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Essen top, Service floppt
Wie zufrieden sind die Schweizer mit den Restaurants im Lande? Dies wollten wir in unserer Umfrage wissen. Gut 7000 Leser haben teilgenommen. Mehr...
Von Olivia Raths.
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120 Kommentare
Also manche Wirte meinen sie seien das Universum und so benehmen sie sich auch. Arrogant und unfreundlich. Man sollte sie eigentlich einmal mit einem 1Wochen Streik beglücken. Null Geld in die Kasse. Dann würde es ändern. Aber bleibt wohl ein Wunschtraum, leider. Antworten
Da machen es sich einige Leute ziemlich einfach... Es sollte sich jeder mal an den Rechner setzen, was ein gutes Restaurant an Aufwand und Kosten beschert? Natürlich gibt es schlechte Verhältnisse, doch in der Mehrheit, glaube ich geben sich sehr viele Wirte eine riesige Mühe und stehen nicht selten 13-15 Std. im Betrieb... Am freien Tag: Buchhaltung, Einkauf, Reinigung. Ein extrem teures Hobby... Antworten
Wir wirten seit 30 Jahren. Unsere Generation denkt ans Aufhören, in unserer Gegend sind einige Restaurants zu verkaufen. Alle die jetzt über uns Wirte herziehen sollen sich mal überlegen wo sie hingehen, wenn es die "gewöhnlichen " Wirtschaften nicht mehr gibt. Ins Migros, coop die sind ja soo billig und soo freundlich und haben am Abend soo einen tollen Stammtisch. Antworten
ich arbeite auch im Servicebereich .... hört auf die Gäste zu erziehen: Der Gast verpflichtet sich mit dem Restaurantbesuch nicht für das Wohbefinden des Personals zu sorgen .... und Dienen muss heute niemand, nur einen guten Job in der Dienstleistung machen!
Gestern: Fr. 18.- für zwei Cappuccino und einen Espresso. Das Glas Wasser mussten wir separat bestellen. Am gleichen Ort haben wir kürzlich 40 Minuten gewartet um zu bestellen. Anfangs mit Geduld, es war voll. Als ich dann doch ziemlich genervt aufgestanden bin um jemanden zu holen, sagte mir der Kellner schnoddrig, er glaube mir nicht. Der Ort ist einmalig schön, so werde ich wohl wieder hingehen Antworten
@Fivian: selber schuld, wenn Sie da wieder hingehen.
vielleicht sollten sich die befragten mal überlegen wie sich die speise/getränkepreise zusammensetzen und sie so hoch sind (was gar nicht stimmt...). tatsächlich sollte vorallem das essen noch viel teurer sein. wie sonst könnte man endlich die mieserablen löhne im gastgewerbe verbessern... Antworten
Vielleicht durch Fairness? In einem bekannten nicht gerade preiswerten Zunfthaus arbeiten etliche Studenten. Die Bezahlung ist nicht üppig und vom Trinkgeld sehen die auch nichts. Aber Hauptsache unsere Wirte können jammern.
Ich habe gerade mal alle Kommentare gelesen und es stimmt mich traurig. Mein Mann und ich versuchen ein perfektes gastronomieerlebnis zu bieten. Aber vor allem die lohnkosten fressen uns förmlich auf. Wenn hier also vergleiche mit Amerika etc. gezogen werden, regt mich das auf! Wacht auf liebe Leute. Wer minstlöhne will, muss halt auch entsprechende Lebenshaltungskosten zahlen...wir Wirte verdienen keine Millionen, wir kommen plus Minus Null raus und manchmal reicht es für den eigenen Lohn nicht mehr.... Leider ist hier die Information durch GastroSuisse und hotelleriesuisse mager. Antworten
Wenn man nichts mehr verdient, wäre es an der Zeit, den Beruf an den Nagel zu hängen und etwas anderes zu tun als rumzujammern. Die Preise sind zu hoch, die Qualität zu tief.
Lassen Sie sich nicht allzusehr vom verallgemeinernden Ton hier beeindrucken, Frau Walter. Schlussendlich muss man ja jedes Restaurant einzeln bewerten. Ich gehöre auch nicht zu den betuchten Herrschaften, trotzdem bezahl ich selbstverständlich gern einen fairen Preis, wenn's mir in einer Gaststätte wohl ist. Und ich informier mich vorher oft über Bewertungsportale - die werden immer wichtiger!
Es gibt sie noch die guten Beizen, wo man einen Hauptgang mit Fleisch noch unter 30.- bekommt und dazu sogar rauchen kann. Dort ist das Restaurant immer voll wenn wir dahin gehen und dem Wirt geht's gut! Irgendwas machen da Andere wohl einfach falsch?!
