Kultur

Schweizer Autor Rolf Lappert: Nach Buchpreisgewinn 10'000 Bücher verkauft

Der Schweizer Buchpreis wurde als Promotionsinstrument geschaffen. Zumindest kurzfristig hat sich der Erfolg bereits eingestellt. Der Gewinner, Rolf Lappert, steht neu auf Platz Eins der Bestsellerliste.

Dank dem Buchpreis auf der Bestsellerliste: Rolf Lappert.

Dank dem Buchpreis auf der Bestsellerliste: Rolf Lappert.

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«Der Buchpreis kurbelt das Geschäft an», sagte Rolf Lappert vor der Verleihung des Deutschen Buchpreises. Damals wurde er nicht zum Sieger erkoren, dafür schwang er wenig später bei der ersten Ausgabe der Schweizer Version des Buchpreises obenauf. Und tatsächlich: Lappert durfte nicht nur 50'000 Franken entgegen nehmen, sein Buch «Nach Hause schwimmen» steht eine Woche nach der Verleihung erstmals auf der Bestsellerliste, gleich auf Platz Eins – obwohl der Roman schon seit Februar auf dem Markt ist.

Gemäss dem Hanser Verlag wurden von «Nach Hause schwimmen» allein in der letzten Woche knapp 10'000 Exemplare verkauft. Mittlerweile sei die 7. Auflage im Umlauf, insgesamt werde man bald die 40'000er-Marke überschritten haben.

Die Verleihung des Schweizer Buchpreises wurde letzte Woche überschattet durch den kurzfristigen Rückzug Adolf Muschgs vom Wettbewerb. Obwohl er schon lange nominiert war, gab Muschg erst am Vortag der Verleihung seinen Rückzug bekannt und sorgte damit für einen Eklat. (rb)

Erstellt: 26.11.2008, 12:16 Uhr

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