Kultur
Luca Hänni: «Ich kämpfe für eine CD»
Von Michael Gurtner. Aktualisiert am 27.04.2012 2 Kommentare
Das Finale
Samstag ab 20.15 Uhr auf RTL.
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Luca Hänni: Ich bin ein bisschen müde, es ist ziemlich stressig – aber ein cooler Stress! Jetzt ist es natürlich schon recht kritisch: Einer gewinnt, einer wird halt Zweiter. Klar möchte ich gerne gewinnen. Entsprechend ist die Anspannung jetzt grösser.
Beide Kandidaten singen morgen den von Dieter Bohlen extra für die Sendung komponierten Siegersong. Wie liefen die Aufnahmen im Studio?
Das war ja am Sonntag, direkt nach der Halbfinalsendung. Ich bin aufgestanden und war total heiser – am Morgen habe ich keinen Ton rausgebracht. Wir fuhren dann vier Stunden nach Hamburg. Es kam schliesslich doch noch gut, ich musste einfach bei den hohen Tönen ein bisschen murksen. Aber es ist natürlich sehr cool, im Studio einen eigenen Song aufzunehmen.
Wie war die Zusammenarbeit mit Bohlen?
Sehr gut! Er sass da, hörte zu und gab viele Tipps. Er ist ein total herzlicher, lieber Mensch.
Am Sonntagabend wird nur die Single des Siegers veröffentlicht. Wird es auch eine Luca-Hänni-CD geben, wenn Sie nicht gewinnen?
Es wird eine CD geben, da bin ich guter Hoffnung – und ich werde sicher dafür kämpfen!
Wie verläuft die Woche mit dem letzten Konkurrenten Daniele Negroni in der Villa von «Deutschland sucht den Superstar»? Steht jetzt der Konkurrenzkampf im Vordergrund?
Langsam aber sicher sind wir halt schon vor allem Konkurrenten. Das merkt man aber nur zwischendurch. Daniele ist manchmal ein bisschen launisch, aber das weiss ich – und dann spreche ich ihn gar nicht gross an. Zudem haben wir unterschiedliche Termine und sehen uns vor allem am Abend. Dann essen wir und gehen schon bald schlafen.
Denken Sie, dass im Final die Nationalität für Sie eher ein Vorteil oder ein Nachteil sein wird?
Ich hoffe natürlich, dass es ein Vorteil sein wird. Es ist jetzt ein Stück weit auch ein Länderspiel. Ich hoffe, ich habe die Schweizer im Rücken. Natürlich könnte es in Deutschland ein Nachteil sein. Aber bis jetzt hatte ich eigentlich das Gefühl, dass es gar nicht so eine grosse Rolle spielt, dass sich die Leute darüber nicht viele Gedanken machen.
Wovor haben Sie am meisten Respekt im Hinblick auf die Finalshow?
Vor einem Textpatzer beim Siegertitel. Der ist was ganz Neues, und ich habe ihn noch nicht so im Kopf wie die beiden anderen, die ich schon länger kenne. Da muss ich bis Samstag sicher noch dahinter.
Was steht in den Tagen nach der Finalsendung alles an?
Der Gewinner dreht am Sonntag das Video für die Single und geht von Dienstag bis Sonntag für Albumaufnahmen ins Studio. Beim Zweitplatzierten weiss ich es noch nicht, das müsste ich dann schauen.
Am Mittwoch gab es einen grossen Wirbel um die im Internet aufgeschaltete Tourseite von Daniele Negroni. Haben Sie das mitbekommen?
Klar, das war ein Riesenzeugs. Daniele ist in Tränen ausgebrochen – ich habs zuerst gar nicht gecheckt. Solche Seiten werden immer für beide vorbereitet. Keine Ahnung, was da schieflief. Aber eigentlich ist es mir egal, ich will einfach eine gute Show machen. Es kommt, wie es kommen muss. (Thuner Tagblatt)
Erstellt: 27.04.2012, 08:53 Uhr
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