Kultur

Wenn man Bankdaten kaufen darf, darf man dann auch foltern?

Der Kauf von gestohlenen Bankdaten hat unter Juristen einen Streit ausgelöst. Doch was sagt der Philosoph? Ist der Datendieb ein moderner Robin Hood? Ein Gespräch mit Ethik-Professor Peter Schaber.

Für den Philosophen unethisches Verhalten: Angela Merkel rechtfertigt den Kauf gestohlener Bankdaten.

Für den Philosophen unethisches Verhalten: Angela Merkel rechtfertigt den Kauf gestohlener Bankdaten.
Bild: Reuters

Angela Merkel will Geld für Diebesgut bezahlen. Ist das ethisch haltbar?
Nein. Hier gilt der Grundsatz: Der gute Zweck heiligt nicht alle Mittel.

Weshalb nicht, schliesslich geht es – aus deutscher Sicht – immerhin um die Überführung von Kriminellen?
Wenn das schon reichen würde, um Rechtsverletzungen zu legitimieren, gäbe es noch viele andere Gründe. Denken Sie nur an die Folter bei der Terrorbekämpfung, um an Informationen zu gelangen. Ich denke, wie übrigens die meisten meiner Berufskollegen, dass dies nicht haltbar ist.

Die deutsche Regierung macht eine einfache Rechnung: Was kostet uns die Liste und was bringt sie uns.
Das ist absurd und verkürzt. Nicht zuletzt, weil es allein ökonomische Kosten berücksichtigt. Stellen Sie sich vor, was ein solches Denken für Konsequenzen hat.

Welche denn?
Dass man eine Person umbringen kann, um mit den Organen fünf Leben retten zu können. Das ist ein reines Horrorszenario. Wenn man solche Kalkulationen als Rechtfertigung akzeptiert, ist exakt das die Konsequenz.

Kommen wir zurück zum Datenklau. Wäre es nicht auch unmoralisch dem deutschen Steuerzahler gegenüber, die Daten einfach unberücksichtigt zu lassen?
Es geht nicht um Daten, die jemand beiläufig bzw. unbeabsichtigt mitbekommen hat, sondern um Diebesgut. Zudem will der Dieb mit der Weitergabe nicht Unrecht aufdecken, sondern Geld verdienen. Er hat keinerlei moralische Absichten, er will nicht dem deutschen Gemeinwesen helfen, sondern sich bereichern. Und der Staat ist offenbar bereit, diese Bereicherungsabsichten zu bedienen.

Wenn der Dieb kein Geld verlangt hätte, wäre dann sein Handeln ehrbar, ein moderner Robin Hood?
Es wäre in der Tat weniger verwerflich. Aber es bleibt ein Diebstahl. Das spricht gegen die Handlung. Selbst wenn keine Bereicherungsabsicht vorliegt, kann ich das nicht gutheissen. Unrecht darf nicht mit Unrecht bekämpft werden und es kann nicht schon durch die Verhinderung von Unrecht gerechtfertigt werden.

Gibt es nicht Fälle, in denen es legitim ist, Unrecht zu begehen um an Recht zu kommen?
Schon, man denke nur an das Hitler-Regime. Dort war es sicherlich legitim, geltendes Recht zu brechen, um Menschenleben zu retten. Aber wir diskutieren hier einen konkreten Fall, bei dem es um Bereicherung geht. Besonders stossend ist, dass sich ausgerechnet der Staat auf einen solch zweifelhaften Handel einlässt. Ein Rechtsstaat hat eine gewisse Sorgfaltspflicht, die hier klar gebrochen wird.

Was können die Konsequenzen sein, wenn ein Rechtsstaat Unrecht begeht?
Zuerst muss ich anmerken, dass die Steuerhinterziehung ein Ärgernis ist, das ich keinesfalls verteidigen möchte. Was mich am Handeln Deutschlands beunruhigt, ist nicht die mögliche Verstimmung zwischen den Staaten, die jetzt überall heraufbeschworen wird, sondern dass der Staat einen Anreiz bietet, illegale Handlungen zu begehen. 2,5 Millionen Euro sind nicht zu unterschätzen. Dass der Staat sagt, wir setzten auf Diebe, das ist, gelinde gesagt, einfach unschön.

In der Diskussion um den Datenklau werden von Deutscher Seite zurzeit verschiedene Analogien zitiert. Darf der Dieb mit einem Kronzeugen verglichen werden?
Beim Datenklau setzt der Staat quasi einen Anreiz zum Begehen von Unrecht. Das ist etwas ganz anderes als beim Kronzeugen, wo der Staat die Herausgabe von Informationen mit Strafminderung belohnt.

Und mit einem Whistleblower?
Wer auf Missstände hinweist, der begeht in der Regel kein Unrecht. Das ist etwas anderes als wenn jemand Diebstahl begeht – auch wenn mit diesem Diebesgut womöglich Unrecht aufgedeckt werden kann.

(DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.02.2010, 11:51 Uhr

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193 Kommentare

Markus Semm

07.02.2011, 20:10 Uhr
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Ich zitiere Karsten Cremer: "Die Vergleiche mit Folter und Mord sind wohl mehr als absurd!" - tatsächlich geht es diesem Schweizer 'Ethik-Professor' nur darum, seine Pfründe zu sichern. Würde er sein Gehalt von einer deutschen Universität beziehen, läge ihm nichts näher, als den Ankauf der Daten zu legitimieren. Wetten? Antworten


bruno v. nünlist

04.02.2010, 19:59 Uhr
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Ich vermute, dass die Daten gar nicht direkt vom Dieb 'gekauft' werden, denn das ist eine Finte, um die Steuersünder zur Selbstanzeige zu bewegen. Die ganze Medienlandschaft fällt darauf herein! Merkel reiste heute zu Sarkozy, um die Daten von ihm entgegenzunehmen, denn jener besitzt bereits 130'000 Kontodaten. Somit hat die Deutsche Regierung auch kein juristisches Problem vonwegen Datenklau! Antworten


Manfred Schnyder

04.02.2010, 16:03 Uhr
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Sehr schlecht für die Wirtschaft und es verleiten Angestellte zu Datenmissbrauch. Man bedecke , wenn auf dieser CD wirklich etwas verwertbares sein sollte, dann könnte dies größere wirtschaftliche Konsequenzen miteinbeziehen. Wer will dennoch eine unsichere ,, Bank,, ohne Bankgeheimnis? Es könnte zu grösseren Finanzabfluss kommen und dies fehlt der Wirtschaft und Standdort Schweiz. Antworten


peter keller

03.02.2010, 18:29 Uhr
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wenn dieser Datenverkauf so geschieht wie man überall lesen kann, dann ist für mich der Rechtsstaat tot. Damit sind Tür und Tor für krimininelle Handlungen geöffnet un d man wirtd auch noch bezahlt dafür. Was das für sensible Daten zum Beispiel in einem Spital, oder bei der Post, bei den Versicherungen usw. zu bedeutet hat kann sich jeder ausmalen. Für mich ist der Rechtstaat Vergangengheit! Antworten


Marcel Meier

03.02.2010, 18:18 Uhr
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An die kleine Arbeiter, die für diese miserablen Umstände nichts dafür können, dürfen die Zeche zahlen. Moral und Ethik haben schon immer die Mächtigen und Reichen geschützt. Antworten


Martin Colussi

03.02.2010, 14:32 Uhr
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Trotz 19% MWST und etwa 40% Lohnsteuer bekommt der deutsche Beamtenmoloch scheinbar immer noch nicht genug Geld in die Staatskasse (der Grund für die sog. Steuerflucht). Geflüchtet sind mit ihrem Geld vorwiegend Selbständigerwerbende und Gutbetuchte auf Kosten der verarmenden Mittelklasse. Der deutsche Arbeiter muss sich da sehr ver...scht vorkommen. Den Datenklauer per Interpol verhaften lassen! Antworten


Hans-Christian Müller

03.02.2010, 13:48 Uhr
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Schöner als an diesem Beispiel kann Denken und Handeln der deutschen Classe politique nicht dargestellt werden. Abgesehen vom Kauf von Diebesgut: Deutschland will damit seinen Steuerhinterziehern das Handwerk legen, indem es einen Dieb in Millionenhöhe entschädigt, wissend, dass dieser diese Millionen nicht nur nicht versteuern will, sondern gar nicht versteuern darf ohne aufzufliegen. Bravo! Antworten


Karin Imhof

03.02.2010, 13:09 Uhr
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Was wundert ist a) dass sich niemand wundert, warum eigentlich der Datendieb noch nicht gefassst wurde und sich auch niemand wirklich für dessen Inhaftierung interessiert. b) dass obwohl die HSBC KEINE Schweizer Bank ist die Schweiz sich überhaupt so betroffen fühlt. c) die SCHWEIZ dem Datendieb nicht einfach mehr bietet als die läppischen Milliönchen aus dem defizitären "bad" old Germany Antworten


Luzia Keller

03.02.2010, 12:58 Uhr
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Ich muss Peter Schaber Recht geben: 'Ein Rechtsstaat hat eine gewisse Sorgfaltspflicht, die hier klar gebrochen wird.' Und ein Rechtsstaat ist Vorbild für seine BürgerInnen, ansonsten der Anarchie Tür und Tor geöffnet wird! Genau hier ist die Grenze auszumarchen. Antworten


Elisabeth Naef

03.02.2010, 10:00 Uhr
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Wieso wird eigentlich die Schweiz zum Sündenbock gemacht? Stellen wir doch die einfache Frage - was wird in Deutschland falsch gemacht? Vieles, sehr vieles........... Antworten


Nadine Binsberger

03.02.2010, 03:34 Uhr
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Lächerliche Argumentation. Das würde ja bedeuten, daß die Polizei bei der Verfolgung von Rasern sich ans Tempolimit halten müßte. Außerdem ist jeder Geheimdienst eine profeßionell organisierte (Daten)Diebesbande. Antworten


Martin Stumpf

02.02.2010, 21:49 Uhr
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Ich höre noch die Worte der Deutschen Regierung "Wir verhandeln nicht mit Kriminellen und lassen uns schon gar nicht erpressen! Deutschland ist ein Rechtsstaat!" Damals (RAF-Zeit) ging es um Entführung von Personen, und Flugzeugen zur Freipressung von Kriminellen; im Austausch mit Menschen(-leben). Nun gehts (nur) um Geld - und die Deutsche Regierung schreitet geschlossen zur Hehlerei! Na Bravo! Antworten


Fabian Schmid

02.02.2010, 21:40 Uhr
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Langsam schäme ich mich Schweizer zu sein. Wir sind in keiner Art und Weise besser als die anderen Staaten, denen wir unrechtliches Verhalten vorwerfen. Hätten wir uns antizipiert, hätten wir Lösungen für Szenarien, wie sie aktuell bestehen bereits in der Tasche. Antworten


Fritz Demuth

02.02.2010, 21:23 Uhr
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Glaubt nicht die Welt veraendern zu koennen ! Globalisierung hin oder her . Es gibt immer Leute die Steuerflucht begehen wollen und immer Orte wohin sie fluechten koennen und wo sie willkommen sind !!! Die hochverschuldeten Laender haben ihre Probleme anders zu loesen als ueber Datenklau . Antworten


Reto Blöchlinger

02.02.2010, 21:12 Uhr
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Da der Diebstahl in der Schweiz begangen wurde müsste doch die Schweiz erst ein Rechtshilfegesuch in Deutschland einreichen, damit auch dort dieser Tatbestand offiziell gilt. Aber sie könnte ja die CD abkaufen und das Original den schweizer Eigentümern zurück geben. Kopien von zurückgegebenen geklauten Objekten, sind doch nicht illegale Ware mehr, oder? Antworten


