Jetzt muss Francine Jordi ran

Toni Brunner und Christoph Blocher buhlen um Gölä und Chris von Rohr. Nun sollten die anderen Parteien nachziehen. Wir wissen, welche Künstler für welche Parteien interessant wären.

1/7 Bligg - SVP
Es ist wohl unausweichlich: Nachdem sich die SVP um Gölä und Chris von Rohr bemüht hat, dürfte sie ebenfalls um den bodenständigen Rapper Marco «Bligg» Bliggensdorfer («Musig us de Schwiz») weibeln. Auch wegen des Holzhackerhemds.

   

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Kürzlich besuchte Hardrocker Chris von Rohr Alt-Bundesrat Christoph Blocher in dessen Villa in Herrliberg am Zürichsee. Die beiden diskutierten über die Schweiz und ihre Zukunft. Blocher glaubt in von Rohr einen Gleichgesinnten gefunden zu haben: «Chris von Rohr hat viele ähnliche Ansichten wie die SVP... ich hätte grosse Freude, wenn er für die SVP für den Nationalrat kandidieren würde», so Blocher im «Sonntagsblick».

Eben erst liess auch SVP-Präsident Toni Brunner via «Blick» ausrichten: «Gölä, komm in die Politik!» Er würde sich gerne darum bemühen, dem Sänger einen Platz auf einer SVP-Liste für die Nationalratswahlen zu beschaffen.

Es sieht ganz danach aus, als ob Künstler-Recruiting der neuste Trick der SVP-Strategen ist. Wir nennen weitere populäre Künstler, die sich (auch für andere Parteien) ideologisch und PR-technisch optimal vor den Karren spannen liessen. Welche Künstler/Prominente würden sich ausserdem für eine Karriere in der Politik eignen? Vorschläge bitte unten eintragen. (phz/rb)

Erstellt: 23.08.2010, 11:06 Uhr

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33 Kommentare

James Lehm

23.08.2010, 23:26 Uhr
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Ein Rocker, der nicht wirklich in der Wirtschaft, im Staatsrecht, in der Politik drauskommt, hat in vielem die Ansichten der SVP. Da haben wirs. Und ob nun der von Rohr oder Blocher. Ich denke, dass das Niveau gleich weit unten bleibt. Antworten


Susanne Imlig

23.08.2010, 22:47 Uhr
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Gut haben wir keine anderen Probleme... Meine Güte ist das peinlich Antworten


Marcel Zürcher

23.08.2010, 19:15 Uhr
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@Edith Hugentobler, wirklich? Für mich sind eher die Parteien zweifelhaft. Und zwar Alle. Keine mit Profil, keine mit echten Argumenten. Einfach nichts. Antworten


Edith Hugentobler

23.08.2010, 16:55 Uhr
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Die Idee mit den zweifelhaften Musikern ist nur lächerlich und parteischädigend. Antworten


Daniel Brügger

23.08.2010, 16:03 Uhr
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@Peter Pfrunder: schön wärs! Antworten


Ralf Lehmann

23.08.2010, 15:38 Uhr
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Ich seh das eher so: Bligg - SP Francine Jordi - FDP DJ Bobo - CVP Zoe Jenny - ? Andreas Thiel - SP DJ Antoine - FDP Piero Esteriore - SVP Antworten


Sabine Fischer

23.08.2010, 15:34 Uhr
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Gölä, Chris...absolute M...fuckingspitzenklasse! Die Panjepferdchen der Propagandagiftküche dürfen einfach nicht mehr in der Birne haben als ein durchschnittlicher Wähler, sonst wirds unglaubwürdig... Antworten


Max Sutter

23.08.2010, 15:28 Uhr
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Eines scheint Christoph Blocher und den andern Trägern seines Gedankenguts schon jetzt gelungen zu sein: Von vielen Leuten wird Politik nur noch als Show betrachtet. Jetzt muss man nur noch Stefan Raab und Lena Meier-Landrut einbürgern, und wir haben auch international wieder etwas zu bestellen. Antworten


victor Heldner

23.08.2010, 15:26 Uhr
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Die Sache ist eigentlich ganz einfach, lasset doch alle SVP Politiker singen, dann haben sie keine Zeit um Mist zu erzählen. Antworten


René Müller

23.08.2010, 14:04 Uhr
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Musik zu Musik, Politik zu Politik. Nun verbindet sich Musik und Politik zu "Meh Dräck." Passt doch super. Antworten


