Deutschland vor, bloss kein Tor!
Von Philippe Zweifel. Aktualisiert am 08.06.2010 132 Kommentare
Artikel zum Thema
- «Viele Deutsche sehen in Schweizern eine Art verschärfte Schwaben»
- «Grüezi, wir sind aus der Schweiz»
- «Sie werden nie ‹reines› Schweizerdeutsch sprechen»
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Bald ist WM. Wie immer wird die Schweiz in der Vorrunde oder im Achtelfinal ausscheiden, während Deutschland mindestens den Halbfinal erreicht. Und wie immer wird das Publikum in hiesigen Fussball-Bars mit einer beeindruckend geschlossenen Mannschaftsleistung johlend die Gegner Deutschlands unterstützen. Dieses Jahr vielleicht sogar ein bisschen lauter als sonst. Schnappen uns die Deutschen doch gerade die Jobs weg und infiltrieren obendrein den Mittelstand.
Allein, wir sind seit Jahrzehnten gegen die Deutschen. Weil sie besser sind? Ein unbequemer Gedanke. Schliesslich will man kein Kleingeist sein. Doch man kennt das Phänomen von Erfolgsclubs wie Bayern München oder (einst) GC. Nach jahrelangen Siegesserien kommen gegnerische Fans ins Stadion, in der Hoffnung, die Übermannschaft verlieren zu sehen. Es ist der Neid der Hablosen.
Vielleicht mal ein Stratege
Ein anderer grosser Deutschland-Widersacher heisst England. Immer, wenn die beiden Fussballnationen aufeinander treffen, überschlagen sich britische Zeitungen mit Wortspielen: «Let's Blitz Fritz» zum Beispiel. Und eben erst bezeichnete die «Daily Mail» das schwarze WM-Ausweichtrikot der deutschen Nationalelf als «Nazi-Stil». Es wecke Erinnerungen an die SS.
Das ist geschmacklos, aber historisch nachvollziehbar. Doch auch in Stockholm, Barcelona, Moskau und wahrscheinlich auch in Brisbane schlagen sich die Zuschauer auf die Seite von Deutschlands Gegnern. Liegts am deutschen Spiel, das inhärent auf Kampf und Disziplin beruht? Das den elegant dribbelnden Widersacher wie ein, nun, Panzer platt macht? Sagen wir es mal so: Tatsächlich bringt jedes Fussball-Land ab und zu einen begnadeten Techniker hervor. Messi, Rooney, Ronaldo, Robben, Ribéry und wie sie alle heissen. Aber Deutschland? Vielleicht mal ein Stratege wie Beckenbauer oder Netzer. Alle paar Jahrzehnte. Sonst halt mehr oder weniger verbissene Chrampfer.
Deutschlands Trost
Doch Fairplay! Wenn bald die Schweiz aufläuft, kämpfen die nicht-schweizerischen Zuschauer ziemlich sicher mit Gähnreflexen. Sowieso: Es gibt Mannschaften, die ein Fussballspiel effizienter zu zerstören wissen als Deutschland. Zum Beispiel Italien. Trotzdem mag man die blaue Truppe (Faulheit ist cooler als Tüchtigkeit). Und trotzdem werden die Trauerspiele der Schweizer Mannschaft international wohlwollend zur Kenntnis genommen (gerade von den Deutschen).
Die deutsche Mannschaft ist jedoch - Sommermärchen hin oder her - längst zu einer Projektionsfläche für alles geworden, was im Fussball als hässlich empfunden wird. Siegeswillen. Ausdauer. Glück. Fouls. Penaltys. Brüllende Torhüter. Ob das überhaupt noch zutrifft (tut es nur bedingt), ist nebensächlich. Symbole brauchen keine Begründungen und folgen weder Logik noch Analysen. Man mag sich als Deutscher damit trösten, dass man auf der ewigen WM-Rangliste an zweiter Stelle liegt. Oder dass die deutsche Nationalelf in Japan gut ankommt. Allerdings haben die Japaner ihre Schuluniformen auch nach preussischen Militäruniformen entworfen. Nun. Bald ist WM – da werden statt Klischees Bälle gedroschen. Mal sehen, von wem. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.06.2010, 10:09 Uhr
WRITE A COMMENT
132 Kommentare
@Max Caster: Ach, Sie glauben also, dass die Schweiz ohne Leute wie Sie zusammenbrechen würde und bleiben wohl nur aus Mitleid hier. Dankeschön. Glauben Sie mir, viele Schweizer haben von genau dieser Überheblichkeit (Ihre letzten Beiträge bestätigen jedes Vorurteil) die Nase gestrichen voll. Die meisten Deutschen sind bestens integriert, aber auf Leute von Ihren Schlag verzichten wir hier alle sehr gerne. Gehen Sie bitte nach D zurück, wir brauchen Sie wirklich nicht. Sie hinterlassen keine Lücke. Antworten
Nur 5 verschiedene Mannschaften spielten an den letzten 7 WM Finals: Brasilien, Deutschland, Italien, Frankreich und Argentinien. Ratet mal wer am meisten dabei war? Genau, Deutschland, nämlich 4mal! Ich habe grossen Respekt vor dem deutschen Fussball. Oft ohne wirklich herausragende Einzelkönner an Turnieren immer parat und vorne mit dabei. Teamleistung heisst das Stichwort.. Antworten
@Caster: Irgendwie komisch, Sie beklagen sich über die (leider ständig stattfindenden) Pöbeleien der Schweizer gegen Deutsche und tun im gleichen Augenblick genau dasselbe!?! Überdurchschnittlich intelligent finde ich das ehrlich gesagt nicht. FREUT EUCH DOCH ALLE EINFACH AUF HOFFENTLICH TOLLEN FUSSBALL, EGAL WER GEGEN WEN SPIELT! Antworten
