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110 Kommentare

Markus Friedlin

12.07.2017, 20:11 Uhr

Es gibt absolut keine Rechtfertigung für diese Taten einiger asozialer Individuen, die mit ihrem absolut dämlichen Slogan "gegen den Kapitalismus" das Eigentum irgendwelcher Menschen mutwillig zerstören.

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Martin Frey

12.07.2017, 18:12 Uhr

Himmelschreiend, aber entlarvend. Denn dieses sozialistische Gebrösel, welches linke Gewalttaten seit jeher beschönigend begleitet, ist ideologische Grundlage und Nährboden des linksextremen Terrors in allen Facetten. Das beginnt schon bei den konsequent angewendeten Euphemismen der Journaille, wie zb. der unsägliche Begriff "Linksaktivist" der durchs Band weg verwendet wird. Wie wenn Linksextremisten es zwar eigentlich gut meinen würden, aber irgendwie halt manchmal in ihrem jugendlichen Uebereifer über die Stränge schlagen.
Der Aufschrei gerade in linken Kreisen wäre nicht auszudenken, wären Rechtsextreme am Werk gewesen. Solange man da aber einen Unterschied macht, wird Gewalt ideologisch verharmlost.
Das beste wäre, für links- und rechtsextreme Gewalt dasselbe Vokabular zu verwenden.

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Michael Fischer

12.07.2017, 15:30 Uhr

Wer die Gewalt dieser paar Deppen gegen die Gewalt "des Systems" abwiegelt, bleibt den Beweis schuldig, dass diese Gewalt jene Gewalt in irgendeiner Art und Weise verhindert oder abmindert.
Was die staatliche Repression im Zusammenhang mit solchen Zusammenkünften angeht, trifft jedenfalls das genau Gegenteil zu.
Und wer den Menschen seine Ideen nur gewaltsam schmackhaft machen kann oder will, sollte vielleicht einenweg mal über die Bücher.
Aber ich machs mir halt zu einfach...

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Andreas Meier

12.07.2017, 15:16 Uhr

Einem Polizisten einen Stein auf den Kopf zu werfen ist wahrscheinlich nicht wirklich die beste und erfolgreichste Strategie, um Erdogan, Putin und Trump eins auszuwischen - nebst dem Fehlen einer jeder Achtung vor dem Leben und der Unversehrtheit eines Mitmenschen.

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Ralf Kiy

12.07.2017, 14:37 Uhr

Der Mann mag vielleicht gut in seinem Beruf sein,hat aber definitiv verschrobene Ansichten. Wenn Staaten,wo auch immer solche Treffen veranstalten,gibt es auch Einschränkungen. Das ist aber normal und hat nichts mit Beschneidung der Bürgerrechte zu tun,sondern ist den Gewaltexzessen von Linksextremen und Kriminellen geschuldet.Es darf ja auch ohne Einschränkung demonstriert werden,solang es verfassungskonform ist. Das grenzt gewissermassen schon an Zynismus,die zu verteidigen die eigentlich an den Einschränkungen und der sogenannten Beschneidungen der Bürgerrechte grösstenteils schuld sind,und im gleichen Atemzug die Einschränkungen staatlicherseits massiv zu kritisieren.

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Frank Zuffnik

12.07.2017, 14:13 Uhr

Die eigentlich Frage waer doch, wenn die Menschen so dolle einverstanden sind mit mit dem tollen Programm das die G-20er auf der Welt grad so kredenzen, warum hats denn noch nie eine Pro-Demo dafuer gegeben? Darueber koennten doch die Klientel-Protagonisten und ihre Schreiberlinge mal nachdenken.

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Ralf Kiy

12.07.2017, 17:29 Uhr

Die Pro-Demos gab es im sogenannten Sozialismus zuhauf.Da musste man der Sache und dem Staate huldigen,weil es da eigentlich keine Gegendemos gab. In einer Demokratie würde man dann mit einer Pro-Demo auf eine Gegendemo antworten. Ansonsten demonstriert man eigentlich nur,wenn man mit irgendwas nicht zufrieden ist,und das alles im Rahmen der jeweiligen Verfassung.

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Isabelle Aivaliotis

12.07.2017, 14:01 Uhr

Subventionierte Anarchisten und Alt 68er Anwalt der Gewalt von linker Seite gut heisst. Gewalt ist Gewalt! Wer möchte solches Gedankengut in entscheidenden Positionen haben! Obwohl linke Parteien heimlich auch auf diesen Spuren wandeln, nicht zu offensichtlich, die müssen ja noch gewählt werden. Dass man kein Statement von dieser Seite hört, sagt auch viel aus!

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Aquiel Atreides

12.07.2017, 12:01 Uhr

Bringt mich zum schmunzeln.
Anwälte. Speziell hoch bezahlte. Diejenigen die einem gut bezahlenden Klienten (oder reicht die jeweilige Ideologie und freie Publizität?) ein noch so kleines Schlupfloch finden können (ZB: "Auch wenn einer nur seine Haut retten will und eine schwierige Kindheit oder dergleichen geltend macht, werde ich ihn unterstützen." Etc. etc. etc ) um sich Aalglatt, ganz fein aus der Affäre zu ziehen.
Ja, das liebe Recht. Selbst bei Gewaltorgien jeglicher Art, (egal ob nun links, rechts, mitte, oder Religion) findet man immer mildernde Umstände. Köpfchen und Geld muss man haben.

