Kultur

«Die grössten Schweizer Hits» sucht eine Susan Boyle

Von Rico Bandle. Aktualisiert am 09.06.2009 5 Kommentare

In der vierten Staffel von «Die grössten Schweizer Hits» darf auch das Publikum Musikbeiträge eingeben. Da die alten Hits alle schon abgespielt sind, hofft man auf «berührende» Beiträge von Amateuren.

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Bei den «Grössten Schweizer Hits» wird alles anders. Bilder aus der Finalsendung der letzten Staffel.
Bild: Keystone

   

«Den grössten Schweizer Hits gehen die Hits aus», titelte DerBund.ch/Newsnet bereits bei der letzten Staffel. Im Herbst folgt noch eine weitere Ausgabe des Erfolgsformats mit sechs Sendungen, wie das Schweizer Fernsehen kürzlich mitteilte. Doch welche Lieder will man noch bringen, wenn man doch schon alle Perlen der Schweizer Musikgeschichte zum Teil mehrfach abgespielt hat?

Die Macher sind um Ideen nicht verlegen. Einerseits wird die Sendung zu einer Art Talentshow. «‹Die grössten Schweizer Hits› sucht bisher unentdeckte Talente, die einen Schweizer Hit besonders gut, originell oder berührend interpretieren können», heisst es in einer Ausschreibung. Mitmachen dürfen alle mit einer «speziellen Begabung». Wie die Zuschauerbeiträge in die Sendung eingebunden werden, wissen die Verantwortlichen noch nicht genau.

Ein Wettbewerb ist mit den Amateurbeiträgen allerdings nicht vorgesehen, der ist den Profis vorbehalten. «Gesucht sind Liedbeiträge, die persönlich berühren», sagt Redaktionsleiter Sven Sarbach. Das Schweizer Fernsehen hofft also auf ein Moment wie Susan Boyles Auftritt bei der Talentshow «Britain's got Talent», wo eine Hausfrau die Welt mit ihrer Stimme und ihrer Lebensgeschichte betörte.

Nur Songs aus den letzten zwei Jahren

Die andere grosse Änderung besteht darin, dass am Wettbewerb um den grössten Schweizer Hit nur Songs aus den Jahren 2008 und 2009 zugelassen sind, bei den vergangenen Staffeln gab es diese Beschränkung nicht. Ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Erfolgsfaktor fällt damit weg: die Nostalgie. Heuer kämpfen in fünf Sendungen je fünf Songs um den Finaleinzug, also müssen 25 geeignete Schweizer Songs aus den letzten zwei Jahren gefunden werden. Ist das überhaupt möglich? «Ja. Die Entwicklung der Schweizer Musikszene ist sehr positiv», glaubt Sarbach. Es seien auch schon über 1000 Vorschläge eingereicht worden.

Diese Beschränkung auf die letzten zwei Jahren ist zwar lobenswert, was die Förderung der Schweizer Musik betrifft. Man wird den Eindruck aber nicht los, dass hier eine totgelaufene Sendung noch einmal künstlich zum Leben erweckt wird. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.06.2009, 12:51 Uhr

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5 Kommentare

mario suter

09.06.2009, 11:26 Uhr
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Mit dem Gewinn von oesch's die dritten wurde diese sendung zur farce im letzten jahr.. ..das sie sich nun was neues überlegen mussten lag auf der hand.. Antworten


daniela tschanz

09.06.2009, 12:39 Uhr
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zum vierten mal "die grössten schweizer hits"?? aber bitte nicht nochmals mit den gleichen personen. francine jordi, beni turnherr und roman kirchberger!!!!! Antworten



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