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TV-Kritik: Milchgesichtige Stellenkiller unter Beschuss

Nach dem gestrigen «Tatort» wissen wir: Wenn Business-Berater im Büro stehen, bringt man sich am besten um. Oder man schlägt zurück. Mehr...

Von Philippe Zweifel.

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35 Kommentare

Rolf Schumacher

11.01.2011, 05:40 Uhr
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@Leuthard stimmt auf den Punkt genau. Swissair, Bankverein-Bankgesellschaft, SBB, Post, Nestle, Novartis alle grossen hatten sie im Haus. Sie laufen sogar in Spitälern auf. Haben keine Ahnung von Medizin und Pflege aber kooperieren wunderbar mit Hirslanden-CEOs und sogar Chefärzten öffentlicher Spitäler (Boston Consulting) Antworten


romy minder

10.01.2011, 15:23 Uhr
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Dieser Tatort entspricht der Wahrheit.Nach 18 Jahren in einem Bundesbetrieb konnte ich miterleben wie ca 3-4 Mal eine Straffung/Effiizienz-Anstrebung mit den im Film erzàhlten Methoden erzwungen wurde.Das Schlimmste war,dass die hoch bezah,Mitarbeiter der Beratungsfirma von den konkreten Ablàufen d. Geschàftes keinen blassen Schimmer hatten Noch schlimmer,das dies in einem Staatsbetrieb geschah! Antworten


Hans Meier

10.01.2011, 15:19 Uhr
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Selbst an der ETH, einer öffentlichen Institution, nennt sich die Personalabteilung ja schon treffend "Human Resources". Antworten


dominik dachs

10.01.2011, 15:14 Uhr
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Der Tatort hat sich über die Zeit zu einer gesellschaftlicher Instanz des deutschsprachigen Raumes entwickelt. Regelmässig werden relevante Themen aufgegriffen und in einen Krimi verpackt. Und mit schöner Regelmässigkeit gelingt es auch, die zum Teil heiklen Themen differenziert umzusetzen. Natürlich kann man dieses oder jenes kritisieren. Aber es doch eine Leistung, die Anerkennung verdient Antworten


Martin Suter

10.01.2011, 15:04 Uhr
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Ich fand die Darstellung der Berater im gestrigen Tatort doch sehr übertrieben und plakativ (wenn auch unterhaltend). Zu den paar arroganten und hochnäsigen Berater die MA nur als Betriebsmittel betrachten gehören dann noch ein paar Tausende die sich anpassen und Unternehmen wirklich weiterbringen, weil intern oft Resourcen, Know-How sowie die notwendige Objektivität fehlt Prozesse anzupassen. Antworten


M. Berger

10.01.2011, 14:59 Uhr
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Wer selber schon mit der Beraterkaste oder mit selbstüberschätzenden CEO's zu tun hatte, konnte sich über diesen Tatort sehr freuen. Es hätte ruhig noch ein bisschen mehr Blut fliessen können, oder nicht? Antworten


Werner Denzler

10.01.2011, 15:42 Uhr
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Im Jahr 2004 gab's auch solche Milchgesichter (Outsourcing-Berater) in einem grossen Zürcher Zeitungsverlag. Das Resultat war: Die ganze IT wurde ausgelagert (Firma X). Schon beim jährlichen X-Firmenfest durften die 40 IT-Leute teilnehmen. 14 Tage später war dann alles anders: Eine Firma Y machte eine neue Offerte und die 40 IT-Leute waren plötzlich bei Y angestellt... Ein kleiner Tatort damals... Antworten


Roland Käsermann

10.01.2011, 14:37 Uhr
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Mir klopfte von A-Z das Herz bis zum Hals (mit/ohne C&A-Anzug), denn 1994 wurde mir als GL einer Tochter ein Berater zur Seite gestellt. 17 Jahre später, längst im Ruhestand, kam mir mit dem Tatort die Galle wieder hoch. Damals: Ein junger Mann, keine Ahnung habend von den spezif. Eigenheiten der Branche hielt mich tagelang von der Arbeit ab.. Das Resultat: Völlig groteske Ziele, nicht umsetzbar! Antworten


Peter Salto

10.01.2011, 14:28 Uhr
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Ein hervorragender Tatort. Sehr nahe an der Realität. Ich weiss das, da ich auch aus dieser Branche komme. Diese Typen (m/f) gibt es wirklich und sie funktionieren genau so. Am Schluss landen sie als CEO bei einem Grosskonzern und infizieren diesen mit ihren Artgenossen. Berater sind die Schmeissfliegen der Wirtschaft. Antworten


cristiano safado

10.01.2011, 13:27 Uhr
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Franz Vollenweider: KMUs versuchen sich immer den Anstrich zu geben, besser als Grossunternehmen zu sein. Sind es aber nicht! Antworten


Fridolin Zweifel

10.01.2011, 13:20 Uhr
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Der Tatort Krimi hat es auf den Punkt gebracht. Sämtliche CEO's und VR welche solche Unternehmensberater holen snd unfähig. Im deutschen Reich war das die SS Einheit. Wenn die Mc Kinsey da sind wird sämtliche Kultur und Stärke eines Unternehmens zerschlagen. Die Folge ist, dass man diese Firma in zwei bis fünf Jahren übernehmen kann. Der Fall Tschanung kann sich jeden Tag wiederholen. Antworten