USA-Tipps an die Restaurants der CH OHNE an den Preisen zu schrauben: Keine Raucherzonen mehr (spart Geld), Konsequent "Please wait to be seated" (Übersicht, schafft "Freiraum", dh Platz zum Aufräumen, Reinigen usw.), Personalführung: Fehler (Falsche Bestellungen usw.) werden verziehen, aber Unfreundlichkeit: You're fired! Priorisierung: Fokus auf Service und Schnelligkeit - Dann kommst gut!
Nun, ein Stück weit kann ich Sie verstehen, Frau Walter. Der Job als Wirtin ist sicher kein Zuckerschlecken. Aber es gibt eben doch noch einiges Verbesserungspotential. Um neben den Getränkepreisen noch ein Bsp. zu nennen: Seit langem fordert die grosse Mehrheit der Bev. transparente Hygieneprädikate an den Türen wie in Dänemark. Den Leuten ist das sehr wichtig! Die Wirte weigern sich trotzdem...
Gerade im Gastrobereich kann mit einfachsten Mitteln sehr viel Geld eingespart werden. Wenn man weiss wie und gewillt ist. Es ist falsch nur Lohn- und Lebensmittelkosten zu sehen. Warum kann in zig Firmen mittels Prozessverbesserung was erreicht werden und im Gastrobereich nicht? Helfe seit Jahren Menschen dabei. Ist einfach und bringt viel. Aber lieber ständig jammern...
Naja, also das mit den hohen Preisen spricht für sich, wir haben ja nicht umsonst, die teuerste Stadt der Welt (laut «the Economist» Februar-Ausgabe). Die Auswahl an kulinarischem Essen ist ok, da gibt's aber wirklich noch sehr viel Aufholpotential. Beispiel: Im «Santa Lucia» wird eine "Vegetable"-Pizza bloss mit vier Streifen Zuccetti beschmückt, that's it, sonst nur Teig und etwas Tomaten. Antworten
Das sind sowieso die Spezialisten, geschmacklich richtig feine Lasagne aber irgendwelches billigst Knorpelfleisch drin. Dachte das sei eine Ausnahme, nach 3x wusste ich das es System hat.
Guten Tag,ich gebe den Leuten recht, freundliche Bedienungen sind leider Mangelware. Allerdings muss bei der diskussion der Preispolitik einiges beachtet werden bevor die Wirte an den Pranger gestellt werden... Steigende Mitarbeiterkosten wie ein 13. Monatslohn ab dem 1. Tag zu 100%, 5 Wochen Ferien, hohe einkaufspreise etc....lassen nicht viel Luft. Leider wehrt sich die Gastronomie hier zu wenig Antworten
Ich habe in den USA gelebt und kann deshalb nur sagen: Manche Dinge sind hier sicher besser, doch was Service und Preise im Gastgewerbe angeht, könnte sich die CH von Nordamerika eine echt fette Scheibe abschneiden. So warte ich bei den Süssgetränken schon seit Jahren auf ein "free refill" und stilles Wasser plus ein wenig Brot, Oliven etc. sollte überall ungefragt und gratis hingestellt werden. Antworten
Gerade bei den Preisen liesse sich auch ohne Qualitätseinbussen schon sehr viel erreichen, wenn die Wirte nur wollten. Bspw. warte ich bei den Getränken schon seit Jahren auf gratis Nachfüllen ("free refill"). Viele Länder machen dies schon längstens vor. Wenn ich heute für eine 3dl Cola ca. 5 Sfr bezahle, der Wirt für den Liter aber nur etwa 70-80 Rappen ausgibt, soll niemand sagen, das sei fair. Antworten
Wenn ich mit der Bedienung oder dem Essen unzufrieden bin, gehe ich das nächstemal eben woanders hin. Das führt über die ganze Branche gesehen kaum (nicht) zu einem Umsatzrückgang. Bin ich aber grundsätzlich Enttäuscht (Weil zBsp. meine Gewohnheiten (Rauchen) nicht erwünscht sind) gehe ich nie wieder, DAS führt zum Umsatzrückgang von 2 Milliarden. Somit liegen die Wirte wohl eher richtig. Antworten
Ihre Behauptung wäre dann also, dass die Raucher für 2 Milliarden konsumieren würden!!! WOW, wo sind alle diese Raucher?
Wenn für soviele Schweizer das Ausland so viel besser, günstiger, freundlicher, lockerer und einfacher ist, sollten sich genau diese Menschen eine Auswanderung in Betracht ziehen und Platz machen für all die Ausländer, die die Schweiz ihrem Heimatland bevorzugen, weil es hier sicherer, angenehmer ist zu leben und erst noch höhere Löhne bezahlt werden. Antworten
Die Preise sind einfach viel zu hoch. Wenn ich für einen Liter Bier (umgerechnet auf den Literpreis) zwischen 15 und 20 Fr. bezahlen muss, ist das einfach überrissen.
