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Zehntausende Jugendliche sind süchtig nach ihrem Handy
Erstmals belegt eine Studie, dass viele Schweizer Teenies ihre Handys nicht nur toll finden, sondern regelrecht davon abhängig sind: 40'000 Jugendliche zeigen starke Suchtsymptome – mit weitreichenden Folgen. Mehr...
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51 Kommentare
Gestern sah ich einen Apfelbaum, der gerade in voller Blüte stand und hörte das Summen vieler Bienen - ich trat heran, ängstlich zunächst, dass mich eine von ihnen stechen könnte; aber nichts da - sie waren voll am arbeiten und nahmen kaum Notiz von mir. Ich trat in den Baum hinein - er war nicht sehr gross - und war umgeben von Gesumse und einem wunderbarem Blütenduft. Mach das mal nach, DoofFon. Antworten
Seid doch froh, dann machen sie wenigstens keinen Nachtlärm, Littering, Vandalismus etc. Die Jungen von heute konsumieren kräftig, glauben selig die Märchen vom Bildungswohlstand und der freien Marktwirtschaft....;-)) Eine angepasstere Jugend gab es noch nie, und wenn sie dann in Facebook für Umweltanliegen und Weltfrieden "gefällt mir" drücken, denken sie noch, das sei jetzt eine "Revolution".:-) Antworten
Sie pflegen ihr modernes Tamagotchi und vergessen dabei die Welt. In diesen Zeiten ist das wohl eine sehr angenehme Abwechslung. Man muss nicht alles negieren, denn wer eine SMS versendet lebt noch! Und wer telefoniert betreibt Konversation mit einem Gegenüber. Letzteres ist manchmal gar nicht so einfach. Antworten
Haben diese Wissenschaftler noch nicht erkannt, wie wichtig ein Handy heutzutage ist? Man liest damit Bücher, hört Musik, macht und teilt Fotos, schreibt e-mails und SMS, liest Zeitung, telefoniert und nutzt es als Uhr. Jugendlich haben meist nichts als ein Handy für all das.
Jeder, der plötzlich das alles verliert, wird wohl "suchtähnlich" reagieren.
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Ich beobachte das auch, jedoch auch bei Erwachsenen. Heute sind diese Speilzeuge auch noch Statussymbole und "Potenzersatz". Diese werden irgendwasnn durch andere Statussymbole ersetzt. Das Smartphone ist so ein Ding mit dem man unheimlich viele Sachen "machen" kann. Am Ende machen die Meisten garnichts, sondern schlagen ihre wertvolle Zeit damit tot und konsumieren vor allem. Antworten
Hier - wink - winke. Stellen sie sich vor wir wussten auch so, dass
wir dringend wo anrufen mussten. Dieses Gefühl verlieren die Menschen leider durch das Handy etc.
Wir leben in einer Gesellschaft in der das Wohl der Wirtschaft über der der Familie steht. Wenn die Kinder vernachlässigt werden, ist es ein einfaches immer die Schuld bei den Eltern zu suchen. Anstatt einzulenken, wird der Druck auf den einzelnen weiter erhöht. Des weiteren muss man Studien jeweils mit Vorsicht geniesen, es wird gerne vom eigentlichen Problem abgelenkt. Antworten
"Jedoch hätten viele der Süchtigen ein schwieriges Verhältnis zu ihren Eltern – die übermässige Handynutzung könne daher auch eine Strategie zur Bewältigung dieser Probleme sein."
Diese "Randnotiz" steht quasi bei jeder Sucht- und Gewaltstudie... Auf was man da bei einer Studie über Studien wohl kommt?