Reto Huber

10.01.2011, 13:03 Uhr
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Die Beschreibung der Berater kann als sehr gelungen bezeichnet werden. Berater dieser Art braucht man wenn das eigene Management unfähig ist Entscheidungen zu treffen oder nicht bereit ist Entscheidungen zu verantworten. Ein vor allem in Grossfirmen verbreitetes Unwesen. Antworten


Maria Halder

10.01.2011, 13:02 Uhr
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Es stimmt, dass McKinsey und Co Parasiten der schlimmsten Art sind. Umbringen muss man sie allerdings nicht; einfach nicht anheuern. Aber fuers Leute entlassen haben unsere tollen CEOs leider keinen Mut mehr. Fuer Boni allerdings schon. Antworten


Martin Huber

10.01.2011, 12:59 Uhr
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Ein Satz stört: "der Wunsch wurde erhört" . Hat irgendjemand das Gefühl dass der WDR die gestrige Folge 'überarbeitet' hat nur weil den neu dazugestossenen Kritikern aus der Schweiz der letzte SWR-Tatort nicht gefallen hat? Wieso behandelt man in der TV-Kritik nicht mal den letzten CH-Tatort, resp. den vom schweizer Regisseur Florian Froschmayer?Der wurde nämlich erst gerade am 24. Okt 10 gesendet Antworten


Werner Berweger

10.01.2011, 12:15 Uhr
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Das Bedenklichste am Artikel ist der Lead des Tagis! Angesichts der Bluttat von Tucson, angesichts der Sprüche einer Sarah Palin, ist er verantwortungslosund geschmacklos! Antworten


Marcel Zufferey

10.01.2011, 12:08 Uhr
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Das Drehbuch hat dieses Mal Neil Postman verfasst, als Ghost-Writer sozusagen. Co-Autor war Milton Friedman. Und auf der individuellen Ebene hat wohl Heinz G. Konsalik die Geschicke der Beteiligten gelenkt. Oder einer vom Bastei Lübbe Verlag. Vieleicht Mr. Dynamit? War eine gute Mischung. Nicht sehr gut, aber gut. Antworten


Reto Lippold

10.01.2011, 11:59 Uhr
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"Storytelling" ist seit einigen Jahren ein Buzz-Word in der Manager- und Beratersprache. Gut, wenn man das Geschichten-Erzählen auch mal auf die Branche selbst anwendet, und dann noch in einem spannenden Krimi. Das bewirkt vielleicht mehr als jede ideologische Diskussion. Antworten


Franz Vollenweider

10.01.2011, 11:54 Uhr
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Ja, es gibt roboterartige, menschenverachtende Unternehmensberater. Ja, es gibt Manager, die Mitarbeitende als Human Capital betrachten. Aber dies sind die Realität verzerrende Extreme, die eine Brutalo-Wirtschaft zeigen, die es so nicht gibt. 90% der KMU-Betriebe behandeln ihre Mitarbeiter noch immer anständig und verzichten auf Mc Kinseys. Also bitte differenziert und mit Realitätssinn urteilen! Antworten


Bruno Bänninger

10.01.2011, 11:52 Uhr
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Wer Berater anheuert, hat aufgehört selbst zu denken. Deshalb ist er auch nicht verantwortlich für Entlassungen, und Neuorganisationen. Die Berater sind auch nicht verantwortlich, da sie ja nur Beraten, weder aus einer Stabs-noch einer Linienfunktion heraus. Wie blödsinnig der Beraterkult geworden ist, zeigt sich an den Flops im Bund, bei SBB, PTT und vielen toll gemäntschten Firmen. Antworten


edgar stahl

10.01.2011, 11:16 Uhr
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Dieser Tatort war Spitze. Er zeigte eine sehr bedenkliche Wahrheit über die Stimmung in manchen Unternehmen. Mitarbeiter als als auswechselbare "Betriebseinheiten", Mitagspausen und Abesenheiten zum Schlafbezug als störende Unterbrechungen des Gewinnflusses. Überwachung und Vergebung von "Quoten". Der Schritt zur Skalverei ist mancherorts nur noch ein sehr kleiner... Antworten


Ueli Messerli

10.01.2011, 11:16 Uhr
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Der Tatort hat sich dem Niveau der Arena und dem Swissaward angepasst,- gekekünstelt und langweilig. Antworten


Joseph Lütolf

10.01.2011, 11:15 Uhr
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Meine Meinung als Krimi Freund und ehemaliger Verlagsmitarbeiter: Das Thema ist gut gewählt aber es ist als Krimi irgendwie schlecht dahergekommen. Die Wirklichkeit ist noch viel schlimmer... Leider bin ich gegen Schluss des Films eingeschlafen, was mir eigentlich selten passiert, und so habe ich die Story nicht ganz mitbekommen... Antworten


