Kultur

ESC: Schweden gewinnt, Engelke ermahnt

Von Linus Schöpfer, Denise Jeitziner. Aktualisiert am 28.05.2012 29 Kommentare

Der Song Contest Schritt für Schritt: DerBund.ch/Newsnet berichtete live über das Finale in Baku.

1/20 Gewinnt den Schlagerwettbewerb in Baku: Loreen hält die Siegertrophäe, einen Pokal in Form eines gläsernen Mikrofons. (27. Mai 2012)
Bild: Reuters

   

(DerBund.ch/Newsnet)

  • Zusammenfassung  

    Mit ihrem mystischen Popsong «Euphoria» setzte sich die Sängerin Loreen eindeutig durch am Eurovision Song Contest. So viel Punkte Vorsprung gibt es sonst fast nie. Die Buchmacher hatten also recht.

    Russland landete mit seiner Oma--Spass-Truppe Buranowskije Babuschki auf Platz zwei und Serbien belegte Rang drei. Als Belohnung für den schwedischen Sieg gibt es kein Geld, sondern nur eine eher wertlose Glas-Trophäe in Form eines Mikrofons.

    Aufmüpfige Engelke

    Überraschungen gab es keine am gestrigen Finale. Politische Aktionen oder Äusserungen der Künstler ebenfalls nicht - dies verbieten die Regeln der Europäischen Rundfunkunion (EBU), die den Wettbewerb veranstaltet. Anke Engelke deutete jedoch leise Kritik an. Der deutsche Comedy-Star lobte als Punktevergeberin erst die Show der Gastgeber, um dann, überdeutlich, zu betonen: «It's good to have a choice». Engelke fügte an: «Europe is watching you!»

    Pikant: Emin Agalarow ist der Schwiegersohn des autoritären Staatschefs Ilcham Alijew und trat in der Pause vor der langwierigen Punktevergabe auf. Als Vorsitzende des Nationalen Organisationskomitees ESC 2012 hatte die Frau des Präsidenten, Mechriban Alijewa, agiert.

    120 Millionen Zuschauer

    Geschätzte 120 Millionen Fernsehzuschauer in ganz Europa verfolgten die pompöse Musikshow aus der von Deutschen gebauten Crystal Hall am Kaspischen Meer. Balladen und grosse Gefühle beherrschten den Abend. Spasstruppen dagegen waren dieses Jahr eindeutig in der Minderzahl.

    Der 58. Eurovision Song Contest wird in Schweden über die Bühne gehen. Als Termin für das Finale gab die EBU bereits den 18. Mai 2013 bekannt, die Halbfinals finden am 14. und 16. Mai statt.

    Lesen Sie hier den Live-Ticker des ESC-Finales.

  • 20.39 Uhr  

    Gleich startet der 57. Eurovision Song Contest. 26 Länder kämpfen um den Sieg. Für die Schweiz war leider schon am Dienstag Schluss.

  • 20.42 Uhr  

    Wir sind trotzdem dabei. Denn mit der Nummer 15 geht eine echte Schweizerin an den Start (okay, eine halbe Schweizerin): Soluna Samays Mama ist Luzernerin. Die blonde Sängerin startet heute für Dänemark. Auch gut. Hopp Soluna!

  • 20.52 Uhr  

    Übrigens, auch ein Schweizer Nummerngirl darf mitmachen: Sara Hildebrand wird heute für uns die Punkte verteilen. Sara Hildebrand, das ist die Moderatorin von «Glanz und Gloria».

  • 20.53 Uhr  

    Auch Sven Epiney ist parat und muss nun rasch zu seinem Plätzchen rennen. In wenigen Minuten geht es los. Wir sind schon ein bisschen nervös...

  • 20.57 Uhr  

    Unsere Favoriten, ganz kurz vor dem Start: Zypern und Griechenland (weil «sex sells»), Russlands Ömis natürlich (die brauchen das Geld), Dänemark mit der Halbschweizerin Soluna Samay (Hopp!). Die Buchmacher setzen auf Schweden – wir sind da noch etwas skeptisch...

  • 21.00 Uhr  

    Los gehts!

  • 21.01 Uhr  

    1500 Jahre alt ist das Holzinstrument, das gleich seinen Auftritt hat: es ist eine Flöte. Aha.

  • 21.02 Uhr  

    DJ Bobo?

