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Presseschau: Was Deutschland von der Schweizer Buchpreisträgerin hält

Die Schweizer Autorin Melinda Nadj Abonji hat gestern überraschend den deutschen Buchpreis gewonnen. Dafür gibts heute in den Zeitungen Lob - aber auch Unkenrufe sind zu hören. Mehr...


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15 Kommentare

Hans Christian Müller

06.10.2010, 03:14 Uhr
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@J. Fadengrad: Die Frau scheint eine hervorragende Schriftstellerin mit Schweizer Pass zu sein. Sie hat sich nicht etwa aus Protest geweigert, Schweizerin zu werden, sondern sich in unser System eingeordnet und die bestehenden Hürden genommen. Und dies ist wohl geschehen, bevor sie eine erfolgreiche Schriftstellerin war. Wo also liegt das Problem, das uns Asche aufs Haupt streuen lassen sollte? Antworten


Maja burgerer

05.10.2010, 20:11 Uhr
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Gratuliere Frau Nadj Abonjis! Es ist eine wahnsinnige Leistung, diesen Preis zu gewinnen und ich freue mich auf das Buch! Antworten


Joachim Fadengrad

05.10.2010, 19:45 Uhr
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Frau Eichenber, Frau Dares, Herr Gerber. Dieses Buch handelt von Migranten - mit und ohne Schweizer Pass. Darin wird etwa auch über eine verweigerte Einbürgerung geschrieben. Die Sprachkenntnisse einer Einbürgerungskandidatin wurden als ungenügend bezeichnet, weil sie Sudel mit Strudel verwechselte. Klar doch, dieses Buch hatt sehr wohl mit Ausgrenzung von Fremden und mit Integration zu tun. Antworten


Reto Barandun

05.10.2010, 19:21 Uhr
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@ Ben Nadini 06.17 h. Nur mit den krimminellen Ausländern. Die vielen Ausländer die in der Schweiz leben, wiederlegen ihre Behauptung. Antworten


barbara eichenberger

05.10.2010, 17:24 Uhr
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danke herr gerber ich bin auch ihrer meinung. als ich den artikel gelesen habe, meinte ich auch, es ginge um literatur. und nun wird wieder eine ausländer-schweizer-integration-diskussion los getreten. meiner meinung nach ist dies noch widerlicher. Antworten


julian gerber

05.10.2010, 15:20 Uhr
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sie ist schweizerin, weil sie den schweizer pass hat. hört doch mit dem theater auf. hilft das gemotze der integration? kommt von der tastatur weg und macht selber was ... Antworten


leo schale

05.10.2010, 15:16 Uhr
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BRAVO @Martha Pfahl : «Buchpreis gewonnen = Schweizerin; Verbrechen begangen = Serbin. So einfach ist das in der Alpenrepublik. Widerlich.» ...und sehr typisch Schweiz! Antworten


Peter Beutler

05.10.2010, 15:10 Uhr
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Ich werde ihr preisgekröntes Buch mit grossem Interesse lesen. Es handelt von einer Minderheit in unserem Land, Menschen aus dem Balkan, die in von vielen ausgegrenzt werden. Mag diese Lektüre einige Landsleute zum Umdenken veranlassen. Mag sie auch in unseren Schulen zum Lesestoff als Beispiel für eine erfolgreiche Multikulti-Gesellschaft werden! Ganz herzliche Gratulation! Antworten


Linny Dares

05.10.2010, 13:47 Uhr
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Wieso wird jetzt schon wieder die Ausländerfrage diskutiert? Lasst uns doch einfach der Frau, was sie in erster Linie ja ist, gratulieren! Antworten


Olga Bettoni

05.10.2010, 09:48 Uhr
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Ich habe nichts gewonnen=Serbin; auch kein Verbrechen begangen=Schweizerin; Freue mich auf das Buch! Sobald die englische Uebersetzung erscheint, werde den Roman in meinem Bergli Books Leseklub vorschlagen. Antworten


Martha Pfahl

05.10.2010, 06:51 Uhr
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Buchpreis gewonnen = Schweizerin; Verbrechen begangen = Serbin. So einfach ist das in der Alpenrepublik. Widerlich. Antworten


Ben Nadini

05.10.2010, 06:17 Uhr
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Die Schweizer , vor allem die SVP hat ein Problem mit den Ausländern. Wenn aber ein Ausländer berühmt wird und zugleich noch in der Schweiz wohnhaft ist, ist er plötzlich ein Schweizer! - Typisch Schweizerisch. Antworten


Peter Müller

05.10.2010, 11:41 Uhr
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@Martha Pfahl: genauso ist es! Leider! Antworten


jean wagenbach

04.10.2010, 21:45 Uhr
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bravo ! Antworten


Paul Thürig

05.10.2010, 09:29 Uhr
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Der lebendige Beweis einer erfolgreichen Integration! Zur Nachahmung sehr empfohlen! Herzliche Gratulation! Antworten



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