Kachelmann stösst Firmen ab

Aktualisiert am 22.08.2010

Die Anwaltskosten rund um seinen Prozess kommen Jörg Kachelmann teuer zu stehen. Nun hat der Wetterfrosch laut einem Zeitungsbericht Massnahmen ergriffen, um wieder an Geld zu kommen.

Die Verkäufe seiner Wetterfirmen, sollen ihm neues Geld einbringen: Jörg Kachelmann.

Die Verkäufe seiner Wetterfirmen, sollen ihm neues Geld einbringen: Jörg Kachelmann.
Bild: Keystone

Gemäss der aktuellen Ausgabe der «SonntagsZeitung» verschafft sich Jörg Kachelmann mit einer Umschichtung seiner Wetterfirmen Bargeld. Dieser Tage verkauft der Wettermoderator laut dem Bericht seine zwei privat gehaltenen Überseegesellschaften WeatherOK Inc. in den USA und The Weatherman Inc. in Kanada an Meteomedia, in der er mit 49 Prozent Anteilen nach wie vor Hauptaktionär ist.

Ebenso soll Meteomedia die Firma Media Design kaufen, die derzeit noch im Besitz einer Ex-Frau von Kachelmann ist. Letzten Freitag wurden die über 100 Meteomedia-Mitarbeiter an einer Telefonkonferenz über die Änderungen informiert. Diese Transaktionen dürften Kachelmann Geld in die Kasse spülen, so die «SonntagsZeitung» weiter.

Unterdessen steigen laut dem Bericht noch immer Kachelmanns Anwaltskosten wegen des kommenden Strafprozesses, in dem er sich ab 6. September in Mannheim gegen eine Anklage wegen angeblicher Vergewaltigung verteidigen muss.

(mrs)

Erstellt: 22.08.2010, 08:16 Uhr

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