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«Eine Blutrache sieht nur die Tötung eines Mannes vor»

Die Familie der getöteten Kosovarin aus Pfäffikon soll die Blutrache gegenüber der Familie des Täters ausgesprochen haben. Ein Experte erklärt, worum es bei dieser alten Tradition geht und wann sie angewendet wird. Mehr...

Von Nina Merli.

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47 Kommentare

Lukas Wirz

05.03.2013, 10:42 Uhr
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weshalb wird das hier überhaupt erklärt und diskutiert? Sollen wir als zivilisierte Bürger Verständnis haben für diese sinnlose Morderei? Blutrache gehört NICHT in die Schweiz- wer hier lebt soll seine alten 'Bräuche' gefälligst zurücklassen- oder bitte zurückgehen. Brauchen wir nicht- wollen wir nicht. Antworten


tomor zabeli

23.08.2011, 14:35 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

(2) Viele Morde, die heute noch im Kosovo (und anderswo) statt finden, versuchen die Taeter dies unter der Decke des Kanuns und Blutrache zu schieben, auch wenn die meisten heute Null Ahnung vom Kanun oder Blutrache haben. Im Kosovo fand die Aktion "die Ausrottung der Blutrache" Ende 80er statt (+nicht nach dem Krieg, wie hier im ARtikel steht) + hat die Blutrache im Kosovo fast ausgerottet. Antworten


tomor zabeli

23.08.2011, 14:29 Uhr
Melden 5 Empfehlung 4

(1) Den Kanun mit der Blutrache gleichzusetzen ist gleich wie die US-Verfassung auf die Todestraffe zu reduzieren. Stimme zu, dass der Kanun nicht mehr zeitgemaess ist, aber er regelt viele andere Bereiche, wie die Heirat, das Verhalten, den Grundsitz der Kirche (der Kanun begann vor dem Einmarsch der Osmanen) etc. und sogar das Allmendgut (was ich fuer die damalige Zeit gar nicht schlecht finde). Antworten


Alexander Steiner

23.08.2011, 11:57 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Es ist besorniserregend, wenn ich in der Zeitung lese, dass die Blutrache auf alle Fälle seine Daseinsberechtigung hat.. vorallem in der Schweiz! Ich bin anderer Meinung, wer hier lebt, der soll sich anpassen und unsere Kultur, Gesetze und Gepflogenheiten respektieren! Wer nicht, dem gefällts hier ja allem Anschein nach nicht und soll bitte wieder ausreisen! Und.. Rache ist extrem überflüssig!!! Antworten


Heinz Butz

23.08.2011, 11:12 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

In welchem Staat leben wir hier? Im Kosovo, in Albanien, in Nigeria, bei den Eskimos (pardon Inuits) oder in der Schweiz? Ich bin ein wirklich toleranter Zeitgenosse, aber wenn ein sogenannter Experte mir die moral-ethischen Grundlagen der Blutrache schmackhaft machen will, ist das zuviel. Solche Täter brauchen wir weder freilebend noch im Gefängnis. Raus mit ihnen, aber subito! Antworten


Hans Daniel Schürch-Tal

23.08.2011, 12:46 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Alle Kommentare gehen in die gleiche Richtung: Blutrache, Ehrenmord, Ehrenschande etc. sind Begriffe für Einstellungen und Taten, die ganz eindeutig nicht in unsere Gesellschaft gehören! Nun, wie gehen wir damit um, denn Menschen, die eben in dieser (verwerflichen) Gedankenwelt leben befinden sich zu Tausenden unter uns? Müsste da unsere "Kuscheljustiz" nicht endlich über die Bücher gehen? Antworten


Armin E. Studer

23.08.2011, 10:33 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

und warum dulden wir solche Familien noch immer bei uns ? Antworten


Vedi Sonsez

23.08.2011, 09:48 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Tradition? Eine Menschenverachtende Handlung kann man nicht als Tradition bezeichnen, das ist Mord! Antworten


