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Diskussion

TV-Kritik: Ein heikles Terrain

Was sagt der Massenmord von Norwegen über den Täter aus? Über die Politik – und über uns? Der gestrige «Club» suchte «nach Erklärungen für das Unerklärbare». Mehr...

Von Lucienne-Camille Vaudan.

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64 Kommentare

Karin Müller

28.07.2011, 09:45 Uhr
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...offenbar gibt es mehr rechtspopulismus in diesem land, als ich befürchtet hatte. sehe ich mir die kommentare hier an, wimmelt es von faschismus, extremismus, ideologie und gefährlicher vereinfachung. DAS macht mir wirklich angst. tabuisieren, totschweigen, schuld abschieben hat noch nie probleme gelöst! ich hoffe sehr auf die vernunft der stimmbürgerInnen im herbst... Antworten


Hanspeter Bruhin

28.07.2011, 03:03 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Die Linke wird die Tat des Psychopathen nutzen, die politische Rechte zu diffamieren. Dafür muss man gerüstet sein. Es gibt zahlreiche Argumente, die die Geisteskrankheit des Täters beweisen. Es wird darum gehen,ob er psychisch abnorm oder eben ein von der rechten Propaganda verführter Normalo ist. Eine günstigerere Gelegenheit als die 1. August-Reden gibt es dafür nicht. Antworten


Stefan Flüeler

27.07.2011, 21:06 Uhr
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Breivik beging die Tat im Irrglauben, dadurch würden seine politischen Ziele befördert. Das exakte Gegenteil ist der Fall, dieser Genozid wird seine politischen Gegner stärken. In diesem Sinne ist B. tatsächlich verrückt, weil nur Verrückte schaden sich selbst. In Demokratien bleiben solche Gewalttaten singuläre Ereignisse, jeder Aktionismus und jede polit. Instrumentalisierung sind daher sinnlos. Antworten


Ursula Haass

27.07.2011, 18:47 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wenn man diesem Monster auch noch die Gelegenheit gibt, sich im Fernsehen zu produzieren, wäre das eine Katastrophe - denn dann kommen recht schnell Nachahmer! Diese Grausamkeit hätte - wenn überhaupt - in USA stattfinden müssen. Denn dort hätte er eine gerechte Strafe erhalten (oder auf der Flucht erschossen). Bei uns kriegt er ein schönes warmes Zimmer und Aufmerksamkeit - was er ja wollte! Antworten


Alain Mohler

27.07.2011, 18:06 Uhr
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Die unterschwelligen Spitzen gegen einen Politischen Gegner sind anscheinend nicht erwähnenswert. Antworten


Christian Loetscher

27.07.2011, 22:45 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@ Schober: Rechtsradikale haben einen 14-jährigen Jungen in der Schweiz ins Koma geprügelt, er muss heute (auch von Ihnen) unterstützt werden. Silvio Meier wurde totgeprügelt. Die Argentinische Junta, Pinochet, die Nazis, Franco und viele viele andere haben Thälmann, Liebknecht und Luxemburg auf dem Gewissen. Merken Sie was? Fehr erhielt bloss ein paar Backpfeifen und er jammerte vor der Nation...


Johann Schober

27.07.2011, 18:59 Uhr
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Stimmt. Da wird in dieser Runde (mit SPlern, Grünen) über die Verantwortlichkeit der SVP geredet, ohne Dieselbe. Kein Wunder bei unserem Linken Staatsfernsehen. Kein Wunder, dass nicht Extremismus, sondern Rechtsextremismus das Thema war. Obwohl in der CH vor allem die SVP Opfer von politisch motivierter Gewalt ist (u.a. Fehr) u. der Linksextremismus doppelt so "stark" ist.