  • 21.03 Uhr  

    Frau Holle?

  • 21.04 Uhr  

    David Copperfield?

  • 21.05 Uhr  

    Sieht ziemlich beeindruckend aus, wie der Typ da in der Luft schwebt.

  • 21.08  

    Jetzt ein bisschen Folklore...

  • 21.05 Uhr  

    Jetzt ist wieder dieser verrückte Trommelspieler aus dem ersten Halbfinale dran. Uiuiui, da wird einem ja schwindlig. Jetzt ist der Eröffnungsbeitrag aus Aserbaidschan vorbei – ausser Konkurrenz.

  • 21.10 Uhr  

    Die adretten Gastgeberinnen... Sie ein wenig nach Hochzeitsgarderobe aus.

  • 21.11 Uhr  

    Die drei Moderatoren grüssen Deutschland, den letztjährigen Gastgeber.

  • 21.13 Uhr  

    Ob Engelbert Humperdinck aus England noch rasch beim Botox-Express war? Und beim Haarefärben? Sieht jedenfalls fit aus für sein Alter. Also so 80 ist der bestimmt.

  • 21.14 Uhr  

    Optisch erinnert Engelbert ein wenig Pierre Brice.

  • 21.15 Uhr  

    Schööööner Vibrato vom Engländer!

  • 21.16 Uhr  

    Den russischen Omas gefällt der bestimmt. Uns nicht so...

  • 21.17 Uhr  

    Die «Men in Black» aus Ungarn sind dran.

  • 21.20 Uhr  

    Grosses Gepose...

  • 21.21 Uhr  

    ACHTUNG, ACHTUNG, Lautstärke runterschrauben! Die Sirene aus Albanien ist gleich an der Reihe!

  • 21.24 Uhr  

    Sehr interessante Haarverteilung... Richtig clever, die Dame. Da hat sie sich doch glatt teure Klunker gespart. So ein Collier aus verfilzten Haaren tut es doch auch.

  • 21.30 Uhr  

    Sie legt los... melodramatisch und schrill.

  • 21.32 Uhr  

    Bob Marleys gruftige Stiefschwester? Endlich fertig, die Sirene.

  • 21.24 Uhr  

    Jetzt: Donny Montell aus Litauen.

  • 21.25 Uhr  

    Was soll die Augenbinde?

  • 21.25 Uhr  

    Ach so, sein Titel heisst «Love Is Blind». Ganz toller Gag, Donny.

  • 21.26 Uhr  

    So, fort mit dem lästigen Ding da. Jetzt ist Disco!

  • 21.26 Uhr  

    Was will uns der Mensch aus Littauen damit sagen? Blind ist das Leben ein Säich und sehend geht die Party los? Egal. Ist ja schon vorbei. Jetzt ist Bosnien Herzegowina dran.

  • 21.29 Uhr  

    Interessante Schulterpolster. Irgendwie klingonisch.

  • 21.30 Uhr  

    Sieht aus wie Agnetha von Abba. Und auch ein bisschen wie Celine Dion. Sind ja mal keine allzu schlechten Voraussetzungen.

  • 21.32  

    Und jetzt: Die Kult-Ömis aus Russland!

  • 21.32 Uhr  

    Party for Everybody!

  • 21.32 Uhr  

    Der Ofen ist an!

  • 21.33 Uhr  

    Angeblicher Ausschnitt ausm Text: «Die Katze ist froh, der Hund ist froh».

  • 21.34 Uhr  

    Heute sind die Ladies ein bisschen aus dem Takt.

  • 21.35 Uhr  

    Das Brot ist fertig, der Ofen aus. Ob es für die neue Kirche im Dorf reicht?

  • 23.36 Uhr  

    Alle sechs Grossmütter habens überlebt. Und falls doch noch bei der einen oder der anderen der Herzschrittmacher aussetzen sollte bis zur Punktevergabe: Es warten noch ein paar Ersatz-Omis hinter der Bühne, sicher ist sicher.

  • 21.36 Uhr  

    Jetzt die Musical-Darsteller aus Island.

  • 21.37 Uhr  

    Jonsi macht mit seiner Stimme der Geige Konkurrenz, schräge Angelegenheit.

  • 21.39 Uhr  

    Am Ende haben sie den Rank wieder gekriegt. Jetzt gehts in die Wärme, jetzt wirds heiss!

