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«Jazz ist die offenste Art zu musizieren»

Er war der wohl einflussreichste Jazzmusiker der Schweiz: Der Basler George Gruntz ist gestorben. Mehr...


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8 Kommentare

marc daniel

13.01.2013, 22:31 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Wäre noch hinzuzufügen, dass Louis Sclavis und seine Kollegen aus Lyon ihre Musik als "Folklore Imaginaire" bezeichnen und nicht als Jazz. Ist aber Jazz. Und Michel Portal weilt zum Glück auch noch unter uns. Und da ist auch noch Nils Wolgram. Alles Musiker, die mich begeistern (ist subjektiv, ich weiss). Also nennen wir es einfach Musik und alles vereinfacht sich. Antworten


Joerg Bucher

13.01.2013, 19:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung 2

Irgendwie, nicht gaenzlich und doch : Parallelen zu Ernst Mosch werden wach.
Gruntz fing mit Volksmusik an, wurde begnadeter, praegender Jazzer. Mosch war Jazzer und mutierte waehrend Jahrzehnten zum strahlenden Diamant und Solitaer der Volks- und Blasmusik.
Und die Hinterlassenschaft einer klaffenden Luecke: das unersetzliche Charisma beider...
Antworten


marc daniel

13.01.2013, 12:47 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

Kinderfrage: Was ist Jazz heute? Wer mir das genau beantworten kann, halte sich nicht zurück.
Wenn ich Patricia Kopatchinskaja zuhöre und zuschaue, habe ich keine bange um die klassische Musik und bei Yuja Wang zählen die Plateauschuhe bei den meisten Menschen leider mehr als die musikalische Elektrizität, die sie aussendet. Da sehen manche aktuellen Jazzer alt und müde aus.
Antworten


marc daniel

13.01.2013, 14:14 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

Und so was von Pech gehabt. Ich spiele hier nur den Advocatus Diaboli. Ich liebe und höre seit Jahrzehnten: Mingus, Coltrane Eric Dolphy (mein Lieblingssaxophonist), Booker Little, Mal Waldron, Jaki Byard, Richard Davis, ...Keine Aufzälung als Blöff, sondern gehört und von mir geschätzt. Auch lebenden Zeitgenossen höre ich. Nur, nochmals meine nicht zynische Frage: wo ist der Jazz heute?


gustav marxel

13.01.2013, 13:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung 5

auf jeden fall ist jazz nicht für leute wie sie, die bei musik ans aussehen denken...


Thomas Läubli

12.01.2013, 21:44 Uhr
Melden 6 Empfehlung 22

Dass der Jazz die offenste Art sei, um zu musizieren, finde ich ein seltsames Statement. Jazz-Musiker machen meistens einen verspannten Eindruck auf mich: verzerrter Gesichtsausdruck oder ein Ächzen (Keith Jarrett). Antworten


Joerg Bucher

14.01.2013, 16:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Keith Jarrett drueckt mit ungefilterter Leidenschaft seine Musik mimisch fast turnend und spagatisch aus- und wird so locker und eins im kuehl - perfekten Umgang mit dem Instrument ?!...


andreas furrer

12.01.2013, 22:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung 5

das ist eine pointe gegen die klassiker - aus einer zeit als es noch jazz und klassik gab und noten lesen als diktat galt. heute ist das geächze, gepfnochze und gestöhne eine blosse reminiszenz an die religopastöse romantik der kolonialzeit (siehe wagner/verdi). aber keine bange thomas läubli, auch rihanna, lady gaga und beyonce kriechen zu kreuze (wie zu zeiten nikolaus' des grossen).



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