Andreas Müller

02.02.2010, 20:58 Uhr
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Folterung ist nicht ganz daselbe wie jemanden zu bezahlen welcher Steuerhinterzieher aufdeckt. Einen Dieb zu bezahlen welcher andere Diebe bestiehlt ist zwar ethisch verwerflich, im Übrigen aber das geltende Prinzip im Kapitalismus, wo das Recht des Stärkeren gilt. Die Finanzlobby bereichert sich ethisch kaum weniger verwerflich an den Banken-Rettungspaketen als dieser CD-Verkäufer. Antworten


jo Term

02.02.2010, 20:51 Uhr
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Was erwartet man von einem Staat der sein eigenes Volk betrügt, in dem er ihm eine rechtsmässige Verfassung vorenthaltet , und ein Grundgesetz so erweitert dass dem Volk die Change genommen wird zu einer Demokratie zu prosperieren ,so wie es fast alle Völker dieser Welt haben. Wie die Geschicht zeigt war Deutschland schon immer der Agressor in Europa. Antworten


Hans-Heinz Haller

02.02.2010, 20:22 Uhr
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ach Herr Schaber ist auch nur ein Wissens-Verkäufer: sein Institut verkauft in teuren Nachdiplomkursen ethisches Expertenwissen. Man darf annehmen, dass sinnsuchende Bänkler die EZEN Kurse regelrecht überlaufen... Da will man doch Kurs- und Gutachtenskunden ein wenig behilflich sein.. HH Antworten


Max Sutter

02.02.2010, 19:24 Uhr
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Diese schwachsinnige Eingangsfrage kann nur wer stellen, der vollständig abgehoben hat von der Wirklichkeit. Oder ist das Recht auf Steuerhinterziehung etwa durch die Europäische Charta der Menschenrechte als besonders schützenswert eingestuft? Ganz davon abgesehen, dass mit Toni Brunner grosse Teile der SVP nichts dabei finden würden, das Folterverbot dem Plebiszit des Souveräns anheimzustellen. Antworten


Hans Meier

02.02.2010, 19:23 Uhr
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Beschämend wie hier die Kuscheljustiz verteidigt wird. Eine Frage: Eine Terrorist meldet sich und sagt: Für 1 Million verrate ich die Anschläge meiner Kollegen. Nach Herrn Schabers Ethik müssen wir das Angebot ablehnen. Antworten


Markus Keller

02.02.2010, 19:13 Uhr
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Die deutsche Regierung hat leider ein kurzes Gedächtnis - in den 30-er Jahren hatten umsichtige Deutsche "für alle Fälle" etwas Geld auf ausländische Banken verbracht. Ausser in der Schweiz (Bankgeheimnis !) waren diese Einlagen nach dem Krieg konfisziert/von den Allierten eingezogen worden. Nach '45 konnten Deutsche an ihre Guthaben auf Schweizer Banken gelangen und es in jener Not investieren. Antworten


christophe bachmann

02.02.2010, 19:13 Uhr
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Ist eine Steuerhölle die bessere Zukunft? Es ist ein Krieg, in dem es darum geht, noch freie Weltenbürger in mit RFID implantierte, gläserne und willige Steuersubjekte umzuerziehen. Die EU-Funktionäre wollen Geld sehen, damit sie ihre Politik des Ruins betreiben können. Eine Mafia, welche unter dem Titel der Bekämpfung der Steuerhinterziehung von jedem mit allen Mitteln Schutzgeld erpresst! Antworten


marcel roost

02.02.2010, 18:58 Uhr
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Wenn sich ein Staat (Deutschland) wie ein Krimineller benimmt und das Geld seiner Bürger verschleudert, dann hat der Steuerzahler ein Recht, Handlungen vorzunehmen, welche seine Existenz schützen. Dazu kommt im Falle von D, dass jeder Ehrliche im letzten Jahrhundert mehrmals das ganze Vermögen verloren hat. Ich würde es als Deutscher genau so tun und mein Geld in die Schweiz bringen. Antworten


Schacher Hubert

02.02.2010, 18:23 Uhr
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"Wenn man Bankdaten kauft, darf man dann auch foltern?" Gegenfrage: Wenn man dem deutschen Volk geklautes Geld annimmt und verwaltet, warum soll man von Despoten geklaute Gelder sperren? Gibt es nett und bös geklaute Gelder? (Und bevor das unsägliche D-Bashing einsetzt; nein, ich bin kein Deutscher) Antworten


vera wenger

02.02.2010, 18:04 Uhr
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Offenbar gibt es zu viele Petra Raubachs. Genau - und nur desshalb - kann eine an sich seltsame und unkorrekte Art zu Daten zu kommen - trotzdem Recht sein. Leider. Antworten


Roland Schaub

02.02.2010, 18:01 Uhr
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Im Land X. werden ROLEX-Uhren gefälscht: "Ist bei uns legal. Ihr dürft dafür unsere "Unknown"-Produkte fälschen, wenn Ihr wollt."(!)...Wenn wir von anderen ethisches,korrektes Verhalten wollen,müssen wir dies auch gegenüber anderen tun. Wann merkt endlich die Mehrheit unseres Volkes, dass wenige bonusgeile Abzock-Banker einen Schaden verursachen, der mehrfach höher ist, als der (Steuer-)Nutzen? Antworten


Andreas Muesel

02.02.2010, 17:58 Uhr
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Was mich hier erschreckt ist die Unwissenheit. Das Geschrei die Gesetze anderer Länder seitens D seien zu resp. ist laut. Aber es hat der Bundesgerichtshof in D im Jahr 2009 eindeutig entschieden unter welchen Umständen ein solches "Geschäft" rechtmäßig ist und wann nicht. Damit ist dies geltendes Recht in D. Also ... Respektieren wir doch auch dieses! Quelle: LG Bochum 2 Qs 2/09, BGHSt 37, 30 Antworten


Heidi Emch

02.02.2010, 17:51 Uhr
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Früher gab es den Zehntel und heute werden von einigen Staaten dreist 45 bis 50% genommen um einen aufgeblähten Staathaushalt zu finanzieren! Somit ist es doch nur verständlich ,dass wer kann, sein sauer verdientes Geld vor den Dieben im eigenen Staat zu schützen. Schweizer, lebt mal ein gewisse Zeit in Deutschland und dann kommt ihr bezüglich dem Deutschen Finanzamt auf die Welt! Antworten


Ronald Lack

02.02.2010, 17:51 Uhr
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Dass CH-Banken Geld von deutschen Steuersündern horten ist höchst verwerflich und gehört bestraft. Die CH darf nicht der Steuerhinterziehung vorschub leisten. Was sich jedoch Deutschland als EU - Land leistet und über Völkerrecht hinweggeht ist schlichtweg eines Rechtsstaates unwürdig. Deutschland ist in Europa nicht mehr glaubwürdig und man kann diese Regierung nicht mehr ernstnehmen Antworten


Andreas Stehli

02.02.2010, 17:38 Uhr
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Ihr redet immer von klauen+schämen+illegal+schlecht. Mir wird schlecht. Wenn die anderen Länder vernünftige Steuerpolitik betreiben würden, korrupte Beamte ihr Volk nicht gleich vor Ort ausrauben würden etc, müssten Sie kleine Länder nicht erpressen und dieses Wunderschönen Land hätte gar nie die Möglichkeit gehabt, es so aufzubauen+wir würden noch immer von Kartoffeln leben. Selber schuld! Antworten


Roland Schaub

02.02.2010, 17:38 Uhr
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Der Vergl. mit Folter ist mehr als "Schabernack" - genau wie das ewige "Argument", die Steuern in D seien zu hoch.Beides ist oberpeinlich! D ist eine Demokratie und hat das Recht, die Steuern nach eigenem Gutdünken festzulegen. Die Schweiz kann ein weitgehendes Bankgeheimins behalten - für die Einw. der Schweiz (wenn die Mehrheit will), aber muss endlich andere Rechtsauffassungen respektieren! Antworten


Rolf Haller

02.02.2010, 17:38 Uhr
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Ich würde nicht von Steuerhinterziehung sprechen. Die Leute versuchen einfach ihr Geld vor der Verschwendungssucht der Politiker in Sicherheit zu bringen. Was ist falsch daran? Schade ist einfach, dass nur die Oberschicht die Möglichkeit dazu hat. Antworten


Peter Affolter

02.02.2010, 17:34 Uhr
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Mit Dieben verhandelt man nicht. Punkt. Also kommt der Kauf der Daten nicht in Frage. Das entbindet aber die Schweiz nicht von der Verpflichtung, in diesem fürcherlichen Steuergesetz-Salat endlich korrekt Ordnung zu schaffen. Antworten


Willi Ammann

02.02.2010, 17:32 Uhr
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@M.Licht,12.37, absoluter Stuss was Sie von sich geben. Wenn sie glauben die CH verdanke ihren Wohlstand nur dem Bankgeheimnis frage ich Sie,warum wanderten in den letzten Jahren hundertausende Ihrer Landsleute in unser Land ein?Weil sie in Gewerbe & Industrie anspruchsvolle,gut bezahlte Jobs fanden,mit dem angenehmen Nebeneffekt der D-Steuerhölle zu entrinnen .Geht Ihnen ein Licht auf? Antworten


Dieter Wundrak-Gunst

02.02.2010, 17:29 Uhr
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Didier Burkhalter, der neue Bundesrat, ist meine Hoffnung. Es bringt nichts, wenn wir uns jetzt gegenseitig totschlagen. In einem Konflikt gibt es immer zwei Seiten. Natürlich beansprucht jede Seite im Recht zu sein. Und trotzdem, wir (ich bin auch ein Schweizer) müssen da einen kühlen Kopf bewahren. Deutsche, Italiener, Franzosen, wir haben so viele gemeinsam betreffend Kultur. Dies bewahren. Antworten


Silvan Stampfli

02.02.2010, 17:25 Uhr
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Steuerhinterziehung oder Steuerbetrug sind nicht zu rechtfertigen; ich sehe da keinen Unterschied zu Leistungsbetrügern und schon gar keinen feinen. Die ganze Geschichte wäre nicht entstanden ohne die nach wie vor bestehenden Anreize unserer Banken zu Steuerbetrug und Steuerhinterziehung. Wer will hier welches Recht in Anspruch nehmen um Betrüger und Hinterzieher zu schützen? Antworten


Sven Beer

02.02.2010, 17:09 Uhr
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Es ist doch klar dass es einige deutsche Politiker gibt welche diese Daten unbedingt wollen. Schliesslich könnten sie ja selber zu den Betroffenen gehören. Die deutschen steuerflüchtlinge können jetzt ja nach Österreich eines dieser neuen «Goldfinger-Nummernkonto» eröffnen. Namen und Adressen der Kunden werden dabei nicht in der EDV erfasst. (TA vom 26.01.2010) Antworten


Heinz Bolliger

02.02.2010, 17:03 Uhr
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Das ist eine einseitige Auslegung. Vorgängig ist ja der Tatbestand, dass ein Staat den andern über Jahre um Milliarden an Steuergeldern prellt. Die UBS bezw. die Schweiz ist nicht Opfer, sondern Täter. Antworten


Hans Müller

02.02.2010, 16:58 Uhr
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Schon mal daran gedacht, dass in den neuen Doppebesteuerungsabkommen die Unterscheidung zwischen Hinterziehung und Betrug aufgehoben ist? Es geht Deutschland um etwas anderes: Lärm machen, weil der Staat pleite ist, und jemand schuld sein muss. Antworten