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Christian Cholber

12.07.2017, 11:29 Uhr

Ein etwas gar simples Weltbild dieses Herrn: Die Starken sind die Bösen, die Schwachen die Guten.

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Andreas Diethelm

12.07.2017, 16:58 Uhr

Vielleicht ein Wort zu Ihrem differenzierten Weltbild?

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Cesi Bühler

12.07.2017, 10:56 Uhr

Wenn Herr Rambert meint, dass Putin, Erdogan und Trump Verbrecher sind, dann soll er sich einen guten Anwalt nehmen und Anzeige erstatten - er selber hat das ja bisher offensichtlich alleine nicht auf die Reihe gekriegt.

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Stefan Meier

12.07.2017, 12:15 Uhr

@ Bühler: Angesichts einer Anzeige, von wem auch immer, würden sich diese Verbrecher schlapplachen. Bedauerlicherweise scheinen sie auch nur die Sprache der Gewalt zu verstehen. Beide Seiten scheinen aus dem gleichen Holz geschnitzt zu sein. Ich finde es keine gute Idee, auf Gewalt mit Gewalt zu reagieren. Das hat noch nie etwas gebracht.

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Paul Kaegi

12.07.2017, 10:36 Uhr

Pazifisten, sind das die Demonstranten, die das Gewaltmonopol der Polizei übernehmen möchten?

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Simone Wicherek

12.07.2017, 10:28 Uhr

Wieso muss es immer ein "Entweder-Oder" sein? Liegt es nicht im Bereich des Möglichen, dass man hüben wie drüben Gewalt einsetzt und die eigenen Motive als ehrbar erachtet? Alle Seiten machen Fehler. Niemand ist schuld, aber alle sind mitverantwortlich...

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Martin Berlinger

12.07.2017, 11:02 Uhr

Das stimmt zwar, aber wir haben eine Institution geschaffen, die das Gewaltmonopol hat - zu unserem Schutz, zu unserer Ordnung. Ich behaupte nicht, dass diese immer alles richtig macht. Auch diese Instituttion soll kontrolliert werden. Doch jede Gesellschaft kann nur existieren, wenn sich alle an einen gemeinsamen Kontext halten müssen, und das muss jemand durchsetzen. Darum ist die Frage der Schuld hier ein bisschen komplexer. Oder konkret: Wenn die Polizei hier Chaoten zurückdrängt (auch mit einer gewissen Gewalt), damit diese nicht in einer Gewaltorgie meine Existenz zerstören können, dann tut sie genau das, wofür sie steht.

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Robert Hugelshofer

12.07.2017, 10:12 Uhr

Dass man von Herrn Rambert keine eindeutige Distanzierung von "linker" Gewaltausübung erwarten kann, davon zeugt dieses Interview. Für ihn (und andere Extremisten, links wie rechts) gibt es offenkundig eine "gute" Gewalt zur Zielerreichung. Daraus folgen zwei Fragen, die nicht gestellt wurden: 1. Was täte Rambert, wenn die Gesellschaft entschiede den Marxismus einzuführen, mit jenen, die sich weigerten, kollektivistisch zu leben, sogenannte Dissidente zu sein. 2. Angenommen, wir hätten den Marxismus eingeführt und es herrsche nach einiger Zeit das nackte wirtschaftliche Chaos wie in Venezuela zur Zeit. Was täte Rambert nun? Würde er das Regime stützen oder jene Abweichler verteidigen, die nun ebenfalls mit Gewalt, das System stürzen wollten? Wäre spannend zu lesen, was er dazu meint.

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Daniel Kellerhals

12.07.2017, 10:05 Uhr

Auch in seinem Alter hat Herr Rambert nichts gelernt. Schade um die verschwendete Intelligenz.

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Stefan Meier

12.07.2017, 12:20 Uhr

Er hat gelernt, "gemachte Meinungen" zu hinterfragen und dass die Wirklichkeit differenzierter ist, als die Headlines und Bilder, die wir jetzt sehen.

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Hans Rohrer

12.07.2017, 10:05 Uhr

Was dieser "Star-Anwalt der radikalen Linken" zum Besten gibt, spottet jeder Beschreibung. Rambert ist eine Schande für die Zürcher Anwaltschaft. Er entschuldigt die hirnrissige Gewalt der Krawallanten nicht nur, er propagiert sie als notwendiges Mittel zur Durchsetzung linksradikaler Fantasien.

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Dominique Becht

12.07.2017, 15:15 Uhr

Ihre Argunentation spotter jeder Beschreibung, Herr Rohrer. Jemand, der zu seiner Überzeugung steht und hinterfragt, was die Mehrheit kommentarlos hinnimmt, verdient Respekt. Das sind weder Fantasien noch Hirngespinnste. Eine Schande sind Menschen, die nicht nur auf einem Auge blind sind.

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Meinrad Wiederkehr

12.07.2017, 09:59 Uhr

Auch wenn ich Gewalt nicht als legitimes politisches Mittel sehe, hätte ich sie noch einigermassen nachvollziehen können, wenn sie sich gegen den politischen Feind gerichtet hätte. Sprich, wenn die Antifa dem Trump eins an den Latz gegeben oder Frau Merkel eine Torte angeworfen hätte.
Aber Autos von unbeteiligten Zivilisten anzuzünden und Quartierläden zu plündern, ist einfach nur dumm und durch nichts zu rechtfertigen.

