Panorama

«Bob – wer?»

Aktualisiert am 15.08.2009

Es kann ja passieren, dass man Bob Dylan auf der Strasse nicht erkennt. Aber spätestens beim Namen sollte es «Klick» machen. Tat es bei zwei Polizisten aber nicht.

Zumindest bei Jüngeren ist der Ruhm von Folklegende Bob Dylan offenbar verblasst: Zwei Polizisten erkannten ihn nicht, als er durch ein Wohnviertel in Long Branch im US-Staat New Jersey spazierte. Sie baten ihn um seinen Ausweis. Da er keinen dabei hatte, begleiteten sie ihn schliesslich zu seinem Hotel, wo sich Mitarbeiter für den 68-Jährigen verbürgten.

Der Zwischenfall ereignete sich bereits Ende Juli; Dylan war mit anderen Musikern in Long Branch auf einer Tournee. Wie Howard Woolley von der Kommunalverwaltung berichtete, rief ein Anwohner die Polizei, weil ein Fremder in seinem Viertel herumspazierte. Zwei Anfang 20 Jahre alte Beamte kamen und hielten Dylan an.

Dylan blieb ruhig

Er sagte ihnen seinen Namen, dass er auf Tournee sei und sich die Zeit bis zu seinem Auftritt am Abend vertreibe. «Ganz offensichtlich hatten sie noch nie etwas von ihm und seiner Arbeit gehört», erklärte Woolley.

Weil er sich nicht ausweisen konnte, fuhren sie mit ihm in sein Hotel, liessen sich dort seine Identität bestätigen und dankten schliesslich für seine Kooperation. «Er hätte zu ihnen nicht freundlicher sein können», sagte Woolley über Dylan. (cpm/ap)

Erstellt: 15.08.2009, 14:22 Uhr

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