Walter Kuhn

23.08.2011, 09:24 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Multikulti-Verständnisinnigkeit soll nicht davon ablenken, dass eine Scheidung eine Schande für den davon "betroffenen" Macho-Patriarchen ist, und oft Anlass für einen sog. Ehrenmord. Leute, die das staatliche Recht nicht anerkennen, sind nicht integriert und nicht integrierbar, solche sollten gar nicht einwandern dürfen. Antworten


Paul Gonseth

23.08.2011, 13:48 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Warum sollte mich interessieren, wie und in welchen Fälllen Blutrache geübt wird? Und dann wird noch geradezu unverschämt beschönigt, dass sich «Akteure an bestimmte Regeln halten.» Blutrache ist Mittelalter und Barbarei pur. Und darüber sind wir dank Aufklärung hinweg. Antworten


Rima Kauf

23.08.2011, 14:08 Uhr
Melden 13 Empfehlung 3

....meinen Sie. Seien Sie doch nicht so selbstherrlich. Bei uns heisst es einfach anders. Mann erschiesst Kind und Frau. Oder Familiendrama....usw. Und denken Sie an die Ehrenmorde im südlichen Europa. Ist noch nicht so lange her.
Wieso und wie das funktioniert, bekomme ich gerne erklärt.(aufklärung!) Das heisst noch lange nicht, das man das akzeptiert. Dieser Artikel ist sehr sinnvoll!


Hans Widmer

23.08.2011, 12:43 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Es ist doch völlig irrelevant ob es sich bei solchen Vorfällen um wissenschaftlich korrekt nachgewiesene Ehrenmorde handelt oder nicht.
Das Problem ist, dass relativ viele Mitglieder unserer Gesellschaft schlichtweg nicht Konfliktfähig sind.
Es gibt nur eine Lösung: Die Schulen müssen Gewaltfreie Wege zur Konfklikbewältigung aufzeigen. (Und Immigranten muss es halt ein Zwangs-Kurs richten
Antworten


René Grossenbacher

23.08.2011, 08:35 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ich will überhaupt nicht wissen, was "Blutrache" sein soll. Bei uns ist es Mord und gehört als solches ohne Abzüge bestraft! Antworten


Dario Winkler

23.08.2011, 08:16 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Blutrache (schon die Androhung) ist eine der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit solche Leute sollten schnurstracks in Sicherheitsverwahrung. Antworten


Astrid Meier

23.08.2011, 07:58 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Interessant, dass die selben Leute, welche sich aufregen über das vorgesetzliche Regelwerk der Albaner in einer Art erweiterter Sippenhaft die Ausschaffung aller Albaner zu befürworten scheint... Das Sippenhaft aber doch auch eher eine vorzivilisierte Rechtshaltung ist, scheint dabei nicht zu stören. Antworten


Stefan Meier

23.08.2011, 06:42 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Unser Problem ist, dass wir alles zu verstehen suchen. Das Einzige Verständnis, das ich habe ist, dass wir inkompatible Kulturen nicht in unser Land holen sollten. Kürzlich las ich was von der asiatischen Hornisse in Frankreich, die die heimischen Bienen verdrängt. Keine Biene käme auf die Idee, den Hornissen Sozialverstehern zur Seite zu stellen. Antworten


Robert Forster

23.08.2011, 02:32 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Wenn unsere Politiker seit zwei Jahrzenten Nägel mit Köpfen machen würden (konsequente Ausschaffung Krimineller, harte Strafverfolgung bei Gewaltdelikten, Selektion der Migranten bezüglich Eingliederungsfähigkeit), dann müssten wir uns in der Schweiz nicht mit "kosovarischer Blutrache" befassen um Vorgänge in unserem Inland zu verstehen. Antworten


Robert Forster

24.08.2011, 04:54 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Loetscher: Warum schimpfen sie mich einen Rassist und unterstellen mir Behauptungen, die ich nirgendwo gemacht habe?
Ihre rosarote Brille gegenüber kriminellen Ausländern verbirgt nur Ihren Hass gegenüber all Denen, die eine sichere, sozial stabile und prosperierende Schweiz wollen (rechtschaffene Ausländer inbegriffen). Limitation und Selektion der Migranten ist die einzige Lösung.