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Ernst Moos

12.07.2017, 09:41 Uhr

Anarchisten und Kommunisten repräsentieren eigentlich niemanden. Bei keinen Wahlen erhalten sie nennenswerte Stimmen. Kein Dorf oder Kanton nimmt ihre Ideen auf weil sie praktisch niemand für gut hält. Wer will aus der Schweiz oder Deutschland schon Venezuela oder Kuba machen. Diese Leute sind einfach eine kleine Gruppe von Verbrecher wie Nazis und Hooligans.

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Nina Burgherr

12.07.2017, 12:34 Uhr

Im Gegenteil. Anarchistische Ideen und Konzepte haben Hochkonjunktur und das ist auch gut so. Genossenschaftliche Arbeits-, Lebens- und Wohnformen erfreuen sich beispielsweise hoher Beliebtheit. Dabei ist der bewusste Verzicht auf Hierarchien ein echtes Statement für Herrschaftslosigkeit und Eigenverantwortung. Dass AnarchistInnen bei Wahlen keine nennenswerte Stimmen machen, liegt ganz einfach daran, dass die Teilnahme an Wahlen einen Widerspruch zur anarchistischen Grundhaltung: "keine Macht für niemand" widerspricht. Ob sich der Anarchismus aber je wieder für die Gesamtorganisation der Gesellschaft wird durchsetzen können? - mal schauen. Verbrecher, Herr Moos, finden sich übrigens in erster Linie in den Teppichetagen. Dort werden diese ja aber von Ihnen widerspruchslos akzeptiert.

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Robert Walpole

12.07.2017, 09:34 Uhr

Linke Anarchisten finden immer einen Fürsprecher, der vor dem Hintergrund des immerwährenden Klassenkampfes eine Entschuldigung findet für ein gewalttätiges Verhalten seiner chaotischen Gesinnungsfreunde. Es geht diesen Leuten um die gewaltsame Durchsetzung einer gewaltsamen Ideologie. Ein Ziel, das mit dem Verteilen von Blumensträussen unter Intonation eines Schlagers von Beatrice Egli nicht zu erreichen ist. Diese Leute wissen, dass nicht rationale Argumente, sondern nur die rohen Gesetze des archaischen Faustrechts zum "Erfolg" führen.
Keine aufgeklärte Bürgerin, kein Bürger, möchten aus menschlichen Erwägungen mit einem der Mächtigen dieser Welt wirklich im Bett kuscheln. Aber: letzten Endes kann man diese abwählen. Beziehungsweise, in den USA ist deren Amtszeit begrenzt.

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Werner Guntli

12.07.2017, 13:37 Uhr

Herr Walpole, tun Sie mit der Einschätzung, dass die Vandalen von HH eine Ideologie durchsetzen wollen, diesen Gewalttätern nicht zu viel Ehre an? Das war doch zu mind. 95% Gewalt um der Gewalt willen. Mag sein, dass einige sich selber belügen, indem sie glauben, dabei kleine Revolutionäre zu sein, aber dieses blinde Kaputtschlagen ist meist ideologiefrei. Auch Herrn Rambert gelingt es ja hinten und vorne nicht, eine gedanklich stringenten Zusammenhang zwischen dem zerstörerischen Wüten und linken Zielen herzustellen.

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Alfred Trunz

12.07.2017, 09:29 Uhr

Ich vermisse die klare Ansage, dass die meisten der G20 Teilnehmer vom Volk oder Parlamenten die das Volk wählt in Hamburg waren. Wo also liegt das Übel? Dazu ist dieses Interview (zu dem der Jorrnalist keine Beurteilung vornimmt) ein neutraler Beitrag zur Diskussion. Eines ist unbestritten, Gewalt gegen Menschen und fremdes Eigentum sind Straftaten.

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Alex Hauser

12.07.2017, 09:20 Uhr

Dann soll man bei Rampart Scheiben einschlagen und Stahlkugeln auf ihn Schiessen? Und dann das ganze mit grösseren Ungerechtigkeiten relativieren? Ach, ein paar Schwerverletzte sind ja nicht so schlimm angesichts der vielen Kriege weltweit. Diese linken Nazis und ihre Kristallnächte müssen schleunigst beendet werden. England räumte mit dem Hooligans in kurzer Zeit durch hartes Vorgehen auf.

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Ursula Abegglen

12.07.2017, 09:18 Uhr

Zitat: Staatschefs die eine ganze Stadt besetzen und die Grundrechte der Bewohner aushebeln. Dann gebt doch diesen selbstverliebt lächelnden Staatschefs ein paar an die Löffel, anstatt den kleinen Leuten die Lädeli und Kleinwagen anzuzünden!

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Peter Dumling

12.07.2017, 09:18 Uhr

Es ist schön, zwischendurch über eine differenzierte Meinung zu lesen. Man muss ja nicht gleich mit allem einverstanden sein. Es ist durchaus eine berechtigte Frage, von wem die eigentliche Gewalt ausgeht. Ich meine trotzdem, dass brennende Autos keinen Kriegstoten wiederbeleben. Die Relation darf man aber sehen. Andreseits berichtet keine Zeitung über einen Protest bei dem ein Räucherstäbchen angezündet wird. Wenn Autos brennen sieht das ganz anders aus, auch wenn nebenher noch viel anderes passiert, friedlich protestiert wird einerseits, die Welt verkauft wird andrerseits. Schliesslich aber dann doch die Frage:"Wem nützt am Ende diese zur Schau getragene Gewalt?" Gewalt bleibt ein Verbrechen - schlimm dennoch, dass mit unterschiedlicher Metrik gemessen wird.

