Pink Floyd prozessiert gegen Online-Verkäufe
Legendär: David Gilmour, Gitrarrist von Pink Floyd. (Bild: Keystone)
Pink Floyd wehrt sich vor Gericht gegen den Verkauf einzelner Titel aus ihren erfolgreichen Alben via Internet. Sie liegt darum im Rechtsstreit mit der Plattenfirma EMI, die die Band seit 1967 unter Vertrag hat. Robert Howe, Anwalt von Pink Floyd, argmentierte am Dienstag vor einem Gericht in London, ein Einzelverkauf sei gemäss Vertrag «ausdrücklich verboten». Die Plattenfirma hält dagegen, die Regelungen würden Verkäufe im Internet nicht mit einschliessen. Beobachter rechneten mit mehreren Tagen Verhandlungsdauer.
Pink Floyd gelang 1973 mit dem Album «Dark Side of the Moon» einer der grössten Verkaufserfolge aller Zeiten. Es folgten weitere erfolgreiche Platten wie «Wish You Were Here», «Animals» und 1979 «The Wall». Zuletzt traten die Bandmitglieder im Jahr 2005 für ein Live-8- Benefizkonzert in London gemeinsam auf. Im September 2008 starb Mitbegründer Richard Wright an Krebs. (vin/sda/)
Erstellt: 09.03.2010, 21:22 Uhr
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