Christian Loetscher

23.08.2011, 10:03 Uhr
Melden 7 Empfehlung 4

Wenn Sie ehrlich wären, dann sgen Sie doch einfach, dass Sie Ausländer nicht leiden können und dass sie diese am liebsten über die Grenze spedieren würden. Ihr Strafkatalog ist nur ein Feigenblatt und soll suggerieren, dass die Mehrheit der Ausländer in der CH kriminell sind, was nicht stimmt. Und wenn ein CH zur Waffe greift, heissts sofort 'Ja, Waffen sind nicht gefährlich, nur die Menschen ...'


Harry Kant

22.08.2011, 23:20 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

blutrache wird dann ausgeübt wenn der religions- und ehrenwahn über den verstand wächst. Antworten


Astrid Meier

23.08.2011, 07:34 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

Vielleicht sollten Sie den Artikel lesen. Dort wird Ihre Ansicht widerlegt. Der Kanun stammt aus der Zeit als es in Albanien weder Christen noch Muslime gab. Sowohl christliche als auch islamische Gesetze verbieten sie, und Blutrache wird durch Angehörige beide Religionen und durch areligiöse Personen ausgeübt. Vendetta ist zudem nicht nur in Albanien ein Thema.


Max Spack

22.08.2011, 22:49 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

So kurz vor den wahlen ein gefundenes fressen. die tat von einsiedeln hatt nicht so viel staub aufgewirbelt. Trotzdem sind es immer und immer wieder leute aus dieser region (kosovo, mazedonien, albanien) die sich daneben benehmen. Sucht auf youtube nach kosovo picnick. Antworten


marcel hoff

22.08.2011, 22:24 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

blutrache, ehrenmorde.. wo soll das noch hinführen? als schweizer und zivilisierter mensch habe ich genug von solchen dingen und nicht das geringste verständnis für leute die solche gräueltaten noch zu erklären versuchen.
menschen die solche "ritauale" praktizieren haben bei uns nichts, aber auch gar nichts zu suchen und gehören ausnahmslos ausgeschafft.
Antworten


Christian Loetscher

22.08.2011, 21:53 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

Die Kosovaren erschiessen ihre Landsleute genauso wie wir unsere. Zeigen wir mit dem Finger auf wen? Und meinen immer die bösen andern? Antworten


Guido Singenberger

22.08.2011, 21:17 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wie können wir nur Leute integrieren, bei denen das Töten eine Tradition ist. Politiker die das wissen und dennoch Grenzen und Türen offnen, sind meines Erachtens nicht zurechnungsfähig. Antworten


Sonja Morgenthaler

23.08.2011, 12:58 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Ich will diese sogenannte "Tradition" nicht erklärt erhalten, ich will das man sich hier ohne Wenn und Aber entschieden dagegen stellt. Hier gilt unser Rechtssystem und dies soll so sein und bleiben. Auch zum Vorteil ausländischer Frauen welche sicher sein können dass solche Gewalt nicht mit Toleranz (eigentlich Gleichgültigkeit unsererseits) rechnen kann. Antworten


Hanspeter Niederer

22.08.2011, 19:59 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

@K.Lanz 1939: Einen Blutrache-Täter würden Sie also erst ausweisen, wenn Wiederholungsgefahr besteht. Wenn er sagt, er mache es nicht mehr, darf er hier bleiben. Sie sind eine wahre Humanistin, ich bin beeindruckt. Antworten


Katia Lanz

22.08.2011, 19:39 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Es gibt doch auch Kosovaren, die Blutrache und Gewalt ganz allgemein ablehnen und diese Tat verurteilen, die hierher gekommen sind, um den mittelalterlichen Strukturen zu entfliehen. Warum sollen die nicht bleiben können? Ich würde nur Täter ausweisen, bei denen eine Wiederholungsgefahr besteht. Allerdings fühle ich mich langsam aber sicher ebenfalls kulturell allzu reichlich bereichert... Antworten


Martin James Skypisti

22.08.2011, 19:23 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

tolle experten ....
wenn's mal nach Kanun (Ehre) gehen würde, dann hätten die Gebrüder der Ehefrau die sich hat scheiden wollen aktiv werden müssen. (vergleiche mehrere "ehren morde in DE, verübt durch andere Ethnien).
in diesem konkreten Fall hndelt es ich mMn um eine "normale" Familientrgödie, wie auch schon mal leider in CH vorgekommen.
Danke
Antworten


Leo Guri

23.08.2011, 11:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Kanun heisst übersetzt nicht Ehre sondern Gesetz/Recht.