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Ben Zulliger

12.07.2017, 12:01 Uhr

Danke Peter Dumling, gerade die mediale Wirkung gewaltloser Demonstration ist nachweislich sehr gering. In Hamburg haben viel mehr Menschen gewaltlos demonstriert, darüber las man kaum etwas, in Istanbul ging eine grosse Demo nach einem langen Demonstrationszug über die Bühne, Medienwirksamkeit sehr gering, man stelle sich vor es wäre zur Gewalt gekommen, dann wäre das während Tagen auf der Titelseite. Für die meisten Medien (und damit auch für deren LeserInnen) gilt halt leider : Gewalt ist absatzfördernd, Inhalte hingegen kaum.

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Victor Brunner

12.07.2017, 08:46 Uhr

Teile nicht alle Ansichten von Rambert, insbesondere ist Gewalt bei Demos in keiner Weise und von niemanden tolerierbar. Recht hat er wenn er sagt die grössten Verbrecher sitzen am Gipfel selbst. Mindestens die Hälfte der Gipfelteilnehmer lassen töten, verletzen Menschenrechte, bereichern sich auf Kosten anderer, sind korrupt. Das war die wahre Provokation in Hamburg und Merkel benutzte den Gipfel noch für ihren Wahlkampf!

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Yvo Montani

12.07.2017, 09:21 Uhr

Die Forderung nicht miteinander zu reden, wenn einer Diktator oder Aggressor ist, führt nirgends hin und dient in dieser Diskussion alleine als Totschlags und Rechtfertigungsargument

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Franziska Bollenmoser

12.07.2017, 08:40 Uhr

Gewalt ist die Sprache der Dummen.

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Michael Jordi

12.07.2017, 10:21 Uhr

Meinen Sie die "Staats"Gewalt der G20 teilnehmenden? Gewalt gegen Staatsbeamte ist ein no go und gehört streng bestraft aber die Gewalt unserer politischen G20 Eliten steht in keinem Vehältnis zu dem was in Hamburg geschehen ist. Merci dem Bund und anderen Zeitungen dass Ihr Euch einer Inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Anliegen von links verweigert. Auch der Bund bemüht sich heute nur noch wenn Autos brennen und Steine fliegen. Ein Armutszeugnis sondergleichen und nah am Blick Niveau.

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Ursula Abegglen

12.07.2017, 09:20 Uhr

Gewalt die eine Bankrotterklärung.

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Andreas Tase

12.07.2017, 08:24 Uhr

"Auf der einen Seite haben wir einige brennende Autos, die von einer kleinen Gruppe gewalttätiger Demonstranten angezündet worden sein sollen." Dass Polizisten mit Stahlkugeln beschossen worden ist, verschweigt er ganz bewusst. Aber eben, wer einen Verbrecher nicht verteidigen will, weil er eine rechtsextreme Gesinnung hat, jemanden, der das gleiche tat, aber von linksextremer Gesinnung ist, von dem kann man nicht mehr erwarten. Traurig, dass solche Anwälte auch noch eine solche Plattform erhalten.

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Charlotte Stirnimann

12.07.2017, 10:02 Uhr

Kurt Gsell, Polizei wie auch die Armee sind reine Machtinstrumente um wie das Wort schon sagt die Macht zu schützen. In jedem Land wer die Macht halten will muss die Polizei und die Armee hinter sich haben, auch in sogenannten Demokratien!

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Benjamin Zibble

12.07.2017, 08:49 Uhr

...es geht genau nicht um Stahlkügelchen sondern um die Machtverhältnisse der G20 versus dem Rest... oder wurden die Völker der Kriegstreiber jeweils gefragt wegen der Angriffskriege oder jetzt wegen der unanständigen Ausgaben damit sich ein paar Mächtige auf dem Buckel der Bevölkerung für eine Sitzung gut gehen lassen. Im gleichen beschliessen diese Verbrecher das jeder länger arbeiten soll, das die Löhne gekürzt werden, die Renten und alle anderen Sozialleistungen gekürzt... ja das die Finanzbranche ohne Verantwortung ganze Nationen ungestraft ruinieren darf, das die eiwg zelebrierte Mitte der Politik ausschliesslich neoliberale Vorstellungen umsetzt und nicht etwa klassische Kompromisse zwischen links und rechts... die Formen von Gewalt die man anderen antun kann hat viele Facetten.

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Christian Hofstetter

12.07.2017, 08:12 Uhr

Rambert hat in vielem recht, was er sagt. Man muss sich das mal vorstellen: Da werden 160 Millionen für einen Gipfel verschleudert, der nicht demokratisch legitimiert war. Mamma Merkel hat mit der grossen Kelle angerichtet, Trump hat sich, wie immer, fast allem verweigert, Erdogan sagt kurz nach dem Gipfel, dass er es sich mit der Unterschrift unter das Klimaschutzabkommen überlegen müsse. Hier kamen Männer zusammen, die sich als Retter einer Welt aufspielen, die sie dann bei anderer Gelegenheit wieder destabilisieren. Über Inhalte haben die Journalisten wenig berichtet - ausser, dass die meisten von ihnen meinten, der G20-Gipfel sei wichtig, weil die wichtigsten Männer zusammenkommen würden. Ein bisschen wenig, wen man an die mannigfaltigen Probleme auf dieser Welt denkt.

