Hawking: Mensch muss den Weltraum besiedeln
Aktualisiert am 10.08.2010 14 Kommentare
Das Wachstum der Weltbevölkerung und die begrenzten Ressourcen der Erde würden immer mehr zu einer Bedrohung für den Menschen, sagte der 68-jährige Stephen Hawking am Montag in einem Interview mit der Internetplattform «Big think».
«Wenn wir die einzigen intelligenten Wesen der Galaxie sind, dann müssen wir unser Überleben sichern», ergänzte er. «Ich denke, dass die Zukunft der menschlichen Rasse langfristig im Weltraum liegt.»
Hawking hat zahlreiche preisgekrönte Arbeiten zur Weltraumforschung veröffentlicht. Sein populärwissenschaftliches Buch «Eine kurze Geschichte der Zeit» wurde in vielen Sprachen zum Bestseller. Er leidet seit Jahrzehnten an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer Nervenkrankheit, bei der die Muskeln nach und nach absterben. Der weltbekannte Wissenschaftler sitzt im Rollstuhl und kann sich nur mit Hilfe eines Sprachcomputers verständigen. (sam/sda/)
Erstellt: 10.08.2010, 06:47 Uhr
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14 Kommentare
Gerne würde ich Hawking's Überlegungen im Einzelnen kennen! Ich denke, wenn sich die Erdbevölkerung - sagen wir - auf dem doppelten des heutigen Wertes stabilisiert, so sollten die auf der Erde nachhaltig verfügbaren Ressourcen locker reichen. Andererseits hat jedes Leben die Tendenz, sich auszubreiten. Warum nicht auch in den Weltraum - aber vielleicht erst in weit fernerer Zukunft. Antworten
Der Weltraum soll der ideale Ort für die Bedürfnisse des Menschen bieten? Sorry, aber da scheint mir, ist die Intelligenz mit der Vernunft durchgebrannt...Wie stünde es mit der menschlich gewünschten Wohlfahrt und den realen Kosten? Mit der Freiheit und der Beweglichkeit? Usf. Antworten
@Peter Ballmer: Ihre Prognose ist leider allzu optimistisch. Bis in 500 Jahren(schon vorher) werden die Menschen wieder mit Postkutschen undsspäter-wenn überhaupt- mit primitiven Dampfmaschinen und Dreisinen-herumkutschieren. Unmöglich?Nein.Weil die Menschen Kriegslüstern und Agressiv sind-waren-und zweifellos sein werden. Wird nix mit Raumfahrt. Dafür kommen nur edlere Wesen in Frage,ohne Zweifel Antworten
Genauso wie die Menschheit vor 500 Jahren andere Kontinente entdeckt und kolonialisiert hat, wird es in 500 Jahren andere Planeten bewohnen. Sobald die Technik für die lange Reise, Transport und Terraforming das nötige Niveau erreicht hat (und finanzierbar), wird es los gehen. In welchem Kontext dies passieren wird, sehen wir wenns soweit ist. Antworten
Obwohl mir die Intelligenz und das Wissen fehlt glaube ich Stephen Hawking wiedersprechen zu dürfen.Ich glaube nicht daran dass unsere Zukunft im Weltall liegt.Unsere Fähigkeiten sind zwar enorm gross,aber mit unserem Können schaffen wir es auf der Erde uns am Leben zu halten.Unser Latein ist noch lange nicht am Ende.Der Mensch erfindet immer erst wenn es ernst gilt und es sein muss. Antworten
Astronauten, die die Erde von Weltraum aus gesehen haben berichten, wie unwirklich und zerbrechlich (und schön) dieser blaue Planet gegenüber dem lebensfeindlichen und öden Universum aussieht. Diese "Arche des Lebens" ist die einzige bewohnbare Welt, die wir kennen und wir sind daran sie zu zerstören. Antworten


Die Welt in Bildern




Dietrich Michael Weidmann
Das wir die einzigen intelligenten Lebewesen in unserer Galaxis sein sollten, halte ich für blanken Unsinn! Dass wir den Weltraum besiedeln sollen, das ist hingegen unsere Bestimmung. Das Leben gehört hinausgetragen ins Universum und intelligente Lebewesen sind in der Lage, das zun tun! Antworten