  • 21.40 Uhr  

    Das zypriotische Eurodance-Schneewittchen...

  • 21.42 Uhr  

    La-la-la-la, wackel, wackel-wackel, Bubis schütteln.

  • 21.43 Uhr  

    Sing Mädchen, alle Männer hängen an deinen Lippen!

  • 21.43 Uhr  

    Maintenant: Fronkreisch.

  • 21.44 Uhr  

    Eins der spektakulärsten Outfits des Abends wurde uns vorgängig versprochen.

  • 21.45 Uhr  

    Nanu? Welches Outfit?

  • 21.46 Uhr  

    Wir sind leicht abgelenkt von den blutten Oberkörpern der Tänzer.

  • 21.47 Uhr  

    Hinweis: Ja, die Sängerin hat ein Höschen drunter. Ein goldiges.

  • 21.48 Uhr  

    Die macht ein wenig auf Lady Gaga. Will aber nicht so recht funktionieren. Ob Frankreich (automatisch im Finale als einer der «Big Five») damit das Halbfinale überstanden hätte?

  • 21.49 Uhr  

    Wohl kaum. Jetzt noch ein Blick auf die schönen Beine. Das gibt noch einen Extrapunkt.

  • 21.50 Uhr  

    Einer der Favoriten macht sich bereit: Italien!

  • 21.51 Uhr  

    Wie Amy Winehouse. Einfach ohne Drogen und mit Grandezza.

  • 21.52 Uhr  

    Die Frisur sitzt (3-Wetter-Taft?), der Song kickt.

  • 21.53 Uhr  

    Noch ein bisschen «lalala»... Und fertig.

  • 21.54 Uhr  

    Wer erinnert sich noch jemand an Chris O'Donnell? Den Schauspieler? Den Robin von Batman? Das hier ist nicht sein kleiner Bruder, sieht aber so aus. In Wirklichkeit ist das Ott aus Estland. Und er hat einen coolen Songtitel: Kuula.

  • 21.55 Uhr  

    Statt Lalala gibts jetzt ganz viel Kuula. Das heisst anscheinend «zuhören». Ist ja gut, wir hören (und schauen) noch ein bisschen zu. Aber nicht mehr lange. Bist nämlich ein bisschen dröge.

  • 21.56 Uhr  

    Aufruf: Falls noch irgendwelche Teenie-Girls daheim herumlungern: Jetzt wäre es Zeit, sie vor den TV zu holen. Mädchenschwarm on stage!

  • 21.57 Uhr  

    Ja, da muss wohl noch ein Shirt runter bei Tooji, sonst wird das nix mit den Stimmen der Zuschauerinnen. Das mit dem Singen klappt nämlich gar nicht.

  • 21.58 Uhr  

    «Stay» singt er. Nicht mit uns. Wir holen uns mal was zu trinken.

  • 21.59 Uhr  

    Singt der immer noch? Nein, das war nix, Sonny-Boy. Der Nächste bitte!

  • 22.00 Uhr  

    Jetzt kommt der Titelverteidiger. Aserbaidschan.

  • 22.01 Uhr  

    Kleine Verschnaufpause.

  • 22.01 Uhr  

    Bis jetzt hat uns noch niemand so richtig vom Sofahocker gerissen.

  • 22.02 Uhr  

    Es geht weiter mit dem Titelverteidiger Aserbaidschan. Schon wieder eine Pseudobraut in weissem Kleid. Ob dies politische Hintergründe hat?

  • 22.03 Uhr  

    Interessante Lippe... Schnipselalarm!

  • 22.03 Uhr  

    Der Gesang: Heulbojen-Style.

  • 22.04 Uhr  

    Zwei Millionen soll der Song gekostet haben. Wir finden: Leicht überteuert.

  • 22.05 Uhr  

    Moonwalk mit Dudelsack bei Mandinga.

  • 22.06 Uhr  

    Mädchen, dein Kleid ist noch offen auf der Seite!

  • 22.07 Uhr  

    Oder ist das Absicht? Zuviel Party gemacht nach dem Halbfinale? Die Stimme sitzt nicht mehr soooo gut. Aber wer achtet bei diesem feurigen Girl schon auf die Stimme.

  • 22.08 Uhr  

    Die Bühne spuckt Feuer. Und lila Herzen. Passt nicht? Stimmt.