Regula Würgler-Zweifel

27.07.2011, 16:49 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

eine frage wurde im club nie gestellt: warum sind es immer männer, welche so viele personen umbringen? ist es nur das testasteron oder auch die jahrhunderte alte erziehung zu aggression und kampf? meine frage wird wohl ohne antwort bleiben, sollte aber die leute zum nachdenken bringen. Antworten


Andreas Pecora

27.07.2011, 19:38 Uhr
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@Würgler-Zweifel: Dass Testosteron, wie von vielen angenommen, tatsächlich die Aggressivität fördert ist beim Menschen nicht erwiesen. Eine Studie der Uni Zürich zeigt z.B. das sich Frauen, welchen in einem Verhaltenstest Testosteron verabreicht wurde, fairer verhalten haben.


Karl Müller

27.07.2011, 19:16 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Regula: Das sind mitnichten immer Männer. Schauen Sie den Russlandkonflikt an, wo tschetschenische Frauen mit Sprenggürteln U-Bahnen in die Luft jagen. Dasselbe im Palästinakonflikt.


Christian Duerig

27.07.2011, 17:08 Uhr
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@Regula Würgler-Zweifel
Die Evolution zeigt, dass das Männliche durch Schnelligkeit, Flexibilität und Angriff ausgezeichnet ist. Das Weibliche wird durch Täuschung und Verteidigung.
gekennzeichnet. Schauen Sie bei David Attenborough rein. Es gibt viele Videos von ihm über die Evolution.


marius christen

27.07.2011, 16:09 Uhr
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Wie man auf den zweiten Weltkrieg mit demokratischem Wiederaufbau und der Deklaration der Menschenrechte reagiert hat, müssen wir auf dieses schreckliche Attentat mit mehr Demokratie, Offenheit und Aufklärung reagieren. Stoltenberg sieht das vollkommen richtig! Antworten


Lukas Huwiler

27.07.2011, 20:31 Uhr
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@Gutrehn: z.B. Transparenz bei der Parteienfinanzierung. Strengere Regeln gegen den unsäglichen Lobbyismus etc.
Wir leben in einem vergleichsweise guten Land, aber wir sind auch nicht im Paradies, und die Selbstgefälligkeit der Patrioten (beste Demokratie der Welt blabla.., Schweizer Qualität etc.) geht mir auf den Wecker.


walter bossert

27.07.2011, 20:31 Uhr
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marius christen, mehr Offenheit...Wäre Grundsätzlich gut, aber welche Offenheit ist nun die richtige,wird diese in Zukunft jedes Jahr einer anderen Partei zugestanden, wäre doch demokratisch oder.


Rainer Gutrehn

27.07.2011, 19:47 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Und wie stellen Sie sich "mehr Demokratie" in der Schweiz vor? Ja zum SVP-Vorschlag zur Wahl des Bundesrates? Ausländerstimmrecht? Mehr Aufklärung? Ist das nötig? Mehr Offenheit? Was heisst das für die CH - wohl das "offenste" Land der Welt mit der höchsten Einwanderungsquote der Welt (z.B. Norwegen: 25000 Muslime, CH: 450'000 Muslime). Das sind doch Phrase, Herr Christensen.


Alex Hanselmann

27.07.2011, 16:04 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Ich fand den Club sehr gelungen und möchte Robi Koller und seinen äusserst kompetenten Gästen für diesen wichtigen Beitrag danken. Zur Dekonstruktion von Weltbildern existieren wissenschaftliche Methoden, die Weltbilder nicht verstärken (siehe Kritische Geopolitik nach Paul Reuber).Hier werden Weltbild in Beziehung u.a. zum Kontext gesetzt, der nach Hans Stutz in Skandinavien sehr gewalttätig ist. Antworten


Christian Garofalo

27.07.2011, 14:16 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Dass der Täter von einer politischen Ideologie angetrieben wurde, lässt sich kaum bestreiten. Ansonsten müssten wir auch islamistische Anschläge als unpolitisch bezeichnen.
Diesen Umstand nun zur politischen Profilierung nutzen zu wollen, ist aber mehr als nur ungeschickt. Weder die Abgrenzungsversuche der extremen Rechten noch die Opferrolle der inländischen Linke wirken wirklich glaubwürdig.
Antworten


Andreas Pecora

27.07.2011, 19:41 Uhr
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@Huber: London, NYC und Madrid waren also keine "islamistiche Anschläge"?


