Kultur
Ein «super Body» und ein gutes Drehbuch
Aktualisiert am 26.10.2012 1 Kommentar
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Daniel Craig kann es bald mit Sean Connery und Roger Moore aufnehmen: Das Premierenpublikum in Zürich findet den aktuellen Bond-Darsteller einhellig toll – nicht nur seine Schauspielkunst, sondern auch sein «super Body» wird von Frauen und Männern bewundert. Craig war nicht persönlich anwesend wie vor sechs Jahren zur Premiere von «Casino Royale», doch kamen Bösewicht Javier Bardem und Bond-Girl Bérénice Marlohe.
Beide gaben bereitwillig Auskunft und betonten, wie aufregend und toll es war, in einem Bond-Film mitzuspielen. Bardem meinte: «Mit so einem guten Drehbuch kann man gar nicht schlecht spielen. Es war grossartig.» Auch Marlohe war voll des Lobes, vor allem über Daniel Craig: «Er ist ein wundervoller Mensch. Wir hatten es sehr gut zusammen.»
Hohe Erwartungen
800 geladene Gäste fanden den Weg ins Kino Abaton, darunter zahlreiche Schweizer Prominente aus Sport, Unterhaltung und Medien. Von (Ex-)Fussballern wie Hakan Yakin, Ricardo Cabanas, Boris Smiljanic und GC-Trainer Uli Forte über Ex-Missen wie Jennifer Ann Gerber, Christa Rigozzi und Alina Buchschacher bis zu US-Botschafter Donald S. Beyer und Politiker wie FDP-Ständerat Felix Gutzwiller, SP-Nationalrat Matthias Aebischer und SVP-Kantonsrat Claudio Zanetti kamen sie alle.
Durch das positive Echo in den Medien waren die Erwartungen an den Film sehr hoch. Der Titelsong von Adele erfüllt diese schon mal, wie Sänger Seven meinte. Sein Lieblings-Bond-Song sei aber «Licence To Kill» von Gladys Knight, obwohl ihn der dazugehörige Film nicht so überzeugte. Auch Moderator und Schauspieler Max Loong outete sich als riesiger Bond-Fan und würde den britischen Agenten am liebsten selber mal spielen, rechnet sich aber nur geringe Chancen darauf aus. Besser wären wohl die Aussichten von Christina Surer, als Stuntfahrerin mal mitzumachen – «für so etwas wäre ich immer zu haben.»
An ihre erste Begegnung mit Bond konnten sich nur wenige erinnern. Einer davon war Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger, der erzählte, wie er sich sofort in Ursula Andress verliebte, als er im Kino sah, wie sie in «Dr. No» im weissen Bikini aus den Wellen stieg. «Doch ich musste Bundespräsident werden, um sie zu treffen und ihr zum 70. Geburtstag gratulieren zu können.» (lmm)
Erstellt: 26.10.2012, 21:39 Uhr
1 Kommentar
Da war und ist was, was mir an Craig als Bond nicht gefällt oder ihn von den Anderen unterscheidet. Craig könnte genauso gut den brutalen Bösewicht spielen, er hat definitiv keine Kusslippen und ihm fehlt der nötigen Schalk. Wobei letzteres vielleicht eher mit dem Drehbuch zu tun hat. Aber er ist zweifelsohne ein guter Actiondarsteller bei dem den Muskel ein grosses Gewicht beigemessen wird.? Antworten








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