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Renata Rubina Rolischo

12.07.2017, 08:48 Uhr

Und wenn man diese Meinung teilt (durchaus legitim, das meine ich ehrlich), was soll man dann tun? a) alle möglichen politischen und rechtlichen Schritte ergreifen, zu verhindern, dass diese 160Mio verschleudert werden und der Rest sich so ereignen kann, oder b) einem kleinen Lädelibesitzer den Laden sprengen und einem Angestellten das Auto anzünden? So richtig die Argumentation bezüglich der Sache ist - auch im Interview - so falsch ist der Schluss, dies rechtfertige Straftaten.

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Martin Berlinger

12.07.2017, 07:43 Uhr

Ich teile Herrn Ramberts Ansicht in Bezug auf die G20. Auch seine Medienkritik kann ich gut nachvollziehen. Da werden sich alle Medien langsam überlegen müssen, wohin sie steuern.
Was ich in keiner Weise akzeptieren kann, ist die konsequente Verniedlichung und Verharmlosung der Gewalt durch kravall- oder generell gewaltbereite Gruppen. Seine Logik, wenn ich als A böse auf B bin, legitimiert mich das C's Auto anzuzünden, oder D's Laden zu plündern. Ziemlich verquer.
Gewalt ist Gewalt, welches ideologische Deckmäntelchen ich dem überstülpe, ob ein rechtes oder linkes, ist ziemlich egal.

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Benjamin Zibble

12.07.2017, 08:19 Uhr

...aber das sind schlappe Sachbeschädigungen... gegen Ausbeutung, Raub, Kolonialismus, liberalisierte Finanzmärkte...

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Ueli Vollenweider

12.07.2017, 07:36 Uhr

Die Kritik am bestehenden System habe ich gehört und ist teilweise auch nachvollziehbar. Der Weg, wie Änderungen herbei geführt werden sollen, war in HH einmal mehr sichtbar. Allein, mir fehlt eine glaubhafte Skizze, wie es besser wäre. Von einem System, dass dem heutigen überlegen ist und alle trotzdem in Freiheit und Wohlstand leben können. Auf Dauer. Marx, Lenin & Co. haben bis jetzt IMMER in Unterdrückung und Tyrannei geendet. Beispiele gibt es genügend.
Weiter zweifle ich daran, dass die Gewaltbereitschaft abgelegt wird, wenns mal Kritik gäbe. Wer nicht in der Lage ist, seine Anliegen gewaltfrei durchzusetzen (vielleicht auch, weil es zu wenige wollen?), wird dies auch später nicht tun. Darum für mich das derzeitige System immer noch das beste aller schlechten Systeme.

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Benjamin Zibble

12.07.2017, 08:35 Uhr

...sehen Sie, mir wurde innert zweier Jahre die Leistungen der Pensionskasse bei der Rente und IV um rund 30% gekürzt und bei der Witwenrente gar um 70% . Dies betrachte ich als Betrug, Raub, Plünderung zu meinen Lasten. Dies entgegen aller Vereinbarungen, Nachzahlungen vergangener Jahre mit eben diesen Pensionskassen. Es reicht ein einfaches Stück Papier mit dem dies mitgeteilt wird und es gibt keinerlei, nicht die geringsten Rechte; das ich daran etwas ändern kann. Mit diesen Betrug jaben weder Lenin noch Marx noch Sozialisten etws zu tun den das waren kapitalistisch neoliberale Vorstellungen und Werte. Ausgearbeitet von Menschen die nichts gutes im Sinn haben. Weder für mich noch für die vielen hundert tausend anderen denen es genau gleich geht wie mir. Tyrannei, Unterdrückung, Gewalt!

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Markus Künzli

12.07.2017, 07:36 Uhr

Ja, die Revolution funktioniert, glaubt man der Geschichte, nicht ohne Gewalt. Aber warum eine Revolution? Er sagt ja selber: "Heute können und wollen sich die wenigsten eine grundlegende Veränderung der Produktions- und Eigentumsverhältnisse in unserer Gesellschaft vorstellen."
Würde sich die Mehrheit der Gesellschaft so unterdrückt fühlen, wie anno 1789, würde ich die Demonstrationen vollumfänglich befürworten. Heute wird jedoch von einer krassen Minderheit für eine krasse Minderheit demonstriert. Eine Befürwortung dieser zeigt daher eine antidemokratische Haltung. Aber aus der Liebäugelei mit der Diktatur machten die Linken ja nie ein grosses Geheimnis.

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Felix Rothenbühler

12.07.2017, 09:47 Uhr

Die Minderheit... Diese Minderheit wird sehr, sehr gross, wenn man die von der G-20 praktizierten Weltwirtschaft und Politik Betroffenen in Afrika, Asien und anderswo zusammenrechnet.
.
In Hamburg wurden Stellvertreterkriege geführt, sozusagen ;-)
.
Und dass man mich jetzt bitte nicht missverstehe: Ich bin Pazifist. Noch immer glaube ich, dass es andere Mittel gibt, Dinge zu bewegen.

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Johannes Decker

12.07.2017, 08:37 Uhr

Sorry, hat denn nur eine Mehrheit demokratische Legitimation? Und was heisst "eine krasse Minderheit"? (Betrifft die Gewaltaktivisten) für die Mehrheit der Demonstranten hatten die Medien keine Zeit. Das Ergebnis dieses Treffens steht ja auch in keinem Verhältnis zum Aufwand. Wo bleiben die kritischen, hintefragenden Stimmen?

