Neue Gesichter auf dem roten Teppich von Bayreuth
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Die Richard-Wagner-Festspiele werden heute mit der Oper «Tristan und Isolde» in der Regie von Christoph Marthaler eröffnet. Auch ohne Neuinszenierung pilgerten Dutzende Prominente aus Politik, Show-Geschäft und Wirtschaft nach Bayreuth auf den Grünen Hügel. An der Spitze der Ehrengäste standen Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissarin Androulla Vassiliou und der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias.
Neben den Ehrengästen liefen teilweise noch Unbekannte zum Opernhaus. So kam Verleger Florian Langenscheidt mit einer neuen Partnerin. Karl-Theodor zu Guttenberg ist erst seit Februar Wirtschaftsminister, auch seine Frau hat man darum noch nicht allzu oft gesehen. Neu war natürlich auch der Gastgeber: Erstmals seit 1951 begrüsste nicht der langjährige Festspielleiter Wolfgang Wagner die Gäste. Das erledigten erstmals gemeinsam seine beiden Töchter Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier, die im September 2008 die Nachfolge des fast 90-jährigen Patriarchen angetreten hatten.
Angela Merkel ist Stammgast
Merkel gehört zu den Stammgästen in Wagners Musentempel - diesmal im silbergrauen Kostüm mit einem bodenlangen, weit fallenden Rock und einem violetten Täschchen. Im Gegensatz zu den Vorjahren suchte Merkel nicht den Kontakt mit den Zaungästen.
Punkt 16 Uhr schlossen sich die Türen, und das Orchester unter der Leitung von Peter Schneider hob zum Vorspiel von «Tristan und Isolde» an. Die Inszenierung von Christoph Marthaler stammt bereits aus dem Jahr 2005. Die Titelrollen singen Robert Dean Smith und Irène Theorin.
Für die 30 Vorstellungen im knapp 2000 Besucher fassenden Festspielhaus hätten zehnmal so viele Karten abgesetzt werden können. (oku/sda)
Erstellt: 25.07.2009, 17:38 Uhr
















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