Liebe ... äh ... Fussballfreunde! Vor allem @Hauser, Caster, Gattiker & Konsorten: Wenn meine unter 10-jährigen Kinder sich um ihre Süssigkeiten streiten, geht es auch nicht anders zu. Und @Redaktion: Bitte die Kommentar-Funktion schliessen, bevor der DFB dem SFV den Krieg erklärt und Kaiser Franz seine Truppen an der Grenze aufziehen lässt. Ach, der wohnt in Österreich? Na, auch egal... Antworten
@Hauser: Das mit den Medien ist auch ein Glück für die CH. Man stelle sich vor, alle Deutschen würden SF empfangen und simultan übersetzt bekommen, was etwa die SVP so für Ansichten über sie verbereitet. Da würde das Heidi-Land-und-Berge-Klischee, dass auch die Schweiz so gerne pflegt, im grossen Kanton ganz schnell zusammenbrechen. Und die CH hätte ganz andere Probleme als schlechten Fussball... Antworten
Tja, warum ist wohl ausgerechnet die Schweiz so sehr gegen die deutsche Elf? Und dies mehr als andere Länder? Ganz einfach: seit Kindesbeinen sind wir durch die deutschen MEDIEN geprägt. Z.B. 1-2 Schweizer TV Sender gegen 12-15 Deutsche! Wir sind also gezeichnet von Zitaten wie: "Es wird uns über Jahrzehnte keiner das Wasser reichen können" oder "macht nix wir sind ja Weltmeister" (bei Wimbledon!) Antworten
h.gattiker: was sie von "gastarbeitern" erwarten,ist nicht respekt,sondern unterwürfigkeit,die sie (schade für sie) nicht erwarten können.der von ihnen angesprochene schrieb sachlich darüber,dass er von schweizern angepöbelt wurde,weil er ein deutsches fussballtrikot trug.ja,wo sind wir denn? man sollte ihre miteidgenossen auch in deutschland entsprechend behandeln;das wünsche ich mir inzwischen! Antworten
@Heiri Gattiker: Respekt ist eine gegenseitige Angelegenheit. Also lehnen Sie sich mal nicht zu weit aus Ihrem Chalet-Fenster. Wenn morgen alle respektlosen Gastarbeiter die Grenze Richtung Norden passieren würden, könnten Sie sich für Ihr politisches System und Ihre hohen Löhne auch nichts kaufen. Jedenfalls kein/e Ärzte, Pflegepersonal, Ingenieure, Lehrer, IT-Experten, Techniker; Medienleute... Antworten
Missionarischer Eifer auf beiden Seiten. Kann man nicht einfach für die jeweils bessere Mannschaft sein? Wenn die deutsche Elf gut spielt freue ich mich, wenn sie gewinnt. Wenn sie schlecht spielt soll der Gegner als Sieger vom Platz gehen. So halte ich es mit ALLEN Mannschaften, auch mit denen, mit denen ich mitfiebere (das sind neben den Schweizern zum Glück auch noch andere...). Antworten
Warum eigentlich? Weil die Deutschen Spieler, Trainer, Zuschauer, Kommentatoren (ausser Netzer) schlicht präpotent sind in Sachen Fussball. "Wir sind die Besten, die Grössten, die Supermannschaft", da ist es ja logisch dass man dem vermeintlichen 'Underdog' hilft. Die Brasilianer behaupten das zwar auch, aber das ist wenigstens was dran. PS: die blaue Truppe wird schwerlich mehr gemocht! Antworten
Ich war schon während mehrerer EMs und- WMs im nicht-deutschen Ausland unterwegs, einmal sogar in Südamerika. Aber glaubt mir, ein solches verbissenes antideutsches Schauspiel wie in der Schweiz gibt es sonst nirgends. Ich habe einige deutsche Freunde, die regelrecht entsetzt von der EM in der Schweiz zurückkamen, weil sie hier wegen ihrer Fan-Shirts übel angemacht und beschimpft wurden. Peinlich! Antworten
@I.Reiser, F.Neubauer u.a.: Es gibt nicht "die Schweizer" oder "die Deutschen" - diese Pauschalisierungen sind "abartig"! Komische Leute gibt es überall. Es gibt Schweizer, die hätten es lieber, wenn die Schweiz mit 0 (null) Alex-Frei-Toren früh ausscheidet, statt die Schweiz mit vielen Frei-Toren als Weltmeiser zu sehen. Und es gibt Deutsche, die sich an CL-Niederlagen der Bayern freuen... Antworten
Kommt mal wieder auf den Teppich, es geht nur um Fussball; zwar mag ich unseren nördlichen Nachbarn ein Weiterkommen auch nicht richtig gönnen, und gewisse Sympathien für den jeweiligen Gegner sind durchaus vorhanden, aber das beschränkt sich ausschliesslich auf die 90min des Spiel. Die Schadenfreude ist halt die schönste Freude, und mir der CH- Nati haben wir ja leider auch nicht viel zu lachen.. Antworten
@ Max Caster: Das ist jetzt aber eine sehr unfeine Betitelung für uns Schweizer. Immerhin scheinen Sie ja im Land der "Komplex-behafteten Besitzlosen" zu leben und von deren Errungenschaften wie beispielsweise dem ausgezeichneten politischen System, den hohen Löhnen und der hohen Lebensqualität zu profitieren. Von Gastarbeitern dürfen wir wohl etwas mehr Respekt erwarten. Antworten
Das Thema begleitet mich mein Leben lang und sagt immer wieder das Gleiche: Viele Schweizer kommen nicht klar mit der Rolle ihres Staates, sich selbst und halten sich u.a. an Deutschen schadlos. Dieselben Leute tun das regelmässig auch mit Angehörigen anderer Nationen, was zu der nie eingestandenen Fremdenfeindlichkeit führt. Niemand anders braucht eine Anti-Rassismus-Kommission. Antworten