Astrid Meier

22.08.2011, 22:56 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

Mir tun jedenfalls auch alle die anständigen Albaner leid, die nicht archaischen Bräuchen anhängen und die jetzt leider wieder mit verteufelt werden. Hart arbeitende Leute, die hoffentlich mittelfristig auf ihre Landsleute einwirken können.


Astrid Meier

22.08.2011, 22:53 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Kanun bedeutet nicht Ehre, das Wort bedeutet "Gesetz" und ist der Ausdruck für den vorstaatliche, religionsübergreifenden Verhaltenskodex der Albaner. Gemäss dem Artikel hat die Familie der Frau die Blutrache erklärt. Der Unterschied zu "Ehrenmorden" ist im Artikel genau erklärt. Bis jetzt ist es eine Familientragödie, wenn ein männlicher Verwandter des Täters umkommt, wird es Blutrache sein.


Peter Koller

22.08.2011, 19:19 Uhr
Melden 63 Empfehlung 0

Ich warte nur darauf bis die Experten unserer Justiz Sonderrechte für Kosovaren einfordern wollen. Würde mich nicht wundern. Für jeden Zurückgebliebenen sollen wir offenbar Verständnis aufbringen. Wo driften wir hin? Antworten


René Grossenbacher

23.08.2011, 08:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Lieber Peter Koller, lesen sie doch einmal die Begründungen von (Kuschel)Urteilen bei straffälligen Ausländern und Migranten, wenn es um deren "Ehrenkodex" geht. Ihre Befurchtungen sind längstens Tatsache! Tut auch mir sehr leid!


Hans Iseli

22.08.2011, 19:06 Uhr
Melden 96 Empfehlung 2

Was für eine kulturelle Bereicherung für unser Land! Wir haben damals 250.000 Ex-Jugoslawen aufgenommen, was auch für unsere Kriminalstatistik eine echte Bereicherung war. Und natürlich werden wir keine Täter zurückschicken, wie die böse SVP das will, denn das wäre ja menschenverachtend (linker O-Ton). Antworten


Marcel Zürcher

22.08.2011, 18:46 Uhr
Melden 64 Empfehlung 0

War das jetzt ein Aufruf zum Verständnis? Müssen wir hier in der Schweiz jetzt den Unterschied des kulturellen Killens lernen? Ich will es weder wissen noch werde ich versuchen es zu verstehen. Antworten


Peter Steiner

22.08.2011, 18:55 Uhr
Melden 87 Empfehlung 0

Es ist mir sowas von egal, weshalb denen mehrere Jahrhunderte an gesellschaftlicher Entwicklung fehlen. Es ist definitiv nicht unsere Angelegenheit und Aufgabe, diesen Defekt zu reparieren. Bei allem Verständnis: Das muss klargestellt werden. Integration läuft umgekehrt: Die Kosovaren tun gut daran, sich von den Fesseln der Vergangeheit zu lösen. Aber es ist nicht unser Bier. Antworten


Holger Ohnmacht

22.08.2011, 17:47 Uhr
Melden 57 Empfehlung 0

Am Besten wird unsere Bundespräsidentin wissen, wie man mit Kosovaren umgeht. Es ging ihr damals nicht schnell genug, den Kosovo als eigenständigen Staat zu anerkennen. Was im eigenen Land passiert, das interessiert unsere Aussenministerin offenbar weniger. Antworten


Robert Forster

23.08.2011, 02:44 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Herr Ohnmacht, sie sind ungerecht zu unserer Frau BR, und unserer "Sonderklass´" Politique im Allgemeinen. Seit indische Diplomaten die Sicherheitslage in Genf beklagen, sorgt sich Frau Calmy-Rey sehr um die steigende Kriminalität! Wenn sich aber seit 2 Jahrzenten unsere Jugendlichen nicht mehr frei und sicher in unseren Städten bewegen, dann gehört das halt einfach zu einer "modernen" Schweiz.