Christian Duerig

27.07.2011, 16:17 Uhr
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@Christian Garofalo KORREKTUR
Der Täter wurde von seiner (nicht einer) politischen Ideologie angetrieben. Im Wort Ideologie steckt der Widerspruch.
Nur die Richter dürfen urteilen. Selbstjustiz lässt unsere Gesellschaft nicht zu. Der Täter muss ohne wenn und aber verurteilt werden. In den USA würde er über mehr als 1000 Jahre Haft verurteilt. In einzelnen Staaten sogar zum Tode.


Hans Huber

27.07.2011, 14:48 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Es gibt KEINE islamischen Anschläge!!! Von 298 verübten "Terror-Anschlägen" waren 3 davon islamistischen Ursprungs.... Das man bei einem Amoklauf eines Einheimischen von Islamisten redet ist nichts anderes als bewusstes Mindcontrolling...


Jürg Schwaller

27.07.2011, 13:59 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Alle Medien entrüsten sich über die Katastrophe in Norwegen, bekommen aber nicht genug davon, jeden Tag neue Erkenntnisse über den Täter und die Opfer breit zu treten. TV-Sender überbieten sich gegenseitig mit der "Aufarbeitung des Unfassbaren" und stellen mit Gefässen wie dem Club, dem Gedankengut solcher Typenr noch eine Plattform zur Verfügung. Genau das, was die-angeblich Irren-beabsichtigen. Antworten


Willi Ammann

27.07.2011, 13:50 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Die Parteien müssen sich gut überlegen ob sie die grässlichen Geschehnisse in Norwegen politisch ausschlachten wollen.Dass dabei die Linken in die Opferrolle schlüpfen ist nicht gerechtfertigt,auch in ihren Reihen bewegen sich Gewalttäter,man denke nur an die Briefbombenanschläge von Athen, Rom und Olten wo unschuldigen Opfern z.T. massive körperliche und psychische Schäden zugefügt wurden. Antworten


Sebastian Dissler

27.07.2011, 13:35 Uhr
Melden 35 Empfehlung 0

Wenn sich ein Massenmord gegen poltiische junge Menschen richtet ist das ein poltischer Massenmord, da gibt es gar nichts daran zu deuteln. Das hat mit Pietät nichts, aber auch gar nichts zutun. Antworten


Liselotte Weber

27.07.2011, 13:31 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Im vergangenen sontalk auf Tele Züri hat Hr. H.P. Portmann etwas gesagt, was sich m.E. a l l e PolitikerInnen ob Rechts, Links oder Mitte vermehrt wieder zu Herzen nehmen sollten. PolitikerInnen sind jetzt noch mehr gefordert auf die Stimmung des Volkes zu hören und diese Wünsche in die Tat umzusetzen. Ich glaube nur so kann den Extremisten jeglicher Couleur das Handwerk gelegt werden. Antworten


Berthold Siegenthaler

27.07.2011, 22:00 Uhr
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Hier drin im Tagi-Online ist es mir jetzt zu faschistisch. Ich steige aus. Passt auf Euch aus. Das Böse ist unsichtbar! Mich findet Ihr mit E-Mailadresse im Telefonbuch. Tschüss zäme!


Berthold Siegenthaler

27.07.2011, 20:58 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Eine Katastrophe, dieses Posting. Vor 70 Jahren verspürte das deutsche Volk das Verlangen nach einem Massenmörder!


Lukas Huwiler

27.07.2011, 20:37 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Frau Weber, Sie möchten mit anderen Worten eine Diktatur der Mehrheit. Überlegen Sie sich das bitte noch einmal, denn auch Sie gehören garantiert zu irgendeiner Minderheit, wie jeder von uns. Die Achtung der Rechte für Minderheiten ist der wahre Prüfstein einer Demokratie.