@ Paul Schwarz 12:31 Uhr - Ach gottchen. Wird jetzt also wieder das fussballerische D - NL Problem hochgejubelt. Ich habe fast noch nie in NL die gleiche boshafte Schadenfreude erlebt, wie in der CH. Im Gegenteil man freut sich auf die Spiele D / NL und feiert sie auch gemeinsam. Natürlich nicht ohne den anderen zu necken. Necken! Nicht demütigen! Antworten
@Max Caster: Ok, dass Sie sich im Vergleich zu den "komplexbehafteten Eidgenossen" für überlegen halten, lassen wir Ihnen gerne. Aber glauben Sie mir, niemand, sei er auch noch so "besitzlos", ist neidisch auf Sie. Frage: Was hält Sie eigentlich noch hier in dieser ach so feindlichen Umgebung? Antworten
der tagi ist klasse,eine richtige offizielle deutschlandbashing zeitung.es stimmt,die medien sind die vierte macht, in jedem staat.wir nehmen euch schweizer schon lange war und ratet mal warum! denn was hier so abgeht wird nach ausssen getragen,ich freue mich auf ein echtes team und das ist D .übrigens, ich kenne niemanden der nicht fair zum gewinner ist.gruss aus HB/D Antworten
@Georg Trachsel: Ich versuche es Ihnen herzlich gern zu erklären, Herr Trachsel: Ca. 250.000 Menschen sind für einen Flächenstaat mit > 80 Mio. Einwohnern nicht viel. Sie sollten die Dimensionen in denen Sie zu denken scheinen überdenken. Wenn 250.000 People das Land verlassen merkt D es gar nicht ... Antworten
Man möge, auch ob Hr. Hitzfeld, weniger auf die Deutschen schiessen. Was soll das? Die Rosinen rauspicken? Ich freue mich auf: gegelte Italos mit Haarreif, die im Achtel rausfliegen, südamerikanische Zauberer, Nord- gegen Südkorea :-) Schweizer Kämpfer und vor allem auf die afrikanischen Mannschaften. Es ist die afrikanische WM, gönnen wir doch SA, KAM, CI schöne Siege! Antworten
Wieso? Ich freue mich als Schweizer über jeden Sieg der Deutschen! Hopp 'schland! Ist doch nur ein gefundenes Fressen für die Medien... hört endlich auf damit! Die Deutschen haben einfach nicht diese Loser-Mentalität wie manchmal Unsere. Wenns um die Wurst geht machen sie den Topf. Also: Hopp Schwyz und hopp 'schland! Antworten
@ Max Caster: Immerhin scheinen Sie ja im Land der "Komplex-behafteten Besitzlosen" zu leben und von deren Errungenschaften wie beispielsweise dem ausgezeichneten politischen System, den hohen Löhnen und der hohen Lebensqualität zu profitieren. Von Gastarbeitern erwarten wir etwas mehr Dankbarkeit. Vermutlich könnte die Schweiz besser ohne Sie leben, als Sie ohne die Schweiz. Antworten
Nicht die restliche Welt solidarisiert sich gegen die Deutschen, sondern NUR die Schweiz! Obendrein fungiert Deutschland international statistisch gesehen als beliebtetes Volk. Ja, damit haben eben NUR die Schweizer ein grosses Problem (aber niemand interessiert's) wie erbärmlich u. peinlich von der CH! Warum wohl? Antworten
Freut mich zu sehen ,dass es hierzulande auch Menschen gibt, die die Leistungen der Deutschen "Nati" objektiv beurteilen.Ob sie (uns) Deutsche jetzt mögen oder nicht. Allerdings ist mir schleierhaft, wieso wir krampfhaft "gemocht" und "geliebt" werden wollen.Erfolg ist wichtiger als Sympathie. In diesem Bereich sieht unsere Bilanz doch ganz passabel aus.Alles Gute auch dem Schweizer Team! Antworten
Also ich bin Schweizer und drück neben der Schweiz auch Deutschland die Daumen und würde ihnen auch den Titel gönnen. Die meisten anderen Schweizer die ich kenne sehen das ähnlich. Im realen Leben sehe ich sowieso kein Problem zwischen Schweizern und Deutschen, nur in den Medien les ich seltsamerweise immer wieder, dass wir uns anscheinen nicht mögen. Zum Glück merk ich nichts davon, im Gegenteil. Antworten
Irgendwann muss mir einer mal erklären, was an Siegeswillen, Disziplin, kämpferisch, erfolgreich und andere genannten Attributen in Zusammenhang des Deutschen (hoffentlich) Fussballs so schlimm ist. Keine Mannschaft der Welt wird Weltmeister mit schön spielen. Technische Fähigkeiten haben auch die Deutschen, aber diese wird im Dienste des Ganzen gestellt: Angriff bringt Siege, Abwehr Meisterschaft Antworten
Das Problem ist nicht die Abneigung gegen einzelne Teams sondern die groteske schweizerische Selbstverständlichkeit, einer Person in einem DFB-Shirt die Vernunft absprechen zu dürfen. Als langjähriger Deutschlandfan schweizerischer Herkunft darf ich mir schon bald wieder die absurdesten "Argumente" von den diversen Modefan(innen) anhören. Antworten
Als ich klein war und noch nicht wusste, dass alle Deutschen doof sind, kam fuer mich als Rueckennummer bei einem Schuelerturnier nur die 13 in Frage, die Nr. von Gerd Mueller, dem Bomber. Das war 1974. Und ich fieberte fuer ihn und Sepp Maier und Netzer und... Trotzt NL-Cruyff und -Neeskens. Und heute, wo ich weiss, dass nicht alle Deutschen doof sind, helfe ;-) ich doch dann und wann ihnen. Antworten
