Kultur
Diskussion
Borat mit Bart
In seinem neuen Film «The Dictator» schlägt der britische Extremkomiker Sacha Baron Cohen wieder mit wilden Gemeinheiten um sich. Das ist nicht lustig; das ist umwerfend. Mehr...
Von Jean-Martin Büttner.
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14 Kommentare
Cohen könnte ja mal wieder auf seines Gleichen draufdreschen. Da gäb es einigen Stoff. Netanyahu, der seinen Staat zum unbeliebtesten Land in der Weltgemeinschaft katapultierte, Orthodoxe, die getrennte Busse für Männer und Frauen fordern, Gefängnisse, die mit Jugendlichen gefüllt sind, eingemauerte Landesgrenzen. Da gäbe es viel an Humor zu ernten, so dass einem das Lachen richtig stecken bliebe. Antworten
Ach Herr Meier: Das hat er doch längst gemacht!
Im Gegensatz zu anderen; ich nenne nun keine Namen.., kann Herr Cohen nämlich über sich selbst lachen und ist nicht ganz so national bezogen wie manche meiner Mitbürger hier in der Schweiz...!
Der koscher lebende Cohen ist praktizierender Jude und Sohn einer Israelitin. Nach dem Studium lebte er ein Jahr lang in Israel.
herr meier, sie können schon von jedem thema aus auf die "bösen" israelis lenken!??
Ein Film frei von Moral und anscheinden brilliant, weil er vor nichts Respekt hat. Leider lebe ich täglich in einer Welt, welche kaum noch Moral und Respekt hat. Was daran brilliant sein soll, erschliesst sich meiner leider nicht. Antworten
Unsere Gesellschaft hält sich für aufgeklärt, fortschrittlich und liberal. In Wahrheit sind wir in vielen Bereichen trotzdem von Propaganda indoktriniert und unaufgeschlossen. Deshalb braucht es Komiker wie Borat!
Ja eben: die Satire ist der Spiegel der Gesellschaft. Aber ändern tut ein Film nichts, nur Menschen können das.
(Nach Sichtung des Trailers): Den Namen dieses Schenkelklopf-Intialisierers und den Charles Spencer Chaplins, inkl. dessen Werke, in einem Atemzug zu nennen, finde ich schon arg gewagt. Und dass man einen solchen - pardon - Seich überhaupt rezensiert (und belobt), das fällt mir dann vollends schwer zu verstehen. Antworten
Aufgeklärte Menschen bilden sich keine Meinung und tun die schon gar nicht öffentlich kund, bevor sie sich richtig informiert haben.
Also zuerst den Film selber anschauen; dann eine Meinung bilden; und erst dann ein Werk einen "Seich" nennen und den Kritiker, welcher sich mehr als nur den Trailer ansah, kritisieren..!
Ansonsten spricht man von einer "elitär wirkenden, festgefahrenen Meinung!"
Wohl eher Schenkelklopf- und Brachial-Humor. Lässt sich halt besser vermarkten. Subtiler politischer Humor ist halt unheimlich schwierig zu inszenieren, trifft aber meistens präziser.
Nee Herr Niessen.
Einfach nur gut.
Zwischenderzeilenkomiker.
Das ist Politik.
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