Panorama
Briten spekulieren über die Flitterwochen
Kronprinz von Bahrain sagt ab
Der Kronprinz des krisengeschüttelten Ölstaates Bahrain wird nach Informationen der BBC seine Einladung zur Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton nicht annehmen. Scheich Salman bin Hamad Al Chalifa habe die Absage mit den Unruhen in seinem Land begründet, berichtete der Sender.
Die Platzierung des bahrainischen Politikers war in Grossbritannien kontrovers diskutiert worden. Die monarchie-kritische Organisation «Republic» hatte gefordert, den 41-Jährigen wieder auszuladen.
Seit dem 14. Februar demonstrieren Anhänger der Opposition in Bahrain für mehr Freiheit und politische Reformen. Die Herrscher des Staates verhängten im vergangenen Monat den Ausnahmezustand und liessen die Sicherheitskräfte des Landes mit aller Härte gegen die Protestbewegung vorgehen. Mindestens 30 Menschen wurden getötet. (sda)
Dossiers
Artikel zum Thema
- William und Kate wollen zwei Jahre die Öffentlichkeit meiden
- Wer alles auf der Gästeliste steht – und warum es im Palast kein Bier gibt
- Geheimnisse und Gerüchte um die Gästeliste
- Hochzeit von William und Kate auf Youtube
- William und Kate sagen Ja und fast keiner schaut zu
- Kate und William feiern Hochzeitstag
- Wenn sie nicht gestorben wäre, ...
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
In einem sind sich Kenner des britischen Königshauses sicher: Bei der Wahl des Ziels wird nicht nur der Ort selbst eine Rolle spielen. Nach dem erwarteten Trubel bei den Feierlichkeiten am 29. April in London werde es vor allem darum gehen, wo die beiden ihre Ruhe hätten.
Als heisser Tipp gilt der Landsitz der Queen im schottischen Balmoral. Auf dem weitläufigen Gelände könnten William und Kate entspannen, ohne von Paparazzi belästigt zu werden. Das königliche Anwesen im hohen Norden hat allerdings auch einen massgeblichen Nachteil: das Wetter. Gut möglich also, dass sich das frisch vermählte Paar für eine Kombination zweier Urlaubsziele entscheidet.
«Ich denke, Privatsphäre wird das wichtigste sein, nach allem, was sie durchgemacht haben werden», sagt Joe Little vom «Majesty Magazine», das sich ganz auf das Königshaus spezialisiert hat. «Vielleicht eine Woche in der Sonne und eine Woche in Schottland.» Die Flitterwochen in Schottland zu verbringen habe nicht nur eine lange Tradition, in Balmoral könnten William und Kate auch ganz für sich sein, sagt Little.
Nur zwei Wochen Urlaub für den Prinzen
Zeitlich ist das Paar wegen der beruflichen Verpflichtungen des Bräutigams ein wenig eingeschränkt. Als Hubschrauber-Pilot der Royal Air Force stehen William nur zwei Wochen Urlaub zur Verfügung. Zwei Wochen nach dem Ja-Wort in der Westminster Abbey muss er also schon wieder in seiner Kaserne in Wales sein.
Seine Eltern, Prinz Charles und Prinzessin Diana, konnten sich nach ihrer Hochzeit eine wesentlich länger Pause nehmen. Die beiden verbrachten zunächst gut zwei Wochen auf der - inzwischen ausser Betrieb genommenen - königlichen britischen Jacht und kreuzten durchs Mittelmeer. Im Anschluss gönnten sie sich einen ausgedehnten Aufenthalt in Balmoral.
Auch William und Kate schiene es in Balmoral sehr zu gefallen, sagt der Königshausexperte Little. Fotografen hätten hier auch mit den besten Teleobjektiven kaum eine Chance auf Schnappschüsse. Zudem habe der britische Presserat bereits signalisiert, dass er Eingriffe in die Privatsphäre des jungen Paares nicht dulden werde. Offiziell hat der Buckingham Palace bezüglich der Flitterwochen von William und Kate bisher jede Auskunft verweigert. Die beiden selbst haben allerdings zumindest schon den einen oder anderen Hinweis gegeben.
Australien, Kenia oder Karibik
Während eines kürzlichen Besuchs in Australien sagte William, es sei möglich, dass er und Kate zurückkämen, um in der Stadt Cairns die Flitterwochen zu verbringen und im Great Barrier Reef Tauchen zu gehen. Spekuliert wird auch darüber, ob die beiden möglicherweise noch einmal nach Kenia fahren könnten. Dort hatte William im Oktober seinen Heiratsantrag gemacht - und ins Gästebuch einer noblen Unterkunft in den Bergen geschrieben, er hoffe, sie würden schon bald einmal wiederkommen können.
Andere konzentrieren sich auf eine Interpretation der Gästeliste. Zur Feier eingeladen sind unter vielen anderen auch Angestellte - darunter ein Barkeeper und ein Yoga-Lehrer - eines Resort auf der privaten Karibikinsel Mustique, auf der einst Prinzessin Margaret über viele Jahre ein Haus hatte. Auch Mauritius, die Seychellen und eine private Insel des Geschäftsmannes Richard Branson gelten als heisse Kandidaten.
Dass es in die Sonne gehen soll, gilt unter Experten als sicher. Schliesslich war Kate Middleton erst vor wenigen Tagen bei einer Shoppingtour in der Londoner King's Road fotografiert worden - zu ihren Einkäufen sollen zwei Bikinis gehört haben. Endgültigen Aufschluss über das geplante Ziel gibt das zwar nicht. Denn einen Bikini würde sie wohl in allen genannten Orten brauchen - ausser natürlich in Schottland. (pbe/dapd)
Erstellt: 24.04.2011, 20:57 Uhr
Panorama
Alles für Abonnenten und Abonnentinnen
Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".
Abopreise vergleichen
Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Sportbilder der Woche
