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Benjamin Zibble

12.07.2017, 08:25 Uhr

... in jeder Gesellschaft rund um den Globus sind für die meisten Menschen soziale und solidarische Themen die wichtigsten... Angst um das eigene Leben, Familie, Kinder, die Arbeit und Einkommen, Wohlwollen und Verbindlichkeit der gemeinschaftlichen sozialen Netzwerke, die Lebenshaltungskosten, Gesundheit.... das wissen die Politiker auch hier um sich damit Stimmen zu sichern. Blos die bürgerlich neoliberale Sicht der Dinge zerstört all dies seit Jahren... es ist also diese unsichtbare Minderheit der Reichen und Mächtigen die das grösste Elend hinterlässt.

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Martin Berlinger

12.07.2017, 08:23 Uhr

Sehr gut ausgedrückt. Ich hänge da nur noch die Rechtsextremen mit an. Beide Extremlager wollen das Gleiche - den Anderen Ihren Stempel aufdrücken, sie auf ihre Linie zwingen. Insofern ähneln sich die beiden Extreme mehr als ihnen lieb ist.

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L. Weber

12.07.2017, 07:15 Uhr

Das man Rambert und seinen nsichten überhaupt eine solche Plattform bietet ist schon ein deutliches Zeichen wo der Tagi steht!
Da darf man sich nicht wunder das es derart viele Leute gibt die vorkommnise wie in Hamburg akzeptieren oder gar gut heissen.
Macht einfach weiter so - irgend wann "tätschts" vermutlich ganz gewaltig, aber nicht so und da wo ihr das wünscht!
Das vieles schief läuft und noch mehr geändert werden muss, da bin ich auch der Meininung - aber nicht mit Randale und Zuerstörung und Krininalität

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Ella Bühler

12.07.2017, 11:29 Uhr

@Weber, fühlen Sie sich differenziert informiert mit FOX NEWS oder BLOCHER TV?

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Peter Meier

12.07.2017, 09:29 Uhr

Andere meinungen und ansichten sind wichtig. Sonnst kommt man nicht voran.

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Victor Brunner

12.07.2017, 08:56 Uhr

Weber, aus dem Interview können sie nicht ersehen wo der Tagi steht, oder sind sie Hellseher. Es gab im Tagi diverse Artikel zu den Ereignissen in Hamburg, auch heute in der Papierausgabe und keiner hat die Ausschreitungen positiv gewürdigt. Es gibt auch nicht "derart viele Leute" die die Vorkommnisse akzeptieren, weder bei uns noch in Hamburg. Aber es ist das Privileg der einfachen Denkweise seine Meinung ohne Wissen kundzutun!

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Bobby Zürcher

12.07.2017, 08:51 Uhr

Meine Güte, was erwarten Sie von einer Zeitung? Das sie nur einseitige Sichten zeigt, damit Sie das lesen können was zu Ihrer Weltanschauung passt? Wäre Ihnen lieber wir haben den "Stürmer" und der "Rote" und dann liest jeder seinen Parteimist? Eine gut fundierte Berichterstattung beleuchtet alle Seiten, denn so entsteht ein umfassendes Bild. Ausser was die Verniedlichung der Gewalt betrifft, hat Hr. Rambert nicht unrecht. Oder glauben Sie die armen Länder beuten sich selber aus und wir haben unseren Reichtum auf unserem Buckel erwirtschaftet. Falls ja, sind Sie unglaublich blauäugig und naiv.

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Martin Berlinger

12.07.2017, 08:28 Uhr

Ein Interview zu führen und unkommentiert abzudrucken, heisst nicht, dass der Jurnalist bzw. in diesem Fall der Tagi gleicher Meinung ist. Es heisst einzig und allein, dass sich die Leute dazu eine eigene, möglichst unbeeinflusste Meinung bilden sollen, nichts weiter.

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Marc-Reto Wirth

12.07.2017, 08:00 Uhr

L. Weber: ich danke für diesen Kommentar, der den Medienschaffenden des Tagi den Spiegel vor ihr Gesicht hält, was ihre Gesinnung zu diesen Kreisen betrifft.

9 Empfehlung 0 Melden

Alfred Frei

12.07.2017, 07:11 Uhr

Rambert bringt wichtige Aspekte in die Diskussion. Der Interviwer hingegen ist ein Paradebeispiel für jene Journalisten, die Inhalte völlig ausblenden, sich in einer Orgie der Empörung gegen die Linken ergehen und dabei eigentlich nur gierig auf Krawall ist.

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Cora Bach

12.07.2017, 06:47 Uhr

Mal in den Mokassins der andern gehen.
Die ungehörten Seiten verschaffen sich Gehör - Toller Artikel, der zum Denken anregt.

65 Empfehlung 0 Melden Antworten

Walter Boshalter

12.07.2017, 08:34 Uhr

Bedaure, Rambert geht definitiv nicht in den Mokassins der anderen, schlussendlich ist auch er nur ein ideologiegetriebener Apparatschik. Interessant wäre ein Interview mit einem Anwalt, der sowohl anarchistische als auch nazistische Steinewerfer vertreten hat. Es soll ja primär um die Motive der jeweiligen Verdächtigen gehen.

12 Empfehlung 0 Melden

Thomas Meier

12.07.2017, 06:43 Uhr

Hier sollte klar das Anwaltpatent entzogen werden! Indirekter Aufruf zur Gewalt wird hier betrieben!

