Meister der Kommerzkunst will ein grosser Maler werden
Meister des Totenkopfs: Damien Hirst.
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In der Ausstellung «No Love Lost, Blue Paintings» in der renommierten Wallace Collection in London zeigt der 44-Jährige von Mittwoch an eine Serie von Ölgemälden.
Unter den 25 Gemälden aus den Jahren 2006 bis 2008 sind zwei Triptychons; auch nimmt Hirst das Motiv Totenschädel in den Gemälden auf. Der Künstler, der wegen seiner Kommerzialität auch umstritten ist, hatte betont, mit der Ausstellung wolle er als Maler anerkannt werden.
Das besondere an den Gemälden ist, dass sie Hirst selbst gemalt hat. Andere Werke wie seine «spot paintings» liess der Künstler zum grossen Teil von Mitarbeitern anfertigen. Hirst ist nach Lucian Freud der zweite lebende Künstler, der eine Einzelausstellung in der Wallace Collection hat. Sie dauert bis zum 24. Januar.
Hirst hatte vor einem Jahr mit einer Auktion seiner Werke bei Sotheby's für Wirbel gesorgt. Dabei erlöste er den Rekordpreis von umgerechnet über 200 Millionen Franken. (sda)
Erstellt: 13.10.2009, 16:41 Uhr
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