Ralf Schrader

27.07.2011, 15:32 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Extremisten kann man nie das Handwerk legen, wenn doch, wären es keine Extremisten. Einmaligem kann man nicht vorbeugen. Man kann Wahrscheinlichkeit minimieren, aber nicht nullen. Es wird immer alles geben,nur seltener sollte es werden. Wird es aber nicht, wenn man Minarette verbietet und Ausländer ausschafft. Dann wird es häufiger. Es reicht nämlich ein Einzelner, der das provoziert macht.


Benedict Schupisser

27.07.2011, 14:17 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Vox populi vox dei ? ?
Wenn ich mir die konsequenzen Ihrer forderung vorstelle, läuft's mir eiskalt den rücken rauf und runter …
Liebe frau Weber, versuchen Sie für einmal nicht nur NACH-, sondern auch VORzudenken !


Toni Stadelmann

27.07.2011, 12:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Totschweigen ist falsch! Da diskutieren ein paar "Experten" fast zwei Stunden, was Breivik wohl mit diesem und jenem gemeint habe, was Sozialmarxismus sein könnte, warum er dies und jenes, ob er verrückt sei oder nicht, was die Psychoanalytik dazu sage, usw. usf. Alles im luftleeren Raum. Mutmassungen, hilflose Versuche. BREIVIK soll auftreten und sich erklären!!! Echt, authentisch, wahr. Antworten


Christian Duerig

27.07.2011, 19:27 Uhr
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@Toni Stadelmann
Herr Stadelmann, bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ein Breivik sich nicht erklären kann. Er widerspricht sich und ist deshalb unverständlich. Brauchen Sie Aussagenlogik oder schauen Sie nach, worum es sich handelt. Ich selber habe Breivik schon weggesperrt (lebenslang!).


David Gallusser

27.07.2011, 12:56 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Das Attentat in Norwegen hat ganz klar eine politische Dimension: Die Leute auf Utöya mussten sterben, weil sie eine politische Meinung vertraten, die dem Attentäter nicht passte.
Darüber zu sprechen ist alles andere als pietätslos. Unehrlich - gerade gegenüber den Opfern - ist es vielmehr, die Diskussion über die politischen Mitursachen einer solchen Tat mit einem Tabu zu belegen.
Antworten


Christian Duerig

27.07.2011, 13:19 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Thomas Hauser
Herr Hauser, Sie pathologiseren. Ein Mensch, der die Aussagenlogik nicht beherrscht, muss sich irren. Er ist noch lange nicht krank, doch besteht die Gefahr des Verrücktwerdens.
Ferner trägt jede Tautologie zur Erkenntnis bei. Die Tautologie muss ja zuerst bewiesen werden. Verwechseln Sie Pleonasmus nicht mit Tautologie. "Eine Tautologie ist: A ? ¬A ". Besuchen Sie die Logik.
Antworten


urs schenker

27.07.2011, 12:39 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Denen Politiker, die immer Hass, Intoleranz predigen, sollten sich schämen. Schämen, dass sie die Grundlage für solche Auswüchse sind. Der Täter fühlt sich in seinem Tun bestätigt und steigert sich in die Rettung der Welt. Dieses Anliegen soll auch in den Herbstwahlampf getragen werden. "Leuchtende" Beispiele dieser Politiker hat es leider zur Genüge!! Antworten


Markus Eisenring

27.07.2011, 17:15 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Mulikulti hat versagt! Diese Aussage ist reine Ideologie. Es gibt gibt keine Alternative zu "Multikulti"; sie ist eine Folge unserer globalisierten Wirtschaftsordnung. Richtig wäre: Mulikulti ist schwierig! Wir müssen sowohl eine eigene Identität bilden wie mit unterschiedlichen Lebensweisen respektvoll umgehen lernen. Orientierung dafür bieten die Menschenrechte, nicht Ethnien oder Nationen.


Marc Peer

27.07.2011, 13:32 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Simon Weber 13h28 "Weil jetzt heisst es erst recht weitermachen!".
Weitermorden?


