Leben
Diskussion
Zwei Pferde sterben nach Rennen – Tierschützer protestieren
Immer wieder kommt es beim prestigeträchtigen Grand-National-Rennen in England zu Unfällen, so auch dieses Jahr: Zwei Pferde mussten wegen Verletzungen eingeschläfert werden. Tierschützer fordern nun Konsequenzen. Mehr...
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
41 Kommentare
Würde das ein Autorennen sein und jedes Jahr würden dort 2 Menschen sterben, wäre schon lange etwas geschehen. Pferde sind keine Autos, die man reparieren kann und sie sind auch keine Wegwerfgegenstände. Ich kann die Aussage des Trainers nicht verstehen. Wenn die Pferde tatsächlich eine bessere medizinische Versorgung hätten als Menschen, hätte man sie wegen Brüchen nicht eingeschläfert. Antworten
Das ist doch absurd. Diese Pferde wurden mit Sicherheit besser behandelt als jede "glückliche Kuh" beim Schweizer Biobauer. Letztere landet dennoch täglich auf unserem Teller und da beklagt sich niemand. Beim Pferdesport meldet sich dann aber plötzlich unser Gewissen - morgen gibts dann aber trotzdem wieder "Moschtbröggli" für alle. Antworten
Ballmer: In der (Ost-)Schweiz bezeichnet Mostbröckli eine Spezialität, die u.a. auch aus Pferdefleisch gewonnen wird. Das wird Ihnen Ihr Metzger (oder auch Wikipedia) gerne bestätigen. Da stört sich allerdings auch niemand dran. Im Gegenteil, die Schweiz verzerrt im Vehältnis zu anderen Ländern eher viel Pferdefleisch.
Ich verstehe Ihren Kommentar nicht. "Das Appenzeller Mostbröckli ist ein gepöckeltes, geräuchertes und getrocknetes Stück Rind- oder Kuhfleisch vom Stotzen" umschreibt das Kulinarischen Erbe der Schweiz Ihr "Moschbröggli". Wo sehen Sie da den Zusammenhang mit dem Pferdesport?
Der Zynismus dieses Nicholls ist ja nicht zu übertreffen. Der Mensch hat freie Wahl, was er tun will, das Tier muss einfach. Beecher's Brook ist ein fieser Todessprung, der mit 'Sport' nichts zu tun hat. (Hürden-)Rennen und auch die Springen der höheren Klassen sind insgesamt gegen die Natur von Pferden + die missbrauchten Tiere fristen ein ein total unartgerechtes Leben in Hochsicherheitstrakten Antworten
die Organisatoren müssen ja nicht springen- die können gut reden. Und das sind dann die gleichen Leute die sich ereifern können über Walfang, Stierkämpfe, Windhundrennen etc.?
Sport und Unterhaltung mit Tieren muss ein für alle Male verboten werden. Sollen doch diese 'Sportler' Wettkämpfe machen anstatt Tiere zu riskieren.
Antworten
Ja Marco, aber genau dieser Artikel zeigt den Charakter der Menschen gegenüber schwächeren Kreaturen. Das sind dann auch die Verursacher grösserer Probleme dieser Welt. Beobachten sie das Verhalten in dieser Welt gegenüber Tieren, und sie werden feststellen, je gemeiner gegen Tiere je grösser die eigenen Probleme.
woche für woche sterben pferde im rennsport - aintree ist nur das schaufenster! die tv- und wettquoten wollen das so, und diese wunderbaren tiere bezahlen es mit ihrem leben. wenigstens erhalten sie die bestmögliche behandlung: den gnadenschuss... Antworten
So viel ist den sog. Pferdeliebhaber also ihr Pferd wert.Vor vielen Jahren hat das CH TV diese Rennen live übertragen, warum wohl nicht mehr? Massaker an Tieren is bad press für TV Anstalten,brit.Empire ausgenom.Die Tierschützer werden nicht darum herumkommen mit Kampagnen und Blockaden auf die Unsinnigkeit dieses Rennens (nicht des Pferderennsports im allgemeinen) hinzuweisen und zu verhindern Antworten
@Stadelmann: sie haben absolut recht, ich finde den Rennsport ebenfalls völlig daneben. Es gibt Menschen, die kehren immer wieder dahin zurück wo sie ihren scheinbar grössten Erfolg feiern konnten, koste es was es wolle. Aus reinem Ego oder Selbsterhaltungstrieb, keine Ahnung. Aber solcher Sport gehört definitiv verboten, Furrer hin oder her!
