Kultur
Kurzfilm der Woche: Völlig losgelöst
Aktualisiert am 21.08.2012 1 Kommentar
Film
«Yuri» von Immanuel Wagner, Nils Hedinger, Katja Schiendorfer, Cécile Brun. Schweiz, 2010. Produktion: HSLU.
Neu: Kurzfilm der Woche
Der Kurzfilm gilt als die offenste, schnellste und oft auch mutigste Filmkunstform. Obs an der schnelllebigen Zeit liegt, in der wir leben? Auf jeden Fall erfreuen sich die Minifilme gerade an Festivals einer immer grösseren Beliebtheit – auch in der Schweiz, wo es eine lebendige Kurzfilmszene gibt. Ab heute zeigt DerBund.ch/Newsnet in Zusammenarbeit mit der Filmpromotionsagentur Swiss Films jeden Freitag einen exklusiven Schweizer Kurzfilm. Die Produktionen sind jeweils 24 Stunden online.
Kurzfilmnacht-Tour
Die lange Nacht der kurzen Filme bringt mit vier thematischen Programmen das vielfältige nationale und internationale Kurzfilmschaffen in die Kinos der ganzen Schweiz. Tourstart: 30. März in Zürich. Programm siehe Link unten.
Die Stiftung Swiss Films ist die Promotionsagentur des Schweizer Filmschaffens. Als Partnerin der Filmschaffenden verstärkt sie die Sichtbarkeit und positive Wahrnehmung der helvetischen Filmkultur im Ausland und in der Schweiz. Kernaufgaben der Stiftung sind Verbreitung, kulturelle Vermittlung und Vernetzung des Schweizer Filmschaffens.
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Wer kennt es nicht, das berührende Lied von David Bowie über Major Tom, der im Weltall verloren geht? Der Kurzfilm «Yuri» ist quasi die filmische Variante davon: Kosmonaut Yuri gleitet ruhig und pflichtbewusst dahin. Er scannt seine Weltallfunde wie ein Kassierer im Warenhaus und irgendwann möchte er nur noch nach Hause. Doch kurz vor Abschluss seiner Mission passiert etwas Unvorhergesehenes…
Der Kurzfilm von Immanuel Wagner, Nils Hedinger, Katja Schiendorfer und Cécile Brun ist ein Puppentrickfilm, der mit der guten alten Stop-Motion-Technik entstand; Yuri wurde als Kunststoffpuppe mit beweglichen Gliedern angefertigt. Der Film der vier Filmstudenten wird an der Kurzfilmnacht im Programm Sciencefiction gezeigt.
«Yuri» ist ein Kleinod aus der Luzerner Talentschmiede HSLU (siehe Link). Das Studium der Animation in Luzern kombiniert die freie künstlerische mit praxisorientierter Ausbildung. Neben den Schwerpunkten der filmischen Gestaltung, filmischen Dramaturgie sowie Theorie und Geschichte erlernen die Studierenden im Studienbereich Animation professionelle Produktionstechniken in Bild und Ton – und beleben die Filmszene Schweiz seit rund 10 Jahren mit originellen Animationsfilmen.
(phz)
Erstellt: 30.03.2012, 11:37 Uhr
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