Christian Suter

02.02.2010, 16:57 Uhr
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Wie weltfremd ist dieser Ethik-Professor? Es ist wohl ein Unterschied, wenn man geklaute Informationen nutzt, um Steuerbetrüger zu fassen als wenn man Leute foltert, um an Informationen zu gelangen. Mit Folter schädigt man lebenslänglich Menschen, die evtl. unschuldig sind. Der Vergleich mit der Organspende ist noch perverser. Rückt die Daten endlich raus. Dann haben wir endlich Ruhe. Antworten


Peter Hafner

02.02.2010, 16:54 Uhr
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Es scheint so zu sein, dass diese CD in der EU von Staat zu Staat weitergereicht wird - von Frankreich nach Italien und nun ist sie in Deutschland angeboten worden. Als nächster Staat könnte Griechenland und Spanien die Nutzniesser sein. Ich vermute,dass professionelle Datenklauer ihr Handwerk im Auftrage einer Organisation ausüben und dabei profitable Gewinne erziehlen. Polizei muss aktiv werden. Antworten


Roland Peter

02.02.2010, 16:48 Uhr
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Bei einer Steuerabgabe von 54% (Deutschland), 62% (Frankreich), wird wohl jeder zum Steuerflüchtling! In der Schweiz beginnt das Jammern doch schon bei 21%! Das eigentliche Problem sind die umliegenden Nachbarstaaten, die ihre Bürger abzocken, weil sie eine total verfehlte Fin.Politik betreiben. Antworten


paula meyer

02.02.2010, 16:48 Uhr
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die schweiz ist ein einwanderungsland für geld. hinsichtl. der besitzer dieser gelder hat sie eine doppelmoral. die sollen möglichst bleiben wo der pfeffer wächst. als land will die ch ernstgenommen werden, sorgt aber wöchentlich dafür, das vorwürfe + vergleiche mit burkina faso usw. aufrecht erhalten bleiben müssen. es reicht bei weitem nicht, glücksketten zu organisieren um das makel loszuwerden Antworten


Reto König

02.02.2010, 16:45 Uhr
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@ Petra Raubach: Sie haben eine komische Rechtsauffassung. Steuerhinterziehung ist in einem demokratischen Rechtsstaat niemals legitim. Sie ist IMMER Betrug an den ehrlichen Mitmenschen. Wenn der Staat mit seinen Ausgaben angeblich überbordet, so stehen demokratische Mittel zur Verfügung das zu ändern. Selbstjustiz via Hinterziehung ist ebenso illegal wie arrogant. Auch bereits bezahlte Steuern entschuldigen Hinterziehung nicht! Antworten


Hans Röösli

02.02.2010, 16:42 Uhr
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Einziger Zeuge eines Mordes? Könnte die Aussage dem Staat eine Million oder so wert sein? Zeuge eines Unfalls? Vielleicht lässt die Versicherung für eine Aussage ein paar Tausender springen! usw. Da kein Vergehen vorliegt wäre ja das sicher noch legaler als der diskutierte Fall. Neue Geldquellen tun sich auf! Antworten


Rolf Iseli

02.02.2010, 16:41 Uhr
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Jahrzentelang war es den Franzosen und Deutschen egal ob in der CH noch Steuergelder liegen. Es ging ihnen ja gut. Im Land mit den besten Bankern war das Geld gut geschützt. Mit der Erweiterung der EU und den damit verbundenen Kosten werden nun diese Steuergelder eingefordert um die marode EU und ihre Industirestaaten am Leben zu erhalten. Ihr könnt die Gelder alle haben, aber auf dem Rechtsweg. Antworten


Frank Wild

02.02.2010, 16:38 Uhr
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@Peter Hahn: Das war der beste Beitrag bislang. Klar und deutlich auf den Punkt gebracht. ....und es kann nur eine Antwort geben: Beides muß bekämpft werden auch mit nicht so populären Mitteln.. Antworten


Thomas Bisang

02.02.2010, 16:31 Uhr
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@¦Paul Hahn Mit der EU-Zinsbesteuerung werden Erträge von EU-Bürger sehr wohl besteuert und an die Heimatländer abgeführt. Im 2011 wird der Satz auf 35 % gehoben und das ist wesentlich mehr, als viele europäische Länder für Zinsen verlangen. Von dieser Seite her betrachtet lohnt es sich nicht inoffiziell Geld in der Schweiz zu haben, jedoch gibts es viele gute Gründe aus der Vergangenheit... Antworten


Clemens M. Breitschaft

02.02.2010, 16:31 Uhr
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Ein wesentliches Unding ist, dass der Schweizer Staat ein unethisches Handeln begünstigt - das der Steuerhinterziehung, indem es am Bankgeheimnis festhält. Es ist an der Zeit, mehr Transparenz in Wirtschaft und Politik zu bringen! Antworten


Sven Gross

02.02.2010, 16:29 Uhr
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Die Schweiz hätte ganz einfach Gesetze ändern müssen. Dann hätten die Banken Ihren Kunden mitteilen können, dass, wenn diese Steuerhinterziehung betreiben, auch damit rechnen müssen, dass die Banken die Daten an ihre Länder weitergeben - sofern diese das herausfinden. Aber wir waren ja so eingebildet und dachten (einige) dass man die heilige Kuh, Bankgeheimins nie aufgeben muss. Jetzt heulen alle Antworten


Walter Kühn

02.02.2010, 16:29 Uhr
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Hat eigentlich irgend jemand von Ihnen sich schon mal mit dem Gedanken beschäftigt, dass es auch in der Schweiz einen Kreis von mehr oder weniger Vermögenden Steuerhinterziehern gibt? Und ist Ihnen dabei auch schon mal in den Sinn gekommen, dass, wenn all diese "Betrüger" ehrlich ihre Steuern zahlen würden, wir alle viel weniger Steuern zahlen müssten, ohne auf irgend etwas verzichten zu müssen? Antworten


Frank Wild

02.02.2010, 16:28 Uhr
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Für alle die die deutsche Regierung bei Ankauf der CD, der Heherei bezichtigen: Hehlerei ist nur an einer Sache, nicht etwa an Forderungen oder Daten, möglich. (s.Wiki). Ansonsten kann ich nur denen Recht geben, die erkannt haben, dass einzig und allein, das Bankengeheimnis, das Problem ist. Hier wird Geld angenommen, das zu einem Teil aus illegalen Quellen stammt. Antworten


Peter Jenzer

02.02.2010, 16:24 Uhr
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Die von der Supermacht USA vor sich her getriebene EU macht alles um den Bürger gefügig, transparent und wehrlos zu machen. Dazu gehören biometrische Pässe, Nacktscanner, überzogene Steuerforderungen genauso wie freiwillige rsp. aufgezwungene Entwaffnungsaktionen. Freie, mündige und wohlhabende Bürger sind den Regierenden dieser Moloche ein Dorn in Auge denn sie haben Angst vor ihnen. Antworten


eugen bissegger

02.02.2010, 16:22 Uhr
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Da ist doch etwas sehr faul, wenn sich eine Regierung, ohne zu wissen? - welche Daten auf der CD sind, auf diesen Deal einginge. = Zukunft "Alle verdachtlos gesammelten Daten, wie zufällig und stichhaltig auch immer, könnten irgendwann einmal den Bürger ins Fadenkreuz strafrechtlicher Ermittlungen geraten lassen. Im Ergebnis ist der Unschuldige gezwungen, Bewiese zu seiner Entlastung beizubringen" Antworten


Reto König

02.02.2010, 16:20 Uhr
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@Urs Huggentobler: Die Mehrzahl der Schweizer sind Lohnempfänger oder Rentner, was zur automatischen Offenlegung der Einkünfte führt und dadurch Hinterziehung verunmöglicht. Vom Bankgeheimnis profitieren nur wohlhabende und UNEHRLICHE Leute. Vor diesem Hintergrund ist der Ruf nach Aufhebung des Bankgeheimnisses in der Schweiz selbstverständlich und hat nichts mit Neid und Pfründen zu tun. Antworten


Michel Maus

02.02.2010, 16:19 Uhr
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Steuerparadiese bzw. Offshore-Zentren gehören ausgetrocknet! Sie begünstigen Steuerflucht, Geldwäscherei und bieten Schutz vor staatlicher Kontrolle, sind also hochgradig Illegal. Das es dazu illegale Methoden braucht (@Schaber von Folter ist nicht die Rede!) liegt daran, dass sich die Industriestaaten dieser Erde (zB USA 2001) bislang gegen geplante Übereinkommen erfolgreich zu Wehr gesetzt haben Antworten


Fridolin Weber

02.02.2010, 16:17 Uhr
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Also wenn ich mit gestohlenen Bankdaten zu Geld komme, könnte man ja auch bei deutschen Firmen Daten klauen und diese an den höchstbietenden verkaufen. Die Deutschen scheinen eine neue Marklücke gefunden zu haben. Ich hätte noch Daten von allen Bluewin Kunden. Wer bietet mit? Antworten


Rika Fluck

02.02.2010, 16:17 Uhr
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.. als Dieb sprich Krimineller, der dem Staat etwas anbietet, was der haben will, scheint man heute richtig Kohle machen zu können! Selbst Regierungen kennen keine Grenzen mehr wenn es um Geld geht - echt tragisch! Antworten


Erwin Marti

02.02.2010, 16:15 Uhr
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W. Tell dreht sich im Grabe. Wir haben nun die Vögte, die es gar nicht gibt, nach linken, grünen Politikern. Wir brauchen einen Tell! So würde es uns in der EU gehen. Die taugt weniger als Nichts. Wenn Staaten am beihnahe Konkurs sind, mit Schwindel der Regierung, zudem erlaubt das Gesetz der EU nicht soviel Schulden, dann holt man einen Anteil in der CH. DE sollte den aufgeblähten Staat sanieren Antworten


Gustave Racine

02.02.2010, 16:14 Uhr
Melden

Hoffnung Ich wünsche mir nur, dass der datenklauende V-Mann die 2,5 Mio auch versteuert. Antworten


Bruno Froehlich

02.02.2010, 16:02 Uhr
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Der Philosoph lebt offensichtlich auf einem andern Stern. Informationsbeschaffung der staatlichen Organe im Drogen, Sex, Wirtschaftsmilieu gegen Entgelt ist doch Alltag. Ob man das fuer gut oder schlecht haelt, ist eine andere Geschichte. Doch der Vergleich mit der Folter, unbegreiflich. Obwohl ich Folter in der Schule erlebte. Schlaege mit dem Rohrstock. Heute blieb die "Folter" der Strafarbeit. Antworten


Petra Raubach

02.02.2010, 15:58 Uhr
Melden

Steuerhinterziehung ist m.E. legitim (mittlerweile auch in der CH), wenn der Staat mit seinen Ausgaben überbordet. Es ist das letzte Mittel derjenigen, die den Staat finanzieren, sich gegen dessen Ausgabenexzesse zu wehren. Interessant zu wissen wäre zudem, wie viel Steuern Steuerhinterzieher bereits an den Staat abgeliefert haben. Das ist u.a. der feine Unterschied zu den Leistungsbetrügern. Antworten


Werner Martin

02.02.2010, 15:58 Uhr
Melden

Ein Land, viele Politiker ohne jegliche Moral. Wen wunderts denn da noch?! Antworten


Marco Bloch

02.02.2010, 15:57 Uhr
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Ist es rechtsstaatlich oder ethisch korrekt, wenn man Bürger aus Europa und der ganzen Welt zu Steuerhinterziehungen animiert? Bevor man die Deutschen angreift, sollten wir zuerst vor der eigenen Haustüre kehren. An der sehr dünnen Argumentation des Professors sieht man doch, dass wir Schweizer keine vernüftigen Argumente besitzen um an unserem Gesetz festzuhalten.... Antworten