@T.Thürer. Deswegen kann man über diese Thema ja auch nur lachen. WM 2002 waren alle für Brasilien, WM 2006 waren am Anfang auch noch alle für Brasilien, nach dem Ausscheiden waren dann alle für Italien. EM 2008 waren alle für Italien, dann kurzfristig alle für Holland und zum Schluss gab es nur noch Spanienfans. Nur 2004 war niemand für Griechenland. Ich war auch schon immer für Inter Mailand! Antworten
Rückblick 06 - Autocorso bei Siegen von IT, FRA, CH, SP, POR am Ende waren sowieso alle für Italien. Ein deut. Autocorso wäre polizeilich unterbunden wurden. Rückblick 08 - nach zwei Spieltagen wurden die IT-Trikots gegen Orangene getauscht (Bei IT- NDL war man noch blau gewandet) und beim Halbfinal D-TÜ blieb man "neutral". Dank an Alle die hier anderes schreiben - die Botschaft hör ich wohl .. Antworten
Im Gegenteil, ich freue mich über jeden Sieg der Deutschen. Nebst der Schweiz, welche wie immer früh ausscheiden wird, drücke ich Deutschland die Daumen. Dass alle Mode-Fussballfans (sprich Barcelona Fans)entweder Brasilien, Portugal oder England unterstützen, lässt sich halt nicht vermeiden. Antworten
Wer bei den Deutschen von Hau-Ruck- Fussball spricht, sollte erst einmal vor der eigenen Haustür kehren. Oder ist der schweizer Fussball weniger verkrampftoder nicht gar lahm...und über die technische Versiertheit einiger schweizer Spieler lässt sich auch streiten... Antworten
mochte jetzt nicht alles durchlesen, aber: Deutschland spielt keinen hässlichen Fussball mehr! Spätestens seit der WM 2006 ist das mehr als nur ansehnlich. Spieler wie Özil, Marin, Schweinsteiger oder Lahm spielen attraktiver als mancher Italiener oder Engländer (oder Schweizer).Die Ablehnung muss wohl genetisch bzw. vom sozialen Umfeld übernommen sein, denn ich gönn' den Deutschen auch nix... Antworten
Der Artikel zeugt nicht gerade von Fussball-Sachverstand. Marin, Cacau, Trochowski, Lahm, Özil und vielleicht noch andere sind exzellente Techniker. Unsere keeper ohne Ausnahme, denn goalkeeping geht nicht ohne Technik. Aber das nur nebenbei. Ich empfinde es umgekehrt: Länder wie Italien haben das Glück gepachtet, der Titel 2006 war nicht wirklich verdient. Und wo war unser Glück 2008 im Finale? Antworten
Es ist schon erstaunlich. Jede EM und jede WM das gleiche Thema. Man hat das Gefühl, dass sich die Leute eher darauf freuen die Deutschen verlieren zu sehen, als das eigene Team siegen zu sehen. In 3 Monaten kräht kein Hahn mehr danach. Das der Tagesanzeiger mit solchen überflüssigen Kommentaren zum Deutschenhass viel beiträgt ist ja nicht Neues. Ich drücke der deutschen Mannschaft die Daumen. Antworten
@ Max Caster Sie bestätigen exakt die gegen Deutsche vorliegenden Vorurteile. SIE sind arrogant, wenn Sie die Schweizer pauschal als "komplexbehaftete Besitzlose neider" betitteln. Sie sind exakt der Grund für die kritische Grundhaltung vieler (in Europa) gegen Deutsche. Exakt Sie bestätigen die Skepsis und verstärken sie auch noch, da sie gleichzeitig auch noch hier Leben (freiwillig). Antworten
Man kann muss deutschen Fussball nicht mögen, aber die Argumente sind z.T. dubios. Wegen des Benehmens deutscher Urlauber (vgl. England)? Wegen der Arroganz, trotz gegenteiliger Erfahrung auch vieler Schweizer Gäste bei der WM2006. Wegen der Überheblichkeit, was andererseits auch Fans in BRA, ITA... zur Festtagsstimmung so zelebrieren. 50% der Deutschen erwarten das „Aus“ spätestens im 1/8 Finale. Antworten
@ Ernst Müller Ja dann fragt man sich unweigerlich, warum die Schweiz für die Deutschen Einwanderungsland Nr. 1 ist, wenn, wie sie es sagen, "die Schweiz in der Dt. Öffentlichkeit nicht stattfindet". Die Deutschen sind schlicht belastet durch den Krieg. Daher die Ablehnung. Mit Erfolg der Fussballnationalmannschaft hat die Ablehnung herzlich wenig zu tun, sonst wäre ja Brasilien total unbeliebt. Antworten
ich mag das deutsche team, weil sie guten fussball spielen. mich nerven eher die italiener mit ihrem ewigen gegränne und gewinde auf dem feld - total peinlich. die deutschen können sich über siege genau so freuen wie südländer (war an wm 06 in berlin), das sollten auch ihre fans in der schweiz tun können! deutschland fäns aller länder vereinigt euch! gähne über mediales deutschland-bashing... Antworten
Deutschland hat das, was uns fehlt- Durschlagskraft. Wenn man den Artikel liest, bekommt man schnell das Gefühl der Verfasser gehört zu jenen Menschen, die sich bei Grossanlässen wie der WM für Fussball interessieren, sonst nicht. Es geht nicht ums "schöne bällälä" sonder um den Sieg, Teamgeist, Disziplin Antworten
"Vielleicht können Deutsche es nicht ausstehen , dass ihr kleiner Nachbar, sie nicht als das Maß aller nehmen...?" Da irren sie sich. Dem Deutschen an sich ist der Schweizer so was von wurscht. Ihm ist völlig egal, ob "der kleine Nachbar" ihn als Mass aller [Dinge] ansieht, oder nicht. Wirklich. Die Schweiz findet in der deutschen Öffentlichkeit nicht statt. Wann begreifen Sie das endlich? Antworten
