Kultur

Sechs Grammys für Adele – Gebet für Whitney Houston

Aktualisiert am 13.02.2012 5 Kommentare

Die diesjährige Grammy-Verleihung wurde vom Tod von Whitney Houston überschattet. Adele war die grosse Abräumerin.

1/8 Die Grammy-Verleihung wurde mit einer Schweigeminute für die verstorbene Whitney Houston eingeleitet: Jennifer Hudson vor einem Bild der verstorbenen Sängerin. (12. Februar 2012)
Bild: Keystone

   

Die Soul-Sängerin wurde sechsmal ausgezeichnet. Überschattet wurde die Gala in Los Angeles vom Tod der Pop-Diva Whitney Houston. (Video: Reuters )

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Als bestes Lied ausgezeichnet: «Rolling in the deep» von Adele.

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Es war der Abend von Adele: Die Britin hat in der Grammy-Nacht am Sonntagabend in Los Angeles alle drei Hauptpreise gewonnen. Ihre Platte «21» wurde «Aufnahme des Jahres» und «Platte des Jahres», der Song «Rolling in the Deep» das «beste Lied des Jahres» 2011.

Damit hat die 23-Jährige in allen sechs Kategorien, in denen sie nominiert war, auch die Preise gewonnen. Die britische Sängerin gewann zuvor schon den wichtigsten Musikpreis der Welt in der Kategorie «Beste Sololeistung» für ihren Song «Someone Like You».

Zudem hatte sie ein kleines goldenes Grammophon in der Sparte «Bestes Popalbum» für ihre Platte «21» bekommen. Und auch das beste Kurzvideo war nach Meinung der Jury «Rolling in the Deep» von der Britin.

Fünf Grammys für Foo Fighters

Auch die Foo Fighters gehören zu den Gewinnern der diesjährigen Grammy-Verleihung. Sie gewannen fünf der begehrten Musikpreise. Dabei waren so wichtige Kategorien wie «Bestes Rockalbum» für «Wasting Light» und «Bester Rocksong», der nach Meinung der Jury der Titel «Walk» war.

Ausserdem bekam die Band aus Seattle um den ehemaligen Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl noch die kleinen goldenen Grammophone für die «Beste Rockdarbietung» und die «Beste Hardrockdarbietung». Und das Video zu «Back and Forth» wurde als bestes langes Musikvideo geehrt.

Gebet für Whitney

Die Gala hatte mit einem Gedenken für die am Tag zuvor verstorbene Whitney Houston begonnen. Unmittelbar nach dem Eröffnungssong von Bruce Springsteen sagte Gastgeber LL Cool J: «Wir haben einen Tod in unserer Familie. Und der einzig richtige Weg, solch einen Abend zu beginnen, ist ein Gebet. Ein Gebet für jemanden, den wir lieben: Unsere Schwester Whitney Houston».

Anschliessend stimmte der 44-Jährige ein Vaterunser auf Houston an. «Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, bei ihrer Mutter und ihrer Tochter.» Nach dem kurzen Gebet wurde ein kurzes Video mit Houston und ihrem grössten Erfolg «I Will Always Love You» eingespielt. Das Publikum applaudierte stehend.

Houston hatte selbst sechs Grammys gewonnen, die beiden letzten vor 13 Jahren. Sie war am Samstag in der Badewanne ihrer Hotelsuite tot gefunden worden. (mrs/sda)

Erstellt: 13.02.2012, 06:31 Uhr

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5 Kommentare

Jonas Brunner

13.02.2012, 09:18 Uhr
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Was soll der Quatsch?! Ein Vaterunser an einer Grammy Verleihung? Die Amis werden wirklich immer mehr zu religösen Fundamentalisten. Ausserdem ist es völlig heuchlerisch: Vor kurzem hat man Whitney Houston noch als drogensüchten Absturz dargestellt und jetzt ist sie plötzlich eine Heilige. Ich kann diese Doppelmoral und künstliche Betroffenheit nicht ausstehen... Antworten


Fabian Schorp

13.02.2012, 08:23 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Die Scheinheiligkeit der Unterhaltungsindustrie ist einfach nur zum Kotzen. Antworten



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