  • 22.10 Uhr  

    Ethno-Kitsch adieu... jetzt Daumen drücken: Halbschweizerin Soluna Samay singt!

  • 22.11 Uhr  

    Coole Drummerin! Wie die lostrommelt... super! Pass bloss auf die Schläger auf! Nicht, dass die noch kaputtgehen!

  • 22.12 Uhr  

    Der Cellist hätte sich ruhig etwas mehr Mühe geben können mit seinem Outfit. Als käme er gerade vom Hängen am Zürcher HB...

  • 22.13 Uhr  

    Auch das Xylophon gehört zum Hippie-Sound...

  • 22.14 Uhr  

    «Äs bitzli für d'Schwiiz», sagt Sven Epiney. Und wir sagen: Gut gemacht.

  • 22.14 Uhr  

    Für Lozärn, genau genommen...

  • 22.15 Uhr  

    Die Tanzfüdli-Lolita aus Griechenland.

  • 22.15 Uhr  

    Betonung auf Füdli.

  • 22.15 Uhr  

    Leider auch der Song.

  • 22.16 Uhr  

    Fürs Füdli.

  • 22.16 Uhr  

    Noch ein wenig stampfen und lächeln, Eleftheria Eleftheriou!

  • 22.17 Uhr  

    An der Energie mangelt es der Griechin definitiv nicht, dafür an allem anderen.

  • 21.17 Uhr  

    Der Topfavorit ist dran: Schweden! Sagen zumindest die Buchmacher. Wir sind gespannt.

  • 22.18 Uhr  

    «Euphoria» von Loreen...

  • 22.19 Uhr  

    Düster, düster. Wind im dunklen Haar...

  • 22.20 Uhr  

    Von der Melancholie zur Euphorie...

  • 22.21 Uhr  

    ...zum Eurodance-Trash-Gestampf. «And higher and higher»...

  • 22.22 Uhr  

    ... komische Karateschläge macht Loreen da in die Luft, dann Konfetti...

  • 22.23 Uhr  

    «I love you Baku», singt Loreen zum Abschluss. Schleimschleim. Und fertig. Ob die Buchmacher tatsächlich richtig liegen?

  • 22.23 Uhr  

    Hat Lys Assia nicht grossartig angekündigt, sie würde am ESC-Finale auf der Bühne stehen? Dabei sitzt sie bloss im Publikum. Naja, immerhin.

  • 22.24 Uhr  

    Die Türkei! Er singt: «Houheihei, love me back today».

  • 22.25 Uhr  

    Seine Boygroup hüpft in wallenden Gewändern über die Bühne... Soll das ein Schiff sein? Hat irgendwie ein Leck, dieser Song.

  • 22.26 Uhr  

    Ein weiterer Gesetzter: Spanien!

  • 22.27 Uhr  

    Grosse Gefühle. Mal wieder...

  • 22.28 Uhr  

    Tiefer Blick in die Kamera von Pastora Soler...

  • 22.29 Uhr  

    Schaut irgendwie römisch aus, dieses Kleidchen...

  • 22.30 Uhr  

    Stimmlich aber ist die Spanierin der Hammer. Bravo! «Mier stöuts d'Harli uf», sagt auch Epiney. Wenn bloss der Song noch ein wenig besser gewesen wäre.

  • 22.31 Uhr  

    Die männliche Lena stellt sich auf die Bühne...

  • 22.32 Uhr  

    Roman Lob aus Deutschland mit grauem Mützchen.

  • 22.33 Uhr  

    Hach, wenn wir nochmals 15 wären...

  • 22.34 Uhr  

    Geschickterweise hat Roman sein Hemd offengelassen. Ist das ein Tattoo? Oder bloss Brusthaar-Flaum?

  • 22.34 Uhr  

    So, jetzt aber mal auf die Musik hören. Dodoch, nette Ballade, nette Stimme.

  • 22.35 Uhr  

    Trotzdem: Das wird wohl die zweite Niederlage für Deutschland an diesem Abend... nach dem 3:5 im Fussball...

  • 22.36 Uhr  

    Jetzt Malta: «This is the Night»! Sehr philosophischer Titel.

  • 22.37 Uhr  

    «Let me to your heart». Lieber nicht, bei diesem Musikgeschmack. Kilbi-Mucke.