Roland Peter

02.02.2010, 15:56 Uhr
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Wenn Deutschland die gestohlenen Daten kauft, dann ist Hehlerei für den normalen Bürger eine ganz legale Sache! Für mich persönlich würde das bedeuten, dass ich in Zukunft Musik und Filme legal herunterlade, oder gestohlene Ware legal kaufen werden! Antworten


Kurt Aegeri

02.02.2010, 15:56 Uhr
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Das Bankgeheimnis gehört endlich abgeschafft. Wenn die CH Banken Globalplayer sein wollen, müssen sie sich an die global geltenden Spielregeln halten. Basta. Dass aber Deutschland sich einmal mehr mit kriminellen Individuen auf eine Bank setzt und dealt, das finde ich unbedingt empörend. Merkel, Schäuble, Westerwelle sollten sich was schämen. Aber sie wissen wohl nicht, wie das geht. Antworten


sidney bannier

02.02.2010, 15:50 Uhr
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Nur für den Fall dass Frau Merkel Ihrem Geschäftspartner die Steuern nicht direkt von den 2,5 Mio. abzieht, nennen Sie uns doch seinen Namen, nicht dass er sein Geld dann illegal bei uns anlegt. Antworten


peter brun

02.02.2010, 15:50 Uhr
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Peter Schaber bringt es auf den Punkt! Unter welchem Titel auch immer: der Zweck heiligt hier die Mittel in keiner Weise. Man es drehen und wenden wie man will: ein Staat darf sich auf solche Händel nicht einlassen, wenn er sich bei anderen Gelegenheiten - berechtigterweise - auf moralische und rechtsstaatliche Grundsätze berufen will. Antworten


Pat Sulzberger

02.02.2010, 15:40 Uhr
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Ein Lump nennt einen andern einen Dieb...Deutschland packt die CH nun am Schlafittchen und es geht doch nur um Geld, aber wir kommen auf der Schabracke Bankkundengeheimnis niemals bis ans Ziel. Antworten


Marcel Studer

02.02.2010, 15:39 Uhr
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Mit dem Fall des Bankgeheimnisses gibt es leider trotz allem nicht mehr Steuergerechtigkeit auf der Welt. Im Bundesstaat Delaware (US) kann man ohne amtliche Dokumente ein Konto eröffnen. (Nachzulesen Economist 14/09). Dies geht bei den bekannten "Paradiesen" Schweiz, Liechtenstein etc. nicht! Mehr Sicherheit geht nicht. Letzten endes befinden wir uns leider einfach in einer Art Wirtschaftskrieg Antworten


Paul Hahn

02.02.2010, 15:38 Uhr
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Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen: aber ist es nicht genauso schlimm Profit aus geklauten Bankdaten zu ziehen, wie Profit aus illegalem (weil hinterzogenem) Geld? Was soll die Doppelmoral "der Schweizer"? Antworten


jean-pierre neidhart

02.02.2010, 15:28 Uhr
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Deutschland drangsaliert seine Bürger mit einem absurden Steuersystem und viel zu hohen Steuern. Da ist es kein Wunder, dass jene, die es können ihr Geld ins Ausland schaffen. Nicht die Schweiz ist der Böse, sondern Deutschland dass seine Bürger ausplündert. Da passt es ja ins Bild, dass Deutschland jetzt einen kriminellen noch belohnen will um an noch mehr Geld zu kommen. Antworten


Friedel Ammann

02.02.2010, 15:26 Uhr
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Schnäppchenland. Antworten


Dirk Runge

02.02.2010, 15:21 Uhr
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Ich meine, das wir kleinen Leuten für diese Finanzkrise bluten müssen, während die Finanzbranche wieder anfängt Roulette zu spielen, damit habe ich mich schon abgefunden. Aber stört zutiefst mein Rechtsempfinden, wenn ich brav meine Steuern zahle und gesellschaftlichen Verpflichtungen nach komme, während diese Sozialschmarotzer mit Nummernkonten sich aus der Verantwortung für ihr Land stehlen. Antworten


Freddy Bold

02.02.2010, 15:20 Uhr
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Das Interview klärt das Handycap der (illegalen) Datenbeschaffung. Nun ist die ganze Sache -versucht man es von zwei Seiten zu betrachten- ein Dilemma. Wer spricht über die Moral der versteckten Geldern in unserem Land. Nicht nur die der Steuerbetrüger sondern auch der Gelder von einschlägigen Diktatoren und CO? Antworten


Franz Brunner

02.02.2010, 15:15 Uhr
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@Licht---wo arbeiten sie? überprüfen sie mal, ob ihr arbeitgeber nicht in irgeneiner form auch mit irendwas illegalem zu tun hat und sie somit auch mihangen oder zumindest ein "gewinnler" sind---wenn die CH auch dank illegalemn "reich" wurde, dann profitieren sie ja auch davo, oder? Antworten


Daniel Nipkow

02.02.2010, 15:12 Uhr
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Die Haltung der deutschen Regierung und ihr zugewandter Seelen zeigt in aller Brutalität die wahre Gesinnung unserer nördlichen Nachbarn. Antworten


Hansrudplf Meier

02.02.2010, 15:11 Uhr
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Wer das Finanzamt betrügt soll mit Gefängnis rechnen müssen. Die Behörde ist dieses Vorgehen dem Steuerzahler schuldig, Auch wenn das nur mithilfe abgezweigten Daten gelingt ist auch dieses Mittel rechtens. Lächerlich, wenn jetzt gerade die am lautesten schreien, solchem Gangstertum beim Betrug zur Seite stehen, dies natürlich um sich selbst zu schützen Antworten


Cornelia Böhler

02.02.2010, 15:08 Uhr
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Anfang vom Ende von Frau Merkel's Karriere ist hiermit eingeläutet. Sie war immer glaubwürdig - nun wurde sie erpressbar - aus was für Gründen auch immer. Das kann nicht gut gehen. Antworten


Karl Kälin

02.02.2010, 15:05 Uhr
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Darf die Polizei Hascher laufen lassen, um Drogendealer zu schnappen oder illegale Prostituierte schonen um einen Menschenhändlerring aufzudecken. Die Rechtspraxis bejaht glücklicherweise. Der grosse Diebstahl wurde von den reichen Deutschen mit Hilfe des so genannten Bankgeheimnisses und unserer Banken gemacht. Wie lange noch sollen anständige Schweizer Bürger ausländische Kriminelle schützen? Antworten


Pascal Oberson

02.02.2010, 14:57 Uhr
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Es tut mir weder um die Banken leid, noch um die Personen, welche hinter den Daten stecken. Steuerhinterziehung ist ein Delikt und zu verfolgen. Aber das Signal welches die deutsche Regierung ausschickt ist verheerend. Wenn sich Regierungen nicht mehr um's Gesetz kümmern, wieso sollten wir Bürger uns dann noch daran halten??? Antworten


Margrith Senn

02.02.2010, 14:54 Uhr
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Bravo Herr Peter Müller. Gestern im 10 vor 10 sind nur Deutsche etc. zu Wort gekommen, keinen einzigen Schweizerkommentar. Links lässt grüssen. Meines Erachtens gibt es für uns Schweizer nur einen Ausweg, nämlich Bildung und nochmals Bildung damit wir genug Inovationen kreiren können um uns iim asiatischen Raum stark zu machen, denn da spielt in Zukunft die Musik und nicht in der EU und den USA. Antworten


wolfgang Schröper

02.02.2010, 14:52 Uhr
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Tja - vorneweg, ich bin Deutscher. Die Horrorscenarien (Organe), die hier aufgetischt werden, sind doch nur ein zeichen von Hilflosigkeit. Ihnen gehen einfach die Argumente aus. Aus deutscher Sicht sind die schweizer Banken Hehler und die zugrundeliegenden Gesetze die scheinbare Legitimation dazu. Was wirklich ärgerlich an dem Herrn Schaber ist, ist der Vergleich mit Nazideutschland. Antworten


Stefan Hunziker

02.02.2010, 14:52 Uhr
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Ein versöhnlicher Schlusspunkt in dieser rechtstaatlich bedenklichen Affäre wäre für mich, wenn Deutschland in diesem Fall einem gewieften Betrüger auf den Leim gehen würde und DIE CD wertlosen Datenmüll bzw. frei erfundene Daten beinhalten würde. Euro 2.3 Millionen für solch brisantes Material sind ja ein "Scherzpreis", welcher nicht ernst gemeint bzw. seriös kalkuliert sein kann Antworten


Alwin Schwendemann

02.02.2010, 14:47 Uhr
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Wenn ich heute einen Fernseher oder sonstwas stehle und dies günstig verkaufe, so bin ich ein Dieb und der andere ein Hehler. Beides ist ein Delikt und strafbar. Wie steht es da beim deutschen Staat. Wie wird der Datendieb verfolgt? Ich muss dagen, dass ich ein Befürworter bin, das Bankgeheimnis abzuschaffen. Auch in der Schweiz gibt es Steuerhinterzieher und diese schaden jedem ehrlichen Steuerz Antworten


Hans Müller

02.02.2010, 14:45 Uhr
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Man sollte mal unterscheiden: 1-Steuerbetrug: illegal (in D auch hinterziehung, in CH wird bei Verdacht einfach brutal eingeschätzt); 2-Datenklau: illegal; 3-Hehlerei: illegal; 4-Hilfe zu Steuerbetrug: illegal; 5: Vermögensverwaltung: legal. 6: Geld haben: legal -- ausserdem gehört das Geld bei den Banken den Kunden, nicht der Bank. Das scheint nicht allen klar zu sein. Antworten


Lilly Molina

02.02.2010, 14:43 Uhr
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Die Handlung führt doch nur dazu, dass man dafür belohnt wird eine Straftat zu begehen. Was auch immer für Rechtfertigungen dahinter stecken. wenn der Staat offen ist Kriminelle zu entschädigen je nach dem was für ein Profit für den Staat sich ergibt, können wir uns gefasst machen, dass dies nicht die letzte kriminelle Handlung bleiben wird. Antworten


Hans Zimmer

02.02.2010, 14:42 Uhr
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Alle die hinter dem Kauf stehen haben die Rechtfertigung "Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen". Da sind wir uns ja auch einig! Aber rechtfertigt das denn ein weiteres Verbrechen? Bringt doch mal Argumente die einfach nur den Kauf der Diebesware rechtfertigt, ohne gleich wieder über zum Übel der Seuerhinterziehung aubzuschweifen. Antworten


Martin Häberli

02.02.2010, 14:40 Uhr
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Die Frage ist falsch gestellt: wenn es moralisch verwerflich ist zu foltern (was ich bejahe), wenn es moralisch verwerflich ist Hehlerei, bzw. Datenklau, zu unterstützen (was ich bejahe), dann stellt sich die Frage, ob es moralisch rechtens ist, mit dem Schweizer Rechtssystem (Bankgeheimnis) ausländisches Flucht- und anderes durch Unrecht errungenes Geld anzunehmen und zu verwalten. Antwort? Antworten


Hans Müller

02.02.2010, 14:34 Uhr
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@Markus Licht - In der Schweiz arbeiten wir mehr als in D, und wir haben einen effizienteren Staat dank direkter Demokratien (es gibt Studien dazu). Dass Deutsche ihr Vermögen nicht deklarieren, könnte man per Ertragsabgeltung erledigen, das wurde auch schon versucht - aber es war Europa, das diese Abgeltung eingeschränkt hat, Deutschlands Politiker weinen Krokodilstränen. Antworten


Jonas Zisler

02.02.2010, 14:30 Uhr
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Jeder demokratisch und souveräne Staat, der vertrauenswürdig ist, sollte ein Bankgeheimnis haben, denn das Bankgeheimnis ist ein wesentlicher Schutz der Privatsphäre, ein Schutz des Eigentums vor der Willkür des Staates. Aber das will ja wieder niemand begreifen bis wir den totalitären Staat haben, der jeden und alles überwacht und jedem sagt, was er zu tun hat. Antworten