@Daniel Stutz: Interessant! Vielleicht sollten Sie sich tatsächlich einmal seriöser mit dem Rennsport befassen.Die Besagte ist jedenfalls immer noch im "schrecklichen Rennsport" anzutreffen...Holen Sie Sich doch Ihr "Wissen" nicht nur aus dem Internet sondern gleich vor Ort ab,dann werden Sie feststellen,dass kein Pferd zu einer Leistung gezwungen werden kann.
@dorsey: ich weiss es aus erster Hand, ex Weltmeisterin C. Furrer. Zudem, googeln sie doch einfach mal ,Pferdehaltung-Springreiten etc.. Was doch nicht alles verboten sein soll und doch Tatsache ist.. Spring- Crossmeisterschaften sollten absolut verboten sein. Die Pferde tun da gar nichts freiwillig!
@Meier: das mit den Stieren stimmt, trotzdem berechtigt der schöne Lebensabschnitt auf keinen Fall den Tod in der Arena. Das mit den Pferden stimmt absolut nicht! Die werden Zeit ihres Lebens mit harter Hand angefasst. Keine Weide, kein Auslauf, viele Schläge und und! Und das zu missbilligen heisst nicht dass die Tierfleischkonsumhaltung verharmlost wird! Think about
Ein Stier lebt in Spanien für etliche Jahre wie ein König und stirbt im Kampf. Ein Rennpferd wird umsorgt, gut betreut und artgerecht gehalten und erleidet eventuell irgendwann einen Sportunfall. Unsere Masttiere aber, von denen auch Sie sich vermutlich ernähren, leiden ihr kurzes Leben kläglich dahin und enden in einem industriellen Tötungsbetrieb. Was ist wohl humaner?
@Herr Stutz. Mich würde interessieren, wo Sie solche Zustände erlebt haben wollen. In den mir bekannten Rennstallungen hier in der CH und auch in D werden die Pferde mit Liebe und grosser Fürsorge behandelt und aufgebaut. Eine harte Hand habe ich nie erlebt! Tägliche Bewegung und Weidegang (laut Tierschutz muss jedes Pferd auf die Weide können) ist selbstverständlich.
Jahr für Jahr die gleichen Bilder von Pferde Masakern, das hat gar nichts mit Sport zu tun, Dekadenz pur, tiefer gehts nicht mehr, Glatiatorenspiele von schutzlosen Pferden. Kein Sportler würde selber an einem Rennen teilnehmen, bei dem er damit mit grosser Wahrscheinlichkeit rechnen muss, umzukommen. Pferdebesitzer, Jockeys gehören angeklagt wegen Tierquälerei, die Lizenzen lebenslang entzogen. Antworten
Herr Dorsey, hier geht es um das Grand National, von dort kommen die Bilder. Aber auch in Hong Kong, wo die weltgrössten Pferderennbahnen sind, ist in der Statistik des Hong Kong Jockey Club auffällig, dass zuviele Pferde, sehr schnell auf die "Immer Grünen Weiden" geschickt werden. Das ist schon lange eine Kritik. Warum? Es geht darum, dass wenige Pferde ein glückliches Alter erleben wie Ihres.
Sämtliche Pferderennen pauschal als Pferdemassaker zu bezeichnen, zeugt von purer Unwissenheit. Mein Ex-Rennpferd ist nun 24 Jahre alt, erfreut sich bester Gesundheit und geniesst seinen wohlverdienten Ruhestand.
Sehr geehrter Herr Paul Nicholls: das Leben ist nun mal eben nicht so! Wir als Menschen zwingen diese Pferde über absurde Hindernisse und nennen dies Sport. Und sterben dann Pferde bei diesem 'Sport' schieben wir es auf das Restrisiko. Wie krank ist so was??? Und dies alles zur Unterhaltung. So etwas ist absolut unverantwortlich! Antworten
@Kem Dorsey, in Dättwil sehe ich dauernd Pferde stundenlang (tagelang?) tubelig in einer Box stehen. Sie können nicht mal mit den ''Nachbarn sprechen''. Vor der Box '' H A E T T E'' es eine Wiese, wo alle miteinander ein schönes Leben führen K O E N N T E N !!! Kostet die ''Pferdeliebhaber wohl zu viel Geld, oder gibt das zuviel Arbeit??
