Das sind die Oscar-Anwärter
Aktualisiert am 24.01.2012 11 Kommentare
Alle Nominationen
Bester Film: «The Artist», «The Descendants», «Extremely loud & incredibly close», «The Help», «Hugo», «Midnight in Paris», «Moneyball», «The Tree of Life», «War Horse»
Bester Hauptdarsteller: Demian Bichir (»A Better Life»), George Clooney (»The Descendants»), Jean Dujardin (»The Artist»), Gary Oldman (»Tinker Tailor Soldier Spy»), Brad Pitt (»Moneyball»)
Bester Nebendarsteller: Kenneth Branagh (»My Week with Marilyn»), Jonah Hill (»Moneyball»), Nick Nolte (»Warrior»), Christopher Plummer (»Beginners»), Max von Sydow (»Extremely loud & incredibly close»)
Beste Hauptdarstellerin: Glenn Close (»Albert Nobbs»), Viola Davis (»The Help»), Rooney Mara (»The Girl with the Dragon Tattoo»), Meryl Streep (»The Iron Lady»), Michelle Williams (»My Week with Marilyn»)
Beste Nebendarstellerin: Berenice Bejo (»The Artist»), Jessica Chastain (»The Help»), Melissa McCarthy (»Bridesmaids»), Janet McTeer (»Albert Nobbs»), Octavia Spencer (»The Help»)
Beste Regie: Michel Hazanavicius (»The Artist»), Alexander Payne (»The Descendants»), Martin Scorsese (»Hugo»), Woody Allen (»Midnight in Paris»), Terrence Malick (»The Tree of Life»)
Bester fremdsprachiger Film: «Bullhead», Belgien; «Footnote», Israel; «In Darkness», Polen; «Monsieur Lazhar», Kanada; «A separation» (Nader und Simin), Iran
Bester Animationsfilm: «A Cat in Paris», «Chico & Rita», «Kung Fu Panda 2», «Puss in Boots», «Rango»
Beste Kamera: Guillaume Schiffman (»The Artist»), Jeff Cronenweth (»The Girl with the Dragon Tattoo»), Robert Richardson (»Hugo»), Emmanuel Lubezki (»The Tree of Life»), Janusz Kaminski (»War Horse»)
Bester Soundtrack: «The Adventures of Tintin», «The Artist», «Hugo», «Tinker Tailor Soldier Spy», «War Horse»
Bester Original-Song: «Man or Muppet» aus «The Muppets», «Real in Rio» aus «Rio»
Bestes Original-Drehbuch: Michael Hazanavicius (»The Artist»), Annie Mumolo, Kristen Wiig (»Bridesmaids»), J.C. Chandor (»Margin Call»), Woody Allen (Midnight in Paris»), Asghar Farhadi (»A separation»)
Bestes Drehbuch nach einer Vorlage: Alexander Payne u.a. (»The Descendants»), John Logan (»Hugo»), George Clooney, G. Heslov, B. Willimon (»The Ides of March»), Steven Zaillian, Aaron Sorkin (»Moneyball»), Bridget O'Connor, Peter Straughan (»Tinker Tailor Soldier Spy»)
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«Hugo Cabret» von Regisseur Martin Scorsese wurde heute in elf Kategorien nominiert. Die Kinderbuch-Verfilmung handelt von den Abenteuern eines Waisenjungen im Paris der 30er Jahre. Ein weiterer Nostalgiefilm, «The Artist» des französischen Filmemachers Michel Hazanavicius, erhielt zehn Nominierungen. Der Sportfilm «Moneyball» mit Hollywood-Beau Brad Pitt und das Pferde-Epos «War Horse» von Steven Spielberg heimsten je sechs Nominierungen ein.