Beim Essen ist zu Vergleich im grossen Kanton ein Thailändisches Menue ( Nicht Mittagsmenue, kostet 6€) für ca. 12-15€ erhältlich. in der Schweiz kostet dies mindestens 60-80Fr.
Ja ich weis, es sind die Löhne oder auch nicht.
Antworten
Meine Empfehlung: auf youtube folgende Begriffe ins Suchfeld: kitchen nightmares , gordon ramsay. Was man dort sieht, trifft man leider allzuoft auch bei uns an. und die "Fälle" bei Bumann, der Restaurant-Tester zeigen nicht Ausnahmen sondern den Durchschnitt hier. Ich komme viel rum und spreche aus Erfahrung. Deshalb kaufe ich immer öfter Brot + Käse und geniesse auf dem Bänklein im Freien. Antworten
Ich wohne momentan in New York. Ich kriege hier im Restaurant freundliche Bedienung, gratis Wasser (frag mal in Zuerich nach Leitungswasser - ist "Zueriwasser" und kostet 3.-), und soviel Cola Refill ich will... Okay, ich bezahle dafuer 18-20% Trinkgeld, aber 1. ist der Service auch gut und 2. ist es immernoch etwa die haelfte billiger als in der CH... Antworten
Da das Gastrogewerbe beratungsresistent ist, wird auch eine Umfrage nicht zur Besserung beitragen. Leider.
Für alle die in einer Beiz unzufrieden sind:
Einfach deutlich und laut sagen, dass man vorläufig das letzte Mal in dieser Beiz gewesen ist.
Bei "besseren" Restaurants, beim Eigentümer oder Gerant direkt reklamieren, in Hygiene- oder verdorbenem Essen hilft auch ein Anruf beim zuständigen Amt.
Antworten
Ganz einfach. Wer zu spät liest, den straft die Zeit :-). Irgend wann ist ja mal Redaktionsschluss und muss die Umfrage ausgewertet werden.
Hier auf der bazonline-Seite einfach anklicken und mitmachen. Die Leute wurden nicht ausgelesen, sondern man konnte mitmachen, wenn man wollte.
Dis ist wohl der Dümmste aller möglichen Kommentare, denn: Es ist einfach nicht so und wird nie so sein! Wir können in keines der Nachbarländer, da die Bedingungen (finanziell) immer schlechter sind. WIR haben das problem, dies ist Fakt! Nur mehr Geld verdienen können und nichts dafür leisten, dies ist wohl der Hammer!
Habe an der Umfrage teilgenommen und bin mit der Auswertung zufrieden. Das Raucher- und das Promille-Problem wurde (leider) nicht angesprochen. Es zeigt sich aber trotzdem das die Marktbeurteilungen von GastroSuisse und Konsorten völlig daneben liegen. Nutzlose und teure PR sind teilweise (nicht bei meinem Stammlokal) durch vernünftige Kalkulationsmodelle zu ersetzen (speziell beim Wein)! Antworten
Mir geht's gerade umgekehrt. Seit das Rauchverbot eingeführt wurde, gehe ich wieder häufiger auswärts essen. Bars habe ich jahrelang komplett gemieden, nun gönne ich mir gelegentlich wieder ein Bierchen. Bei den happigen Preisen, möchte ich das Essen geniessen und am Schluss nicht wie ein Aschenbecher stinken.
Wir machen es anders: haben uns in der Nähe von Bern eine Hütte gemietet, im Sommer barbacue fast jeden Tag. Vorteil: keine hohen Preise, keine aufgeblähte Gesundheitsbehörde die uns in Schutzhaft nehmen will und fertig. Noch was: Der Wein ist auch billiger. Antworten
Jede Umfrage ist so gut wie ihr Fragenkatalog.
Z.B. Hygiene: Allein die offiziellen Zahlen der Stadt Zürich lesen sich wie folgt:
"12 Prozent, also 534 Betriebe, wurden dabei von den Lebensmittelinspektoren in die Gefahrenstufen «erheblich» (11 Prozent) oder «gross» (1 Prozent) eingeteilt. Eine Handvoll Betriebe wurde gar zwangsgeschlossen, etwa 50 hat man verzeigt."
Antworten
Ich bin als Auslandschweizer 1 Monat/Jahr in der Schweiz, und bekomme so die Veränderungen gut mit:
Seit die Deutschen die Osteuropäer im Service ersetzten, ist dieser viel besser geworden.