Deutsche könnten in der Theorie noch so leise, rücksichts- oder taktvoll sein: Für Schweizer sind sie per Definition immer laut, überheblich und arrogant. Anerzogener Reflexneid der Komplex behafteten Besitzlosen. Wenn meine Kinder (!) es wagen, öffentlich D-Fussballshirts tragen, fragen sie mich danach immer, wieso sie hier von den Leuten primitiv angepöbelt werden. Das macht uns nur stärker ;-) Antworten
Das ist doch sehr allgemein geschrieben. Natürlich hilft man immer dem Underdog und Deutschland ist nun mal meistens der Favorit. Genauso freuen wir uns Schweiz aber auch wenn die Oesterreicher sich wieder nicht qualifizieren oder die Italiener bereits im Achtelfinal scheitern. Trotzdem trinke ich weiterhin Deutsches Bier, gehe in Oesterreich skifahren und verbringe meine Ferien in Italien.... Antworten
Bei mir zuhause hängt die Schweizerfahne (gross), dann die Deutschlandfahne (kleiner) und aus lauter Symphatie für die Permier League noch die Englandfahne. Die kampfstarken und teamfähigen Deutschen haben mir, aber auch meinem Vater, schon immer gefallen. Als Deutschschweizer stehen wir unseren Nachbarn im Norden, vor allem Schwaben und Bayern, näher als manchem Welschen oder Tessiner! Antworten
Kein einziger Schweizer "solidarisiert" sich mit Deutschland, mag er hier auch noch so politisch korrekt schreiben. Wenn die Deutschen ein Tor kassieren, jubelt einem jedem Eidgenossen das Herzli. Ausserdem spielen die Deutschen einen effektiven, aber keinen schönen Fussball. Die Resultate mögen stimmen, die Stimmung tut es nicht. Da guck ich lieber die Brasilianer. Die freuen sich auch schöner. Antworten
@ Bernhard Angermeister..., ihre Türe ist glaube ich auch nicht ganz in der Angel;... Die Alpen - Seppli - Story und dem Frust ist glaube ich genauso verstaubt, wie die Idee ..., dass Deutsche tanzend kicken...! Vielleicht können Deutsche es nicht ausstehen , dass ihr kleiner Nachbar, sie nicht als das Maß aller nehmen...? Antworten
ich muss schmunzeln wenn ich diese zeilen lese, warum wurde dieser bericht mit soviel schärfe geschrieben. damit wird doch nur wieder das geschürrt, das jeder an einer WM gegen die deutschen sein soll. meine lieblingsmanschaften sind deutschland und die schweiz. ich bewundere was die schweiz in den letzten jahren erreicht hat, gerade in der jugend, drücke als deutscher den schweizern die daumen Antworten
neid muß man sich verdienen. mitleid bekommt man geschenkt. Deutschland viiiiel Neid, die Schweiz viiiiel Mitleid. da ist mir der neid doch lieber. zeigt es doch auch welch geringes selbstwertgefühl der neider hat. immerhin konnten wir eine wm alleine austragen. und nicht eine em bloß zu zweit. da wären wir wieder beim mitleid. Antworten
@Kälin. Wenn ein Freund (Mannschaftsmitglied) ausfällt, darf man weinen. Ballack persönlich hat esaber sportlich fair genommen. Und für den Rest der Mannschaft ist keine Welt untergegangen, denn Deutschland besteht aus einem Team und nicht aus einem Einzelspieler. Mein WM Tip. Deutschland-England 2:1. So Deutsche in der Schweiz schämt euch nicht Flagge zu bekennen. PS: Ich bin Schweizer... Antworten
Deutschland spielt keinen technischen Fussball? Ich glaub da hat jemand keine Ahnung! Hört doch entlich mal mit dem Klischeedenken auf und wacht auf! Das mit dem Komplex gegen Deutsche(Fussball) ist langsam ein Relikt aus der Vergangenheit! Die Schweiz kann sich mittlerweile international sehr gut behaupten und hat einen Komplex nicht mehr nötig! Hopp Schwiiz oder Hopp Deutschland! Antworten
Ein kluger Artikel. Leider weiss ich auch nicht, warum man uns Deutsche nicht mag. Ich empfinde uns einerseits als humorvoll und einigermaßen tolerant. Andererseits aber auch nicht massvoll genug in der Selbsteinschätzung. Aber teilen wir dies nicht auch mit anderen Nationen? Daran kann es also nicht liegen. Oder doch? Weil wir ständig der Welt beweisen wollen, dass wir "gar nicht so" sind? Antworten
Auch ich bin ein Schweizer und neben unserer Mannschaft ein Fan der Deutschen Nationalelf! Nun ist es auch absolut goldrichtig, dass durch die Zuwanderung aus dem Norden es für uns Schweizer extrem schwierig ist auf dem Arbeitsmarkt! Dies sollte aber nicht vermischt werden und hat grundsätzlich mit den Deutschen auch nichts zu tun... Antworten
@Herr Kählin. Sie können es noch so oft stumpf wiederholfen. Es wird dadurch nicht wahrer. Niemand in Deutschland glaubt, dass D. die beste Mannschaft hat und keiner geht davon aus, dass sie schon WM ist. Da Sie den Deutschen so pauschal Arroganz vorwerfen, erlaube ich mir mal Ihnen Ihre Ignoranz vorzuhalten, die Tatsachen einfach nicht zur Kenntnis nehmen will. Antworten
