Für den Weltrekord lief er sich die Füsse blutig
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Mit einer eiskalten Anstrengung hat sich der deutsche Physiotherapeut Kai Martin den Eintrag ins «Guinnessbuch der Rekorde» gesichert. Er lief fünf Kilometer barfuss durch den Schnee in 23 Minuten und 42 Sekunden.
Beim Rennen im Alpincenter Wittenburg in Mecklenburg-Vorpommern kam er als erster von sechs Läufern nach 37 Runden ins Ziel. Ohne Blessuren ging es nicht: Auf dem harten, gefrästen Untergrund unter dem künstlichen Pulverschnee in der Skihalle lief sich Martin die Füsse blutig.
Ärztliche Versorgung vonnöten
Ein anderer Läufer erlitt Unterkühlungen an den Füssen und musste auch ärztlich versorgt werden, wie die Organisatorin Christiane Bracker sagte. Die Teilnehmer kamen aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Drei der sechs erreichten das Ziel, die anderen stiegen mit schmerzenden Füssen vorzeitig aus.
Der Weltrekord im Fünf-Kilometer-barfuss-durch-den-Schnee-Laufen sei zum ersten Mal aufgestellt worden, sagte Bracker. Guinness habe als Bedingung vorgegeben, dass die 5000 Meter in weniger als einer halben Stunden gelaufen werden müssten. Die Urkunde habe ein Vertreter des Rekordbuchs übergeben.
Der Weltrekord über 5000 Meter – gelaufen in Schuhen und im Stadion – liegt derzeit bei 12 Minuten 37 Sekunden, aufgestellt von dem Äthiopier Kenenisa Bekele im Jahr 2004.
(mrs/sda)
Erstellt: 13.02.2012, 10:17 Uhr
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