Die Qualität des Essens ist auf dem Niveau von Industrieware angelangt: essbar, mehr nicht.
Die Getränkepreise sind lächerlich hoch, wie früher.
Antworten
Aus eigener Erfahrung habe ich mit grossem Erfolg angewandt: Im Service keine Männer, sondern nur Frauen, egal welcher Nation. Für einen durchschlagenden Erfolg empfehle ich sympathische und sprachgewandte Frauen von 18 bis 60. Ein guter Service wertet sogar eine mittelmässige Küche auf. Antworten
Am meisten erstaunt mich die Tatsache, dass die Raucher als Konsumenten und ausgabefreudige Restaurantbesucher nicht vorkommen - dort wo möglich vermehrt bediente, ansonsten unbediente Fumoirs einrichten und schon kehren die Raucher wieder in die Gaststuben zurück und tragen erheblich zu Umsatzsteigerungen bei! Antworten
daran glauben sie ja selbst nicht. Würde die Gastronomie die Wünsche und Sorgen der Nichtraucher ernst nehmen, wäre das Umsatzplus garantiert! Siehe in allen Ländern und Regionen, wo ein konsequenter Nichtraucherschutz eingeführt wurde.
Vor drei Jahren mussten wir die Restaurantbesuche immer mehr einschränken und seit einem Jahr gehen wir nicht mehr essen,haben das Geld dazu nicht mehr!Wir sind nicht die einzigen Betroffenen,weniger Geld vorhanden aber stetig steigende Preise!In D und A ist das anders.Schon mal die Preise für 1 Lt Milch verglichen?In der CH doppelt so teuer wie in D!Aber doppelten Lohn haben wir nicht in der CH!! Antworten
"den doppelten Lohn haben wir nicht in der CH" Oh, doch, sogar mehr als das: Mindestlohn einer gelernten Servicefachkraft in A: Brutto: 1205.- Euro - gleich Netto: ca. 1011.- Euro.
@Jungo
Fragwürdig, wenn man nur den Preis als einzigen Massstab heranzieht. Vielleicht wäre es auch mal interessant, die Qualität und Wertschöpfungsketten zu analysieren. Solche einseitigen Platitüden heflen niemandem
ich frage mich schon seit geraumer zeit, wieso die restaurants in züri immer voll sind. wo ist die krise???
Die Feststellung, die Qualität des Essen sei mehrheitlich gut sagt wahrscheinlich mehr über das Qualitätsverständnis des Gastes aus. Mehrheitlich empfinde ich nämlich genau das Gegenteil bei einem Restaurantbesuch. Schlechte Küche scheint ein richtiger Aufwärtstrend in der Schweiz zu sein! Antworten
Der Titel ist tendenziös. 22 % (nur 1 von 5) sind mit dem Service nicht zufrieden. Doch der Titel des Artikels zieht diesen guten Wert "in den Schmutz": Essen top - Service floppt. Er verdreht die Wahrheit. Auch im Artikel wird fröhlich ins Gastgewerbe-Bashing eingestimmt. Ja, Österreicher sind herzlicher, aber doch nicht nur im Gastgewerbe. Gastgewerbe als Spiegel der Volkslaune? Antworten
mich nervt einfach immer wie mehr, nein, ich bin weder in der svp noch wähle ich rechts, dass das personal vom garcon bis zumm sou-schef immer weniger deutsch, geeschweige denn schweizerdeutsch kann. ich möchte eine cola mit einem sandwich. frage: mit suppe - nein, 1 cola 1 sandwicht - frage: mit suppe - tami nein, cola sandwich. suppe heisst auf balkandeutsch züpfe.... :-) oder zupfe Antworten
Und wieso floppt der Service? Weil man, d.h. der Wirt da am einfachsten die Kostenbremse anziehen kann. Die Mieten sind brutal. Die Getränkepreise sind in der Regel 300-400% so hoch wie der Einstandspreis, beim Essen 200% (exkl. Fastfood). Ausser mit einem Fastfood-bzw. Ketten-Konzept lässt es sich auf dem teuren Pflaster Zürich Innenstadt mit einem Restaurant (NICHT Bar) fast nicht mehr überleben Antworten
@Patrik Hug: Dann sollte man in der Innenstadt auch kein Restaurant betreiben.
In Zürich herscht ja eh die Meinung vor, dass eine Stadt von Banken, Luxusgeschäften und Velofahrern leben kann :-)
Menschen mit ihren lästigen Bedürfnissen nach Essen und Wohnraum stören nur.
