Schweizer Buchpreis: Peter Stamm nicht nominiert
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Die Fachjury (Sandra Leis, Martin Zingg, Martin Ebel, Manfred Papst, Hans Ulrich Probst) hat aus 61 eingereichten Titeln fünf nominiert: «Muster aus Hans» von Eleonore Frey, «Depeschen nach Mailland» von Jürg Laederach, «Flughafenfische» von Angelika Overath, «Mehr Meer» von Ilma Rakusa und «Herr Adamson» von Urs Widmer.
Bei der Longlist für den Deutschen Buchpreis waren zwei Schweizer beziehungsweise in der Schweiz wohnhafte Autoren vertreten: Peter Stamm und Sibylle Berg. Beide fanden bei der Schweizer Jury offensichtlich keine Mehrheit.
Verleihung im November
Die Preissumme beläuft sich auf ingesamt 60'000 Franken, wie Dani Landolf, Co-Geschäftsführer des Schweizer Buchpreises, am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Zürich sagte. 50'000 Franken erhält die Siegerin oder der Sieger, je 2500 Franken die übrigen Nominierten. Verliehen wird der Preis am 15. November (11 Uhr) am Buch- und Literaturfestival Buch.09 in Basel.
Mit dem Preis verbunden ist eine breite Promotionsaktion, wie Landolf weiter ausführte. So lesen die Nominierten an der Buch.09 (13. bis 15. November) in Basel aus ihren Werken vor. Zuvor, am 16. und 17. Oktober, sind sie an der Frankfurter Buchmesse am Gemeinschaftsstand des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbandes (SBVV) präsent.
Vergeben wird der Schweizer Buchpreis vom Verein Literaturfestival Basel und dem SBVV. Der 2008 erstmals vergebene Preis ging an Rolf Lappert («Nach Hause schwimmen»). (rb/sda)
Erstellt: 24.09.2009, 13:47 Uhr

















