Schlingensiefs Weihnachtskritzeleien
«In Wort und Bild informieren»: Schlingensiefs Feuiellton-Seiten.
Über die Seiten der aktuellen «Zeit» ziehen sich ungewohnte schwarze Striche und Kreise. Sie stammen vom deutschen Künstler und Schauspielhaus-Regisseur Christoph Schlingensief, der das Feuilleton der Weihnachtsausgabe gestaltet hat. Im Textteil finden sich Gastbeiträge prominenter Autoren, so auch des schwedischen Krimischreibers Henning Mankell, der seit Jahren in Moçambique lebt.
«Mit einiger Freude» sei dies geschehen, schreibt die Redaktion auf der Onlineversion der «Zeit». «Die Kultur und Spiritualität Afrikas» seien Schlingensiefs Themen. Tatsächlich griff der Künstler auch aus Eigeninteresse zum Stift: Im Januar beginnt der Bau eines Operndorfs in Burkina Faso, an dem er beteiligt ist.
Schlingensief wolle mit seinem Beitrag im Blatt «über die Anfänge, Gründe und Hintergründe dieses sozialen Kunstprojekts in Wort und Bild informieren», heisst es. Es folgt ein etwas süsslicher Appell der Redaktion: «Weihnachten ist die Zeit der Besinnung und Nächstenliebe, blicken wir also gemeinsam nach Burkina Faso!» (oku)
Erstellt: 24.12.2009, 09:47 Uhr
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