Bin seit Jahren viel in Frankreich unterwegs (13'000KMp/A) und bezahle jeweils kaum mehr als 15 Euro für ein 3-Gang-Menü, der Espresso kostet auch in Paris selten mehr als 1.50, ist ansonsten schon ab 1 Euro zu haben. Der Service ist allerdings nur bei Inhaber geführten Lokalen wirklich gut, ansonsten arbeiten viele Ungelernte zum Mindestlohn. Antworten
@Untreu: Bin jedes Jahr einen Monat in Brasilien unterwegs. In einem Rodizio bezahle ich für ein Churrasco "all you can eat" inkl. Sashimi + Sushi selten mehr als 15 Euro, ein Caipirinha kostet auch nur 1.50 Euro. Der Service ist meistens super gut da genügend Personal vorhanden ist und die vielen Ungelernten arbeiten natürlich nur zum "salário mínimo". Ist doch auch ein guter Vergleich oder???
Diese Preise sind vielleicht auch der Grund dafür, dass selbst im grenznahen Elsass ein Küchenchef lediglich €1700 pro Monat verdient, was die übrige Belegschaft verdient können Sie sich vielleicht selbst ausrechnen.
Es ist erschrecken zu sehen, wieviele Leute das Essen als "qualitativ gutes essen" empfinden, da im grösten Teil der Restaurants industriell hergestellter Convenience Food verwendet wird, Frische und Qualität sind da Mangelware, aber vielen ist ja auch der natürliche Geschmack von Lebensmittel abhanden gekommen. Antworten
Aus meiner Sicht haben sie nicht ganz recht. Personen die öfters im Restaurant essen tauschen sich untereinander aus und haben dadurch ein kleines Risiko schlecht zu essen. Bei Personen welche viel unterwegs sind und "spontan" essen sieht es anders aus. Wenn sie das nächste Mal am gleichen Ort sind hat ziemlich sicher auch der Wirt gewechselt ob der besser ist ist eine andere Frage.
@Müller: Ich persönlich trauere dem italienischen Kellner mit mangelhaften Deutschkenntnissen nach. Das hatte wenigstens noch Charme. War herzlich und ohne angelernte Floskeln.
@Möselmayer: Sehe ich ganz anders. In den letzten Jahren hat sich die Qualität des Servicepersonals im Schnitt markant verbessert.
Vielerorts wo früher un- oder angelernte Süd- oder Südosteuropäer(innen) mit oft lamentablen Sprachkenntnissen arbeiteten, sind heute Deutsche mit Gastronomieausbildung tätig.
Was nicht so bekannt sein dürfte: In der CH wird aus Kostengründen gar nicht mehr oft richtig gekocht, sondern nur noch "regeneriert", sprich aufgewärmt. Convinience-Food heisse das... Und dadurch soll die Branche so wahnsinnig wenig verdienen? Antworten
@Maria Schwitter, Ihre ausführung ist so dünn wie die Suppe die einem serviert wird. Wenn Sie mal die Anstellungsbedingungen des Gastropersonals ansehen würden (nicht der Führungspersonen) hohe Preise und billige Hilfskräfte = mehr Rendite, zudem besteht ein massives Überangebot und Lokale in Mieträume die mit Gastronomie nicht bezahlt werden können und die Qualität ist immer noch schlecht
gerade deswegen!!! mitarbeiter sind viel teurer geworden - 5 wochen ferien, 13. ab dem ersten tag, ab 00h 20min mehr pro stunde, etc. macht bitte die augen auf!!!
günstigere preise = tiefere löhne. wie geht das ganze sonst auf?
ich bleibe gerne gast und bewundere die gastronomie.
Für mich sind die Getränke auch masslos überteuert, die Dienstleistung ist dabei ja nicht gerade aufwändig. Hingegen dürfte das Essen im Vergleich durchaus etwas teurer sein. Ein Menu 1 für 20 statt für 16 Fr. , ein Rivella für 3 statt für 5 Fr. (man nähme dann auch eher ein 2.) und der Espresso für 2.50 statt für 4 Fr. schienen mir in der Stadt Zürich angemessen für ein Durchschnittsrestaurant. Antworten
Sehe ich auch so. Wenn ein Wein im Restaurant das drei- bis vierfache vom Ladenpreis (nicht Grossistenpreis) kostet, dann kann das nicht durch Eigenleistung des Beizers begründet sein. Von Weitergabe der Währungsvorteile rede ich gar nicht erst. So trinke ich halt des öfteren Bier und ignoriere die pikierten Blicke des Personals beim Abräumen der Weingläser.
Seit ich von Zürich nach Oesterreich umgezogen bin, realisiere ich erst, wie die Gäste in Zürich abgezockt wurden. In Oesterreich stimmt das Preis-Leistungsverhältnis. Der Gast ist noch Gast.