  • 22.40 Uhr  

    Was macht eigentlich die Lady da auf der Bühne. Die läuft ja nur rum...? Komisch.

  • 22.41 Uhr  

    Ach, jetzt singt sie also...

  • 22.42 Uhr  

    Dann wird sie gleich wieder übertönt...

  • 22.43 Uhr  

    Mazedonien! «Äs git wider Schwiizer-Bezug», sagt Epiney. Die Sängerin habe zehn Jahre in Basel gewohnt. Interessant.

  • 22.42 Uhr  

    Reicht das für unsere Unterstützung? Mal den Song abwarten...

  • 22.42 Uhr  

    Huch... Jetzt knallts rein... Gianna-Nannini-mässig. Yeah. Gut so – wir wären nämlich beinahe eingenickt.

  • 22.42 Uhr  

    Die Gitarren sägen... das gibts viel zu wenig hier. Mehr davon!

  • 22.42 Uhr  

    Noch ein Gruss an Baku... jetzt die obsessiven Rumhüpfer aus Irland!

  • 22.43 Uhr  

    Jetzt wirds gleich nass auf der Bühne. «Waterline» heisst der Song.

  • 22.44 Uhr  

    «Never been in Love so deeply before...» singen Jedward. Jajaja, klar, wir auch.

  • 22.44 Uhr  

    Ob die daheim auch immer so herumhampeln?

  • 22.45 Uhr  

    So, ab unter die Dusche.

  • 22.45 Uhr  

    Ach nö – jetzt sind die Frisuren im Eimer.

  • 22.47 Uhr  

    Serbien! Dieses Land hat noch nie 0 Punkte bekommen, erklärt uns Epiney...

  • 22.48 Uhr  

    Die Geigerin geigt gefühlvoll das Intro...

  • 22.49 Uhr  

    Die Ballade beginnt... das Bedürfnis zu schnarchen übermannt uns.

  • 22.50 Uhr  

    Etwas mehr Pepp könnte nicht schaden.

  • 22.51 Uhr  

    Ah, jetzt singen alle voller Inbrunst.

  • 22.52 Uhr  

    Jetzt kam er langsam in Fahrt, und schon ists wieder vorbei. Nun: die Ukraine. Eine EM-Hymne: «Be My Guest» heisst sie.

  • 22.52 Uhr  

    Sind Sie noch wach? Haaaaalllloooo!

  • 22.53 Uhr  

    Die hat Pfupf, die Dame aus der Ukraine!

  • 22.53 Uhr  

    Das Kleid: Ein Mix aus Pocahontas, Brautkleid und Charleston.

  • 22.53 Uhr  

    Was ist das für ein Gemüse auf dem Kopf?

  • 22.54 Uhr  

    Schrei Mädchen, schrei!

  • 22.55 Uhr  

    Nicht schlecht, die Ukrainerin. Könnte es in die vorderen Ränge schaffen.

  • 22.55 Uhr  

    Die Dernière: Die Moldawier singen als Letzte.

  • 22.56 Uhr  

    Besonders interessant, wie wir finden: Die Background-Sängerinnen!

  • 22.57 Uhr  

    Super Moves! Unbedingt beim nächsten Disco-Besuch ausprobieren!

  • 22.59 Uhr  

    Upps, eine hat sich vertanzt... Die Zweite von rechts wars! Wir habens genau gesehen!

  • 22.59 Uhr  

    Egal, diese Tänzerinnen sind ganz toll!

  • 23.00 Uhr  

    Auch die Kleidchen passen! Und jetzt singen sie auch noch...

  • 23.00 Uhr  

    Ein prächtiger Abschluss! Jetzt steht das Voting an.

  • 23.00 Uhr  

    Wissen Sie die Nummern noch? Nicht? Dann aufgepasst! Der Schnelldurchlauf.

  • 23.01 Uhr  

    Kleiner Hinweis: Man darf NUR 20 Mal anrufen, hat die Moderatorin gesagt. Haben Sie gehört? 20! Falls es Sie danach immer noch in den Fingern juckt, rufen Sie doch mal wieder daheim bei Mama an. Die wird sich bestimmt freuen.

  • 23.03 Uhr  

    In Baku ist es jetzt übrigens 2 Uhr in der Früh. Wir erinnern uns: Die durften vor Ort erst um Mitternacht starten, damit wir hier wie gewohnt um 21 Uhr mit dem Eurovision Song Contest schauen dürfen.