Schoppe Petzer

02.02.2010, 14:26 Uhr
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@Max Meier: die Sichtweise ausserhalb der Schweiz ist, dass die Schweiz jahrelang über ihre Verhältnisse leben konnte gerade eben wegen des immensen Geldzuflusses aus dem Ausland. Das erlaubte niedrige Steuern, billige Kreditvergabe, hohe Gehälter & Boni. Darüberhinaus ist die Infrastruktur für 80Mio nunmal teurer als für 7Mio. AHV Betrüger strafen, Steuerbetrüger schützen. Diese Logik geht nicht! Antworten


Rosa Meier

02.02.2010, 14:25 Uhr
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... USA, Frankreich, Italien, jetzt Deutschland. Der Reigen wird noch weiter gehen. Unsere Banker, und dafür haben wir uns zu schämen, bereichern sich immer noch am Geld, das anderen Staaten und deren Bürger geklaut wurde. Diese Hehlerei ist unethisch und illegal. Die Banker waren in den vergangen Jahren doch so kreativ mit Ihren Finanzprodukten. Warum denn in der Schwarzgeld Sache noch nicht? Antworten


Karsten Cremer

02.02.2010, 14:24 Uhr
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Die Vergleiche mit Folter und Mord sind wohl mehr als absurd! Richtig ist, dass ein guter Zweck nicht jedes Mittel rechtfertigt, es gilt eine Abwägung zu treffen. Jeder Staat wägt ab und nimmt auch manchmal Unrecht in Kauf, wenn zB Polizisten undercover im kriminellen Milieu agieren. Im aktuellen Fall bin ich aber nicht sicher, ob das Ziel den Kauf gestohlener Daten rechtfertigt. Antworten


Erika Manser

02.02.2010, 14:21 Uhr
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Als naechstes werden dann wohl technische Geheimnisse und Patente von Insidern weiterverkauft. Die Deutschen sind nicht besser als die Chinesen, die die EU auch berechtigterweise an den Pranger stellt. Wie steht es mit Hackern? Die Entscheidung in diesem Fall setzt Weichen fuer die Zukunft. Antworten


Klaus Manterfeld

02.02.2010, 14:21 Uhr
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Es geht den Deutschen sicher nicht nur darum, 100 Millio zu kassieren, denn das sind "Peanuts" aus deutscher Sicht. Da sich die Schweiz so pubertär renitent gegenüber der EU verhält, werden eben andere Maßnahmen ergriffen, um den schweizer Bankensumpf auszutrocknen. Das hat letztlich die schweizer Politik zu verantworten. Man kann nicht jahrzehntelang in Europa Rosinen picken ohne Gegenleistung. Antworten


Gianni Rogi

02.02.2010, 14:19 Uhr
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Das Wort Ethik ist ein dehnbares Wort, wie unser Recht dehnbar ist. Es gibt keinen Staat in der EU, der nicht kurz vor der Pleite steht. Ist es dann verwunderlich, wenn heute Deutschland kommt und überlegt, dass in der CH soviele Milliarden von sogenannten Steuerkriminelle liegen, warum sollen wir die nicht "packen"! Bankgeheimnis und Rechtstaatlichkeit sind aussterbende Modelle leider! Antworten


Urs Huggentobler

02.02.2010, 14:16 Uhr
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Interessant ist, dass die nach Bestrafung der Steuerhinterzieher schreien, die entweder nicht genug besitzen, dass sich Hinterziehung lohnt, oder die in den richtigen Positionen sitzen wie die Politiker, die sich selbst unverschämt aus dem Topf der Allgemeinheit bedienen (siehe Dienstwagen-/Reise-Affären etc.). Auch Normalbürger versuchen alles Mögliche abzusetzen und hoffen, damit durchzukommen. Antworten


Elisabeth Hasler

02.02.2010, 14:14 Uhr
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GENAUSO SEHE ICH ES AUCH. Sehr guter Artikel von Peter Schaber. Denkt man den Schritt, den D im Begriff ist zu tun weiter, erkennt man seine Tragweite. Die Welt würde damit nicht sicherer & gerechter, im Gegenteil. Sagt D nicht STOP, offenbart sich seine finanziell prekäre Lage für alle sichtbar. Sowas tut kein Land, das sich zum Rechtsstaat bekennt. Es sei denn, das Wasser stehe ihm bis zum Hals. Antworten


Markus Knoll

02.02.2010, 14:13 Uhr
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Seltsame "Ethik". Normalerweise nennt man das, was die Schweizer da traditionell treiben, wohl Hehlerei, hier: Unterstützung beim Diebstahl von Volksvermögen. Und normalerweise darf Diebesgut entschädigungslos eingezogen werden, selbst wenn es "gutgläubig" erworben wurde. Ach noch eins, liebe Schweizer SVPler: WIE wir unser Steuersystem gestalten, bestimmen immer noch wir. Antworten


Gion Saram

02.02.2010, 14:13 Uhr
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Welche Auswirkungen auf die Risikobereitschaft deutscher Investoren und Kapitalisten wird wohl die Tatsache haben das ihr Geld vor dem Zugriff des deutschen Fiskus nirgends mehr sicher ist ? Werden sie sich damit abfinden das ihr Geld ihnen nur teilweise gehört? Oder lieber auswandern oder sich mit weniger investieren und riskieren begnügen, weil die Früchte ihrer Arbeit sowieso anderen gehören? Antworten


Marco Maurer

02.02.2010, 14:12 Uhr
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Sehr gute Hinweise von Herr Schaber. Im Falle eines Kaufes werden solchen Machenschaften Tür und Tor geöffnet. Deutschland sollte dann auch bereit sein, für jede Enführung Lösegeld zu bezahlen. Es handelt sich ja da auch um einen Klau, nicht um Daten aber um Menschen. Ich finde Steuerhinterziehung als kein Kaveliersdelikt und gehört bestraft. Aber nicht um den Preis einer anderen Straftat. Antworten


Max Meier

02.02.2010, 14:12 Uhr
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@Roger Meyer: Übermässiger Bezug und unrechte, verschwenderische oder ineffiziente Verwendung von Steuergeldern ist übrigens auch ein Delikt. Da es aber täglich wohl mehrmals passiert, da es ja niemandem persönlich gehört, winkt man es einfach durch. Langsam stellt sich wohl die Frage was zuerst war, das Huhn oder das Ei! Antworten


André Fantini

02.02.2010, 14:11 Uhr
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Mit dem Kauf wird die "Industriespionage" legalisiert!!! Antworten


Engelhard Mazanke

02.02.2010, 14:11 Uhr
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Jetzt werden schon Philosophen gefragt! Aus deutscher Sicht ist die Sache ganz einfach: würden schweizer Banken nicht jedem, der offensichtlich Dreck am Stecken hat, gerne ein Konto eröffnen, und würden die Schweizer Regierung und ihre Behörden in Sachen Steuerbetrug so kooperieren wie sie es vor einem knappen Jahr versprochen haben, dann gäbe es das ganze Theater um geklaute Daten-CDs auch nicht. Antworten


Reto König

02.02.2010, 14:07 Uhr
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@Rene Meier: Ich kann Ihre Meinung bezüglich Steuerhinterziehung nicht verstehen. Wer Steuern hinterzieht betrügt nähmlich nicht nur den "bösen" Staat, sondern alle ehrlichen Steuerzahler (i.e. alle Lohnbhängigen und Rentner). Und ich finde es schlimm, betrogen zu werden. Nieder mit dem Bankgeheimnis! Antworten


Sandro Müller

02.02.2010, 14:06 Uhr
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Ich teile die Meinung von Herrn Schaber voll und ganz. Steuerhinterzieung bekämpfen - gut. Datendiebstahl - nicht gut, aber naja. Geld für den Diebstahl zu zahlen - geht's noch? Toll wie sich Deutschland für Kriminalität einsetzt! Als nächstes werden "Informanten" (Diebe) dafür bezahlt um noch nicht angemeldete Patente von Schweizer Firmen mit deutschen Ingenieuren nach Deutschland zu holen. Antworten


Reto König

02.02.2010, 14:04 Uhr
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@René Baron: Sie liegen falsch. Unbescholtene Deutsche Bürger haben ihre Steuererklärung korrekt ausgefüllt, also auch mit Angaben zum Vermögen in der Schweiz. Wenn so wer auf der CD liegt, so erfährt der Staat davon nichts Neues. Wenn der Staat was Neues erfährt, so hat der Betroffene getrickst und ist eben nicht mehr unbescholten. Antworten


Hans Müller

02.02.2010, 14:03 Uhr
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@Sven Fischer - Volkes Wille ist durchaus über Völkerrecht zu stellen. Völkerrecht wird ja nicht vom Lieben Gott gemacht, und am Ende ist das Volk souverän - ausser bei der Bestimmung des Steuersatzes in Deutschland, und das lässt mich zweifeln, ob Steuerhinterziehung grundsätzlich Diebstahl ist. Antworten


Max Meier

02.02.2010, 14:02 Uhr
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@Dieter Weber: Deutschland und viele andere Staaten, die seit Jahrzehnten massiv über ihre Verhältnisse gelebt haben, können auf Grund von politisch motivierten Förderungsmassnahmen zum Erreichen einer Wiederwahl (was übrgig. genau so verwerflich ist, da es nicht einmal ihr eigenes Geld ist) die Infrastruktur nicht mehr bezahlen. Was die CH Gesetztgebung ihnen hier entzieht, ist vernachlässigbar! Antworten


Stephan Meier

02.02.2010, 14:02 Uhr
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Wenn die Verwendung gestohlener Bankdaten Hehlerei sein soll, so trifft dieser Tatbestand doch noch viel mehr auf unsere Banken zu, welche sich an hinterzogenem Geld bereichern. Wo ist also das Problem? Antworten


Stephan Schwan

02.02.2010, 14:01 Uhr
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Wenn man schon über Ethik diskutiert, dann vielleicht auch die Frage, ob der Handel mit unrechtmässig Erworbenem (hinterzogene Steuern, Vermögen verstorbener Juden, Potentatengelder aus Ausbeutung) nicht auch eine Form der Hehlerei ist? Zweitens: kann man den dieses Bankgeheimnis Verteidigenden unbelehrbare Arroganz vorwerfen oder nur mangelndes Unrechtsbewusstsein? Wie sozialisiert man Asoziale? Antworten


Stephan Meier

02.02.2010, 13:58 Uhr
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Die Argumentation dieses Professors, respektive seine Vergleiche, sind hanebüchen. Folter oder Mord mit dem Diebstahl von Bankdaten zu vergleichen, deutet auf ein seltsames Ethikverständnis hin. Oder gibt es so wie ein Recht auf Leben, ein Recht auf Betrug des Steueramtes? Wohl kaum! Ich finde es gut, dass Deutschland seine Kriminellen auch in der Schweiz jagt, welche diese gerne verstecken würde. Antworten


Rolf Jucker

02.02.2010, 13:58 Uhr
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Hoffentlich merken auch die letzten bürgerlichen Politiker und Banker, dass die Zeit von Beihilfe zum Geldverstecken vorbei ist. Ueber das Schlamassel in dem die Banken jetzt stecken ist ein wenig Schadenfreude gar nicht so unangebracht Antworten


Donat With

02.02.2010, 13:56 Uhr
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Ich bin davon überzeugt, dass Schweizer-Polizei den Herr Falciani aufspühren und in die Schweiz bringen können und dann ab in den Knast so mal für 10 Jahre. Mein zweiter Gedanke ist, wieso entlässt man nicht einpaar Franzosen und einpaar Deutsche die auf einer Schweizer Bank ihr Geld verdienen und schicken die direkt dem fränzösischen Staatpräsi und an Frau Merkel. Was würde wohl passieren? Antworten


