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Presseschau: Was Deutschland von der Schweizer Buchpreisträgerin hält
Die Schweizer Autorin Melinda Nadj Abonji hat gestern überraschend den deutschen Buchpreis gewonnen. Dafür gibts heute in den Zeitungen Lob - aber auch Unkenrufe sind zu hören. Mehr...
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15 Kommentare
Frau Eichenber, Frau Dares, Herr Gerber. Dieses Buch handelt von Migranten - mit und ohne Schweizer Pass. Darin wird etwa auch über eine verweigerte Einbürgerung geschrieben. Die Sprachkenntnisse einer Einbürgerungskandidatin wurden als ungenügend bezeichnet, weil sie Sudel mit Strudel verwechselte. Klar doch, dieses Buch hatt sehr wohl mit Ausgrenzung von Fremden und mit Integration zu tun. Antworten
danke herr gerber ich bin auch ihrer meinung. als ich den artikel gelesen habe, meinte ich auch, es ginge um literatur. und nun wird wieder eine ausländer-schweizer-integration-diskussion los getreten. meiner meinung nach ist dies noch widerlicher. Antworten
Ich werde ihr preisgekröntes Buch mit grossem Interesse lesen. Es handelt von einer Minderheit in unserem Land, Menschen aus dem Balkan, die in von vielen ausgegrenzt werden. Mag diese Lektüre einige Landsleute zum Umdenken veranlassen. Mag sie auch in unseren Schulen zum Lesestoff als Beispiel für eine erfolgreiche Multikulti-Gesellschaft werden! Ganz herzliche Gratulation! Antworten
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Hans Christian Müller
@J. Fadengrad: Die Frau scheint eine hervorragende Schriftstellerin mit Schweizer Pass zu sein. Sie hat sich nicht etwa aus Protest geweigert, Schweizerin zu werden, sondern sich in unser System eingeordnet und die bestehenden Hürden genommen. Und dies ist wohl geschehen, bevor sie eine erfolgreiche Schriftstellerin war. Wo also liegt das Problem, das uns Asche aufs Haupt streuen lassen sollte? Antworten