  • 23.03 Uhr  

    Das waren ganz schön viele Balladen heute, oder?

  • 23.05 Uhr  

    Die Schwedin Loreen ist grad nochmals zu sehen. Sie gilt als Favoritin. Aber nicht für uns.

  • 23.06 Uhr  

    Wir streiten uns gerade – wer soll gewinnen? Wer ist Ihr Favorit?

  • 23.07 Uhr  

    Wir sagen jetzt mal: Moldawien (wegen den Tanz-Moves), Dänemark (wegen dem «Schwiiz-Bezug»), Spanien (wegen der Stimme) oder Mazedonien (wegen der Rock-Power) – einer von denen soll gewinnen!

  • 23.09 Uhr  

    Oder vielleicht doch die lustigen Partyhühner aus Russland? Ihr Sieg wäre quasi auch noch für den guten Zweck. Die rüstigen Damen sammeln für eine Kirche. Oder war es ein Backofen?

  • 23.10 Uhr  

    Schon wieder ein Schnelldurchlauf... jetzt haben wirs dann langsam gehört.

  • 23.14 Uhr  

    Wir sind von Schnelldurchlauf zu Schnelldurchlauf verwirrter.

  • 23.15 Uhr  

    Und, schon 20 Mal angerufen?

  • 23.16 Uhr  

    Die Leitungen sind geschlossen.

  • 23.17 Uhr  

    Jetzt muss Sven Epiney den Taschenrechner herausholen und alle Stimmen zusammenzählen.

  • 23.18 Uhr  

    Solange er am Rechnen ist, hören wir den allergrössten Star, den Aserbaidschan zu bieten hat.

  • 23.19 Uhr  

    Er ist nicht nur der grösste Star – er ist auch der Mann der Tochter des Präsidenten. Emin heisst er.

  • 23.20 Uhr  

    Na wo ist er denn, der Emin? Da stehen so viele Leute auf der Bühne herum.

  • 23.21 Uhr  

    Da ist er! Oder doch nicht?

  • 23.21 Uhr  

    Ziemlich beeindruckend, das Getrommel. Und das Feuergespucke.

  • 23.22 Uhr  

    Schon schwebt wieder einer in der Luft herum. Das haben sie gern.

  • 23.22 Uhr  

    Nanu? Was ist denn das für ein Sänger? Ist das etwa Emin?

  • 23.23 Uhr  

    Entweder das oder er ist der Neffe des Paten der Schwiegermutter des Präsidenten. Irgendwie so.

  • 23.24 Uhr  

    Es drängt sich die Frage auf: Who is Emin?

  • 23.25 Uhr  

    Und was ist das eigentlich für ein Geräusch im Hintergrund? Ach, so komischer Pop.

  • 23.26 Uhr  

    Oha, das war also der Emin! Doch nicht der andere mit der Trommel.

  • 23.27 Uhr  

    Jetzt, Trommelwirbel für die 42 Nummerngirls und Nummernboys, die nun gleich ihre Punkte aufsagen dürfen. Die Dänisch-Schweizerin gibt vorher noch Auskunft. Sie ist sehr happy, sagt sie. Sieht man.

  • 23.29 Uhr  

    Albanien vergibt seine Punkte: 8 für Mazedonien, 10 für die Türkei, 12 für Griechenland.

  • 23.29 Uhr  

    Montenegro vergibt seine Punkte: 8 für Mazedonien, 10 Albanien, 12 für Serbien.

  • 23.33 Uhr  

    Österreich: 8 Albanien, 10 Serbien, 12 Schweden.

  • 23.33 Uhr  

    Ukraine: 8 für Moldawien, 10 für die Russen-Ömis, 12 für die Gastgeber Aserbaidschan.

  • 23.34 Uhr  

    Schleimer, Ukraine gibt 12 Punkte an den Gastgeber.

  • 23.34 Uhr  

    Weissrussland: 8 Litauen, 10 Ukraine, 12 Russland.

  • 23.35 Uhr  

    Zum ersten Mal die höchste Punktzahl für die Grosis. Sieht nicht gut aus für die Russinnen.

  • 23.35 Uhr  

    Belgien: 8 für Russland, 10 für Albanien und 12 Punkte für Schweden.

