Hollywood will an den Stars sparen

Low-Budget-Filme wie «District 9» und Streifen mit unbekannten Schauspielern wie «The Hangover» zeigen, dass keine Starbesetzung nötig ist, um abzuräumen.

Flop mit «Duplicity»: Julia Roberts.

Flop mit «Duplicity»: Julia Roberts. (Bild: Keystone)

«The Hangover» spielte weltweit über 450 Millionen Dollar ein, «District 9» 200 Millionen und die Lowest-Budget-Produktion «Paranormal Activity» 100 Millionen. Für das mit 50 Millionen Dollar relativ günstig produzierte «Twilight»-Sequel «New Moon» melden Online-Tickethändler sogar einen der besten Vorverkäufe aller Zeiten, wie «Hollywood Reporter» berichtet.

Der über 175 Millionen Dollar teure «Disney's A Christmas Carol» mit der Stimme von Jim Carrey dagegen spülte an seinem Eröffnungswochenende nur enttäuschende 30 Millionen Dollar in die Kasse. Weitere floppende A-Stars waren Bruce Willis in «Surrogate», Adam Sandler in «Funny People» und Julia Roberts in «Duplicity».

«Niemand sagt, dass ein grosser, wunderbarer Film teuer sein muss, das war einfach der Trend», sagte der Filmwissenschaftler Jason Squire dem «Hollywood Reporter» - «aber vielleicht ging der Trend einfach in die falsche Richtung». Schauspieler, die 15 Millionen Dollar und mehr verlangen, haben es laut Insidern künftig schwer. (vin/sda)

Erstellt: 15.11.2009, 16:21 Uhr

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