Es ist auch hysterisch äh.. historisch. Lest einmal die schwarze Spinne von Gotthelf. Tief in uns drin sind wir immer noch die Bauern, die von den Teutschen Rittern regiert waren. Es ist die Faust im Sack-Rebellion gegen die Obrigkeit. Dabei hätten wir allen Grund stolz zu sein. Wenn man einmal die Grössenverhältnisse anschaut, so stehen wir in der Relation zu den Deutschen doch sehr gut da. oder? Antworten
Deutschland spielt schon seit geraumer Zeit einen technisch versierten Fussball mit Spielern wie Özil, Marin oder Schweinsteiger. Wer etwas anders behauptet, hat keine Ahnung von Fussball + ist noch in den Steinzeit-Aera von Hrubesch und Co. stecken geblieben. Was die Sympathie / Antipathie betrifft: Die wird es immer geben, aber manchmal kommt sie als Ideologie daher, und dann wirds mühsam Antworten
Hitzelsberger und Frings (vielleicht heute noch Mertesacker) waren die letzten die unter "Hauruck Fussballer" abzustempeln sind, wenn man es genau betrachtet. Wenn es spielerisch nicht läuft bei den Deutschen, dann haben sie etwas was uns Schweizern oft fehlt: Ehrgeiz, Selbstvertrauen und Siegeswille. Das nervt uns weil wir sie lieber weinen sehen würden. Ich muss an die Arbeit. Antworten
@Karl Springer: Was hat das mit der Nationalmannschaft zu tun und was kann ich dafür, dass Inter Mailand diese Personalpolitik vertritt? Nochmals es geht lediglich darum, dass mir die Art wie Deutschland Fussball spielt nicht gefällt und ich lieber Messi, Ronaldo oder Kaká zusehe und das sollte auch für Schweizer das gute Recht sein, ohne gleich als Deutschenhasser abgestempelt zu werden! Antworten
@Rudi Buchmann: "Früher was das selbstverständlich, dass man dem Gegner der Deutschen die Daumen drückt. Irgendwie muss man sich doch abgrenzen [...]". Ihr Problem ist, dass Ihnen Angst macht, was sie nicht in eine Schublade stecken können. Zum Thema: Ich mag den deutschen Fussball. Er ist hart, kämpferisch und attraktiv. Ist mir viel lieber als italienisches Defensivgeplänkel. Antworten
Das Problem der (Deutsch)-Schweizer sind die deutschen Medien, die oft konsumiert werden. Der Schweizer pflegt Erfolge (z.B. von Federer) nicht im gleichen Stil an die grosse Glocke zu hängen ("Wir sind Papst"). Darum muss für Deutschland spätestens im Finale Schluss sein, weil dieser Grössenwahn schlecht ertragbar ist. Hat aus meiner Sicht nichts mit Neid zu tun, ist eher eine Stilfrage. Antworten
Ui, jetzt sind gleich alle freundschaftlichen Besucher aus dem Norden aber betupft. Habe lange in Süddeutschland gelebt und mitgekriegt, wie da mit gegnerischen Mannschaften umgegangen wird. Ich erinnere mich an die ganzen Anti-Türkei T-Shirts, Hähme gegenüber den Polen usw. Schon seltsam, dass gerade unsere Freunde aus dem grossen Kanton den ersten Stein werfen möchten, gerade die. Antworten
Deutschlandbashing ist ein schweizerisches Frustproblem, weil sich der Schweizer im Kontakt mit Deutschen immer ein bisschen wie ein zurückgebliebenes Alpen-Seppli vorkommt. Beim Fussball kann es der Seppli dann den Deutschen heimzahlen. Vielleicht liegst aber auch daran, dass die Deutschen kicken wie die Schweizer tanzen: Nur mit dem Verstand, und weniger mit Herz und Hintern. Antworten
@Hajrovic. Genau diese Statements sind einfach nur - Entschuldigung - dämlich. Vermute mal, Sie haben diesen Satz vor 20 Jahren auswendig gelernt und bei jeder Gelegenheit kommt er wieder hoch, ohne auch nur einen einzigen Deutschen jemals gekannt zu haben. Toll! Hoffe sehr, dass nicht nur wir, sondern auch D ins Halbfinal kommt. Möge der bessere gewinnen, würde mich sehr über dieses Spiel freuen. Antworten
Gabler: Die Frage ist doch jetzt nicht im Ernst gemeint?? Sympathischer? Ich rede von Fussball und nicht von einer Boygroup. Hauruckfussball... Dieser Ausdruck, naja, sagt viel über Ihr Fussballverständnis. Ich frage mich woher unser Schweizer Komplex kommt. Wer würde nicht gerne das Schweizer Team mit dem Deutschen austauschen?? Rein sportlich gesehen, ohne Boygroup-Hintergedanken. Antworten
"Tatsächlich bringt jedes Fussball-Land ab und zu einen begnadeten Techniker hervor." Echt? Dann wäre ein begnadigter Techniker im Schweizer Team ja geradezu überfällig. Oder ist damit der Mann gemeint, der im Team für die Elektronik verantwortlich ist? Antworten
Ich mag den Fussball der Deutschen: Kraftvoll, schnell, kämpferisch und oft auch schön anzusehen! Davon kann unsere Nati zur Zeit nur träumen. Lieber Deutschland als Brasilien, Italien, Portugal oder andere südländische Schwalbenkönige, Schönwetterfussballer und Bodenwälzer. Antworten
@ Istvan Reiser Das ist kein Schweizer Phänomen, fahren sie mal während der WM nach Frankreich, England, Holland, Belgien, Polen, Österreich, Schweiz, Italien oder wohin auch immer. Mein Grossvater meinte immer: Wenn dich jemand einen Ochsen nennt, bespucke ihn, nennt dich jemand ein zweites Mal einen Ochsen, schlag ihn. Beim dritten Mal wird es Zeit, dass du dir einen Stall suchst. Antworten