Ulrich Scheidegger

02.02.2010, 13:54 Uhr
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Solche moderne Banküberfälle fordern auch moderne Robin Hood's. Antworten


Philippe Schori

02.02.2010, 13:53 Uhr
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Es wäre zu diesem Thema - wie übrigens auch zu vielen anderen Themen, wie etwa Islamismus, Tunesien, Tibet, Russland etc. die kardinale Frage zu stellen: Welche Institution wäre eigentlich dazu imstande, berufen und gefordert, einen international gültigen Ethik-Kodex zu formulieren und umzusetzen? Die UNO doch! - Deren 'ethisches' Abseitsstehen, mindestens seit Ban Ki-Moon, ist der wahre Skandal. Antworten


Gerhard Graf

02.02.2010, 13:53 Uhr
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Die Schweiz greift mit dem Instrument namens Bank(kunden)-Geheimnis in die Steuerhoheit anderer Staaten ein. Und dazu hat sie kein Recht. Einzig und allein darum geht es. Antworten


Franz Kramer

02.02.2010, 13:52 Uhr
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Ich stimme mit der Meinung von Herrn Schaber komplett überein. Nur, weil es sich um einen (RECHTS?-)Staat handelt, sind noch lange nicht alle Mittel erlaubt. Und dann diese Diskussion der Steuerhinterziehung: sind unsere Banken die Sheriffs aller ausländischen Staaten, die ihre Bürger ausbluten? Ein mit seinem Staat zufriedener Bürger betrügt nicht seinen Staat! Antworten


Hugo Müller

02.02.2010, 13:52 Uhr
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was soll das mit dem bankgeheimnis... ich muss bei jeder steuererklärung die hosen runterlassen! wie profitiert ein ehrlicher bürger vom bankgeheimnis ??? Antworten


steve walker

02.02.2010, 13:51 Uhr
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Der deutschen Regierung geht es hier nicht ums Geld. Die 100 Mio. Euro entsprechen den Ausgaben die Deutschland innerhalb von 67 Minuten (!!!) ausgibt (Budget 2010). Der Zweck ist, von den eigenen Problemen abzulenken. Dazu mussten schon immer Schwächere hinhalten - Brunnenvergifter, Hexen etc. Leider erkennen das viele Bürger nicht. Der Preis: der Ruf des ehemaligen Rechtsstaats Deutschland. Antworten


heinz wusch

02.02.2010, 13:49 Uhr
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wenn es um geld geht, setzt offensichtlich bei vielen bürgern das klare denken aus... andererseits bestätigt das zahlreich vorgetragene unverständnis einfachster ethischer grundsätze, dass das vorangehen des staates mit schlechtem vorbild bei vielen bürgern schon tiefe spuren hinterlassen hat... Antworten


Peter Seidel

02.02.2010, 13:48 Uhr
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Lest den Artikel zweimal, macht eine Pause und denkt darüber nach bevor geschimpft wird. Peter Schaber hat zu 100% recht mit seinen Argumenten. Ein Unrecht sollte nicht mit einem Anderen gerechtfertig werden. Das ist der Anfang vom Ende der Gesetzgebung. Das legitimiert und motiviert bei jedem Problem zu analogen Gesetzesübertretungen. Antworten


Werner Wittmann

02.02.2010, 13:44 Uhr
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Datenklau, Hehlerei, Diebesgut usw. - das ganze Theater ist doch reine Rabulistik. Prof. Schabers Vergleiche hinken doch zu sehr. Im Primären geht es doch darum, dass sich gewisse Personen profilieren wollen. Doch hier geht es nicht um Organspenden, Folter oder Hitler-Regime. Hier geht es um staatlich geschützten Steuerbetrug - dies auf Kosten der anständigen, ehrlichen Bürger. Antworten


Andreas Falkner

02.02.2010, 13:44 Uhr
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Interessant wie hier aus der Schweizbrille argumentiert wird. Aber es ist eine deutsche Angelegenheit. D versucht nur an rechtmässige Steuern heranzukommen, die D-Bürger mit Hilfe schweizer Banken unrechtmässig versteckt halten. Wo ist das Problem, liebe Schweizer? Habt ihr hier nicht eher Angst vor dem Fall eines Bankgeheimnisses und versteckt dies in Argumenten, dass D achso unmoralisch handelt? Antworten


Peter Pangai

02.02.2010, 13:40 Uhr
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Hier werden wohl kaum Birne und Apfel verglichen oder ist es bereits gesichert, dass sämtliche 1500 Kundendaten auf Steuerbetrug hinweisen? Wenn es eventuell ein kleiner Teil ist, bleibt die Frage, ob der Aufwand den Ertrag rechtfertigt. Nur weil man diese CD 'in Händen hält', ist noch kein Pfifferling hereingkommen - die 2,5 Mio. Euro sind dann aber schon weg! Antworten


Roman Günter

02.02.2010, 13:38 Uhr
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Wozu benötigen wir noch Richter und Gerichte? Bedienen wir uns doch aus dem umfangreichen Fundus der Kommentarschreibenden, welche offenbar ganz genau wissen wer ein Verbrechen begangen hat und wer nicht. Es sollten einige einfach im Klaren darüber sein, wer am Stick hängt wird eher weniger Gefallen an der Lynchjustiz finden. Daher sind die Schuldigen in einem Rechtsstaat in der Regel verurteilt. Antworten


Bruno Ruckstuhl

02.02.2010, 13:34 Uhr
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Rechtshilfe Gibt es zwischen der Schweiz und der BRD eigentlich kein Rechtshilfeabkommen, aufgrund desse die Schweiz die Beschlagnahme der gestohlenen Daten , und deren Rueckgabe an den rechtmaessigen Besitzer von der BRD verlangen kann ? Antworten


Christina Bachmann

02.02.2010, 13:33 Uhr
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der Vergleich mit Folter ist weit hergeholt?? Vor Jahren wurde in D ein Polizist verurteilt, weil der einem Kindesentführer (Bankierssohn Metzler) Folter angedroht hatte, angedroht und nicht ausgeführt. Verurteilung, das sei eines Rechtsstaates nicht würdig und der Zweck heilige nicht die Mittel. Hier wird der Staat zum Hehler, wenn es um Geld geht, ist es ok, bei einem entführten Kind, nicht .. Antworten


Markus Altdorfer

02.02.2010, 13:33 Uhr
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Einige Schreiber wie der Herr Licht hier haben anscheinend nicht begriffen dass die Schweiz einer der strengsten Geldwäsche-Gesetze hat die es gibt. Wir haben eben unsere Hausaufgaben gemacht und haben einen attraktiven Finanzdienstleistungsplatz erarbeitet. Das schmeckt einigen "grossen" Ländern wohl gar nicht. Die Deutschen müssten halt mal ihr Steuersystem überdenken! Antworten


bruno fellmann

02.02.2010, 13:32 Uhr
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Es ist eine schwierige Diskussion. Im alten Rom hiess es: Pakta sunt servanda - Gesetzte müssen eingehalten werden. Auch Herman Hesse erklärt in seinem Demian: Manchmal ist auch dies erlaubt, nur meistens liegen die Menschen eben falsch darin (Menschen zu töten). Hier hängt das Ganze an einem seidenen Faden, und man bewegt sich vermutlich besser an einem gesicherten Seil.Es ist nun Juristenfutter Antworten


Marie Jane Fischer

02.02.2010, 13:30 Uhr
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Darf man denn auch nicht geklaute Daten benutzen, wenn man z.B. einen Mord verhindern könnte? Liebe Professor, ihre Argumente betreffend Organhandel und Folter sind genau so daneben! Antworten


Marcel Peter

02.02.2010, 13:26 Uhr
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Dass der Professor Schaber Folter und Diebstahl auf die gleiche Stufe stellt ist der Gipfel und lässt mich an der Qualität dieses Lehrstuhls zweifeln. Folter verletzt nämlich das grundlegende Menschenrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Diebstahl verletzt "nur" das Recht auf Eigentum, das in den Menschenrechten zu den sogenannten Freiheitsrechten gehört (Wikipedia). Antworten


Gisela Blum

02.02.2010, 13:25 Uhr
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Die Verwendung der Adressen von der CD soll also unethisch sein, weil die Adressen illegal in den Besitz des Staates käme. Die Akten Roland Nef sind auch illegal in die Hände der Presse gekommen, aber da hielt sich niemand zurück, die Informationen gnadenlos bis zur Persönlichkeitsvernichtung zu verwenden. Folgerung: Die Medienschaffenden verhalten sich absolut inkonsistent und frei von Ethik. Antworten


peter ess

02.02.2010, 13:25 Uhr
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ich bin es mir langsam leid, dass die CH Banken Geld horten die nicht in der CH ansässig sind und bewusst Hand bieten, dass im Ausland gemäss deren Rechtsordnung und Rechtsempfinden, kriminelle Handlungen stattfinden. Antworten


Ueli Schmid

02.02.2010, 13:20 Uhr
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Wer wie die Schweizer Banken mit Hehlerei sein Geld verdient, braucht nicht die Ethik zu bemühen, wenn er von Strauchdieben über den Tisch gezogen wird. Es wird immer deutlicher, dass das Bankgeheimnis zu einem Mühlstein wird, der zuerst unser Image im Ausland und dann unsere Finzindustrie mit in den Angrund reisst. Manchmal staune ich schon, wie bescheuert wir Schweizer sind. Antworten


Daniel Kälin

02.02.2010, 13:20 Uhr
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Super Interview, mit einer klaren und unmissverständlichen Botschaft. Kann man diesen Artikel bitte der deutschen Regierung weiterleiten? Vielleicht wird dann die Geldgier etwas gebremst und Ethik und Rechtsstaatlichkeit wieder zum Leben erweckt. Steuerhinterziehung NEIN, Bestrafung der Täter JA, aber bitte auf legalem Weg, oder ist GER so weit im Schuldensumpf, dass nun JEDES Mittel recht ist? Antworten


Dieter Weber

02.02.2010, 13:20 Uhr
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In Deutschland können viele Kommunen nicht mehr elementarste Infrastrukturmaßnahmen finanzieren, und die Schweiz leistet durch ihre Gesetzgebung aktive Anstiftung & Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe. das ist nicht länger hinnehmbar, da kann dieser weltfremde "Ethik-Professor" erzählen was er will. Antworten


Lukas Müller

02.02.2010, 13:20 Uhr
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Warum sich hier so viele Deutsche mit Recht auf der Fahne dafür bekennen gestohlene Daten zu kaufen. Unrecht mit Unrecht bekämpfen und sich dabei Rechtsstaat nennen.@ Markus Licht: Ahh ist also die Schweiz schuld um die Zustände in Deutschland. Antworten


Richard Marti

02.02.2010, 13:19 Uhr
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Fakt ist: Die Daten wurden illegal beschaft, sprich gestohlen, um Geld damit zu verdienen! Die Daten sind Hehlerware. Hehlerei ist auch in Deutschland strafbar! Jedoch scheint für den deutschen Staat das deutschen Strafrecht nicht zu gelten. Dass sich Bundesregierung nicht um die eigenen Gesetze schert, kennt man ja aus der Vergangenheit! Na dann zum Wohl, du Rechtsstaat! Antworten


Ernst Bächtiger

02.02.2010, 13:18 Uhr
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Es geht nicht darum, zu unterscheiden, was mehr oder weniger schlimm ist - Datenklau ja, Folter nein, sondern ob das Handeln der deutschen Regierung rechtens ist. Das ist es nicht. Mobbing ist für die Betroffenen weniger gravierend als ethnische Säuberungen, liegt aber dennoch auf der gleichen Linie. Nur in der Intensität besteht ein gewisser Unterschied. Die angewandten Techniken sind ähnlich. Antworten


