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Beastie Boy Adam Yauch ist tot
Aktualisiert am 04.05.2012 8 Kommentare
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Der Musiker starb nach Angaben der Rock and Roll Hall of Fame und seines früheren Managers Russell Simmons am Freitag im Alter von nur 47 Jahren. Yauch hatte vor drei Jahren bekanntgegeben, dass er an Krebs leidet.
Der Bassist hatte vor mehr als 30 Jahren eine Punkrock-Band gegründet, aus der schliesslich die Beastie Boys wurden. Später schwenkte die Gruppe auf Hip-Hop um. Zu den grössten Hits der New Yorker gehörte 1986 «You Gotta Fight for Your Right To Party!».
Experimentell und aufsehenerregend
Zusammen mit Gitarrist Adam Horovitz (Ad-Rock) und Schlagzeuger Michael Diamond (Mike D) wagte sich Yauch, Künstlername MCA, in den achtziger Jahren an ganz neue, experimentelle Musikformen. Damit fiel die Gruppe beim Publikum oft durch, erregte aber Aufsehen in der Musikszene.
1986 kam der Durchbruch mit der Platte «Licensed to Ill». «Paul Revere» und «Brass Monkey» wurden zum Erfolg. Die Platte der New Yorker war das erste Hip-Hop-Album in der Billboard-200-Hitliste.
Vor einem Jahr erschien das letzte Album
Die Band machte mehr als 25 Jahre Musik und gehört damit zu den langlebigsten Hip-Hop-Gruppen der Musikgeschichte. Mehr als 40 Millionen Alben verkauften die Beastie Boys. Erst vor einem Monat war die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen worden. Vor einem Jahr war das letzte Album Yauchs erschienen, «Hot Sauce Committee Part Two». Sein Tod könnte nun für einen Ansturm auf die Platte sorgen.
Bei dem Mitbegründer der Beastie Boys war 2009 Ohrspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden. Yauch hatte damals erklärt, seine Erkrankung sei durchaus behandelbar. Er hinterlässt seine Frau Dechen Wangdu und eine Tochter. (fko/dapd/sda)
Erstellt: 04.05.2012, 20:04 Uhr
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