichen wohl mit sich selbst ausmachen. Unverständlich ist es jedenfalls Antworten


Urs Müller

25.02.2012, 21:23 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Wie einfach das doch von aussen erscheint. Es ist eben nicht skandalös und nicht Prinzipienreiterei, wenn beim Entzug ganz klare Regeln bestehen. Zum Entzug wird niemand gezwungen, sondern man geht freiwillig.
In diesem Fall ist in allererster Linie Daniel H. der Schuldige und nicht das Umfeld.


kevin hauser

25.02.2012, 20:40 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

die tat(en) sind durch nichts zu entschuldigen. es scheint aber, dass der damalige missbrauch den angeklagten zum suchtverhalten getrieben hat, demzufolge auch die gewalttaten. weshalb wurde der vergewaltiger von h, nie zur rechenschaft gezogen? Antworten


tom weber

25.02.2012, 20:33 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Solchen Mördern noch eine Plattform zu geben ist völlig unnötig. Antworten


Edith Habermann

26.02.2012, 08:28 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Für mich ist der Artikel keine Platform für diesen Mörder. Er enthält vielmehr Background Information, wie es dazu kam, dass Daniel H. zum Mörder wurde. Mir tut nach wie vor jeder Mensch leid, der eine solche Kindheit erleben muss. Trotzdem finde ich nicht, dass Daniel H. deswegen milder bestraft werden darf. Die schwere Jugend ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung!


Richard Hennig

25.02.2012, 20:19 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Da kommt die grosse Frage, wie hätte dies vermieden worden können. Wie kann man vermeiden, dass aus einem netten Jungen ein Gewaltverbrecher wird? Antworten


Gerda Schuurman

26.02.2012, 11:05 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

an Richard Henning: ich denke, dass dieser Täter NIE die Anlage hatte ein netter Jungen zu werden und bleiben. Er kommt aus einem "Nest" die solche Eigenschaften nicht vererben. M.E. gibt es Menschen die einfach von Grund auf schlecht sind und sich dabei wohlfühlen. Gut und Böse existieren nun mal.


Niklas Meier

25.02.2012, 22:10 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Nur weil das bei dem Bekannten von herrn Hässig so war, weisen Gewalt, Lügen und Drogenprobleme NICHT auf ADHS hin. Das ist völliger Blödsinn! Es schliesst sich nicht auch, aber es ist sicherlich kein Hinweis darauf. Es würde mich Wudner nehmen, wie man auf diese "Diagnose" kommen sollte.


Peter Hässig

25.02.2012, 21:24 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ich kenne so einen Typen wie Daniel H. Er lügte ständig, nahm Drogen und hatte Gewaltphantasien, die mir Angst gemacht haben. Das weist auf schweres ADHS hin. Seit er Ritalin bekommt hat sich sein Zustand aber deutlich gebessert. Leider hat man sehr lange gewartet. Bei Dani H. zu lange. Und weil ein paar Studenten sich damit dopen wirds wohl bald wieder restriktiver gehandhabt. Wir werden sehen...


Heinz Gerber

25.02.2012, 21:41 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Weniger Drogen (auch Cannbis) und Alkohol wäre etwas aber dass ist ihnen sicher zu suspekt.


Werner Huwiler

25.02.2012, 21:59 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Die haben ja nicht mal Sixpacks. Jungs, das Foto ist peinlich! Antworten


Rolf Heniger

25.02.2012, 21:59 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Herr Hennig, wollen Sie die Antwort wissen? Warscheinlich wird in 100'000 Fällen vermieden das so etwas passiert, nur spricht man nie über diese Fälle, sondern nur immer wenn etwas passiert. Antworten



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