Na Und... Was soll das mit Deutschland-Bashing oder Neid zu tun haben, wenn man ein Team nicht mag? Ob das jetzt Deutschland, Brasilien oder wer auch immer ist, entweder mag man sie oder eben nicht. Und nein, ich habe nichts gegen Deutschland oder finde die Schweiz besonders gut. Ich bin einfach neutral und hab mir mein eigenes Lieblingsteam ausgesucht... Antworten
Die Deutschen sind einfach Arrogant ohne Ende. Wenigstens haben sie das gleiche Problem wie wir im Sturm. Wer lässt schon einen Podolski oder einen Klose spielen, welche im Verien nur die Bank wärmen. resp. 2 Tore in der ganzen Saison erzielen. Wenn Deutschland rausfliegt wird bei uns Party gemacht. Nichts ist schöner als die Deutschen scheitern zu sehen. Antworten
Ich finde sehr wohl, dass die Deutschen attraktiven Fussball spielen, zumindest viel attraktiver als der italienische (zwar strategisch briliant aber langweilig zum zusehen )!! Ich war früher auch immer gegen Deutschland, weiss Gott wieso. Heute ist es bei mir jedoch der Gegner der italienische Fussball Manschaft welcher ich unterstütze. Antworten
Seit meiner Jugendzeit (1960er Jahre) schaue ich deutschen Fussball am Fernsehen. Die Sportschauzeit war heilig. Logischerweise bin ich auch Fan der Deutschen Nationalmannschaft. (gut in Erinnerung 1974 zwei BRD Fans gegen ca 30 Hollandfans) beim Privat Viewing. Aber alle 32 haben jeden Samastag die Sportschau geschaut. Also Hopp Schwiz, hopp Deutschland. Antworten
Ich bin an der WM gegen Deutschland. Ich bin für Holland, Argentinien, die Schweiz und etwas für Brasilien. Wieso? Das spielt doch keine Rolle! Es ist Fussball! Das hat nichts mit Arbeitsplätzen, Einwanderungen oder gar dem 2-Weltkrieg zu tun. Niemand soll sich rechtfertigen müssen für wen man fant und für wen nicht. Antworten
Naja, die Tessiner sind auch nicht gerade Fans der italienischen Nati. Und auch die Österreicher lieben die Siege der deutschen, meines wissens nach, nicht besonders, oder etwa die Iren und Schotten diejenigen der Engländer, ist scheinbar üblich, bei dieser Art Beziehungen..! Antworten
Was ist das für ein Thema? Früher was das selbstverständlich, dass man dem Gegner der Deutschen die Daumen drückt. Irgendwie muss man sich doch abgrenzen, sonst kann man ja gleich dem Nachbar im Norden beitreten. Und jetzt, wo die Zuwanderung aus Deutschland so gross ist, sollte man sich plötzlich dafür schämen? Manchen Menschen ist eben Ehrlichkeit peinlich. Antworten
@Tom Münger, ich denke nicht, dass die Eigenschaften ..".Kampfgeist, Siegeswille und Selbstvertrauen" bei uns in der CH wirklich viel Eindruck macht ! Sich nahe beim Deutschen fühlen ,...nur weil wir zufällig Nachbarn sind,... ist es auch nicht. Dann können wir glaube ich schon viel mehr mit den Holländern...unsere echte Fussball Quelle ! Antworten
Deutschland ist für mich eine der besten Fussballnationen. Und das ohne Talent oder falsches Spiel (Schwalben etc.) wie die Südländer. Uns Schweizern steht der deutsche Fussball sowieso näher. Wir sind auch keine Supertechniker. Für mich sind die vielen schadenfreudigen Anti-Deutschen alles Neider und Verlierer. Ich bin für die CH und Deutschland an dieser WM! Antworten
Zum Glück sind die Zeiten fast vorbei, in denen das Ausscheiden der Deutschen wichtiger war, als die Ergebnisse der schweizer Nati. Wir sind auf einem Weg der Mut macht. 12 CH-Punkte für Lena machen Hoffnung das Özil, Marin, Lahm und Neuer die Schweizer Fans begeistern werden. Bis dahin gilt: Sportteile der CH-Presse während der WM ignorieren, auf die WM freuen und vom Halbfinale CH-D träumen Antworten
@Daniel Kälin: genau! Man sah es am Champions-Leage - Finale. Inter (Italien) spielte ohne einen einzigen Italiener und rauschte mit seinem Wirbelsturm die Bayern (Deutschland) grandios nieder. Gebt doch Euren Deutschenhass zu, Ihr "kleinen Brüder" in den Alpen. Antworten
@Kälin. Deutschland- Motto. Einer für alle, alle für einen und wenn einer umfällt wer will da gleich weinen. Argentienien, Braslilien bauen ihre Mannschaft hingegen oft um wenige selbstverliebte Dripplingdivas auf, die sich wegen jedem Wehwehchen thatralisch auf dem Rasen winden. Da ist mir die Deutsche Mentalität lieber. Antworten
Ich als Deutscher, der hier aufgewachsen ist, würde am allerliebsten sehen, dass die Schweiz gewinnt. In einem Endspiel CH-D wünschte ich den Schweizern von ganzem Herzen einen Sieg, und ich denke, die vielen Deutschen wünschten den Schweizern ebenso viel Erfolg. Aber leider kommt die Schweiz selten so weit, deswegen werde ich immer für die Deutschen fiebern. Allez, les Allemands!! Antworten