Er ist willkommen und das merkt er auch.
Antworten
Ich habe selber früher als Kellner gearbeitet; das Problem in der Schweiz: Zu wenig Personal!!
Das heisst; der Kunde muss länger warten; Tische werden nicht schnell wieder geräumt....anders gesagt: Stress pur!! In andere Länder sieht man das nicht!
Viele werden sagen: "Aber die Löhnen sind in der CH höher"; das stimmt; aber das interessiert die Kundschaft nicht!
Antworten
Ja, ja auch die hygienischen Verhältnisse suche ich mir selber aus.
Darum werden ja so viele Restaurants beanstandet.
Was mache ich da falsch?
Im ersten Abschnitt suggeriert ihr, dass der Zusammenhang zwischen Rauchverbot und Umsatzrückgang wie von vielen Wirten moniert nach der Meinung von "Experten" (sind denn die Wirte keine?) nicht das Problem sei und kündigt an, mit eurer Umfrage dem Problem auf den Grund zu gehen. In dieser Umfrage wurde jedoch das Thema Rauchverbot nicht mal angesprochen. Schönes Beispiel von Manipulation. Antworten
ad Kellermeister:
"Dass" schreibt sich in diesem Fall "das", und "Ironisch" "ironisch". Ihr Deutsch ist wohl auch ironisch.
Fast zwei Milliarden Franken weniger als im Vorjahr gaben die Schweizer 2011 in den Restaurants aus.
wen wundert das, die arbeitgeber bremsen mit den löhnen > die zum teil nicht mal mehr existenzsichernd sind
die folgen der verabschiedung von der sozialen marktwirtschaft beginnt in die tiefe zu gehen, der konsum stagniert >> der teufelskreis beginnt
ARBEITGEBER wacht auf, bevor es zu spät ist
Antworten
@Zumstein: 1:0 für Sie :).....etwas überhaspelt, da langsam genervt ab der Diskussion wie schlecht es um das Schweizer Gastgewerbe steht...wahrscheinlich sind wir aber auch Weltmeister im schlecht reden....Auf alle Fälle ich bin gerne Gast und Gastgeber und das in der Schweiz und auch sonst wo...und wie bereits erwähnt. "wie man in den Wald schreit..."
@Widmer: haben sie den Kommentar von Herrn Bleuler einfach nicht gelesen - oder einfach nicht verstanden? Es geht dabei nicht um die Löhne im Gastgewerbe, sondern um alle Löhne, die die Arbeitnehmer zum sparen zwingen, weshalb sie weniger ins Restaurant gehen. Aber eben, lesen ist Glückssache...
Ich stimme mit Herrn Bleuler überein, dass die Löhne gedrückt werden. Die 4100.-, die Sie, Herr Widmer, ansprechen ist durchaus der L-GAV Mindestlohn. Aber glauben Sie wirklich alle halten sich daran? Die Realität sagt leider nein. Es gibt in der Gastronomie sehr viele L-GAV Verstösse, da vergeht den Mitarbeitern die Motivation (nicht ausbezahlte Überzeit, etc)
unglaublich dieser Kommentar. In der Schweiz liegt der Gastgewerbe-Mindestolohn nach Lehre bei Fr. 4100.00 im angrenzenden Ausland zwischen 1000 und 1300 Euro (wenn überhaupt)...also echt, schon immer nervt: "in österreich ist alles billiger etc"....Ich bin sicher Herr Bleuler, dass Sie gerne bereit sind Fr. 100 für "Gschnätzlets mit Rösti" hinzublättern, damit Ihr Kellner Fr. 7500.00 bekommt
Wo haben Sie denn die "2 Milliarden Franken weniger.." her?
Und: wieviel war der Rückgang bei den Mittagessen, wieviel bei den Abendessen, wieviel bei 'nur' Getränken, d.h. ohne Essen?
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Statistiken sind bekanntlich geduldig und verleiten nur zu oft zu Fehlinterpretationen.
Man müsste die Qualität des Essens unbedingt in Relation zu den Preisen setzen, denn ausser bei hervorragender oder völlig ungenügender Qualität sind die Attribute niemals absolut. So werden Attribute wie "knapp genügend", "genügend", "gut" immer auch im Zusammenhang mit der Art des Restaurants und dem Preis vergeben. Antworten
Dank dem Rauchverbot gehe ich wieder öfters auswärts essen. Es stört mich jedoch, wenn es immer so kompliziert wird, wenn man statt Reis lieber Teigwaren möchte oder eine kleinere Portion möchte oder nur 2 dl Mineral statt gleich 5 dl etc. etc. Die Menuegestaltung ist zu unflexibel. Häufig ist die Qualität des Fleisches nicht so toll und das Gemüse ist überall dasselbe - kaum Abwechslung. Antworten
@paul-peter meier: Sie haben soeben den Unterschied zwischen CH und A/DE äusserst anschaulich beschrieben. Jawoll, es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!!
