Olympia 2012
Der Schweiz bleibt das Prinzip Hoffnung
Aktualisiert am 30.07.2012 10 Kommentare
Das olympische Fussballturnier in Zahlen
Gruppe A. Im Wembley: Senegal - Uruguay 2:0 (2:0). Grossbritannien - VAE 3:1 (1:0). - Rangliste (je 2 Spiele): 1. Grossbritannien 4 (4:2). 2. Senegal 4 (3:1). 3. Uruguay 3 (2:3). 4. VAE 0 (2:5).
Gruppe B. In Coventry: Mexiko - Gabun 2:0 (0:0). Südkorea - Schweiz 2:1 (0:0). - Rangliste (je 2 Spiele): 1. Mexiko 4 (2:0). 2. Südkorea 4 (2:1) 3. Schweiz 1 (2:3). 4. Gabun 1 (1:3).
Gruppe C. In Manchester: Ägypten - Neuseeland 1:1 (1:1). Brasilien - Weissrussland 3:1 (1:1). - Rangliste (je 2 Spiele): 1. Brasilien 6 (6:3). 2. Weissrussland 3 (2:3). 3. Neuseeland 1 (1:2). 4. Ägypten 1 (3:4). – Brasilien in den Viertelfinals.
Gruppe D. In Newcastle: Japan - Marokko 1:0 (0:0). Spanien - Honduras 0:1 (0:1). - Rangliste (je 2 Spiele): 1. Japan 6 (2:0). 2. Honduras 4 (3:2). 3. Marokko 1 (2:3). 4. Spanien 0 (0:2). – Japan in den Viertelfinals.
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Auch im zweiten Gruppenspiel der Gruppe B gab der Schweizer Trainer Pierluigi Tami dem Neo-Basler Fabian Schär den Vorzug gegenüber dem erfahreneren François Affolter. Der Entscheid sollte sich am Ende als unglücklich herausstellen: Schär stand zweimal nicht nahe genug beim Gegner, und beide Male vermochten die Südkoreaner in der zweiten Halbzeit den Schweizer Torhüter Diego Benaglio zu bezwingen.
Der Asienmeister konnte zwar zu keiner Zeit sein gefürchtetes Tempospiel aufziehen, was der Verdienst einer disziplinierten Leistung der Eidgenossen war. Das Mittelfeld stand mit Kasami, der für Xavier Hochstrasser in die Start-Elf gerückt war, kompakter und vermochte streckenweise auch spielerisch zu überzeugen. Und als die Südkoreaner in der 57. Minute durch Chuyoung Park mit einem schönen Hechtkopfball in Führung gingen, reagierten die Schweizer postwendend auf ihre Weise: Emeghara glich ebenfalls per Kopf nur zwei Minuten später auf eine wunderbare Flanke von Rodriguez aus.
Auf die neuerliche Rücklage nach 64 Minuten mittels Volleyschuss von Bokyung Kim konnten die Schweizer nicht mehr reagieren. Zwar hätte Mehmedi, wäre er in Form, kurz vor Schluss den Ausgleich erzielen können, doch auch das Team von Myung Bo Hong hätte mehrmals die Vorentscheidung bewerkstelligen müssen.
Die Südkoreaner gewannen schliesslich verdient. Von der Schweiz braucht es im letzten Gruppenspiel gegen Mexiko, das seinerseits Gabun sicher 2:0 bezwang, einen Kraftakt, will sie die angestrebte Viertelfinal-Qualifikation doch noch erreichen. Coach Tami gab sich nach der Niederlage bereits wieder kämpferisch: «Wir haben alles gegeben und müssen die Niederlage akzeptieren. Aber ein Sieg gegen Mexiko ist möglich.» (si)
Erstellt: 29.07.2012, 10:34 Uhr
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10 Kommentare
Die Schweiz ist an Olympia einfach nur Mittelmass. Das gilt für alle Sportarten. Wenn es drauf ankommt, sind sie mit viel zu wenig Engangement + Herzblut dabei. Feierabendsportler eben. Aber das wäre schon OK, nur werden die CH-Sportler im Vorfeld immer in den Himmel gelupft! Das nervt!! Antworten
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