36 Empfehlung 0 Melden Antworten

Martin Braun

12.07.2017, 08:14 Uhr

@Thomas Meier
In einer Demokratie muss man demonstrieren dürfen, in einem Rechtsstaat hat jeder das Anrecht auf rechtlichen Beistand (Anwalt).
Sonst haben wir auf einmal türkische Zustände. Wo jeder unbequeme Bürger willkürlich im Gefängnis landet.

25 Empfehlung 0 Melden

Benjamin Zibble

12.07.2017, 07:53 Uhr

Ihre Sichtweise ist typisch bürgerlicher Art und Weise viel zu einfach.
Entlassungen tausender Arbeiter sind auch Gewalt und ich würde diesen CEOs die Verantwortung für diese vielen Menschen wegnehmen.
Die Eidgenossen haben die damalige Obrigkeit 1291 gefragt ob die Protestieren dürfen???

31 Empfehlung 0 Melden

Maurizio Quarti

12.07.2017, 07:40 Uhr

.....und allen Lobbyysten auch, die Menschen in die Armut und die Sozialhilfe treiben. Von wegen "die Würde des Menschen ist unantastbar"!

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Hannes H. Müller

12.07.2017, 06:01 Uhr

Aha, die Autonomen schaffen also Gerechtigkeit, indem sie der alleinerziehenden Mutter den Renault Clio abfackeln.

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Ella Bühler

12.07.2017, 11:24 Uhr

Unter welchem Fingernagel haben Sie sich das jetzt rausgegrübelt? Alleinerziehende Mütter können sich meist kein Auto leisten.
Sie könnten aber bessere Kommentare leisten.

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Patrick Biegel

12.07.2017, 09:25 Uhr

Sie haben recht, die Autonomen schaffen keine Gerechtigkeit, aber sie machen es noch ungerechter für die Anderen... Ob das so gewollt ist?

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Ella Bühler

12.07.2017, 05:40 Uhr

Danke für das tolle Interview, endlich einer, der die Journalisten in Ihrer Art der Berichhterstattung kritisiert und ein anderes Licht auf die Geschehnisse des G20 zu werfen. Und auch, endlich die wahren Gewalttäter nennt.

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Toni Burger

12.07.2017, 04:03 Uhr

Kann Herrn Rambert nur beipflichten. Und es tut gut, wenn man in seiner eigenen Meinung von einem Menschen mit so viel Erfahrung und Hintergrundwissen bestätigt wird. Ich bin überrascht, wieviel mir davon schon völlig klar war. Interessant sind die Aussagen über die jeweils zu wählende Strategie und wie reuige Angeklagte den Kopf hinhalten mussten. Dies macht deutlich, in welcher Schieflage unser Rechtssystem tatsächlich ist. Never settle, Monsieur Rambert!

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Benjamin Zibble

12.07.2017, 07:56 Uhr

....auch Sie sollen "never settle" und auch ich gehöre zu denen die sich mit den Antworten identifizieren... diese Sicht der Dinge ist völlig legitim und die G20 die Verbrecher über deren Verbrechen nicht informiert wird.

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Jan Marre

12.07.2017, 02:14 Uhr

Bernard Rambert macht es sich ebenfalls sehr einfach. Die Würde des Menschen (und auch die körperliche Unversehrtheit) ist unantastbar.
Sachbeschädigung ist das Eine. Unschön, unnütz, nicht tolerierbar aber in gewisser Weise verständlich.
Wer Steine gegen andere Menschen wirft nimmt billigend in kauf, die Person zu verletzen und zu töten. Das ist nicht tolerier- oder entschuldbar.

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Werner Sage

12.07.2017, 08:26 Uhr

Da haben Sie mit allem absolut recht. Und jetzt einfach mal kurz nachdenken, was in Syrien, Afghanistan, Irak (und vielen anderen Ländern der Vergangenheit) alles abläuft, organisiert durch die Damen und Herren G20. Da gehts (und gings) mit nichten um blosse Sachbeschädigung. Es flogen auch eher Bomben statt Steine. Immer die Relationen im Auge behalten...

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Benjamin Zibble

12.07.2017, 08:04 Uhr

... reden Sie doch wegen der Würde mal mit den Millionen Kriegsopfern welche die G20 zu Verantworten haben... in etlichen Afrikanischen Staaten wurden sozialistische Staatschef, Parteien, Regierungen gewählt worauf sich die ehm. Kolonialherren auf den Weg machten die gerade eben erst gewählten Regierungen mit Waffengewalt zu eliminieren... Frankreich, Belgien, England führen Kriege und opfern Millionen Menschen in fremden Nationen. Die Menschen dort wissen sehr gut über das Unrecht und die Ursachen bescheid... arglistig werden aber auch der IMF, WTO, Währungskriege, Schuldknechtschaft, liberalisierungen der Kapitalmärkte für die genau gleichen finsteren Anliegen missbraucht und hinterlassen Millionen in Armut und Elend.

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Markus Künzli

12.07.2017, 07:38 Uhr

Die Polizei nimmt ebenfalls billigend in Kauf, eine Person zu verletzen, wenn sie Gas, Gummischrot und Schlagstöcke verwendet. Da machen Sie es sich jetzt ein bisschen einfach.

