Sie kamen aus Politik und Wirtschaft, manche aus der Missen-Welt. Silvia Affolter war da, die Nationalräte Doris Fiala, Felix Gutzwiller, Hans Kaufmann. Aus der Industrie Magdalena Martullo-Blocher, Geschäftsmann Edoardo Lehmann. Aus der Bankenwelt Pierre Mirabeau, aus Luzern der Wirtschaftsanwalt Urs Mühlebach. Nicht anwesend war Viktor Vekselberg, Thomas Borers Arbeitgeber bei Renova. Sängerin Noemi Nadelmann musste im letzten Moment absagen. Das Haus war weihnachtlich dekoriert und illuminiert. Auf der Einladung stand 18.30 bis 21.30 Uhr, doch es war, wie es immer ist, die Gäste blieben bis gegen Mitternacht. Und unterhielten sich natürlich diskret über ein auf der Hand liegendes Thema: Warum fährt das Ehepaar getrennt in die Ferien? Warum spielt die schöne Shawne, wo sie auch hinkommt, das ausgeflippte Partygirl? Und warum zeigt sie sich auf ihrer Website so herausfordernd offenherzig und präsentiert sich so aufreizend? Die Beobachter waren sich einig: Shawne Fielding sucht Beachtung und Liebe. Aber die Party war super!
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Marie Bäumer spielt die weibliche Hauptrolle in dem Film «Der letzte Weynfeldt», der nach dem Roman von Martin Suter in Zürich gedreht wurde. Die bildhübsche Deutsche wohnte zuerst im Hotel «Waldhaus Dolder», wegen Waldnähe für ihren Hund. Dann wollte sie doch lieber in der Stadt sein und zog für sechs Wochen mit ihrem Border Collie ins Hotel Alden.
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Zum neunten Mal fand die von Hans-Peter Portmann, FDP-Kantonsrat und Direktor der LGT Privatbank Zürich (im Besitze des Fürstenhauses von und zu Liechtenstein), ins Leben gerufene Benefizveranstaltung «Stunde des Herzens» statt. Diesmal mit einem Konzert im Fraumünster. Der Kontertenor Andreas Scholl sang mit glockenreiner Stimme barocke Musik. Das Zürcher Kammerorchester spielte unter der Leitung von Maurice Steger. Dann speiste man im Zunfthaus zur Meisen. Der Erlös geht zugunsten von «access», der Organisation, die Jugendlichen, die keine Lehrstelle finden, den Einstieg in die Arbeitswelt ermöglicht.
Wäre Yvonne Hürlimann, die edle Spenderin aus Zollikon, nicht eingesprungen, die «Stunde des Herzens» hätte nicht stattfinden können. Beherzt zückte sie ihr Portemonnaie, gab 100'000 Franken. Stellte dafür zur Bedingung, dass ihre Enkelin Diane Hürlimann, angehender Popstar, zwischen Haupt- und Nachspeise auftreten durfte. Das Publikum war eher gediegen, wie es zu Barockmusik, Zunfthaus und Züri-Gschnetzeltem passt, und Diane Hürlimann war eine Art Kulturschock. Mit Mega-Absätzen und im Super-Mini stöckelte sie ans Mikrofon, ihr Lehrer Marco Walser begleitete sie auf der Gitarre, mit sexy Stimme sang sie drei Lieder (darunter «Hit the Road, Jack!»), so frisch und herzig, dass mancher Gast gleich ihre erste CD kaufte.
(Tages-Anzeiger)