Deftige Jackson-Szene aus «Brüno» herausgeschnitten
Aktualisiert am 29.06.2009 5 Kommentare
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Film
«Brüno» läuft am 8. Juli im Kino an.
Total unanständig ist er also nicht. Noch vor der Weltpremiere von «Brüno» in Los Angeles liess Sacha Baron Cohen alias Brüno alias Borat eine Szene aus seiner respektlosen Satire entfernen. Darin ging es um den verstorbenen Michael Jackson. Die Szene soll auch in der offiziellen Kinoversion fehlen.
Bei den Pressevorführungen vergangener Woche war die Szene noch im Film enthalten: Cohen, der Michael Jacksons Schwester LaToya zu einem grotesken Interviewtermin bittet, während sie auf einem Gärtner sitzt und vom Rücken eines nackten mexikanischen Immigranten Sushi isst. Brüno versucht in der Folge, der Sängerin die Telefonnummer ihres Bruders zu entlocken – was diese aber wutentbrannt ausschlägt.
In einem Statement liess das Filmstudio Universal wissen: «Aus Respekt vor der Jackson-Familie haben sich die Filmemacher entschieden, auf diese eine Szene in ihrem Film zu verzichten.» Laut englischen Journalisten, die die ungekürzte Version des Films gesehen haben, sei die Szene eine der witzigsten gewesen. (phz)
Erstellt: 29.06.2009, 11:00 Uhr
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5 Kommentare
Es ist meiner Meinung nach nur der gebührende Respekt den Brüno gegenüber der Jackson Familie aufbringen kann und auch muss. Wie von David schon angedeutet, endet der Mut von Brüno bei der Verantwortung, was hat dies jedoch mit Mut zu tun? Sollte man nicht lieber von respektvollem Verhalten sprechen? und unbekannte Leute haben nun mal nich den Stellenwert, jedoch auch nicht diese Verantwortung...! Antworten
Was für ein Heuchler. Für ihn ist es absolut korrekt, unbekannte Leute weltweit zu verspotten - ohne zu wissen ob die auch vor kurzem einen Todesfall in der Familie hatten, aber wenn's um eine tote, öffentliche Person geht? Bloss nicht! So ist das mit all diesen berühmten Satirikern (Raab, Bohlen...), das "einfache Volk" wird von ihnen als Spielzeug benutzt, trotzdem werden sie von diesem gelobt. Antworten
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peter spelt
der hofnarr kann sich bis zu einem gewissen punkt alles erlauben, allerdings wandelt er auf einem schmalen grat, von welchem in einen tiefen abgrund fallen kann. es ist allein des hofnarren wahl wie weit er gehen will und brüno weiss, dass man den king of pop oder dessen bewunderer nicht ungestraft verspottet. sonst könnte seine nächste figur, der bisexuelle guru ashmarii vorab scheitern. Antworten