Tja, wenn alle fundumentalen Nichtraucher nun ihr "Versprechen" eingelöst hätten, vermehrt wieder auswärts sich zu verköstigen, sobald das Rauchverbot da ist, wäre wohl der Umsatz um 2 Milliarden gestiegen und nicht gesunken. Das ist keine Behauptung von mir, nur eine Vermutung, bei einem Marktanteil von ca. 70% NichtraucherInnen. Aber die bleiben eben weiterhin zuhause, wie die Raucher nun auch.
ja Herr Seiler, das ist ja ganz toll, dass Sie wegen dem Rauchverbot wieder öfters auswärts essen gehen. Vielleicht wäre mancher Wirt froh wieder Raucher im Restaurant zu haben besser als solche notorische Menueabänderer wie anscheinend Sie Herr Seiler. Solche Typen wie Sie haben nämlich Wirte und Personal am liebsten!
Die Auflage 'Rauchverbot' kam bei dieser Umfrage zu kurz, verständlicherweise. Sie wird aber bestimmt ein Mitgrund zum allgemeinen Besucherrückgang sein, denn immer noch ein Viertel der Bevölkerung schätzt den blauen Dunst, auch im Restaurant.... Antworten
Na Hr. Meier, wo sind sie denn nun alle, die 70% Fundi-NichtraucherInnen? In Bars, Restaurant, Clubs oder eben doch weiterhin Zuhause, wie eh und je? Sicher ist eines, dem Gastgewerbe hat das Rauchverbot nicht geholfen, im Gegenteil.
Ich überlege gerade ob man in Zukunft nicht auch vor Realitätsverlust auf den Zigarettenpackungen warnen sollte.
Ob dieser Viertel den blauen Dunst schätzt oder einfach nur Nikotinabhängig ist, bleibt dahnigestellt. Eigentlich nicht mal dahingestellt, aber Sie wissen, worauf ich hinaus will?
Betreffend Freundlichkeit hatte ich selten Probleme, allerdings getreu dem Motto "Wie man in den Wald ruft..." kann man das auch selber beeinflussen. Manche Leute ziehen halt so einen Latsch, da vergeht jedem anständigen Kellner die Lust auf den Austausch von Nettigkeiten. Eines stimmat aber: in D und AT ist das Bedienpersonal fast durchweg freundlicher und serviceorientierter. Sorry CH! Antworten
Korrekt! Zudem sind in D und A sind Preise massiv günstiger; bei gleicher oder besserer Qualität. Rund 50% günstiger ist wohl der Standard.
Gehen Sie mal nach Taiwan, dann erfahren Sie, was im Privatsektor Service heisst. Das fängt bei der Begrüssung an, fast schon bevor Sie im Laden oder Restaurant sind. Tanken in Taiwan? Wir für Sie erledigt, dazu gibts noch Mineralwasser oder ein anderes Give-away. Warten auf der Bank? Es erwarten Sie Stühle und Tee. And so on.
Falsch!
Genau darin liegt die Kunst. Man kann nicht nach Lust und Laune jemanden bedienen. Man bedient alle gleich gut. Das ist ein guter und anständiger Kellner. Auch der, der einen Latsch zieht bezahlt für sein Essen..
Was D und AT betrifft, haben Sie recht.
Einer der Hauptgründe warum ich gerne nach AT (und praktisch gar nicht mehr in die CH in Urlaub fahre): der Service ist um einiges freundlicher. Dies hat mit der Eigentümerstruktur der Betriebe zu tun. Ist es in der CH der eingesetzte Geschäftsführer, kontrolliert der Besitzer in AT die Qualität im Betrieb mit Herzblut selber.
hmmm, ich glaube, das ist ein Widerspruch. Das Servicepersonal in der Schweiz kommt ja aus D und AT...