Ursula Jungo

23.08.2010, 13:34 Uhr
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Jedem Künstler ist sein Geldbeutel wichtig und somit der Weg frei in die SVP oder besser SWP,denn die sollten endlich die richtigen Buchstaben nehmen,fürs Volk tut die SVP gar nichts aber für die Wirtschaft sehr sehr viel! Antworten


Elisabeth Hasler

23.08.2010, 13:31 Uhr
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Kreti & Pleti in den NR, wenn es nach der SVP geht. Gewisse Leute biedern sich ja überall an. Hauptsache, man kann am rechten Rand oder bei anderen "Unorthodoxen" noch ein paar Wählerstimmen zusammenkratzen. "Meh Dräck", das stört die an der Parteispitze nicht, weil sie oben auf den Hügeln eh nie etwas davon zu spüren bekommen. Reines Politmarketing der SVP, & verkomme der NR zur Grölbude. Antworten


Stoller Pierre

23.08.2010, 13:29 Uhr
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@Karl R. Zweifel: Sie sollten nächstes Mal beim Tippen die Gartenhandschuhe ausziehen... Antworten


Matthias erzinger

23.08.2010, 13:26 Uhr
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Freysinger ein Künstler? Arme Schweiz, wenn solche Leute als Künstler gelten... Aber richtig: ausgehend vom von Rohrschen Niveau, passt Freysinger rein. Tiefer gehts nimmer.. Antworten


Max Meier

23.08.2010, 13:24 Uhr
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@Soytonto, Zweifel und Co.: Oder anders: welcher ERFOLGREICHE Künstler oder Mensch im allgemeinen, was heisst, er hängt nicht am Tropf des Staates, wählt SP? Nehmen Sie's mit Humor, mit Ihrer Aussage wollten Sie ja wohl eine solche Antwort ;-) Antworten


urs berger

23.08.2010, 13:14 Uhr
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Mike Shiva auch noch für die SVP. Der nimmt die Sorgen der benachteiligten Leute auch immer so ernst. Antworten


Bruno Bänninger

23.08.2010, 13:13 Uhr
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Die Idee passt perfekt ins Polittheater und macht daraus ein Politmusical. Alle Darsteller machen deftige und hochintelligente Aussagen, alle Sänger freuen sich, einer der Cervelatpromis könnte wieder einmal seine Hosen runter lassen. Das Niveau passt! Sie alle tun was sie können! Und die Medien sind dankbar. Antworten


urs berger

23.08.2010, 13:13 Uhr
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Da hat doch irgendso ein Fuchs gefordert, dass die SVP bei den Medien Sendezeit als Ausgleich bekommt, wenn der Müslümsong gespielt wird. Heisst das, Herr Fuchs, dass bei Krokussongs und Pfeutisongs auch den politischen Gegnern der SVP Sendezeit eingereicht wird? Antworten


Felix Graf

23.08.2010, 12:58 Uhr
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"Me Dräck..." - Christoph Blocher hat recht. So gesehen qualifiziert sich Chris von Rohr für die SVP. Antworten


Willi Bhend

23.08.2010, 12:58 Uhr
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Passt ja alles zusammen: Chris von Rohr ist wieder mal in der Zeitung und Toni und Christoph unterstreichen ihr Flair für die Verarschung des Volkes. Alles wie gehabt. Antworten


Rene Grossenbacher

23.08.2010, 12:54 Uhr
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Das Eingeständnis der Politik: Politiker sind hoffnungslos überfordert - "out"! Stars sollen es richten! Wie war das doch seinerzeit mit Rasser? Hauptsächlich für ihn eine Qual! Unsere direkte Politik verkommt zum Flohmarkt!! " Mit Arnold Schwarzenegger in den Bundesrat"! Er ist zwar nicht Schweizer doch liesse sich eine Enbürgerung im Schnellverfahren - analog den Sportlern - bestimmt einfädeln. Antworten


Karl R. Zweifel

23.08.2010, 12:45 Uhr
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@Marcel Soytonto & Markus Rohner Nun scheint, dass die SVP von allen guten Geistern verlassen wurde! Toni Brunner, Christoph Blocher & Mörgeli & Co. haben immer bessere Ideen. Die SVP - die SPINNEN. Ich kann nur hoffen, das ein Verein wie die SVB keinen Bundesratsitz gewinnen kann. Je mehr SVO desto mehr bachab! Antworten