Simon Weber

27.07.2011, 13:28 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Es ist doch einfach den Politikern die Schuld zu geben die die Wahrheit sagen, auch wen sie nicht alle(Linke) hören wollen! Es ist halt so Multikulti hat versagt! Das muss die Linke sich eingestehen! Sonst wird es so weitergehen wie bisher! Und wer glaubt, dass jetzt die Leute von der rechten Seite auf die Linke schlagen, der irrt sich gewaltig! Weil jetzt heisst es erst recht weitermachen!


walter bossert

27.07.2011, 13:12 Uhr
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Ich gebe zu, andere machen das viel subtiler!


Marco Geissbühler

27.07.2011, 12:36 Uhr
Melden 54 Empfehlung 0

Es war ein politisch motivierter Massenmord eines hasserfüllten Rechtsnationalisten. Die Jugendlichen auf Utoya wurden aufgrund ihrer politischen Weltsicht ermordet - weil sie an Offenheit und Toleranz glaubten. Dies beim Namen zu nennen, hat doch nichts mit Ausschlachten oder Wahlkampf zu tun.
Im Gegenteil: Der Respekt vor den Opfern gebietet es, derlei Zusammenhänge auch klar zu benennen.
Antworten


willi kohl

27.07.2011, 12:15 Uhr
Melden 47 Empfehlung 0

Solche Sendungen,so kurz nach dieserm schrecklichen Ereignis finde ich fragwürdig!Noch fragwürdiger finde ich,dass sich sofort Gäste dafür finden,obwohl die noch überhaupt nichts wissen u.wie die Medien eine kurzfristige,resp.kurzsichtige Realität des Geschehens haben.Aber eben jetzt muss man Schlagzeilen machen,dass nächste Ereignis steht sicherlich bald wieder vor der Türe....Schrecklich. Antworten


Margot Helmers

27.07.2011, 13:10 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Weil viele JETZT davon betroffen / schokiert sind. Das Produkt von Zeitungen / TV ect., ist News publizieren, auch mit derartigen Ereignissen. Die Gäste waren fachlich oder persönlich sehr wohl alles andere als kurzfristig mit so einem, oder vergleichbaren Geschehen konfrontiert. Fragwürdig finde ich Ihren unterschweligen Zynismus. Und wem es nicht gefällt kann ja wegzappen


Hugo Schweizer

27.07.2011, 13:06 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Genau Peter Tschudi, darum lesen wir ja alle diesen Artikel und plappern selbst etwas dazu ;-)


Peter Tschudi

27.07.2011, 12:25 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

sehr einverstanden, Herr Kohl, ich sehe das genau gleich. Hauptsache, es wird geplappert, auch wenn es einmal gar nichts zu sagen gibt.


Christian Duerig

27.07.2011, 12:00 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

VERSTEHEN
Wir erkennen Irre daran, dass sie nicht logisch denken können. (Aussagenlogik ist vollständig und widerspruchslos). Leider wird Aussagenlogik in den Schulen nicht unterrichtet.
Der Täter von Norwegen hat keine Logik, sondern nur Geltungsdrang. Als Verrückter hat er sein Ziel erreicht und kann sich nun ausruhen (lebenslang).
Das Böse ist nur im Menschen. Wir müssen es akzeptieren.
Antworten


Thomas Hauser

27.07.2011, 13:53 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@duerig: mit bildung hat das herzlich wenig zu tun, breivik war ja eben gebildet was ihm fehlte ist empathievermögen und toleranz gegenüber andersdenkenden. wir werden immer menschlicher? dann sollten sie sich mal abu ghuraib, guantanamo oder die aktuellen kriege vergegenwärtigen. typisch menschlich das alles, "böses" kann nicht kontrolliert werden, sondern bricht immer wieder hervor, tagtäglich.


