Kultur

Arm mit Taschenmesser abgetrennt - jetzt kommt der Film

Aktualisiert am 05.11.2009

«Slumdog Millionaire»-Regisseur Danny Boyle verfilmt die Geschichte von Aaron Ralston, der sich nach einem Unfall in den Bergen den Unterarm mit dem Taschenmesser absäbelte.

1/5 Der Trailer zum Film.

   

Nach den Drogensüchtigen («Trainspotting», 1996), den Aussteigern in Thailand («The Beach» 2000) und zuletzt indischen Slumkindern («Slumdog Millionaire» 2008), widmet sich Danny Boyle nun einem Berg-Abenteurer. Sein nächster Film soll «127 Stunden» heissen und erzählt die Geschichte von Aron Ralston, der im April 2003 bei einem Abenteuertrip unter einen Felsblock geriet und sich nur dadurch retten konnte, dass er sich den Unterarm mit dem Sackmesser abtrennte. Wie das Branchenblatt «Variety» berichtete, wird Boyle dafür wieder mit demselben Team zusammenarbeiten wie bei «Slumdog Millionaire». Christian Colson soll den Film produzieren und Simon Beaufoy das Drehbuch schreiben.

Ralston kletterte im April 2003 in einem Canyon in Utah, als sein Arm unter einem Felsblock eingeklemmt wurde. Fünf Tage harrte der Abenteurer aus und überlebte unter anderem, weil er seinen eigenen Urin trank. Dann säbelte er sich die Hand ab und befreite sich so aus der Zwangslage. Später schrieb er einen Buch über das Abenteuer mit dem Titel: «Between a Rock and a hard Place.»

Der Film wird Anfang nächsten Jahres gedreht und Ende 2010 anlaufen. (mcb)

Erstellt: 05.11.2009, 16:40 Uhr

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