  • 23.36 Uhr  

    Aserbaidschan: «Best show ever», sagt die Aserbaidschanerin über Aserbaidschan.

  • 23.37 Uhr  

    12 Punkte für die Türkei aus Aserbaidschen.

  • 23.38 Uhr  

    Malta ist dran: 8 Punkt für die Türkei, 10 Punkte für Italien und... 12 Punkte für Aserbaidschan. Schon wieder schleim.

  • 23.39 Uhr  

    San Marino, kleiner Staat, aber auch mit zwölf Punkten in petto. Und die gehen an... Albanien.

  • 23.40 Uhr  

    Die Russinnen holen auf...

  • 23.40 Uhr  

    Frankreich belohnt Serbien und Schweden. Die bauen ihre Führung weiter aus.

  • 23.40 Uhr  

    London calling...

  • 23.41 Uhr  

    Irland, der Nachbar, klar, kriegt 10 Punkte.

  • 23.41 Uhr  

    Schon wieder volle Punktzahl für Schweden.

  • 23.42 Uhr  

    Die Türken sind an der Reihe: 12 Punkte an Aserbaidschan. So geht das also. Nicht Kantönligeist, sondern Ländergeist, sagt Sven Epiney.

  • 23.43 Uhr  

    Die Griechin ist dran, das heisst, für Griechenland gibts keine Punkte. Dafür für Serbien (8 Punkte), Albanien (10 Punkte) und...

  • 23.44 Uhr  

    ...Überraschung: Zypern! Das gehört sich so, sonst gibts Krach mit dem Nachbarn.

  • 23.44 Uhr  

    Das lustige Männlein aus Bosnien Herzegowina findet die russischen Grossmütter «beautiful». Gibt ihnen aber nur drei Punkte. Na was denn nun?

  • 23.45 Uhr  

    An der Spitze gibt es keine grosse Veränderung. Immer noch Schweden mit 125 Punkten vor Russland mit 96 Punkten und Aserbaidschan mit 80 Punkten.

  • 23.46 Uhr  

    Die Bulgarin spürt den «great spirit» in der Halle. Wir so halb.

  • 23.47 Uhr  

    Aserbaidschan holt auf.

  • 23.48 Uhr  

    Die Schweiz darf ihre Pünktlein verteilen. Sara Hildebrand macht eine hübsche Figur.

  • 23.49 Uhr  

    12 Punkte für Albanien von der Schweiz. Für Saras Akzent reichts aber nicht ganz für die volle Punktzahl. Macht aber gar nichts, sehr charmant, unser Nummerngirl!

  • 23.49 Uhr  

    Serbien tastet sich langsam an die Spitze heran. Nur noch ein Punkt hinter Russland auf Rang 3.

  • 23.50 Uhr  

    Zypern liebt Griechenland, Griechenland liebt Zypern. Zumindest beim ESC. Volle Punktzahl für den Nachbarn.

  • 23.50 Uhr  

    Sven Epiney ist grad etwas rausgerutscht. Er hat die Stimme der Kroatin imitiert. Weiter so!

  • 23.52 Uhr  

    Die Russinnen auf Platz 3 momentan, Serbien auf Platz 2, und auf Platz 1: Schweden!

  • 23.53 Uhr  

    Wie sie sich fühle, fragt die Moderatorin die Schwedin Loreen. Antwort: «I'm so happy, I love you».

  • 23.54 Uhr  

    Slowakei: 12 Punkte an Schweden. Schon wieder. «Wär cha Schwedä no ihole?», fragt Epiney zu Recht.

  • 23.55 Uhr  

    Mazedonien ist dran mit der Punktergabe... die zwölf Punkte gehen an Albanien.

  • 23.56 Uhr  

    Die Niederländer sind dran: 12 Punkte an Schweden. Bisher mit 0 Punkten: die Dänin. Vielleicht weil sie Halbschweizerin ist...?

  • 23.59 Uhr  

    Jetzt gibts keine Punkte für die Schweden, weil die Schweden selber voten. 12 Punkte für Zypern. Warum auch immer.

  • 00.00 Uhr  

    Es ist Mitternacht, und die Norweger vergeben ihre 12 Punkte. Für Schweden, wenig überraschend.

  • 00.01 Uhr  

    Ein adretter Lette vergibt Punkte. 10 für Schweden, und 12 für Aserbaidschan.

