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«Crocodile Dundee» darf wieder ausreisen

Die Ausreisesperre gegen «Crocodile Dundee»-Star Paul Hogan ist aufgehoben. Die Anschuldigungen gegen ihn sind allerdings noch nicht vom Tisch.

Im Clinch mit den australischen Steuerbehörden: Der Schauspieler Paul Hogan.

Im Clinch mit den australischen Steuerbehörden: Der Schauspieler Paul Hogan.
Bild: Keystone

Die australischen Steuerbehörden haben das Ausreiseverbot für «Crocodile Dundee»-Darsteller Paul Hogan aufgehoben. Der 70-jährige australische Schauspieler könne damit zurück in die USA reisen, wo er mit seiner Frau lebt, sagte sein Anwalt Andrew Robinson am Freitag.

Vorausgegangen war eine Einigung mit dem Finanzamt. Der Anwalt betonte aber, dass über «generelle Steuerfragen» nach wie vor Uneinigkeit herrsche und Hogan jedes Fehlverhalten abstreite.

Überraschende Festnahme

Hogan war Mitte August zur Beerdigung seiner Mutter nach Australien geflogen und dort von einem von den Steuerbehörden verhängten Ausreiseverbot überrascht worden. Medienberichten zufolge geht es um ausstehende Forderungen in Höhe von umgerechnet 26 Millionen Euro.

Hogan soll die wahren Einnahmen aus der «Crocodile Dundee»-Trilogie verschleiert haben. Hogan befindet sich bereits seit fünf Jahren im Clinch mit den australischen Steuerbehörden, ein Ermittlungsverfahren gegen ihn läuft hingegen nicht. Nach Angaben seines Anwalts war Hogan in den vergangenen Jahren mehrmals zu Besuch in Australien, war aber stets unbehelligt geblieben.

(mrs/afp/)

Erstellt: 03.09.2010, 09:31 Uhr

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