Hawking: Mensch muss den Weltraum besiedeln

Aktualisiert am 10.08.2010 14 Kommentare

Der Mensch muss nach Ansicht des britischen Astrophysikers Stephen Hawking innerhalb der kommenden 200 Jahre den Weltraum besiedeln. Sonst kann er nicht überleben.

Sieht den Menschen im All: Stephen Hawking.

AFP

Das Wachstum der Weltbevölkerung und die begrenzten Ressourcen der Erde würden immer mehr zu einer Bedrohung für den Menschen, sagte der 68-jährige Stephen Hawking am Montag in einem Interview mit der Internetplattform «Big think».

«Wenn wir die einzigen intelligenten Wesen der Galaxie sind, dann müssen wir unser Überleben sichern», ergänzte er. «Ich denke, dass die Zukunft der menschlichen Rasse langfristig im Weltraum liegt.»

Hawking hat zahlreiche preisgekrönte Arbeiten zur Weltraumforschung veröffentlicht. Sein populärwissenschaftliches Buch «Eine kurze Geschichte der Zeit» wurde in vielen Sprachen zum Bestseller. Er leidet seit Jahrzehnten an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer Nervenkrankheit, bei der die Muskeln nach und nach absterben. Der weltbekannte Wissenschaftler sitzt im Rollstuhl und kann sich nur mit Hilfe eines Sprachcomputers verständigen. (sam/sda)

Erstellt: 10.08.2010, 06:47 Uhr

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14 Kommentare

Nabil Müller

10.08.2010, 08:17 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Astronauten, die die Erde von Weltraum aus gesehen haben berichten, wie unwirklich und zerbrechlich (und schön) dieser blaue Planet gegenüber dem lebensfeindlichen und öden Universum aussieht. Diese "Arche des Lebens" ist die einzige bewohnbare Welt, die wir kennen und wir sind daran sie zu zerstören. Antworten


Albert Fiechter

10.08.2010, 17:20 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Der von uns Erdenbuergern erreichbare "Weltraum" ist das Sonnensystem. Herr Hawking moege erklaeren, wo er die Moeglichkeit sieht, in den naechsten 200 Jahren, ausserhalb unseres Planeten, Kartoffeln anzupflanzen. Antworten



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