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Andreas Diethelm

12.07.2017, 01:27 Uhr

Es ist wie beim Heraustreten aus der Kirche, vom Weihrauch ins Freie, vom Zwielicht ans Licht, das autonome Denken kommt wieder in Gang. Dagegen erspart kollektiv bekundete Abscheu über den Krawall, Gedanken über Zusammenhänge zwischen dem Anlass, gegen den sich der Protest richtet, und weltweiten Kriegen und nicht-militärischen Verheerungen. Wie stets bei solchen „geschützten Veranstaltungen“ wird die Empörung der Medienkonsumenten von den Gipfel-Teilnehmern, die die Welt in Angst und Schrecken versetzen, in Wut auf jene umgelenkt, die uns vor den Repräsentanten der Höllenmaschine warnen. Die Aufregung über brennende Container und ein geplündertes Ladengeschäft ist deshalb so wohltuend, weil damit das Böse gebannt ist. „Die üblichen Verdächtigen werden verhaftet.“ Tatort war die Strasse.

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Johannes Anken

12.07.2017, 01:18 Uhr

Ich kann mir gut eine anarchistische Gesellschaft vorstelle und alle derer Egoisten die anderen dann das hart erarbeitete Hab und Gut abnehmen und eventuell Teilen wollen. Eine extrem linke Gesellschaft und eine Kultur in einem Kollektiv wo einfach der stärkere überlebt und Solidarität und Nachbarhilfe rein auf Antiphatie und Sympatie und der momentanen Gefühlslage basiert. Eine Anarchist stellt das Recht des Einzelenen, alles zu tun wie er es will, vor Gesetz und Ordnung der Gemeinschaft. Anarchie ist tägliche Lüge sich selber gegenüber, denn der Anarchist verwendet täglich Infrastruktur des demokratischen Staates. Anarchie muss von Grund auf, Stein für Stein aufgebaut werden, ohne Geld, öffentliche Infrastruktur, ohne Strom, ohne Spital, ohne Öl und alle zusammen alleine auf einer Insel.

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Ursula Abegglen

12.07.2017, 09:35 Uhr

Ja ja. Und Gleichbetechtigung zwischen den Geschlechtern? Oder schweigt das Weib in der Gemeinde, bzw. Vollversammlung, putzt, kocht und ist dem Mann im Sinn der freien Liebe sexuell stets zu diensten? So wars doch bisher? So wars bei den Anarchos, so wars bei den 68zigern.

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Benjamin Zibble

12.07.2017, 08:14 Uhr

Anarchie ist ein Zustand ohne Hirachie und hat weder mit Gewalt noch mit Bomben etwas zu tun. Was genau ist so schwer daran zu verstehen?
Ausserdem sind die Slogans, Plakate und Texte der Autonomen die da etwa am 1. Mai mit lautem Getöse und roten Rauchpetarden mitlaufen die interessantesten,,sollte jeder mal lesen der noch ein bischen Kampfgeist in sich hat. (und schon da an diesem Tag stehen gefühlt tausende Polizisten am Rand und beobachten, filmen, kontrollieren). Themen sind deren viele u.a. günstiger Wohnraum, Städte für Leben anstatt Spekulation, stärkere Rechte für Arbeiter, Demokratie als Mitbestimmung von unten her anstatt von oben... Service Public für die Menschen anstatt Profiteure, Stop von Privatiserungen i.e. Diebstahl öffentlichen Eigentums...

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Peter Maier

12.07.2017, 08:02 Uhr

Naja, mit Ihnen wäre die franz. Revolution nicht weit gekommen.

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Gundolf Schneebel

12.07.2017, 00:35 Uhr

Super Kommentar von Herrn Rambert! Wer sind die wahren Gewalttäter?

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Maurizio Quarti

12.07.2017, 07:33 Uhr

Die sind täglich unter uns in allen Medien. Zur Zeit ist der neue Bundesratsaspirant und Krankenkassen Terr-., äh Lobbyst Cassis der Star. Die werfen keine Steine dafür wird die Gewalt von denen viel schlauer aber dafür um so nachhaltiger und effizienter ausgeübt.

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Chris Huber

12.07.2017, 00:35 Uhr

Unfassbar, dieser "Anwalt". Bin sprachlos ob so viel Rücksichtslosigkeit... einfach nur sprachlos

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Benjamin Zibble

12.07.2017, 08:16 Uhr

...und das die G20 hier und heute vielfache Kriege führen und Millionen Menschen getötet haben...? Ist das völlig egal oder kann man da einfach nichts machen weil es sind ja die obrigen die für Freiheit und Demokratie töten.

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Andreas Albrecht

12.07.2017, 00:02 Uhr

Merci für diese Stimme. Auch wenn hier bald ein Mob an Kurzdenkern kommen wird, der dem Mann und seinen Klienten Übles wünscht...

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Michael Trümmer

12.07.2017, 09:13 Uhr

Man muss differenzieren, gell? Neonazis sind alle dumm (ist auch korrekt), Linksextremisten hingegen: "also ja, Gewalt ist irgendwie gut, aber ich gehöre nicht zu denen. Das ist 'ne Splittergruppe, weisst du. Du kannst nicht alle Linken auf einen Haufen werfen, ich kann nichts dafür dass es Dumme gibt. Und dann noch die Veganer und Tierschützer die andere Anliegen haben und mit uns rumhängen. Ich war nur auf der friedlichen Demo. Ja, davon hab ich über mein iPhone mit anonymer SIM-Karte erfahren. Ich mein, was willst du tun, wenn neben dir einer einen Stein wirft? Sozialismus ist wichtig und wir müssen für unsere Freiräume kämpfen. In Nike-Sneakers." (schwurbelige, langgezogene Argumente mit vielen Buzzwords um vom kurz gedachten abzulenken)

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