Deutschland spielt keinen attraktiven Fussball, basta. Das ganze Spiel ist auf Kampf und rennen bis zum Umfallen ausgerichtet. Ich bin für den technisch schönen Fussball, wie ihn Messi, Ronaldo und Co. zelebrieren und wenn es die Deutschen auch mal schaffen würden, eine etwas feinere Klinge zu führen, anstelle den Gegner zu traktieren, würde das dem Fussball und dem Image der Deutschen nur gut tun Antworten
Italien und Deutschland sind über die Jahrzehnte wohl Europas erfolgreichste Mannschaften. Es war schon immer reizvoll auf die Sensation eines Aussenseitererfolgs zu hoffen. Italien steht für Catenaccio und wenig Tore und Deutschland für Disziplin und Steifheit. Aber feine Techniker haben beide in ihren Reihen. Pirlo, Lahm , Marin... und lange Turnierfreude für ihre Fans ist fast immer garantiert. Antworten
Auch als leidenschaftlicher Deutschland-Gegner muss ich neidlos anerkennen, dass Deutschland an der letzten WM wie generell unter Jogi Löw einen sehr attraktiven Offensivfussball spielt. Das geht soweit, dass man den Deutschen 2006 einen Sieg gegen die andere Hass-Mannschaft Italien beinahe gegönnt hätte. Antworten
Die Deutschen halten uns eben den Spiegel vor, sie sind uns ähnlich und sind wir ehrlich, manchmal wären wir auch gerne ein bisschen deutscher (Kampfgeist, Siegeswille, Selbstvertrauen). Deutschland ist grösser, stärker. Und schon weiss man, weshalb viele Schweizer ein "Problem" mit dem nördlichen Nachbarn haben. Ich geb's zu - ich feuere sicher nicht für die Deutschen an der WM. Antworten
Fragen Sie mal einen Engländer, was er von Holländer hält oder noch besser Franzosen! Eine gewisse stupide Eigenart derer, die nicht über den Tellerrand hinausschauen können. Ich habe die WM 2006 in Deutschland erlebt, einen besseren Gastgeber wird es NIE mehr geben. Ich werde diese Gastfreundschaft nie vergessen. Die Deutschen haben mein Herz gewonnen, das sage ich voller Stolz als Schweizer! Antworten
es ist schon so: wenn deutschland spielt, fant man für den gegner. die meisten halt mit der faust im sack. dass man das in den heutigen political correcten zeiten nicht mehr zugeben, kann ist klar. aber schaut euch bloss in den public viewing zonen um nächsten sonntag... Antworten
Warum alle die Deutschen Gegner unterstützen? Die Antwort kennt jeder, auch wenn sich jeder darum drückt. Es ist schlicht die geschichtliche Last dieses Landes. Nicht umsonst kommt bei politischen Unstimmigkeiten mit Deutschland schnell der geschichtliche Vorwurf zum Tragen. 60 Mio. Toter sind auch nach 70 Jahren nicht verdrängt,. Der Sport ist das Ventil, um Abneigungen auszuleben. Antworten
Komisch, ich habe Fussballspiele von Deutschland gegen wen auch immer, in verschiedenen Ländern im Fernsehen immer anders wahrgenommen.In Italien, Spanien in Frankreich. Das ist ein Problem der Schweiz, dieses pikiert sein, diese verkrampfte Häme, dieser Stolz, gegen die Deutschen zu sein. Sogar Kinder werden auf der Strasse angefeindet, wenn sie ein deutsches Fussballtrikot tragen. Antworten
Der deutsche Fussball ist eine Erfolgsgeschichte...harte Arbeit...nicht schön, aber effizient...aber es ist nicht Fussball für das Auge...da gibt es Mannschaften, die attraktiver spielen...und es ist die Missgunst, die den Deutschen entgegen schlägt. Weil sie den Erfolg erzwingen können. Letztlich ist es Bewunderung für die eigenen Unzulänglichkeit...ein déjà vu an der WM ist vorprogrammiert... Antworten
Sich mit dem Gegner der Deutschen zu solidarisieren ist sowas von 90s und für Ewiggestrige. Im Gegenteil, ich solidarisiere mich mit den Deutschen, sobald die Schweiz draussen ist. Diejenigen die gegen die Deutschen sind, sind die gleichen, die in einem Jahr Frankreich, dann Brasilien und schliesslich Spanien Fan waren - was halt gerade "in" ist - und nicht viel von Fussball verstehen. Antworten
Ich mag die Deutschen. Ich mag die deutsche Fussballnationalmannschaft. Ich bin Schweizer. Sie kämpfen. Sie haben Moral. Sie wollen gewinnen. Und sie können gewinnen. Die Deutschen liegen uns näher als Brasilianer, Engländer, Argentinier, Italiener. Und als Deutschlandfan wird man sich länger an der WM erfreuen können, als als Schweizer Fan. Antworten
Nur zu gut in Erinnerung ist mir noch das Eröffnungspiel der WM 2006, als auf der Sechseläutenwiese das Grüppchen Deutschland-Fans im Meer der Costa Rica-Anhänger unterging... Ob der Vehemenz der Unterstützung des Gegners des Gegners möchte man schon fast leer schlucken... Es tut etwas weh immer nur auf die Verbrechen der (Ur-)Ahnen reduziert zu werden. Antworten








Hans-Peter Kuthe
Also als Deutscher sage ich mal ganz spontan: "Was kümmert es die Eiche, wenn sich ein Wildschwein an ihr reibt.". Ich habe mich immer für die Schweiz gefreut, wenn sie gewonnen hat. Ich bin immer für den Underdog, es sei denn die Deutsche Mannschaft spielt, deshalb kann ich verstehen, wenn die Schweizer für den Gegner der Deutschen sind, wenn dieser nicht auch Favorit ist. Antworten