Einschläfern wegen Beinbruchs? Wachsen denn gebrochene Pferedeknochen nicht mehr zusammen, so dass die Euthanasie die einzige Lösung ist? Oder werden diese Pferde dann nur eingeschläfert, weil sie wirtschaftlich, d.h. "als Rennpferde", nichts mehr taugen. Der Artikel könnte dies schon kommentieren, bevor die ganze Diskussion um Tierschutz beginnt. Antworten
Ein Pferd komplett ruhig zu stellen heisst für das Pferd während Monaten im Tierspital in Bauchgurten hängen zu müssen - dies ohne Gewähr auf eine hundertprozentige Genesung.
Für ein Pferd ist dies eine Tortur, welche ich einem eigenen Pferd niemals zumuten würde.
Bitte ziehen Sie keine Vergleiche zu ihrer eigenen Person. Ein Pferd läuft nun mal nicht an Krücken.....
...also ich weiss nicht, ob dies die einzige und fairste Lösung ist fürs Pferd. Wenn ich mir das Bein breche, bleibe ich lieber ein Paar Monate ruhig und lebe weiter. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Pferd so depressiv wird, dass er zwingend eingeschläfert werden muss. Ich denke eher, dass die Pferdehalter mit so einem Pferd nicht mehr viel anfangen können, und deshalb die Euthanasie wählen.
aber ihr Pferd viel zu wenig bewegen oder dieses nicht artgerecht halten.
Dass es im Reitsport etliche schwarze Schafe gibt, sei nicht abzustreiten!
@ Hr. Vitali
Anders als ein Hund ist ein Pferd zwingend auf vier Beine angewiesen und müsste nach der Behandlung für viele Monate ruhig gestellt werden. Daher ist die Euthanasie meistens die einzige (und dem Tier gegenüber auch fairste) Lösung. Zudem werden Rennpferde täglich trainiert und gut auf die Rennen vorbereitet.
Jedoch gibt es hierzulande viele Pferdebesitzer, welche zwar ein Pferd halten
Immer wieder: Der Mensch als Tier-Quäler! Schächten, Ferkel-Kastration, China-Hunde als Delikatesse, Froschschenkel, Gänse stopfen, Tiermast und -Versuche,Singvogelfang in Italien, Gänsefedern Lebendrupf, Delfin-Abschlachten in Japan, Haifischflossen, Nashorn/Elefanten abschlachten etc etc. Antworten
und motzende....
sie tragen sicher Merino-Wollpullover (die sind so schön kuschelig) und weiche Lederfinken mit Korksohle.......
Glauch/Rimmen: Man braucht keine Bratwurst zu essen, Herr Rimmen, und es geht auch sehr sehr gut ohne Fleisch und Fisch , Frau Glauch. Think about it...
@Peter Rimmen: Ich schreibe von Tierquälerei. Die CH hat die strengsten Tierschutz-Gesetze der Welt. Meine und auch Ihre Bratwurst kommt von Schweinen/Kälbern die nicht tierquälerisch gehalten und dann geschlachtet werden. Eine artgerechte Tier-Massenhaltung zwecks Ernährung von ebenso Massen (Menschen) ist nicht möglich; dies bin ich mir bewusst. Sonst: zurück auf die Bäume....kommen Sie mit?
..und heute abend essen Sie ein Bratwurst.....think about it....
So ein Pferd das an diesem Grand National teilnimmt kostet bis zu 1,5 Mill Dollar. und bringt dem Besitzer bei einem Sieg eben soviel wieder in die Kasse. Hier geht es um sehr viel Geld und Macht im Pferdesport. Das Tier ist hier leider Nebensache. Ich bin auch dafür das man solche Rennen verbietet. Das Springreiten auf natürliche Art trainiert sollte weiterhin Bestand haben. Antworten
Herr Leuenberger,
was heisst denn "Springreiten auf natürliche Art"? Meinen Sie das eingestrichene Capsaicin an den Beinen,damit sich die Springpferde so richtig gut an den Schmerz erinnern können,den sie im Training habe, wenn sie an der Stange ankommen?Schwarze Schafe gibts in jedem Sport.Allerdings wird sich manches Spring-,Dressur oder Freizeitpferd wünschen,es dürfte in einem Rennstall leben.
Zurück zur Story
Leben
Abopreise vergleichen
Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Bitte warten
Die Welt in Bildern




























Angemeldet mit Facebook