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«Ideologien sind Sicherheitsnetze für Angsthasen»

Tinu Heiniger, Doyen der Schweizer Liedermacher, über seine Art, links zu sein, ohne den politischen Gegner zu verachten. Mehr...

Von Thomas Widmer, Hannes Nussbaumer.

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20 Kommentare

Johannes Künzler

02.05.2011, 13:39 Uhr
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Zu sagen, dass links und rechts als politische Begriffe bedeutungslos seien, zeugt nicht bloss von Denkfaulheit, sondern auch von einer kompletten Ignoranz gegenüber (eben auch sprachlich 'geregelten') gesellschaftlichen Verhältnissen. Dazu stets den anderen den Ideologen anzuhängen gibt's gratis obendrauf. - ächz. Antworten


Thomas Läubli

01.05.2011, 17:57 Uhr
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Sich bei einem rechtskonservativen Gutmenschen wie Amstutz anbiedern, nur damit man seinen Anti-Anti-SVP-Reflex zur Schau stellen kann? Billig und genauso ideologisch! Vor einer Partei, die mit Geld ihre Politische Korrektheit durchsetzt und Lehrer, Nicht-Christen, Sozialfälle, Ausländer, Schwule, Akademiker, Künstler etc. verhöhnt, muss man nicht den Kotau machen. Antworten


Edith Habermann

03.05.2011, 11:23 Uhr
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Tinu Heiniger sagt, dass er das Heu mit Herrn Amstutz nicht auf der gleichen Bühne habe, aber dessen menschliche Qualitäten schätze. Das hat nichts mit billiger Anbiederung zu tun, sondern mit scheuklappenfreiem Denken. Das scheint Ihnen mit Ihren ideologischen Vorurteilen fremd zu sein. Es gibt sowohl in der SP wie auch in der SVP gute und schlechte Menschen. Einverstanden?


andreas furrer

02.05.2011, 21:54 Uhr
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lieber thomas läubli, für einmal gebe ich ihnen recht. diese blauäugigkeit ist mir auch zuwider.


Hans Abächerli

01.05.2011, 08:54 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Bravo, Tinu Heiniger! Da kann ich nur sagen: Hut ab! Antworten


Edith Habermann

01.05.2011, 06:50 Uhr
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Ein grosses Bravo für die klugen Fragen. Und ein noch grösseres Bravo für die ehrlichen, gut reflektierten Antworten. Das ist wieder einmal ein Interview, das mich zum Denken angeregt hat und meinen Horizont erweitert hat. Würden doch nur auch Politiker so ticken... Antworten


Indy Müller

01.05.2011, 00:58 Uhr
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Wow - vielen Dank Herr Heiniger. Wieso können zig PolitikerInnen und gefühlte 90 % der StimmbürgerInnen nicht auch verstehen, dass dieses idiotische links-rechts-mitte-oben-unten-mercedes-trabi-Denken uns keinen wesentlichen Schritt weiterbringt. Politik der Angst von allen Seiten - zum Kotzen !!!! Antworten


Dan Greg

30.04.2011, 22:03 Uhr
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Ich habe auch schon bürgerlich gewählt ( z.B. Christa Markwalder ), aber meine Toleranz hat bei einem
Kleingeist und ideologischen Phrasendrescher wie Adrian Amstutz seine Grenzen.
Antworten


Marina Müller

30.04.2011, 21:57 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Lieber Tinu Heiniger! Chapeau! Ihre Aussagen sprechen mir aus dem Herzen! Vielen Dank! Antworten


Lukas Huwiler

30.04.2011, 20:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Schönes Interview! Das Traurige daran: Solche Leute werden seltenst Politiker. Es gibt ein paar, aber die kann man an den 10 Fingern abzählen. Antworten


Yannick Hagman

30.04.2011, 19:48 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Mehr davon. Antworten


Heiner Hug

30.04.2011, 19:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ideologien sind Sicherheitsnetze für Angsthasen - der Mann spricht mir aus dem Herzen. Es ist erschreckend wie viele Zeitgenossen sich hinter Ideologien verstecken. Neben Feigheit und Ignoranz ist m.E. auch Selbgerechtigkeit ein wichtiger Faktor für so eine enge Sicht der Welt. Gäbe es nur mehr Menschen wie T.H. Antworten


Thomas Läubli

30.04.2011, 16:22 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die SVP legt den Finger nicht nur in die Wunden, sie schlägt auch welche. Leute, die andere (Lehrer, Nicht-Christen, Schwule, Akademiker, Deutsche, Sozialfälle, Weichsinnige etc.) permanent angreifen statt Kritik zu üben, sind politisch nicht tragbar. Nur weil man Amstutz gegen Verunglimpfungen verteidigen will, muss man ihn nicht unterstützen. Ein solcher Anti-Anti-SVP-Reflex ist pubertär. Antworten


Peter Zurbrügg

30.04.2011, 11:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

So sollte die politische Landschaft der Schweiz aussehen! Zu seinen Ansichten stehen, den Andern trotzdem achten. Und das Links wie Rechts. Danke Herr Heiniger. Antworten


Klaus Schweizer

30.04.2011, 11:03 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Kompliment, Tinu Heiniger. Dieses Interview war eine echte Überraschung und Entdeckung heute morgen. Ich persönlich hatte schon lange die Hoffnung aufgegeben, dass Linke auch differenziert denken und die Welt betrachten können. Dass Sie sich damit bei den Genossen mit ideologischen Scheuklappen nicht beliebt machen, ist klar. Muss aber auch nicht sein. Antworten


Hans Müller

02.05.2011, 00:13 Uhr
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@ K. Schweizer: Wir? Sie offenbar, ich nicht.


Michael Matter

01.05.2011, 11:47 Uhr
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Hier werden Komplimente für differenziertes Denken verteilt, die sogleich selbst disqualifiziert werden, indem der Urheber sein eigenes Schubladen-Denken offenbart. Klassisches Eigentor.


Klaus Schweizer

01.05.2011, 10:18 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Hans Müller
Wie kommen Sie denn darauf?
Wir sind wohl heute mit dem linken Fuss aufgestanden.


Hans Müller

01.05.2011, 07:56 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Mit Ihrer Bemerkung über das "differenzierte Denken der Linken" zeigen Sie gerade sehr schön wie undifferenziert Ihr eigenes Denken ist. Paradoxerweise sind es ausgerechnet Leute wie Sie, welche gegen Zuwanderung wettern und gleichzeitig $VP wählen, exakt jene Partei, die mittels Pauschalbesteuerung und tiefen Unternehmenssteuern die Zuwanderung begünstigt wie nie zuvor!


Peter Stalder

30.04.2011, 17:54 Uhr
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Jetzt wäre es schön, würde auch noch ein Rechter mal die Scheuklappen fallen lassen und konstruktiv und differenziert denken und dies - auch entgegen den Parteivorgaben - öffentlich machen. Ansonsten muss ich weiter glauben, dass Rechte unfähig und unwillens sind, sich den wahren Problemen anzunehmen und sie nicht nur zu bewirtschaften.



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