Jörg Marsilius

02.02.2010, 13:15 Uhr
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Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht vorschnell über Ethik raisonieren. Sprich: Wer Beihilfe zur Steuerhinterziehung in gewerbsmäßigem Umfang und zum unlauter erworbenen Wohlstand eines ganzen Landes betreibt, sollte schön brav den Mund halten und sich überlegen, welche Umstände und Machenschaften zu dieser Situation geführt haben. Und sie tunlichst umgehend abstellen. Alles andere ist Heuchelei! Antworten


Andreas Keller

02.02.2010, 13:14 Uhr
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Wenn die Autonomen wieder mal "legal - illegal - sche…egal" skandieren kann man locker darüber hinweg sehen. Als Deutscher Bürger würde ich mir aber ernsthafte Gedanken machen, wenn die Deutsche Regierung in der Behandlung ihrer BürgerInnen auf das Motto "legal - illegal - sche…egal" einschwenkt. Antworten


Ricardo Adriansen

02.02.2010, 13:13 Uhr
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Dieb / Bedeutung gemäss Wiktionary a] jemand, der widerrechtlich und heimlich den Besitz eines anderen entwendet, stiehlt [b] jemand, der fremdes Eigentum – ohne es ihm heimlich wegzunehmen – durch List, Betrug, Korruption, Unredlichkeit oder auch durch offene Gewalt beraubt Folgender Spruch passt in dem Zusammenhang: Ein Dieb der ein anderer Dieb stehlt ist ein Held. Viel Vergnügen ! Antworten


Tobias Kuhn

02.02.2010, 13:13 Uhr
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Und wieso, sehr geehrter Herr Rene Meier, ist Steuerhinterziehung überhaupt nicht schlimm? Ist eine solche nicht auch im weitesten Sinne Diebstahl? Diebstahl an der Allgemeinheit, am Solidarprinzip? Ich empfinde Steuerhinterziehung als im höchsten Masse verwerflich, egoistisch und Gesellschaftszerstörend. Diese immer wieder als Kavaliersdelikt dargestellt zu wissen, ist abstossend! Antworten


Adrian Müller

02.02.2010, 13:13 Uhr
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Herr Schaber argumentiert nicht von einer philosophischen Ebene aus sondern verbrämt seine persönlichen ( politischen) Ansichten und Meinungen die er zu diesem Thema hat mit Philosophie. Unhaltbar und unseriös. Antworten


Joseph Aecherli

02.02.2010, 13:10 Uhr
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Schaber hat zweifellos nicht Unrecht! Nur ist es eben leichter von einem fremden Staat ethisches Verhalten einzufordern als vom Eigenen, der kriminellen Machenschaften von verschiedenen Banken und Bankern (UBS !) bisher gedeckt hat. Ganz zu Schweigen vom Einfordern eines ethischen Verhaltens bei den Banken und bei Bankern! Antworten


Lothar Reimann

02.02.2010, 13:08 Uhr
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Toni Brunner spricht übrigens von Kriegserklärung, weil er den Ankauf der CD als Zusammenarbeit mit Verbrechern bezeichnet. Dabei blendet er allerdings völlig aus, mit wem die Schweizer Banken bei der "Ausübung" des Bankgeheimnisses zusammenarbeiten. Die Argumentation mancher Protagonisten ist schon lustig zu lesen, Intelligenz ist offenbar keine schweizer Erfindung. Antworten


Roland Moser

02.02.2010, 13:08 Uhr
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Es kann nicht sein, dass das Bankgeheimnis weiterhin von kriminellen Banken für den gewerbsmässigen Steuerbetrug missbraucht wird. Der Kauf der CD ist absolut gerechtfertigt. ebenso das rücksichtslose Vorgehen gegen die Steuerbetrüger und deren Helfern (die Banken). Die Schweiz hat weltweit einen schlechten Ruf wegen kriminellen Banken und kriminellen Bänklern. Wer will das? Antworten


Roger Meyer

02.02.2010, 13:07 Uhr
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@ René Meier: Steuerhinterziehung ist nicht schlimm? Das ist genauso Betrug an der Gesellschaft wie zum Beispiel die Erschleichung von IV Geldern. Wieso empören sich dann gewisse Kreise in der Schweiz nicht auch gegenüber Steuerhinterziehern? Weil sie von denen profitieren? Zum Artikel: Irgendwie übertreibt er gewaltig, dieser Ethik-Professor, mit seinen Vergleichen... Antworten


Konrad Hitzig

02.02.2010, 13:07 Uhr
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Hätten wir nur auf die SP gehört. Die hat seit Jahren auf die Problematik mit den Steuerfluchtgelder aus dem Ausland aufmerksam gemacht. Aber unsere rechtsdominierte Landesregierung und das Parlament wollten nichts davon wissen und nicht handeln. Jetzt haben wir den Dreck. Antworten


Martin Peterhans

02.02.2010, 13:06 Uhr
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Das Bankgeheimnis ist ein wesentlicher Schutz der Privatsphäre, ein Schutz des Eigentums vor der Willkür des Staates, sowie Machtbeschränkung des Staates. Was soll all die Lobhudelei, dass man die mutmasslichen Steuerumgeher anprangern soll? Seit wann zahlen denn die Bürger gerne Steuern? Oder ist es der Neid der anderen, die nicht soviel besitzen um Steuern zu optimieren? Antworten


Jakob Müller

02.02.2010, 13:05 Uhr
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Die Schweiz setzt sich immer über Gesetze hinweg. Internationale Abkommen werden nicht eingehalten und die Religionsfreiheit eingeschränkt. Man hat nicht mal eine Verfassungsgerichtsbarkeit. Die deutsche Regierung setzt sich fälschlicherweise über die Grenzen des Rechtsstaats hinweg. Die Schweiz aber, war nie ein Rechtsstaat, sondern eine totalitäre Demokratie. Antworten


Bruno Bänninger

02.02.2010, 13:03 Uhr
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Drei Juristen = sechs Meinungen. Der gesunde Menschenverstand bleibt auf der Strecke. Zu denken gibt, dass alle noch Zeit haben, fremde Fehler aufzuspüren und zu urteilen. Welch Durcheinander in diesen Köpfen. Es wäre an der Zeit, endlich die Einsicht zu gewinnen, dass es so nicht weitergehen kann und sich dann danach auszurichten. Doch leider fehlen uns denkende "Staatsmänner". Antworten


Peter Losser

02.02.2010, 13:01 Uhr
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Die Schweiz hat keinen Grund sich zu beschweren, denn sie waren es, wo die Lobeerblätter gestreut hat. Das Problem liegt nur daran, dass die Schweiz sehr finanzlastig ist und sonst fast keine Standbeine hat im Welthandel. Leider !!! Gier hat nur kurze Beine und das wissen auch die verschiedenen Banken/Versicherungen in der Schweiz - der Bunker wird geöffnet mit oder ohne Amtshilfe !!! Antworten


Armin Landert

02.02.2010, 13:00 Uhr
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Wir Schweizer hätten es längst in der Hand gehabt schon vor ein paar Jahren mit dem unhaltbaren Bankgeheimnis für Ausländer aufzuräumen. Die Ethiktour steht uns jetzt nicht besonders gut an.Unsere Regierung steht längst nur noch in der Defensive und muss die verlogene Bankenwelt decken. Gem Spiegel-Umfrage befürworten die meisten Deutschen den Datenkauf. Die Regierung in Berlin hat also Rückendeckung. Für einen Rechtsstaat finde ich das miserabel. Die Schweiz hat aber die schlechten Karten selber gezogen. Antworten


Martin Brömmer

02.02.2010, 12:57 Uhr
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Herrn Schaber's Vergleiche stimmen hinten und vorne nicht. Ausserdem ist Steuerhinterziehung in Deutschland eine Straftat. Die Schweiz sollte sich lieber einmal überlegen, wie lange sie noch kriminelle Deutsche, die ihr Geld am Fiskus vorbei in die Schweiz transferieren, unterstützen will. Die Schweiz macht sich so zum Handlanger von Kriminellen. Antworten


Ismail Alyanak

02.02.2010, 12:56 Uhr
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Die Argumentation ist absurd. Wenn die Schweiz nicht bereit ist das Bankgeheimnis aufzuheben und damit Deutschland schadet, dann können die Deutschen ebenfalls zu unkonventionellen Methoden greifen. Es is in erster Linie die Schweiz welche sich weder freundschaftlich noch brüderlich (ja doch, man ist verwandt!) verhält. Antworten


Heinz Egg

02.02.2010, 12:55 Uhr
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Es ist schon traurig wenn sich eine Dame wie Angela Merkel mit Dieben gleich stellt. In der Regel kommen Rechtfertigungen meistens wenn man weiss das man Unrechtes getan hat. In diesem Fall ist es aber sicher etwas schlimmer denn jemand macht Unrecht der eigentlich ein Vorbild sein müsste. Antworten


Rudolph Möller

02.02.2010, 12:54 Uhr
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Jetzt hören Sie aber mal auf. "Foltern, Hitler, Staat bietet Anreize, Unrecht zu begehen, Mord und Totschlag, um Leben zu retten"; diese Rechtfertigungsorgie ist nur noch peinlich.Die Bildunterschrift für den Herrn Professor ist übrigens korrekt: Er lehrt offenbar "Ehik", denn von Ethik versteht dieser Mann überhaupt nichts. Antworten


Walter Kühn

02.02.2010, 12:54 Uhr
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Folter etc. ist eine massive Verletzung der körperlichen Integrität. Ebenso verhält es sich mir Mord aus welchem Grund auch immer. Nach der Logik dieses Ethikers kommt die Polizei ziemlich in die Klemme. Keine Telefon- und sonstige Überwachung mehr (Unschuldsvermutung), keine Überwachung des Internets, keine Radarfallen, keine Profiler, .... .... .... könnte endlos verlängert werden Antworten


José Lütolf

02.02.2010, 12:48 Uhr
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Die betroffene Bank soll doch dem Datenklauer für die CD das doppelte anbieten! Im Anschluss könnte der Dieb dann verhaftet werden. "Auge um Auge" und wir haben bald nur noch eine Welt voller Blinder. - Denn denken ist schwer, darum urteilen die meisten. C.G. Jung Antworten


moritz streule

02.02.2010, 12:48 Uhr
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wer bitte ist Peter Schaber? Die moralische Verwerflichkeit beginnt doch dort, wo man meint, ein Recht zu haben, fremdes, nicht versteuertes Geld vereinnahmen und für sich Gewinn bringend einsetzen zu können. Und zur Verhältnismässigkeit: bei einer Entführung wird auch billigend Leben in Kauf genommen, um Leben zu retten. Obwohl das Gesetz sagt, dass das Leben unantastbar ist. Antworten


René Baron

02.02.2010, 12:46 Uhr
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Brisant daran ist, dass es sich bei den gestohlenen Daten nicht nur um Daten von Steuerhinterziehern handelt, sondern um Daten, welche mehrheitlich die Vermögensverhältnisse unbescholtener Bürger betreffen. Deutschland kauft damit nicht nur den kleinen Fisch um den Grossen zu fangen, sondern plündert das Meer des allgemeinen Vertrauens für einen prestigeträchtigen Superfang der Verzweiflung. Antworten


Mark Keller

02.02.2010, 12:42 Uhr
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Steuerhinterziehung und -betrug müssen bekämpft werden. Ein Rechtsstaat darf hierzu aber nicht zu illegalen Mitteln greifen. Ein Rechtsstaat darf keine Nutzensabwägung machen, um illegal erworbene Beweismittel für Strafverfahren zu nutzen. Gewisse Staaten (z.B. USA) rechtfertigen mit solchen Nutzensabwägungen bereits die Missachtung der Menschenrechte. Mir graut davor wo diese Denkweise hinführt. Antworten