Christian Duerig

27.07.2011, 13:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Thomas Hauser
Bleiben Sie bei der Aussagenlogik, denn nur hier kann ich Sie verstehen. Wenn Sie Aussagenlogik noch nicht beherrschen, dann holen Sie dies bitte nach.
Akzeptieren Sie schlicht, dass solche Greueltaten heute nicht zu stoppen sind. Nur mit besserer Bildung können wir Menschen dazubringen, dass solche Greueltaten ausbleiben. Wir werden stets menschlicher. Wir kontrollieren das Böse.


Yannick Hagman

27.07.2011, 12:51 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Das Böse ist eine Wertung des Betrachters.


Thomas Hauser

27.07.2011, 12:30 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@duerig: geltungsdrang, ein irrer, psychisch gestört, neurotisch veranlagt etc. breivik zu pathologisieren ist eine verkennung der tatsachen und trägt nix zum verständnis bei. aber man (v)eklärt sich unerklärliches ja des öfteren per pathologisierung, damit man wieder zum alltag übergehen kann und das eigene (bequeme) weltbild keine risse nimmt. geholfen ist damit niemandem, ausser einem selbst.


Thomas Hauser

27.07.2011, 11:45 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

habe mir die letzten 3/4 der sendung angeschaut. über weite strecken war die sendung schlit katastrophal: mutmassungen, theorien, pathologisierungen. hätten die teilnehmer sein manifest zumindest ausschnittweise gelesen, dann hätten sich viele fragen und spekulationen erübrigt. meine hochachtung darum an hans stutz, der als einziger der runde wusste, wovon er sprach, eben weil er es gelesen hatte. Antworten


andre born

27.07.2011, 14:08 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@studer: Ihre Haltung ist "ignorant". Die Leute wollen sich nicht mit dem beschäftigen, mit dem sie nicht übereinstimmen. Trotzdem wundern und beschweren sich alle und jammern, dass die Tat nicht "verstanden" werden kann. Wenn Sie in Ihrer Überzeugung so schwach sind, dass sie sich nicht trauen, das Manifest zu lesen ohne "bekehrt" zu werden machen Sie mir grosse Sorgen.


Christian Duerig

27.07.2011, 13:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Herr Hauser, Sie irren sich gewaltig. Tautologien müssen zuerst bewiesen werden. Dies verlangt mindestens Aussagenlogik. Erkenntnis können wir nur über Logik erreichen. Der Skandal der Philosophie zeigt dies sehr deutlich.
Ein Mensch, der die Aussagenlogik noch nicht beherrscht, kann sich bemühen, diese zu lernen. Er irrt dann viel weniger. Ferner pathologisiere ich nicht. Das Manifest ist Unsinn.


Peter Müller

27.07.2011, 12:44 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

So wie ich mich auch geweigert hatte, das "Pamphlet" von Thilo Sarrazin zu lesen. Ich verlasse mich lieber auf meinen gesunden Menschenverstand und lasse mir von niemanden eine Meinung eintrichtern: von der SVP nicht, von Sarrazin nicht, von der SP nicht, von den Grünen nicht und schon gar nicht von so einem Irren Menschenhasser.


bruder klaus

27.07.2011, 12:31 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Herr Studer ihre Empörung interessiert halt einfach nicht, die gibt es gratis an jeder Ecke, samt Kafe Creme.. finde der Hauser hat schon recht.


Thomas Hauser

27.07.2011, 12:19 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

@studer: tautologien tragen nie zur erkenntnis bei. sofern sie den täter verstehen wollen, bleibt nix anderes übrig, als seine weltsicht zu studieren, der gemäss er (nach seiner logik) konsequent agierte. das mag eine unbequeme einsicht sein, aber es ist nunmal so; bei aller verabscheuung seiner taten. das problem ist sein weltbild, das allerdings heute in vielen westlichen ländern mainstream ist.


Michael Studer

27.07.2011, 12:02 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Gahts no. Sind wir jetzt alle gezwungen, das irre menschenverachtende Weltbild dieses Massenmörders zu studieren, bevor wir uns zu diesem Terrorakt äussern dürfen? Das würde den Islamhassern sicher passen! Ich weigere mich, das Pamphlet zu lesen. Ich weigere mich ebenso etwas über die Rechtfertigungen von isalmischen Fundamentalisten zu erfahren. Mord bleibt Mord.


