Zwei Autorinnen und zwei Autoren können «weiterschreiben»

Mariella Mehr, Sandra Künzi, Armin Senser und Rolf Hermann erhalten je 10'000 Franken von der Stadt Bern.

Sandra Künzi ist eine der vier Preisträger des «Weiterschreiben»-Stipendiums. (Archiv)

Sandra Künzi ist eine der vier Preisträger des «Weiterschreiben»-Stipendiums. (Archiv) Bild: Valérie Chételat

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Mit dem sogenannten «Weiterschreiben«-Stipendium will die Literaturkommission die Autorinnen und Autoren ermutigen, ihre Arbeit weiterzuführen.

Die Preisübergabe findet am 19. November im Progr statt, wie die Präsidialdirektion am Dienstag mitteilte. Das Stipendium verstehe sich sowohl als Auszeichnung wie als Förderung.

Mariella Mehr engagiert sich seit 1975 für die Interessen der Roma, worunter sie auch Jenische versteht. Sie ist selber ein Opfer des Hilfswerks für die Kinder der Landstrasse, das Kinder von ihren «fahrenden» Eltern trennte.

Sandra Künzi hat die Berner Autorinnengruppe Almösen mitbegründet und pflegt seit 2005 die Autorinnenreihe «Tittanic». Zu ihrem Werk gehören Poetry Slams, Texte in Anthologien und fürs Radio sowie für die Bühne.

Rolf Hermann schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele, Theater- und Performancetexte. Als Mitglied des Mundart-Trios Gebirgspoeten setzt er sich mit den Mythen und Klischees der ländlichen Schweiz auseinander.

Armin Senser hat mehrere Gedichtbände verfasst. Für «Shakespeare», einen Roman in Versen, erhielt er den Lyrikpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft. (zec/sda)

Erstellt: 14.10.2014, 11:50 Uhr

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