Die Mutter aller Flops

In ihrem neusten Film spielt Superstar Uma Thurman eine überarbeitete Mutter. In England lockte dies gerade mal 11 Zuschauer ins Kino.

1/7 Wenig Zuschauerinteresse: Aktueller Thurman-Film «Motherhood». Es folgen Stationen aus Thurmans Filmkarriere.

   

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Uma Thurmans neuster Film «Motherhood» hat am Startwochenende in London gerade mal 11 Zuschauer angezogen. Das entspricht einem Ertrag von 150 Franken. Gekostet hat der Film, der nach der Schlappe abgesetzt wurde, fünf Millionen Dollar.

Thurman spielt in «Motherhood» eine überarbeitete Mutter, die mitten in den Vorbereitungen für den sechsten Geburtstag ihrer Tochter steckt, als sie mit unzähligen weiteren Herausforderungen konfrontiert wird.

Auch in Amerika lief der Film im vergangenen Jahr schlecht an. Die miesen Kritiken, die er dort erhielt, dürften für den Flop in England mitverantwortlich sein. Ausserdem wurde «Motherhood» nur in einem einzigen Londoner Kino gezeigt, weil man so eine Mund-zu-Mund-Propaganda erzeugen wollte. Eine Strategie, die offenbar in die Hose ging. Der Film erscheint nun auf DVD.

Thurmans stockende Karriere

«Motherhood» ist eine weiterer Fehlgriff in Thurmans jüngster Rollenwahl. Seit «Kill Bill Vol.2» aus dem Jahr 2004 hat die Amerikanerin nur noch in Filmen mitgespielt, die floppten oder von der Kritik verrissen wurden («My Super Ex-Girlfriend», «The Accidental Husband»).

Neben Thurman kommen in Nebenrollen weitere bekannte Schauspielerinnen vor, etwa Minnie Driver und Jodie Foster. Die Ehre des englischen Negativ-Einspielrekords kommt ihnen nicht zuteil. «My Nikifor», eine Doku über den polnischen Künstler Nikifor Krynicki, erzielte im Jahr 2007 ein noch mieseres Ergebnis: 15 Franken, bezahlt von einem einzelnen Zuschauer. (phz)

Erstellt: 29.03.2010, 15:46 Uhr

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