Holger Ohnmacht

27.07.2011, 11:21 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

Derartige Sendungen schau ich mir gar nicht an, weil ich es pietätlos finde, zum jetzigen Zeitpunkt über etwas zu diskutieren, was noch gar nicht in der ganzen Tragweite geklärt ist. Die Medien sind Teil dieser Greueltaten, weil sie den Tätern mit ihren ausführlichen Berichten eine Plattform bieten. Genau das suchen diese Verrückten ja. Antworten


Jürg Stähli

27.07.2011, 12:32 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Eric Pudles
Es besteht ein grosser Unterschied zwischen Information über ein Ereignis und der Diskussion in einer TV-Runde. In diesem Sinne bin ich absolut einer Meinung mit Holger Ohnmacht. Ich finde eine solche Sendung nicht pietätlos sondern banal und marktschreierisch. Ganz im Sinne des Täters.


Erich Huber

27.07.2011, 12:14 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Haben die Juso's die Oekoterroristen verurteilt, die letzte Woche vor Gericht standen? Leute, die gesetzlich bewilligte Gentech-Felder verwüsten? Andere, die den Mörder Camenisch unterstützen? Da hat ein Genosse letzthin in einem Blog seiner Wut auf die Agglomeration und ihre Bewohner Ausdruck gegeben. Leichenfledderei!


Eric Pudles

27.07.2011, 11:43 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

H.O., also Ihrer Meinung nach das ganze am besten totschweigen.Klar gehen gewisse Medien mit zu wenig kritischen Augen an diese Sache ran,aber wir können solche Gräueltaten doch nicht einfach begraben und vergessen.P.S.Mit Ihrem Kommentar machen Sie genau das was der Täter wollte: in die Öffentlichkeit kommen und dort diskutiert werden. Kommentare abzugeben das man nicht gesehen hat ist fraglich


Hans J. Rohrer

27.07.2011, 11:15 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Der Täter, der wahrlich kein "mutmasslicher" mehr ist, muss bestraft werden, ohne dass er Gelegenheit erhält, sein irres menschenverachtendes Weltbild öffentich zu präsentieren. Er ist ein Massenmörder und sonst nichts. Wer versucht, aus seiner Tat politisches Kapital zu schlagen, macht sich zu seinem Komplizen. Antworten


Marie V.Roth

27.07.2011, 19:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

So in etwa stelle ich mir das Argumentationsinstrumentarium vor, das wir morgen in der WW serviert bekommen, werter Rohner. Etwas eloquentes Moralin zu Handen derer, die schon immer davor gewarnt haben, dass rechtsnationale Hetze wirre Geister zu Taten inspirieren könnte. Zum Komplizen des Täters machten und machen sich alle, die diese Rethorik fördern und "bewirtschaften".


Peter Koller

27.07.2011, 12:51 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Genau sein Weltbild zu erfahren und wie es dazu gekommen ist wäre wichtig und würde dabei helfen zukünftige ähnliche Entwicklungen zu erkennen und möglicherweise zu verhindern. Wir haben als Gesellschaft die Pflicht für jedes Individuum und dessen positive Entwicklung Interesse an den Tag zu legen.


Patrick Keller

27.07.2011, 12:40 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Die Sendung zeugte einmal mehr von der bedenklichen journalistischen Mediokrität des SF - und das ist noch wohlwollend formuliert. Wer sich im Medium Fernsehen ernsthaft, profund und seriös informieren will, der schaltet seit Jahren auf ARD, ZDF, 3Sat und ARTE um. Nur dort wird, bei meist hochkarätiger Besetzung, sprachlich anspruchsvoll und inhaltlich anregend diskutiert, erörtert und analysiert.


tanja huber

27.07.2011, 11:35 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Kann mich Holger Ohnmacht nur anschliessen - die CH-Medien sollten sich endlich ihrer Verantwortung bewusst werden Antworten



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