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Ja, und wie sollen nun diese Fachleute auf dieses Suchtverhalten der jugendlichen reagieren? lesen sie es nach, im Handbuch "Die verlorene Gesellschaft" Kapitel "Was tun, wenn man nicht weiss was zu tun ist". Tatsache ist, unserem Nachwuchs fehlt das Verständnis und die Liebe, um sie darauf vorzubereiten unsere Welt von morgen kreieren zu können. So dass deren Kinder ohne Kuscheltiere klar kommen Antworten
Ich glaube, es sind viel mehr als nur 5 % (jeder 20. Jugendliche) süchtig. Schätzungsweise 50 % wären ohne ihr Handy gar nichts. Das gilt aber auch für Erwachsene. Man kann ja mit modernen Handys (Smartphones) auch fast alles machen: Telefon, SMS, MMS, Photographie, Filme, Fernsehen, Internet, Spiele, Navigation (GPS), etc. - Und wird von niemandem kontrolliert dabei ... Antworten
Und was ist ueberhaupt so schlimm dabei? Dann machen sie nichs Duemmeres...
Ein genialer Artikel. Habe schon lange nicht mehr einen solch gut verfassten ironischen Artikel in einer renommierten Tageszeitung lesen können. Nun erschliesst mir endlich die Daseinsberechtigung einer ZHAW und deren Mitarbeiter. Ich werde mich so schnell wie möglich um ein Diplom dieser vermutlich privaten Institution bemühen. Antworten
Thearpie und Beratung haben die Eltern nötig! Meine Kids haben auch so ein Ding und merken oft nicht einmal, dass sie es gar nicht dabei haben. Suchtverhalten fängt zuhause an. Man bringt den Kindern nicht bei, auf Dinge zu verzichten, Spannungen auszuhalten, mit einem Nein leben zu können. In der Regel sind die Eltern ganz froh, wenn die Sprösslinge abgelenkt sind und man seine Ruhe hat. Antworten
Was soll hier "süchtig" heissen? Wenn ich mein Smartphone als Terminkalender, Notizbuch, Kommunikationsgerät und Newsreader verwende, benutze ich es natürlich ziemlich oft. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich "süchtig" nach meinem Handy bin. Der "analoge" Zeitgenosse, der einen Papierkalender und ein Papiernotizbuch pflegt und gedruckte Zeitungen liest, ist ja auch nicht "süchtig". Antworten
Heisst nichts anderes als Handy=Droge. Weshalb liebe Politiker werden die einen verboten und die anderen nicht. Prävention gegen alle diese Gefahrenpotentiale ist das einzige Rezept. Und wer bewilligt alle Antennen und verdient sich eine goldene Nase an den Konzessionen? Sicher nicht die süchtigen! Antworten
Zu bedauern sind nicht nur die jungen Süchtigen, sondern wir alle, die wir tagtäglich, überall, an deren Gesprächen teilhaben "dürfen". Da bleibt einem gar nichts erspart. Wir erfahren in grösster Lautstärke wir toll der neue Freund ist, was sie gerade gegessen haben und was ihnen so alles auf die Nerven geht. Eigentlich interessiert uns dies gar nicht - aber wen kümmerts? Antworten
Ob jung oder alt, morgens im Tram sind eigentlich alle anonym unsichtbar. Weil man mit dem Handy oder der Zeitung beschäftig ist, anderes gar nicht mehr wahrnimmt rundherum. Alle sehen aus wie die 3 Affen, die NICHTS Sehen-Sprechen-Hören.Von Menschlichkeit seinem Mitmensch gegenüber, keine spur! Der Mensch entwickelt sich zum Roboter! Antworten
Wenn ich im Tram lieber Zeitung lesen will (auf dem Handy) anstatt wildfremden Menschen mit Geplauder auf den Wecker zu gehen, dann ist das nicht zu beanstanden.
Es ist nur zu hoffen, dass nun nicht auch hier die Forderung nach einem neuen Schulfach kommt! Man muss ein Grundproblem angehen, das auch uns Erwachsene betrifft: Erziehung zu mehr Eigenverantwortung. Und die Konsequenz daraus, dass es nicht an der Allgemeinheit liegt, alle menschlichen Schwächen therapieren zu müssen. Liegt die Ursache in der medial getragenen Suche nach noch mehr Lustgewinn? Antworten
@Jan Straka: oops nein ist keine private Institution die ZHAW. Bitte vorgängig informieren. Es ist eine Fachhochschule in Winterthur. Staatlich! Und wie die Unis und ETHs machen auch Fachhochschulen wissenschaftliche Forschungen. Empirisch belegt versteht sich. Welche Ironie Sie suchen ist schleierhaft. Antworten
Kein Angriff. Meine Betonung auf vermutlich wählte ich bewusst, da mein Interesse nicht gross genug war mich auch noch über die ZHAW zu informieren. Sowohl Fachhochschulen als auch Universitäten schätze ich sehr, aber ich masse mir dennoch an gewisse Studien anzuzweifeln. Wenn Sie so sensibel darauf reagieren kann ich Ihnen auch nicht helfen nie an einer solchen gewesen zu sein.