Peter Affolter

22.08.2011, 17:30 Uhr
Melden 67 Empfehlung 0

Um zu erklären, was Blutrache ist, braucht es keinen Experten: Der Begriff entstammt einer derart primitiven Gefühls- und Gedankenwelt, dass er nicht mal den Regenwürmern bekannt ist. Er sollte eigentlich spätestens nach der Schlacht bei Sempach aus einem zivilisierten Vokabularium verschwunden sein... Antworten


Ernst Strickler

22.08.2011, 17:18 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

"Blutrache" heisst bei uns doch "Familiendrama". Auge um Auge Zahn um Zahn, steht da in unserm Kulturkreis im dicken Buch! Die Sozialarbeiterin, resp. jetzt deren Angehörige sind da wohl die, die jetzt am meisten leiden. Und wie immer im nachhinein, kommen alle die es schon gewusst haben. Antworten


Guido Mühlemann

22.08.2011, 17:10 Uhr
Melden 128 Empfehlung 0

Als Schweizer kann es uns absolut egal sein, wie die Blutrache im Kosovo (oder anderswo) "geregelt" ist.
Wer in der Schweiz lebt, hat sich an die Schweizer Gesetze zu halten. Punkt.
Und da in unserem Land die Tötung eines Menschen strikt verboten ist, ist alles andere irrelevant.
Antworten


hans scholl

22.08.2011, 18:12 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

den kommentaren von g. mühlemann + h. grunau gibt es grundsätzlich nichts mehr hinzuzufügen - sie haben 100% recht! einzig den moralisch verwerflichen aspekt einer tötung im generellen und aus rache - somit also im vorsatz - im besonderen gilt es noch zu erwähnen. sowie die sinnlosigkeit einer sich theoretisch unendlich fortsetzenden mordserie, die nicht durch tradition gerechtfertigt werden kann!


Hans Grunau

22.08.2011, 17:08 Uhr
Melden 62 Empfehlung 0

Es ist völlig irrelevant um was es geht und es ist völlig unnötig, eine solche Tat erklären zu wollen, denn in keinem Fall ist nur ein Hauch von Verhältnismässigkeit geben. Es wird fast suggeriert, dass man eine solche Tat verstehen muss. Faktum ist, dass ein solches Verbrechen nach unserem Rechtssystem geahndet werden muss! Antworten


Kaspar Tanner

22.08.2011, 19:42 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Aha, das heisst also eine Unterbringung zu 200.-/Tag, zwei warme Mahlzeiten und ausreichende medizinische und psychologische Betreuung aus der Staatskasse - und nach ca. 7-8 Jahren Schwamm drüber und "herzlich Willkommen in der Sozialhilfe"!
Bei den Opfern dürften die Betreuungskosten kaum 40.-/Tag ausmachen und das Care-Team zieht bald weiter.
Doch, ich liebe dieses Justizsystem!


Ron Meier

22.08.2011, 16:44 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Bei den Morden in Pfäffikon geht es kaum um Blutrache. Hier geht es vermutlich eher um nicht erlernte Konfliktbewältigung (ausser eben mit Gewalt), und 'patriachalisches' Ehrgefühl. Vermeintlich oder eigentliche Kränkungen führen irgendwann zu einer Lösung, in diesem Fall zu einem Doppelmord. Antworten


Ronnie König

22.08.2011, 17:09 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Die Familie der getöteten Frau verlangt nun nach dem Blut eines Mannes aus der Familie des Täters. Also Blutrache. Die Konfliktbewältigung ist so oder so nicht gegeben. Sie denken nicht Kanun, sondern staatlich. Genau das erklärt der Text.



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