Das Essen ist oft - auch im Verhältnis zum Preis - sehr gut. Die Schweiz hat ein enormes Angebot an Restaurants aller Couleur, von der einfachen Dorfbeiz bis zum ***-Restaurant! Nur, wie schon in der Studie abgefragt, der Service ist beinahe durch das Band lausig! Ausnahmen bilden nur Restaurants mit deutscher/österreichischer Bedienung. Bedienungen aus Ostländern gehen gar nicht! Antworten
In anderen Ländern (Südkorea, Japan etc.) ist der Service im Durchschnitt um Längen besser. Klar, es gibt auch hierzulande hervorragende Servicefachkräfte. Trotzdem, es passiert viel zu oft, dass ich 10 Minuten warten muss nur um ein Bier zu bestellen oder zu bezahlen. Vielen Angestellten scheint schlicht die fachliche Kompetenz und der Überblick zu fehlen. Antworten
Was für eine unsaubere Umfrage. Verdrängt sie doch eben genau die Frage des Rauchens. Diese Frage wurde nämlich ausgeklammert. Ich habe zwar mitgemacht aber der eigentliche Grund wesshalb ich im letzten Jehr nur noch genau 2x in einem Restaurant anzutreffen war ist das Rauchverbot. Um zu wissen wer Recht hat, die Wirte oder Experten, nutzt diese Umfrage rein gar nichts. Im Gegenteil. Antworten
Genau das Rauchverbot ist für die grosse Mehrheit der Gäste in Restaurants super! Es gibt nicht unangenehmeres als ein Tischnachbar, welcher, während man nebenan noch am Essen ist, eine dicke, stinkende Zigarre anzündet. Es gibt für die Raucher Fumoirs, in welchen die Raucher unter sich sind und niemand mit ihrem Gequalme "verstinken"
Wenn alle sich hier bekennende NichtraucherInnen, z.T. jetzt bis 30 x mehr im Jahr ins Restaurant gehen, müsste sich der Umsatz doch locker mind. verdoppelt haben. Ein Schlemm wer andern "lügen" unterstellt. Ausser es sei, ein Hahnenwasser und ein grüner Biosalat wird nun konsumiert, dann ist der Umsatzrückgang auch verständlich.
Herr Bötschi, ich will keinen Raucher dieser Welt angreifen - das Rauchverbot hat bei mir zumindest dafür gesorgt, wieder öfter in Restaurants zu gehen. Es gebietet die Höflichkeit andere Mitmenschen weder mit Darm- noch Rauchgeruch zu belästigen.
Ich schätze es, dass nicht mehr geraucht werden darf.Manchmal stank es zum Himmel, besonders wenn die Tischnachbarn ohne Scheu ihren Rauch von ihren Gästen weg zum Nachbartisch bliesen. Jetzt schätze ich die bessere Luft und diesbezüglichen Anstand ist kein Thema mehr.
Seit es das Rauchverbot gibt, gehe ich öfters in ein Restaurant essen. Früher ist es oft vorgekommen, dass ich wieder gegangen bin wen es mir zuviel Rauch hatte im Restaurant.
Die Frage müsste lauten, sind Sie ein regelmässiger Restaurant Besucher: JA , NEIN.Welche Sparte bevorugen Sie a) in Speiselokalen b) in vorwiegend Trinklokalen c) in Cafés. Gibt es einen Grund warum sich in der Frequenz etwas geändert hat.
Wenn Sie während des Essens rauchen möchten, haben Sie sowieso keinen Anstand und gehören in kein Restaurant. Geraucht wird nach dem Essen - und das kann man doch auch draussen?
Tja, dafür war ich seit dem Rauchverbot wieder wöchentlich in Restaurants anzutreffen, vorher fast nie. Vermutlich geht das den anderen 72 Prozent der Nichtrauchern in der Schweiz ähnlich. Sorry Raucher, ihr seid nun mal eine aussterbende Spezies...
dafür bin ich öfters auswärts essen gegangen. mit familie und kindern. genau weil eben NICHT mehr geraucht wird.
Geanu darum gehe ich wieder häufiger ins Restaurant.
Herr Bötschi, und ich gehe seit dem Rauchverbot vermehrt auswärts essen, weil ich erst jetzt den Geschmack des Essens richtig riechen kann. Vorallem kann ich jetzt nachher noch in den Ausgang (z.B. Theater, Oper) ohne, dass ich wie ein Rauchwürstchen rieche.
Nun, wenn Sie es nicht schaffen 2 Stunden ohne Rauchen zu sein, ist das auch ein Armutszeugnis. Selbst in meinen schlimmsten Raucherjahren (2 PAck pro Tag) konnte ich ohne Probleme 10 Stunden fliegen ohne zu rauchen. Auch als Raucher hasste ich verrauchte Speiserestaurants, Bars etc. natürlich nicht.
Seit es das Rauchverbot gibt, bin ich wieder in Restaurants anzutreffen. So hat halt jeder seine private Statistik.
Dafür war ich im letzten Jahr sicher an die 30x auswärts essen. Vor dem Rauchverbot: vielleicht 1-2x pro Jahr. Ich zahle doch nicht 40-50 Fr. für's Essen und lasse mir die Atmosphäre und den Appetit durch den Qualm verderben.
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