und süchtig nach kleidern sind sie auch! die gehen NIE ohne kleider aus dem haus. sie sind so süchtig danach, dass sie sogar zu hause freiwillig kleider tragen! sie haben sogar mehrere davon! ganze kästen voll! habe ich mit eigenen augen sehen müssen! Antworten
Das ist doch beileibe kein CH-Phänomen: Überrall in Europa/USA/Japan stieren Junge im Tram/Bus/Zug andauernd ins Handy, oder fummeln auf den Tasten. Sogar am Steuer erwischt die Polizei immer mehr Junge die ohne Freisprechanlange "schnuuren" oder noch viel besser SMS lesen- und gar noch senden! Es gibt auch genügend Alte, die genau so Handysüchtig sind, wie die Jungen, wer zählt die? Antworten
Ich bin davon überzeugt, dass auch unzählige Erwachsene Handy-süchtig sind. Der Unterschied ist bloss, dass wir Erwachsenen gut darin sind, die Sucht schön zu reden. Z.B. heisst es dann halt: "Ich brauch das Handy für meinen Job". Doch das Gefühl, überall und immer erreichbar sein zu wollen und alle Bedürfnisse (z.B. Internet) immer subito befriedigen zu können, ist an sich ja auch eine Sucht. Antworten
"Das Handy habe «die Funktion eines Kuscheltiers»": Sind Teddybären eine Einstiegsdroge? Wer schützt unsere Kinder?!? Da brauchts sofort ein Plüsch-Verkaufsverbot an Minderjährige. Oder zumindest eine Helmtragepflicht bis zum 14. Altersjahr. Antworten
Stimmt schon, aber jetzt kommen noch die Handys dazu...
Vor allem nach Sex. Aber leider nur die Männer ;-(
@Gerhard Graf Nachdem dem homo oeconomicus (vormals homo sapiens) als Herdentier das Gemeinschafts- und Familienleben abhanden gekommen sind, muss man von einer fehlenden artgerechten Haltung sprechen. Genau so wie in Zoos nicht artgerecht gehaltene Tiere die seltsamsten Stereotypien entwickeln, entwickelt unsere Spezies nun einmal mannigfaltiges Suchtverhalten.
@Graf...das ist die bekannte, etwas zynische Ergänzung...nur dass, lieber Gerhard Graf, hier das Problem radikal anders ist. In diesem Falle sind es die Erwachsenen die für Jugendlichen Verantwortung "tragen" müssten und es offensichtlich nicht tun. Erziehung scheint immer mehr eine multiple-choice-fun Sache zu werden. Das Resultat ist jedoch eher tragisch.
Es sind auch die Erwachsenen, auf der Strasse ist es z.b ein Ding der Unmöglichkeit einer hübschen Zufallsbegegnung ein Lächeln zu schenken, da diese zu 90% auf das Display ihres Kommunikationstools glotzen egal ob im Bus oder auf dem Trottoir. Antworten
Vielleicht haben Sie schon mal in Erwägung gezogen, dass wir Frauen EXTRA demonstrativ auf das Display starren, weil wir von Typen wie ihnen lieber nicht angelächelt werden wollen...??!
Ja Herr Lenhart, viellleicht will man sie ja gar nicht anlächeln. Andere Zeiten, andere Sitten......
Ich kenne auch Leute im Pensionsalter, die nicht mehr ohne können und Panikattacken kriegen, wenn das Smartphone nicht in Griffweite ist... eine Art moderner Rettungsring. Sie stieren dauernd aufs Display und verpassen dabei das richtige Leben. Auch mit 65 noch. Antworten
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