Alle vier Filme treten dabei in der Königsklasse des besten Films des Jahres gegeneinander an. Ebenfalls nominiert sind in dieser Kategorie der Film «The Descendants» mit George Clooney, die Südstaaten-Geschichte «The Help», der Woody-Allen-Film «Midnight in Paris», das Drama «The Tree of Life» und die Romanverfilmung «Extremely loud & incredibly close».
Meryl Streeps 17. Nomination
Während es letztes Jahr mit «The Social Network» schon vor der Bekanntgabe der Nominationen einen klaren Favoriten gab, war die Situation heute anders: Niemand wusste, welcher Film sich von den anderen abheben würde. Nun ist das Rennen zwischen Scorseses «Hugo» (11 Nominationen) und dem französischen Stummfilm «The Artist» (10 Nominationen) eröffnet.
Wobei «The Artist» die Überraschung des Nominationstages ist - ein französischer Film, in Schwarzweiss, ohne Dialoge. Handkehrum: «The Artist» erzählt all die Legenden noch einmal, die Hollywood über sich selbst erzählt. Das kommt bei der Academy natürlich gut an. Auch bemerkenswert - wenn es auch zu erwarten war - ist Meryl Streeps Nomination; es ist die 17. in ihrer Karriere. Zu den Verlierern des heutigen Tages gehören Jason Reitmans «Young Adult» und George Clooneys «Ides of March», aber auch der mit Kritikerlob überhäufte Film «Drive».
Die Oscars werden am 26. Februar in Hollywood zum 84. Mal vergeben. Zum neunten Mal steht US-Komiker Billy Crystal als Moderator auf der Bühne.
Erstellt: 24.01.2012, 13:53 Uhr
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11 Kommentare
Egal wie man zu L. di Caprio steht: dass er für sein grandiose Leistung in "J Edgar" nicht nominiert worden ist, hat wohl vor allem mit dem Umstand zu tun, dass Hollywood mit ihm nicht indirekt auch noch den echten J.E. Hoover ehren will: Hoover hat nicht nur diverse Schauspieler(Karrieren) auf dem gewissen, sondern unzählige "Makel", die man in den USA immer noch lieber verdrängt. Antworten
Wenn Schauspieler vom Kaliber wie Kirk Douglas (Spartacus, Van Gogh) oder Steve McQueen (Papillon, The Great Escape) nie den Oscar erhielten, und ein Genie wie Chaplin erst einen für sein Lebenswerk bekam kurz bevor er das zeitliche segnete kann der Preis nicht viel wert sein. Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten waren in Hollywood nie gerne gesehen. Typische Doppelmoral Made in USA. Antworten
Die Amerikaner unterscheiden eben nicht zwischen E und U, das hat nichts mit Doppelmoral zu tun, eher etwas mit Ihrem Nichtwissen!
@maurena salzmann: bin einverstanden. Genial seine Leistung als behinderter Bruder Arnie von einem ebenfalls brillierenden Johnny Depp in der Titelrolle. Wenigstens hat er eine Nominierung bekommen
Di Caprio hätte schon für "What`s eating Gilbert Grape" einen Oscar bekommen sollen....
Ich kann es auch nicht glauben, dass er für J. EDGAR nicht nominiert wurde! Ein toller Charakterdarsteller, einer der besten Schauspieler seiner Gegenwart. Das ist wirklich unglaublich.
Nach Filmen wie Blood Diamond, The Departed oder Body of Lies, um nur ein paar zu nennen, ist er wirklich fällig.
Mich hat er als J. Edgar völlig überzeugt.
Für welchen Film hätte er nominiert werde sollen?
Di Caprio zerbricht (als Figur) in nahezu jedem Film an sich selbst oder den Umständen. Das ist langweilig und zudem kann er dies nicht glaubwürdig darstellen, oder nehmen Sie ihm die "Irrren" Szene in (Bsp.) The Aviator ab? Für mich ist die klar gespielt und somit schlecht. (Leider, da ich den Film und auch die restliche di Caprio Leistung für sehr gelungen halte)
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