Rolf Schumacher

10.01.2011, 11:02 Uhr
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Der Tatort war durchaus authentisch. Die wirkliche Arbeit wird nicht mehr geschätzt. Die aufgeblasene Vermarktungist alles. Mc Kinsey, Price Waterhouse Coopers sind unnütze, menschenverachtende Institutionen. Andere Hyänen sind systemrelevnate Grossbanken, Fusionsanwälte etc. Moralisieren ist zum Schimpfwort geworden, wir leben in einer bedenklichen Zeit. Antworten


Florian Leuthardt

10.01.2011, 16:06 Uhr
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Diese Beraterindustrie ist ein menschenverachtendes Unding und jede Firma sollte sich schämen, wenn sie solche gefühlslosen Analytiker ins Haus holt. Auch die Swissair ist zum Teil an dieser Beraterbrut zu Grunde gegangen. Antworten


Sibylle Weiss

10.01.2011, 11:25 Uhr
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Auch die Krimiregisseure müssen sich den aktuellen Problemen stellen u.mal vorführen,was in der heutigen Arbeitswelt so abläuft. Schliesslich besteht die Kriminalität ja nicht nur aus Kinderpornographie oder sonst. Sexualverbrechen. Die Wirtschaftskriminalität hat heutzutage Hochkonjunktur und kommt praktisch täglich vor! Antworten


Markus Baumann

10.01.2011, 10:58 Uhr
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Ziemlich peinlich ist es, wenn die Berater im Film ihr Programm "Fit-for-Fusion" nennen. Den Berater, der so schlecht Englisch kann, will ich sehen. Eine Wirtschaftsfusion heisst auf Englisch "merger" und nicht "fusion" Antworten


Marco De Micheli

10.01.2011, 11:02 Uhr
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Wie man die Businesswelt darstellte, war doch sehr plakativ, überspitzt und klischeehaft - die McKinsey-Jünger, die über Leichen gehen und das Mitarbeitende als Betriebsmittel sehende Management. Doch wie sagte Napoleon so schön: Übertreiben, vereinfachen und wiederholen, damit das Volk es versteht. Doch soziale Probleme verbindet der Tatort immer meisterhaft mit Spannung und Mördersuche! Antworten


Karl Brunner

10.01.2011, 11:27 Uhr
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@ Michael Kummer; Mit der Bekleidung im C&A-Stil haben die Drehbuchautoren die Niederwertigkeit dieser Berufsgattung meiner Meinung nach aber sehr treffend in Szene gesetzt; weder innere, noch äussere Werte! Antworten


Dani Meier

10.01.2011, 10:44 Uhr
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Der Tatort scheint auf dem absteigenden Ast zu sein? Die Folgen glänzen nur noch durch übertriebene Gewalt, Langatmigkeit, verworrenen Handlungen etc. etc. Den Filmmachern fällt schlicht nichts mehr ein! Man überlegt sich, ob man den Sonntagabend dafür noch opfern will. Antworten


cristiano safado

10.01.2011, 11:10 Uhr
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Das entspricht mehr oder weniger den Verhältnissen bei einer Firma wie McKinsey." . Interessant, auch mir fiel nach dem einschalten des Fernsehers sofort der Name "McKinsey" ein. Antworten


Martin Karrer

10.01.2011, 11:30 Uhr
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@Michael Kummer. Wahrscheinlich waren beim Filmproduzenten auch schon McKinsey und Co. Antworten


Stephan Huber

10.01.2011, 10:34 Uhr
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Alle Aufwand-Kennzahlen linear "rasieren" (Faktor wird im Beratervertrag festgelegt) und das ganze powerpoint-mässig aufhübschen (amerenglische Business-Floskeln nicht vergessen!). Vor die betroffene Truppe darf dann aber ein anderer stehen. Antworten


Hans Christian Müller

10.01.2011, 11:36 Uhr
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@Markus Baumann:"Fusion". Ihre Kritik mag ja für den Fachbereich zutreffen. Auch ein Durchschnittsgebildeter englischer Zunge würde den (falsch) angewandten Begriff "Fusion" mindestens so richtig deuten wie Sie die für "Zusammenschluss" verwandte "Verbindung". Zudem sprechen Sie von einem Unterhaltungsfilm, in dem wohl die absolute Korrektheit hinter dem allgemeinen Verständnis anstehen muss. Antworten


Ursula Haass

10.01.2011, 11:21 Uhr
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Ich war 36 Jahre in einem grossen Chemiekonzern tätig und weiss: dieser Tatort war und ist pure Wirklichkeit! Und die sogenannten Berater (im wirklichen Leben "Totengräber" genannt, da sie immer schwarze Kleidung tragen) sind ebenfalls echt! Und solchen jungen Leuten (mit 3-Tages-Kurs-Erfahrung!!!) vertrauen die hohen Manager - durch Feigheit - das Schicksal tausender Angestellten an! Antworten


Michael Kummer

10.01.2011, 10:47 Uhr
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Ein Wink an die Kostümabteilung dieses Tatorts: die Consultants waren angezogen wie kaufmännische Lerhlinge mit ihrem ersten Anzug von C&A. Glaubwürdigkeit hört nicht beim Drehbuch auf. Antworten



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