Berner Volleyballerin räkelt sich für Kondom-Werbung
Aktualisiert am 09.02.2012 1 Kommentar
Volley Köniz spielt im Achtelfinal
Am Mittwochabend ist in Köniz Volleyballgeschichte geschrieben worden. Erstmals gab es in der OZK-Halle einen 6. Satz. In diesem Golden Set verlor Köniz nach harter Gegenwehr 11:15 – Suhl qualifizierte sich für die Viertelfinals des europäischen Challenge-Cups.
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Marina Kühner ist seit einem Jahr bei Volley Köniz Aussenangreiferin. Im Herbst wurden für Autogrammkarten und die Webseite Fotos der Spielerinnen geschossen. Der Fotograf war kein Unbekannter: Es handelte sich um den Berner Romel Janeski, bekannt für sinnlich-erotische Bilder. «Sie war gut vor der Kamera, und es entstanden wunderschöne Bilder», sagte Janeski über Marina Kühner. Deshalb hat er sie im Januar angefragt, ob sie als Model für die aktuelle Kampagne von Ceylor mitmachen wolle.
«Als Romel Janeski angerufen hat, musste ich mir die Sache schon kurz überlegen», sagt Marina Kühner. Für Kühner war wichtig, dass die Bilder einem guten Zweck dienen sollen: «Ceylor engagiert sich auch gegen Aids, und ich hatte ein gutes Gefühl dabei. In der Badi habe ich schliesslich nicht mehr an», sagte Marina Kühner.
Shooting-Partner ist professionelles Model
Das Shooting fand letzten Freitag in Thun statt. Zusammen mit einem männlichen Model stand die 20-Jährige den ganzen Tag bei kühlen Temperaturen in Unterwäsche vor der Kamera. «Obwohl ich meinen Shooting-Partner nicht gekannt habe, war ich extrem locker», sagte Marina Kühner leicht erstaunt. Es sei eine angenehme und professionelle Atmosphäre gewesen. Ihr Lieblingsbild ist trotzdem jenes, wo sie alleine abgebildet ist. Und ihr Freund, Beachvolleyballer Sebastien Chevallier, hatte kein Problem mit den Fotos für Ceylor. «In der Beachvolleyballszene laufen sowieso alle Frauen im Bikini herum», sagte Marina Kühner.
Herausgekommen sind sinnlich-schöne Fotos, für die der Berner Fotograf Romel Janeski bekannt ist. Der 44-jährige Berner ist der Hausfotograf des Restaurant-Clubs Lorenzini/Du Théatre und fotografiert jedes Jahr die Ceylor-Kampagnen. «Der Grat zwischen ansprechender Sinnlichkeit und schmuddeligen Bildern ist schmal und nicht einfach», sagt er. In diesem Fall ist ihm die Gratwanderung gelungen.
Erstellt: 09.02.2012, 10:35 Uhr
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