Judith Klein

02.02.2010, 12:40 Uhr
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Der Mann nennt sich Ethik-Professor und Philosoph? Und vergleicht Äpfel mit Birnen? Und verliert kein Wort über die scheinheilige Ethik des Bankgeheimnisses? Antworten


Hans-Ueli Flückiger

02.02.2010, 12:40 Uhr
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Wenn der Deutsche Staat das Recht in diesem Sinne biegt, dann sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich bin zu schnell gefahren, weil ... Unglaublich!!! Antworten


Gerhard Schreiter

02.02.2010, 12:39 Uhr
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Die Regierungskoalition in Deutschland wird auf der CD vor allen ihre eigene Wählerschaft wiederfinden. Deshalb verehrte Eidgenossen, bewahrt ruhig Blut. Der Eiertanz wird nur aufgeführt um die besitzlosen Klassen in Deutschland zu beschwichtigen. mfg Antworten


Markus Licht

02.02.2010, 12:37 Uhr
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Ich kann mir das Grinsen nicht verkneifen, wenn ich sehe, wie sich die Schweizer winden, wenn denen jemand in die Suppe spuckt. Nur: Die Schweiz verfügt nur deshalb über einen so hohen Wohlstand, weil über Jahrzehnte hinweg das schweizer Steuergeheimnis eine Einladung an alle Verbrecher und Steuerhinterzieher der Welt waren, ihr illegales Geld her zu bringen. Und dann noch Tränen vergießen .. tzzt Antworten


Leo Ullmann

02.02.2010, 12:36 Uhr
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Diese Argumentation ist lebensfremd!!! Obwohl verboten, handeln Banken täglich mit geschützten Daten, indem sie Insider-Geschäfte tätigen. Alle wissen das! Immer wieder bekomme ich Post von Absendern mit denen ich nicht in Verbindung stehe. Als ich dem in einem Fall nachging, musste ich erfahren, dass mein Name von einer Bank verkauft wurde. Wozu diese unübliche, plötzliche Ehrenhaftigkeit? Antworten


Jonas Huesser

02.02.2010, 12:35 Uhr
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Steuerhinterziehung ist kein "Ärgernis", sondern in D ein Betrugsdelikt, lieber Herr Schaber, als Ethik-Spezi sollten Sie differenzierter urteilen. Steuerbetrüger sind also Kavaliere, Ladendiebe Schwerverbrecher? Sie sollten Ihren Titel zurückgeben. Und was wiegt schwerer, der hehlerhafte Ankauf der CD oder das Angebot des Schweizer Staates an Kriminelle, ihr Geld sicher zu lagern? Antworten


Marko Umek

02.02.2010, 12:31 Uhr
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Was ist den das für eine Formel? Datenklau ist gleichbedeutend mit "Folter um Informationen zu erhalten" und "Menschen umbringen um deren Organe zu nutzen". Und als ob das nicht reichen würde, muss auch noch das Dritte Reich herhalten. Herr "Professor" Schaber sollte sich schämen, solche Analogien von sich zu geben. Antworten


Reto Lippold

02.02.2010, 12:30 Uhr
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Herr Schaber sei gedankt, das Problem von der ethischen Seite her klar und deutlich aufzuzeigen. Eine andere Frage ist, ob er damit wohl irgendeinen Entscheid wird beeinflussen können? Vielleicht dann, wenn er einmal ebenso klar und deutlich die ethische Dimension des Steuerklaus der schweizer Banken im Ausland behandelte. Antworten


ruth leemann

02.02.2010, 12:30 Uhr
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Die Deutsche Regierung verfolgt falsche Anreize im Fall Daten-Klau / Diebstahl, und sollte sich gut überlegen, welchen Schaden hiermit angerichtet wird - es braucht eine bessere / andere Lösung, um Steuerhinterzieher das Handwerk zu legen. Antworten


Stefan Gsänger

02.02.2010, 12:28 Uhr
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Werter Herr Prof. Schaber, Ihre Vergleiche scheinen mir nicht ganz verhältnismäßig. Wie würden Sie antworten: Wenn ich illegalerweise 2 Menschen belausche, wie sich dazu verabreden, einen Menschen zu töten, darf ich das der Polizei melden? Oder muss ich sogar? Ach so, hier gehts ja um Diebstahl vs. Steuerhinterziehung, wohl wahr. Vergleiche mit Folter oder gar Mord sind da unangebracht? Richtig. Antworten


Thomas Braun

02.02.2010, 12:26 Uhr
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Ethik stellt den Handlungsrahmen dar. Die Moral besagt, wie der Handlungsrahmen ausgefüllt ist. Gesetze sind eher ein Teil der Moral als der Ethik. Gem. geltendem Recht ist das Kaufen von gestohlenen Daten nicht legal, ob es aber legitim ist, ist eine andere Frage. Recht und Gerechtigkeit wohnen in verschiedenen Stockwerken, sagte Dürrenmatt. Ist ggf. ein Staat zu legitimen Handeln verpflichtet? Antworten


Paul Caprez

02.02.2010, 12:24 Uhr
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Ziemlich verwegene Vergleiche, die der "Ethikprofessor" hier anführt. In Tat und Wahrheit ködert und versilbert die Schweiz im Ausland gestohlenes Steuergeld. Das ist ungefähr dasselbe wie das Englische Königreich, das unter Elisabth I die Piraterie in internationalen Gewässern staatlich gebiligt und gefördert hat. Wie kann aber der Diebstahl von etwas Gestohlenem strafbar sein? Antworten


Hans Müller

02.02.2010, 12:23 Uhr
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failed states - gescheiterte Staaten - kümmern sich nicht um Gesetze. Antworten


Franz Huber

02.02.2010, 12:22 Uhr
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Zitat: …wir diskutieren hier einen konkreten Fall, bei dem es um Bereicherung geht. Besonders stossend ist, dass sich ausgerechnet der Staat auf einen solch zweifelhaften Handel einlässt. Ein Rechtsstaat hat eine gewisse Sorgfaltspflicht, die hier klar gebrochen wird… Seitens D, F, I, USA usw. ist gerade dies das Problem, das sie mit der Schweiz haben, wenn diese unversteuertes Geld annimmt. Antworten


Bernhard Dobler

02.02.2010, 12:21 Uhr
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Da bleibt mir aber jetzt die Spucke weg - Datenklau mit Folter und Organhandel zu vergleichen. Etwas mehr Abstraktionsvermögen möchte man vom Herrn Professor ja schon erwarten. Wenn unsere 'intelektuelle Elite' auf solch populistischer, und verzeihen Sie mir, primitiver Basis argumentiert, na denn gute Nacht Schweiz! Antworten


Mario Monaro

02.02.2010, 12:16 Uhr
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Nach Abwägung aller Aspekte - insbesondere aus der Sicht Deutschlands - ist es wohl wirklich besser, auf den Ankauf dieser Daten zu verzichten. Das ändert aber nichts daran, dass jede Form der Steuerhinterziehung endlich als das gesehen wird das es ist, nämlich Diebstahl. Und dieser gehört geahndet und nicht geschützt. Diese Erkenntnis ist noch nicht überall angekommen. Antworten


Alex Vögele

02.02.2010, 12:13 Uhr
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man darf nicht vergessen, dass die regierung deutschlands auch bei geiselnahmen von staatsangehörigen regelmässig auf die finanziellen forderungen der geiselnehmer eingeht und deren terroristisches treiben damit auf jahre hin noch weiter finanziert. deutschland hat immer macchiavellistisch gehandelt, pech halt für alle zukünftigen geiseln und zum glück für alle kriminellen dieser welt. Antworten


Christophe Diederich

02.02.2010, 12:11 Uhr
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Was ist denn mit dem Whistle Blower passiert? Die Steuerhinterziehung ist nun mal im Ausland strafbar. Da ist es gerecht, sie aufzudecken, egal wo. Der punkt ist, in eine Beurteilung der Gerechtigkeit soll auch die populäre Meinung einfliessen, und diese ist zu Recht in Deutschland eine der Empörung. Wie ethisch ist es denn in einem Land zu leben, dass sich auf Nachbars Kosten bereichert? Antworten


Hans Meier

02.02.2010, 12:10 Uhr
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Wie ist Herr Schaber eigentlich Professor für "angewandte" Ethik geworden? Er vertritt Fundamentalpositionen, die in der realen Welt nicht haltbar sind. Wenn es nach ihm ginge, wäre auch der finale Rettungsschuss (oder harmloser: das Zahlen von Lösegeld) zur Geiselbefreiung unethisch. Antworten


Schoppe Petzer

02.02.2010, 12:08 Uhr
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Lieber Herr Professor, sie retten sich aus der argumentativen Klemme bzgl. legitimer Rechtsbruch beim Hitler-Regime in dem sie anmerken, der Datenklau sei in konkreter Fall. Weiter oben jedoch bilden Sie Analogien zu Folter und Mord mit anschliessendem Organhandel, um Ihre Auffassung zu untermauern. Was denn nun? Lassen Sie bitte die Kirche im Dorf u. unterlassen Sie unangemessene Schreckszenarien Antworten


Sven Fischer

02.02.2010, 12:08 Uhr
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Den CD-Kauf mit Folter in Guantanamo zu vergleiche ist mal Hanabüchen. Zumindest wird in Deutschland nicht darüber Diskutiert, den Volkeswillen über das Völkerrecht zu stellen, wie es die liebe SVP tut. OK macher Steuerhinterzieher wird sich wie auf heissen Kohlen fühlen. Antworten


giorgio gasser

02.02.2010, 12:06 Uhr
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ist bleibt zu hoffen, das die deutsche regierung diese tolle interview ebenfalls liest. es bleibt noch anzufügen, das im SPON ebenfalls viele, sehr besorgte D bürger die haltung ihrer "regierung" verwerflich finden. gerade wegen dieser haltung verlassen so viele gutausgebildete D ihr land. dies ist ja auch eine form von steuerflucht, den sie wurden mit D steuergelder ausgebildet. Antworten


Walter Kunz

02.02.2010, 12:06 Uhr
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Vielen Dank. Nun bin ich mir gewiss mit meiner Meinung dazu, nicht ganz neben den Schuhen zu stehen und somit nicht ganz alleine zu sein. Antworten


Florian Utz

02.02.2010, 12:06 Uhr
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Über den Kauf der Bankdaten kann man geteilter Meinung sein. Aber ihn mit Folter vergleichen? Hallo? Antworten


Emil Roduner

02.02.2010, 12:05 Uhr
Melden

Danke, das war sehr hilfreich. Antworten


Ueli Kaiser

02.02.2010, 12:04 Uhr
Melden

Finde ich super, dieses Interview. Gratulation! Es trifft den Nagel auf den Kopf. Das sollte man der Merkel hinter die Ohren schreiben. Antworten


Rene Meier

02.02.2010, 12:02 Uhr
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Es ist gut zu wissen, dass es auch Ethiker mit bürgerlichen Ansichten gibt. Dieser Mann spricht mir aus dem Herzen. Steuerhinterziehung ist nämlich überhaupt nicht schlimm. Antworten


Hubertus Klein

02.02.2010, 11:57 Uhr
Melden

Lieber Professor Schaber, wenn Sie glauben, das es bei der Terrorbekämpfung ohne Drangsalierungen abgeht, dann sind Sie leider noch nicht im wahren Leben angekommen. Und wenn Sie tatsächlich für Ihre Kollegen sprechen, dann wird mir Angst und Bange um Ihren Lehrstuhl. Antworten



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