Grosser Aufruhr um eine Wasserglace
Von Erwin Haas. Aktualisiert am 01.02.2011 25 Kommentare
Das Bild des Anstosses.
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Mit der Fotografie eines Knaben, der sich eine Pistole in den Mund schiebt, hat das Katholische Pfarreiblatt des Kantons Luzern für Aufregung gesorgt. Redaktor Lukas Niederberger stellte das Bild als Argument für den Waffenschutz ins Heft: Auch kirchliche Kreise stünden hinter der Initiative, die nicht zuletzt ein Beitrag zur Suizidprävention sei.
Die Luzerner CVPNationalräte Ruedi Lustenberger, Pius Segmüller und Ida Glanzmann sprechen von einem Missbrauch von Kindern für politische Zwecke. Sie haben beim Presserat Beschwerde eingereicht. Was sie wohl nicht wissen: Bei der Pistole handelt es sich um eine Wasserglace, die von Künstlern an einer Ausstellung in Frankfurt 2009 verteilt wurde. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 01.02.2011, 07:18 Uhr
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25 Kommentare
Die Beschwerde ist absolut richtig! Es ging ja auch ein Aufschrei durch die Medien, als die Initiativ-Gegner mit dem Sieger des Knabenschiessen Werbung gegen die Waffeninitiative machten! Und das war ja im Vergleich zu diesem Bild absolut nichts Verfängliches. Antworten
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