  • 00.02 Uhr  

    Estland vertickt seine Punkte, und zwar: 8 an die Russen, 10 an die Deutschen (oha!), und schon wieder: 12 Punkte für Schweden.

  • 00.03 Uhr  

    «Fentestik Schou» oder so, schleimt die Dänin. Ihre Punkte gegen an Russland, an den «handsome fellow from Germany» und – «natürläch», sagt Epiney, an Schweden.

  • 00.05 Uhr  

    Hola Spanien! 8 Punkte für Russland, 10 für Rumänien und 12 für Schweden.

  • 00.06 Uhr  

    Geil! Der Monster-Lordi vergibt die finnischen Punkte. 8 Punkte für die «hottest babes» (so das Monster), die Russinnen (viele Fragezeichen), 10 Punkte für die Esten und 12 Punkte für... Schweden.

  • 00.07 Uhr  

    Georgien: 12 für Litauen. Kurze, aber dramatische Information am Rande: Sinplus hats nur knapp nicht ins Finale geschafft, verkündet Epiney gerade. Wenige Stimmen hätten gefehlt. Wir waren auf Rang 11! Und 10 sind weitergekommen! Ja nein!!! Tja, knapp daneben ist halt auch vorbei...

  • 00.09 Uhr  

    «Twelfe Pointse» von Italien für Albanien.

  • 00.10 Uhr  

    Serbien vergibt Punkte. 12 Punkte gehen an Mazedonien!

  • 00.11 Uhr  

    Anke Engelke vergibt die deutschen Punkte. «It's good to have a choice», ein kleiner politischer Seitenhieb für Aserbaidschan. Und gleich noch einer: «Europe is watching you!»

  • 00.12 Uhr  

    Wieder 12 Punkte für Schweden.

  • 00.12 Uhr  

    Russland, das Land der Backofen-Ömis, vergibt 12 Punkte an Schweden. Das Rennen ist gelaufen.

  • 00.13 Uhr  

    Ungarn gibt Albanien 8, Deutschland 10 und Schweden 12 Punkte.

  • 00.15 Uhr  

    «Shalom» aus Israel. 12 Punkte für Schweden, schon wieder.

  • 00.16 Uhr  

    «Sie fasst es nicht», sagt Epiney über die Schwedin. Wir auch nicht.

  • 00.16 Uhr  

    Auch Irland gibt den Schweden 12 Punkte.

  • 00.17 Uhr  

    Haushoher Sieg für Loreen aus Schweden!

  • 00.19 Uhr  

    Die Buchhalter haben Recht behalten... Zweiter wurden die Russen-Ömis, Dritter Serbien.

  • 00.19 Uhr  

    Loreen bedankt sich für die Unterstützung.

  • 00.20 Uhr  

    Jetzt performt sie ihren Song nochmals. Und macht dazu wieder ihre Capoiera-Moves.

  • 00.21 Uhr  

    Epiney fragt sich, ob sie wohl schon einen Schwips habe. Ziemlich frech heute, der Mann. So gefällt er uns!

  • 00.22 Uhr  

    Und jetzt: Die grosse Euphorie... zumindest für die Schwedin. Wir fanden sie ja nicht ganz so toll.

  • 00.23 Uhr  

    Aber das wird sie nicht kümmern. Loreen hat verdient, ja überragend gewonnen. Der nächste ESC wird also in Schweden ausgetragen.

  • 00.24 Uhr  

    Wir haben fertig.

  • 0.25 Uhr  

    Ausgetickert für heute. Gute Nacht und bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heisst: Eurovision Song Contest!

Erstellt: 26.05.2012, 20:48 Uhr

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29 Kommentare

Beat Urwyler

27.05.2012, 01:42 Uhr
Melden 96 Empfehlung 0

Die Engelke hat wenigstens Eier ..... Antworten


Michelle Müller

27.05.2012, 00:38 Uhr
Melden 66 Empfehlung 0

Was, wie jetzt? Glaubt man den zahlreichen KommentarschreiberInnen der vergangenen Tage, so ist das ESC doch bloss eine Ostblock veranstaltung!? Wie kann da nun Schweden gewinnen und vorletztes Jahr Deutschland? Gehören die nun auch schon zu Osteuropa? Oder war unser Song einfach doch nicht so packend und das komische Englisch nicht ganz so schnügig (aber trotzdem doof) wie bei Lena? Antworten



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