Kultur

Millionen-Künstler Hirst bekommt die Krise

Aktualisiert am 24.11.2008

Gegen die Finanzkrise ist selbst ein Star-Künstler wie Damien Hirst (43) nicht gefeit: Im Unternehmen des Briten werden Arbeitsplätze gestrichen.

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Hat seine Werke erstmals direkt über ein Auktionshaus verkauft: Damien Hirst vor einem eingelegten Zebra.
Bild: Keystone

   

Vergangene Woche verloren zahlreiche Mitarbeiter in seiner Kunstproduktions-Firma Science Ltd. ihre Stelle, berichtete die Zeitung «Guardian» am Samstag. Allein für die Produktion der Serie von Medizin-Schränkchen sei der Vertrag von 17 der 22 Mitarbeiter nicht verlängert worden. Auch bei der Herstellung von Hirsts Schmetterlings-Werken werden Mitarbeiter eingespart.

Hirst zählt zu den reichsten lebenden Künstlern. Seine Werke lässt er in Serien von Mitarbeitern produzieren, die zum Teil weniger als 50'000 Franken pro Jahr verdienen – was in der Kunstszene auch auf Kritik stösst. Der Brite hatte noch im September mit einer Auktion bei Sotheby's 111 Millionen Pfund (200 Millionen Franken) verdient. (rb/sda)

Erstellt: 24.11.2008, 10:13 Uhr

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