Erich Brunner

23.08.2010, 12:40 Uhr
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Lustige Idee - nur, welche Star will sich in der Politik schon zum Deppen machen ? Die haben alle genug Geld und haben einen Job - deren Motivation für einen Schritt in die Politik würde ich gerne erfahren. Antworten


Jörg Jenny

23.08.2010, 12:39 Uhr
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Nur Berufs-Alphatierchen haben Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen, um es in die Politik zu schaffen. Entsprechend wimmelt es dort nur so von Machtgier, und die Machtpolitik überwiegt im Allgemeinen die Sachpolitik. Etwas frischen Wind, sei es aus Kultur, Sport, Wissenschaft oder aus dem "ganz gewöhnlichen Alltag" kann da bestimmt nicht schaden! Antworten


Peter Walther

23.08.2010, 12:31 Uhr
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@Pius Plattner: Ich glaube, ein bisschen mehr Verständnis für Ironie täte Ihnen gut, dann würden Sie die Bildunterschriften nicht ganz so ernst nehmen.... Antworten


Reto Graf

23.08.2010, 12:29 Uhr
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@Marcel Soytonto+ alle. Wie intelligent muss man sein, um in diesem Bericht den Humor nicht zu verstehen und ihn Todernst zu kommentieren? Andersdenkende dann noch grossartig als dumm zu bezeichnen zeugt von unmessbarer Intelligenz! Darf ich raten, Sie wählen sicher SP! Antworten


Emil Roduner

23.08.2010, 12:19 Uhr
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Werden die Debatten im Bundeshaus demnächst gesungen? Meinetwegen, ja, das ist vielleicht besser als noch ein Jurist mehr, dieser Berufsstand ist eh schon eklatant übervertreten. Antworten


Peter Pfrunder

23.08.2010, 12:05 Uhr
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Ich erachte den Wähler und Bürger intelligent und informiert genug, dass er nicht auf die Aussagen usw. von Künstlern und Sportlern hereinfällt. Der Wähler ist doch in der Lage sich selbst eine Meinung über die Arbeit und Themen, die die verschiedenen Parteien während des Jahres bearbeiten, zu machen. Nicht die Wahlpropaganda zählt, sondern die konstante Parteiarbeit! Antworten


pius plattner

23.08.2010, 12:00 Uhr
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es gibt ein song. der rapper greis, zusammen mit stress und Bligg. der song heisst "fuck blocher" und darin stellt auch bligg wohl überdeutlich klar, wieviel er von der svp hält. also bitte bisschen mehr recherchieren nächstesmal.. danke. Antworten


Markus Rohner

23.08.2010, 12:00 Uhr
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Musiker und Dichter für Politik vereinnahmen? Nein danke. Schade um deren Können und Rolle. Es würde nicht für ihre wirkliche Rolle sprechen. Wenn Politiker Künstler vereinnahmen, beschlagnahmen sie Emotionen und machen zusätzliche Mythen statt Sachpolitik. Historisch gesehen kam das nicht gut heraus, bisweilen auf gefährliche Weise.Dieser SVP Trick braucht darum wirklich nicht vermehrt zu werden. Antworten


Marcel Soytonto

23.08.2010, 11:50 Uhr
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Intelligente Schweizer Künstler, welche nicht schon Gesellschaftskritisch sind, werden sich hüten politisch Stellung zu nehmen. Sie verlieren dadurch viele Fans und folglich auch Geld. Internationale Bands wie U2 etc. haben da schon ein bedeutend grösseres Fan-Polster. „Künstler“ wie Göla und von Rohr gelten ja nicht als die Intelligentesten, darum auch passend zum Niveau einer SVP. Antworten


emil frey

23.08.2010, 11:50 Uhr
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Grundsätzlich sollten wir politisch offener sein und wie Fussballclubs für die Top-Positionen Ausländer in Betracht ziehen. Wie wäre es mit Bill Clinton und Tony Blair als parteilose Bundesräte, vielleicht noch nen Schröder dazu? Antworten


Edwin Hitz

23.08.2010, 11:30 Uhr
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Sobald genannte Partei genügend Prominente vor ihren Eselkarren gespannt hat werden sie der Abstimmung per Handy zum Durchbruch verhelfen. CB wird dann wohl mit Nuggi im Mund auftreten, und Mörgeli ein "Legalize it" Hemd tragen. Wie sich die JSVP davon noch Abheben will überlasse ich Ihrer Fantasie. :-)Situatives Politisieren in Reinkultur, man sagt auch Windfahnenpolitik oder SVP-Scheinpolitik. Antworten



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